Rezension: „Auch donnerstags geschehen Wunder“

Auch Donnerstags geschehen Wunder „Auch donnerstags geschehen Wunder“ 
Manuela Inusa
Kindle Edition [klick], ASIN: B01H1SDZEQ, € 8,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3734103513, € 9,99
416 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
erschienen: März 2017

Die Autorin:
Manuela Inusa wusste schon als Kind, dass sie einmal Autorin werden wollte. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sich durch verschiedene Jobs, wollte aber eigentlich immer nur eins: Schreiben. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag sagte sie sich: Jetzt oder nie! Inzwischen hat sie im Selfpublishing mehr als dreißig Romane veröffentlicht, die viele Leserinnen erreichten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Tee und Schokolade.
(Quelle: Blanvalet Taschenbuch Verlag)
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Inhalt:
Marianne liebt ihren Job als Kellnerin im Café Wallenstein, denn sie liebt nicht nur den Kontakt zu Leuten, sondern sie liebt es auch noch Kekse zu backen. Und das tut sie reichlich, seit sie ihren Ex in flagranti mit einer anderen erwischt hat. Das einzige was ihr jetzt noch zu ihrem Glück fehlt, ist eine neue Liebe und zwar die echte, wahre. Die, die ewig hält. Als ihre beste Freundin sie dazu überredet zu einer Wahrsagerin zu gehen, erfährt Marianne, nicht nur dass es mit ihrem Ex Martin sowie nie hätte klappen können, sondern auch, dass sie ihre große Liebe in Edinburgh, Schottland finden wird.

Meine Meinung:
Zunächst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass ich hier etwas spoilere, aber es lässt sich sonst nur sehr schwer erklären. Denn die Geschichte wird in zwei Perspektiven erzählt und beide aus der Sicht von Marianne. Und zwar beide zeitgleich. Das hat mich anfangs total verwirrt, denn vorher hatte ich da keinen Hinweis dazu gefunden. Es hat eine Weile vor- und zurückblättern gebraucht, bis ich da durchgestiegen bin. Aber dann fand ich die Idee gut. Vielleicht hilft meine Rezension ja dabei, das schneller zu verstehen und damit die Geschichte noch viel früher genießen zu können. Das würde ich gut finden, denn ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist locker und teilweise recht lustig. Alleine der Name von Mariannes Kater und auch Mariannes Name selbst haben mich mehr als einmal schmunzeln lassen. Aber auch die Idee, Mariannes reales Leben in Hamburg und ihre Tagträume? in zwei Erzählstränge zu teilen hat mir gut gefallen. Es wäre nur vielleicht besser gewesen, da vorher einen kleinen Hinweis zu haben. Zwar sind die Kapitelüberschriften für die eine Perspektive in Deutsch und für die andere in Englisch gehalten, aber das ist mir erst später aufgefallen. Marianne ist eine Protagonistin, die mir sehr gut gefallen hat. Sie ist ein zufriedener Mensch, der sich und die Welt mag ohne große Auf und Abs. Sie hat eine tolle, wenn auch manchmal sehr nervige beste Freundin und in ihren Tagträumen ist sie locker und ein ganzes Stückchen wagemutiger.
Manuela Inusa erzählt sehr bildhaft und ich mochte sowohl die tollen Beschreibungen in Schottland als auch die in Hamburg … ich sag nur Kaffeefahrt 😉 Also ich musste schon ganz schön lachen. Das Ende hält dann übrigens noch eine echte Überraschung bereit.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte, gut und witzig erzählt. Wenn man das mit den zwei Perspektiven verstanden hat, ist sie wunderbar zu lesen – eben ein richtiger schöner Liebesroman mit allem was dazu gehört.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

Rezension: „Königsblau“

Königsblau „Königsblau“ 
Julia Zieschang
Kindle Edition [klick], ASIN: B073P6HF67, € 4,99
-derzeit nur als eBook erhältlich-
325 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (Carlsen)
erschienen: August 2017

Die Autorin:
Julia Zieschang fand man schon als kleines Mädchen oft hinter einem Buch versteckt vor. Damals waren es noch Märchenbücher, heute liest sie am liebsten romantische Fantasy. Wenn sie nicht gerade mit dem Lesen oder Schreiben von Geschichten beschäftigt ist, befindet sich eine Spiegelreflexkamera vor ihrem Gesicht, denn das Fotografieren ist ihre andere große Leidenschaft.
(Quelle: Amazon.de)
Bei Facebook könnt ihr sie hier finden: [klick]

Inhalt:
Wieder einmal ist der fürchterliche Bluebeard unterwegs, um sich seine mittlerweile neunte Ehefrau auszuwählen. Rosalie hofft, genau wie alle anderen, dass er sie übersehen wird. Aber sie hat Pech und er entscheidet sich für sie. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu ihm in seine Festung zu reisen und ihn dort zu heiraten. Egal wieviel Angst sie vor ihm hat, sie hat keine andere Wahl. In der Festung angekommen, werden ihre schlimmsten Befürchtungen noch übertroffen.

Meine Meinung:
Es handelt sich hier um eine Adaption des Märchens „König Blaubart“ von  Charles Perrault, welches ich vorher gar nicht kannte. Aber da ich die modernen Märchenadaptionen liebe, musste ich dieses hier natürlich auch unbedingt lesen.
Der Schreibstil ist gut und wirklich flüssig zu lesen und die Autorin beginnt mit ein paar Versen, die sehr passend zu dieser Geschichte sind. Alleine die ersten vier Zeilen, finde ich toll, denn sie sagen eigentlich alles über moderne Märchenadaptionen aus.

Zitat (Buchanfang)
Ein Märchen wie viele,
Schon oftmals gelesen.
Und doch wie kein zweites,
so anders im Wesen.

Erzählt werden zwei Handlungsstränge. Der von Rosalie, die neunte Ehefrau von Bluebeard und der von Claire. Wobei Rosalies Geschichte drei Monate vor Claires beginnt und am Ende beide zeitgleich zusammenlaufen. Der Leser erfährt relativ schnell wie die beiden zusammenhängen und auch das Geheimnis um Claire ist recht schnell gelüftet. Allerdings gibt es da am Ende doch auch noch eine Überraschung. Ich mochte Claires Entwicklung sehr. Von der gutbehüteten Tochter mit eigener Zofe, der man jeden Wunsch erfüllt hin zu einer empathischen und verantwortungsbewussten Frau. Auch Ric hat mir gut gefallen. Aber am meisten habe ich die Freundinnen von Claire geliebt. Die haben mich oft zum schmunzeln gebracht. Und ich mag die Vorstellung von ihnen immer noch.
Der Handlungsstrang von Rosalie war ein klein wenig ruhiger. Aber das lag sicher auch daran, dass in so einer einsamen Festung einfach nicht so viel passieren kann. Rosalie selbst fand ich ein bisschen wankelmütig in ihrem Verhalten, aber auch das lässt sich mit ihrer Situation erklären. Als dann etwas passierte -was kann ich euch hier natürlich nicht verraten- hat sie mir dann auch richtig gut gefallen.
Das Ende war ein typisches Märchenende.

Mein Fazit:
Eine tolle Adaption des alten Märchens. Düster, geheimnisvoll, spannend und stellenweise mit witzigen Dialogen. Meine Leseempfehlung für alle, die die neu erzählten alten Märchen lieben.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Rezension: „Immer wieder im Sommer“

Immer wieder im Sommer
“Immer wieder im Sommer”
Katharina Herzog
Kindle Edition [klick], ASIN: B01N1GEITT, € 4,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3499291111, € 12,99
384 Seiten
erschienen: April 2017
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Die Autorin:
Katharina Herzog hatte schon immer Spaß daran, sich Geschichten auszudenken und sie aufzuschreiben. Nach einem Abstecher in den Journalismus kehrte sie zur wahren Liebe Belletristik zurück und begann, Romane zu veröffentlichen. Als E-Book-Autorin hat sie sich bereits in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.
(Quelle: Rowohlt Taschenbuch Verlag)

Inhalt:
Anna ist seit fünf Jahren von Max getrennt und lebt seit dem mit ihren Töchtern Sophie und Nelly alleine in München. Ihre Jugendliebe Jan hat sie nie wirklich vergessen und vor kurzem hat sie erfahren, dass er auf Amrun wohnt und arbeitet und ebenfalls geschieden ist. Also beschließt sie in den bevorstehenden Ferien Jan dort zu besuchen. Doch wie so oft im Leben kommt alles ganz anders als geplant. Ihre Mutter, zu der sie schon viele Jahre keinen Kontakt mehr hat, ruft plötzlich an und als sie Sophie und Nelly für die Ferien zu Max bringt, erlebt sie eine weitere unschöne Überraschung.

Meine Meinung:
Dieses Buch steckt in der Schublade „Liebesroman“ und es steckt tatsächlich voller Liebe, aber es ist noch viel mehr als ein Liebesroman. Es erzählt die Geschichte einer Familie mit allen ihren Höhen und Tiefen. Einer früher mal glücklichen Ehe, einer alleinerziehenden Mutter zweier Töchter, die sich selbst im Laufe der Jahre vergessen hat, einer pubertierenden Tochter, einer nie vergessenen Jugendliebe und einer Oma, die nie eine war und jetzt nicht mehr viel Zeit hat eine sein.
Und dennoch ist dieses Buch herrlich leicht zu lesen und ist in der Lage ein Gefühl von Urlaub zu vermitteln. Dieser Urlaub von Anna und ihrer Familie ist so ganz anders als Anna sich das vorgestellt hat und trotzdem wunderschön. Alle Probleme, die in dieser Geschichte auftauchen, sind Probleme, wie sie in jeder Familie vorkommen können. Katharina Herzog hat es aber mit ihrem Schreibstil geschafft, dass der Leser zwar zum nachdenken angeregt wird, aber nie das Urlaubsfeeling und die Liebe dabei aus den Augen verliert.
Es gibt drei verschiedene Perspektiven. Eine wird aus der Sicht von Anna erzählt und eine aus der Sicht von der pubertierenden Sophie. Beide zeigen die Gegenwart und wie die eine über die andere denkt. Eine weitere Perspektive ist die von Oma Frieda. Diese Abschnitte sind immer relativ kurz und der Leser bekommt den Eindruck, dass es sich dabei um ihre Erinnerungen handelt. Diese Kapitel sind zusätzlich noch in einer anderen Schriftart gedruckt, so dass sie das besondere daran noch extra betonen. Ich mochte alle drei Perspektiven. Sie bieten einen hervorragenden Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistinnen.
Aber ich mochte auch Max und Nelly und Milan.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte, die sich in einem Rutsch durchlesen lässt. Eine Geschichte voller Emotionen. Eine Geschichte, die das Leben nicht besser hätte schreiben können. Eine Geschichte, die komplett ohne Superhelden auskommt und dennoch voller Liebe steckt.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Rezension: „Und dann kam Mr. Willow“

Und dann kam Mr. Willow
“Und dann kam Mr. Willow”
Anna Saalbach
Kindle Edition [klick], ASIN: B01MCSQC77, € 7,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3956496837, € 9,99
304 Seiten
erschienen: August 2017
Verlag: MIRA Taschenbuch

Die Autorin:
Anna Saalbach arbeitete viele Jahre als Zentraleinkäuferin für ein großes Filialunternehmen, bevor sie nach der Geburt ihres ersten Sohnes damit begann, sich ihren Kindheitstraum zu erfüllen und endlich mit dem Schreiben anfing. Zunächst als freie Redakteurin für unterschiedliche namhafte Magazine (Print und Online), bis sie 2007 ihren ersten Jugendroman verfasste und veröffentlichen konnte. Seit 2007 ist sie als freie Autorin tätig und hat inzwischen rund 60 Bücher bei großen, bekannten Verlagen veröffentlicht. Im Kinderbuchbereich ist ihr eine Bestsellerreihe geglückt, die inzwischen in vielen Sprachen übersetzt wurde. Im Herbst 14 ist ihr erster Frauenroman erschienen, im Frühjahr 16 erscheint ein weiterer Roman. Anna Saalbach ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in einer Kleinstadt zwischen Hamburg und Hannover.
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Inhalt:
Mirka kann es kaum erwarten. Ihr langjähriger Freund hat sie zu einem Wochenende nach London eingeladen. Sie ist sich absolut sicher, dass er ihr endlich einen romantischen Heiratsantrag machen wird. Doch es kommt völlig, denn er gesteht ihr, dass er sich vor kurzem mit einer anderen verlobt hat und diese bereits ein Kind von ihm erwartet.
Völlig fassungslos und sitzt Mirka dann auf einer Parkbank. Da sitzt plötzlich ein kleiner Hund vor ihr und „hört“ ihr zu. Als er ihr dann nicht mehr von der Seite weichen will, entschließt sie sich kurzerhand ihn zu behalten und mit nach Deutschland zu nehmen.

Meine Meinung:
Als absoluter Hundemensch, ist ein Buch mit diesem schönen Cover und diesem Klappentext natürlich ein „must-read“ für mich, noch dazu wenn es dann auch noch um Liebe geht. Dieses Buch konnte mich aber leider nicht ganz überzeugen. Der Schreibstil von Anna Saalbach ist zwar locker und leicht und gut zu lesen, aber ich konnte mit der Protagonistin Mirka nicht so wirklich warm werden. Viele ihrer Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Natürlich steht sie nach solch einer Eröffnung völlig unter Schock und dann sind Handlungen meistens nicht wirklich „normal“, aber Mirka hat dieses in meinen Augen irrationale Handeln irgendwie ein bisschen zu lange durchgezogen. Ja, sie ist enttäuscht und ja, sie will jetzt den totalen Neuanfang, aber die Herangehensweise erschien mir doch zeitweise ziemlich naiv.
Auch in dem Mann mit der Sonnenbrille habe ich mich ziemlich getäuscht. Und auch seine Handlungen konnte ich ein paar mal überhaupt nicht nachvollziehen. Und natürlich ist es klar, das in einem Liebesroman, die Richtung, in die es laufen wird, relativ schnell klar ist. Aber hier musste der Zufall den beiden Protas ganz schön oft helfen. Zwei Highlights hatte das Buch dennoch. Das waren Mr. Willow und Bella. Die beiden haben mich dann doch des Öfteren zum schmunzeln gebracht. Hundfans und -trainer sollten beim Lesen allerdings ein Auge zudrücken, denn so ganz realistisch ist zumindest das Verhalten von Mr. Willow nicht immer 😉

Mein Fazit:
Eine leichte Geschichte, in der mich die beiden Protas nicht ganz von sich überzeugen konnten. Dennoch kann man das Buch gut lesen, besonders dann, wenn man Hunde liebt.

Meine Wertung:
3 von 5 Herzen

Rezension: „Wer weiß schon wie man Liebe schreibt“

Wer weiß schon wie man Liebe schreibt
“Wer weiß schon wie man Liebe schreibt”
Kristina Günak
Kindle Edition [klick], ASIN: B01N904MUF, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3736304659, € 10,00
288 Seiten
erschienen: April 2017
Verlag: LYX

Die Autorin:
Kristina Günak wurde 1977 in Norddeutschland geboren. Nachdem sie jahrelang als Maklerin arbeitete, ist sie heute als Mediatorin und systemischer Coach tätig. 2011 erschien ihr erster Roman, und seither hat sie sich mit ihren humorvollen Büchern unter Liebesromanleserinnen schnell einen Namen gemacht.
(Quelle: Amazon.de)
Homepage von KristinaGünak: [klick]
Kristina Günak auf facebook: [klick]

Inhalt:
Bea liebt ihren Job im Marketingbereich  in dem kleinen Verlag in Braunschweig. Und natürlich liebt sie die Liebesromane, die dort verlegt werden. Daher ist es ein großer Schock, als der Verlag plötzlich kurz vor dem Aus steht. Eine große Hoffnung gibt es noch: Der Autor Tim Bergmann ist für einen Literaturpreis nominiert und Bea soll den doch recht schwierigen und eigensinnigen Autor nun betreuen – oder besser gesagt auf ihn aufpassen. Aber dieser Mann ist unmöglich und noch dazu hat der eine Dystopie geschrieben … beides liegt Bea so gar nicht und zu allem Unglück muss sie jetzt mit diesem Mann auch noch auf eine Lesereise durch ganz Deutschland gehen.

Meine Meinung:
Wer die Autorin Kristina Günak kennt, der weiß, dass einen hier immer humorvolle Geschichten erwarten, bei denen die Liebesgeschichte nicht zwingend mit ganz großen Gefühlen und Taschentüchern  daher kommt, sondern die das Leben der meist sehr authentischen Protagonisten in den Vordergrund stellen und denen die Liebe dann aber doch irgendwie passiert 😉
Genauso geht es auch Bea und Tim, die beide für ihren Job brennen und doch so unterschiedlich sind. Oder auch nicht? Bea ist eine Frau, die für alles und jeden Zeit hat und sich selbst und ihre Bedürfnisse dabei ein wenig vergisst. Tim ist der Typ „Arschloch“ – aber leider ein ziemlich geniales … So ist es klar, dass diese gemeinsame Reise nur zum Desaster werden kann. Und natürlich weiß der Leser worauf es hinauslaufen wird – denn das ist nun mal das Genre „Liebesroman“ – aber wie ist es immer: Der Weg ist das Ziel und dieser Weg ist zumindest für Bea ganz schön steinig und für den Leser an diversen Stellen aber auch sehr witzig.
So ganz nebenbei kann man in diesem Roman aber auch einiges an Tiefgang finden. Da sind z.B. Bea’s Familie – aber auch Tim’s Dystopie und die Geschichte ihrer Entstehung.

Mein Fazit:
Dieses Buch lässt sich locker, leicht und flüssig in einem Stück durchlesen und erfreut das Leserherz mit viel Humor, einer guten Portion Emotionen und schafft es gleichzeitig dem Leser ein tiefergehendes Thema aufzuzeigen ohne gleich den Finger drohend zu erheben.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Rezension: „Die Endlichkeit des Augenblicks“

Die Endlichkeit des Augenblicks „Die Endlichkeit des Augenblicks“ 
Jessica Koch
Kindle Edition [klick], ASIN: B071LQDXCL, € 3,49
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3499274237, € 9,99
320 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
erschienen: August 2017

Die Autorin:
Jessica Koch wurde in Ludwigsburg geboren. Schon in der Schulzeit begann sie mit dem Schreiben. Als junge Frau lernte sie den Deutschamerikaner Danny kennen. Mit ihm erlebte sie die Geschichte hinter ihrem Debütroman «Dem Horizont so nah». Es dauerte fast 13 Jahre, bis sie sich traute, mit dem Manuskript an die Öffentlichkeit zu gehen. Inzwischen hat sie mit den Folgebänden «Dem Abgrund so nah» und «Dem Ozean so nah» die «Danny-Trilogie» vervollständigt. Jessica Koch lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und ihren beiden Hunden in der Nähe von Heilbronn.
(Quelle: Amazon.de)

Jessica Koch auf fb: https://www.facebook.com/JessicaKoch.Autorin.de/
Homepage der Autorin: http://www.jessica-koch.de/

Inhalt:
Basti und Josh sind schon seit frühester Kindheit die besten Freunde. Doch beide haben ihre ganz eigenen großen Probleme. Der eine körperlich, der andere seelisch. Zusammen lernen sie Sam kennen und ihr Leben wird durch Sam völlig auf den Kopf gestellt. Kann Liebe viele Gesichter haben? Kann eine Frau zwei Männer lieben? Oder muss sie sich zwangsläufig für einen von beiden entscheiden?

Meine Meinung:
Das ist eines der Bücher, bei denen es mir sehr schwer fällt eine Rezension zu schreiben ohne dabei zu viel vom Inhalt zu verraten. Als ich die Kurzbeschreibung gelesen habe, wusste ich: dieses Buch muss ich lesen. Und es ist –genau wie der Klappentext vermuten lässt- eine echte Dreiecksgeschichte. Aber sie ist keineswegs seicht oder leicht, sondern jeder der drei Protagonisten hat ein ganz schönes Paket mit sich rumzuschleppen. So erschien es mir im ersten Moment auch gar nicht verwunderlich, dass die drei sich so gut verstehen. Denn irgendwie kann jeder die Probleme des anderen verstehen und durch ihre Besonderheiten sind sie ja auch sonst ziemlich ausgegrenzt.
Der Schreibstil der Autorin ist auf jeden Fall sehr angenehm zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte ist in drei Perspektiven erzählt und zwar abwechselnd von Basti, Josh und Sam. Das erleichtert es dem Leser Gedanken und Gefühle der drei Protas zu verstehen. Stellenweise musste ich schon ganz schön schlucken – aber an manchen Stellen war es dann vielleicht ein wenig too much. Wobei ich immer noch am grübeln bin, ob das nicht doch genau so sein muss. Generell denke ich, dass Jessica Koch diese vielen Themen recht gut angepackt und auch gut zusammengepackt hat. Auch wenn es zeitweise doch sehr überzogen ist. Aber in welcher Geschichte wird nicht übertrieben?

Mein Fazit:
Eine sehr tragische Dreiecksgeschichte, in der gleich mehrere schwierige Themen verarbeitet werden. Wer davor nicht zurückschreckt, dem empfehle ich dieses Buch gerne – wer ein Buch mit einer leichten Geschichte zum entspannen sucht, der wird hier nicht wirklich fündig.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

Hörbuch-Rezension: „Die Fabelmachtchroniken – Flammende Zeichen“

Die Fabelmachtchroniken

„Die Fabelmachtchroniken – Flammende Zeichen“ (Bd. 1)
Kathrin Lange
gelesen von: Uta Dänekamp & Mark Bremer
Hörbuch CD (ungekürzt): [klick], 11 Std. 38 min, € 14,95
Kindle Edition [klick], € 14,99
gebundene Ausgabe [klick], 416 Seiten, € 18,00
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Verlag: rubikon audioverlag

Die Autorin:
Kathrin Lange wurde 1969 in Goslar im Harz geboren. Obwohl sie sich beruflich der Hundestaffel der Polizei anschließen wollte, siegte am Ende ihre Liebe zu Büchern, und sie wurde zuerst Buchhändlerin und dann Schriftstellerin. Heute ist sie Mitglied bei den International Thriller Writers und schreibt sehr erfolgreich Romane für Erwachsene und Jugendliche. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem kleinen Dorf bei Hildesheim in Niedersachsen. (Quelle: rubikon audioverlag)

Die Sprecher:
Uta Dänekamp
Uta Dänekamp zeichnet sich durch ihre junge Stimme und lebendige Erzählweise aus. Neben Hörbüchern hat sie in zahlreichen Hörspielen mitgewirkt (Die drei !!!, Teufelskicker, Peter Lundt, Mord in Serie uvm.). Außerdem steht sie als Schauspielerin vor der Kamera, zuletzt war Uta Dänekamp in den ZDF-Serien SOKO Wismar und Da kommt Kalle zu sehen. Regelmäßig ist sie als Synchronsprecherin und in TV-Dokumentationen zu hören.

Mark Bremer
Mark Bremer entschied nach Volontariat und Schauspielschule, dass auch Sprechen seine Berufung ist und gehört seitdem zu den profiliertesten deutschen Stimmen. Mit Hörbüchern kam er schon Mitte der 90iger Jahre in Kontakt, als dieses Medium in Deutschland noch unbekannt war. Er produzierte die ersten Titel von „der Hörverlag“ und „Hoffmann & Campe“, bevor er als Sprecher Karriere machte. Die Liebe zum Hörbuch blieb. Die Verlagsgründung ist die Gelegenheit, selbst Einfluß auf Stoffe zu nehmen.(Quelle: rubikon audioverlag)

Inhalt:
Nach einem Streit mit ihrer Mutter haut Mila einfach ab. Ab nach Paris zu ihrer Freundin Isabelle. Bereits im Zug begegnet sie einem alten Mann, der sie überrascht. Kaum dort angekommen, trifft sie noch am Bahnhof auf Nicholas. Und das ist unmöglich, denn Nicholas ist der Junge, über den sie seit frühesten Kindheitstagen ihre Geschichten in ihr Tagebuch schreibt. Ein Junge, den sie selbst erfunden hat. Wie kann das sein?
Doch auch Nicholas ist geschockt, denn auch er kennt Mila bereits – aus seinen eigenen Geschichten, denn auch Nicholas ist ein „Schreiber“. Er ist ein Fabelmächtiger.

Meine Meinung:
Die Geschichte und die Idee der „Fabelmacht“ finde ich absolut gelungen. Es geht mal wieder um Fantasy und Magie und natürlich um Liebe.
Dies ist mein erstes Buch von Kathrin Lange und ihr Schreibstil hat mir gut gefallen. Er passt ganz hervorragend zu den jugendlichen Protagonisten.
Die beiden Erzähler Uta Dänekamp und Mark Bremer sind absolut perfekt für diese Geschichte. Das Buch wird in zwei Perspektiven erzählt, einmal aus der Sicht von Mila – gesprochen von Uta Dänekamp –  und einmal aus der Sicht von Nicholas – gesprochen von Mark Bremmer. Beide Stimmen sind sehr angenehm zu hören und gleichzeitig unglaublich vielseitig und differenziert, so dass man auch die verschiedenen Menschen (Uta spricht alle weiblichen Stimmen und Mark alle männlichen) alleine an der Stimme erkennen kann.
Der Schauplatz Paris ist in meinen das absolut perfekte Setting für diese Art von Magie. Das Hörbuch geht etwas über elfeinhalb Stunden und mein Mann war leicht genervt, dass er mich drei Tage lang in jeder freien Minute nur noch mit Stöpseln im Ohr gesehen hat.  Oft habe ich beim Hören einfach nur vor mich hingelächelt – weil die Orte und Szenen einfach so vor meinem inneren Auge aufgeploppt sind. Ganz besonders schön ist das natürlich, weil ich einige der Orte in Paris bereits selbst gesehen und besucht habe. Aber auch wenn man noch nie dort war, bei diesen Beschreibungen entstehen die Bilder von ganz alleine im Kopf.
Von den Protas mochte ich Mila und Eric sofort. Bei Nicholas war ich mir nicht so sicher. Aber eigentlich konnte ich ihn doch auch verstehen. Bis jetzt noch nicht ganz klar ist mir die Rolle von Helena, Milas Mutter. Diesen Charakter habe ich noch nicht wirklich durchschaut. Das Ende des Buches kam dann für mich völlig unerwartet und da bleiben bei mir auch noch viele Fragen offen. Einmal mehr stelle ich am Ende einer spannenden Geschichte fest, dass ich gar nicht wusste ob es sich dabei um einen Einzelband oder einen Mehrteiler handelt. Diese Geschichte hier ist jedenfalls noch nicht zu Ende erzählt. (In der Zwischenzeit weiß ich es natürlich 😉 )

Mein Fazit:
Ein spannendes Hörbuch, das absolut toll erzählt ist. Ein Jugendbuch mit interessanten Charakteren. Die Handlung besteht aus Krimi, Fantasy, Freundschaft und Liebe. Für mich steht fest – ich werde auch den nächsten Teil nicht lesen, sondern hören!

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Rezension: „Die Unvergesslichen“

Die Unvergesslichen „Die Unvergesslichen“ 
Val Emmich
Kindle Edition [klick], ASIN: B01MYNYLP9, € 14,99
gebundene Ausgabe [klick], ISBN: 978-3426281659, € 19,99
384 Seiten
Verlag: Droemer HC
erschienen: Mai 2017

Der Autor:
Von der New York Post nicht grundlos als „Renaissancemensch“ bezeichnet, ist der US-Amerikaner Val Emmich, Jahrgang 1979, wahrlich ein Mann mit vielen Talenten. Neben Auftritten in diversen Werbespots war er bereits als Schauspieler u.a. in den Fernsehserien The Big CUgly Betty und v.a. in 30 Rock neben Tina Fey und Alec Baldwin zu sehen. Zuletzt sorgte er in seiner Gastrolle in der von Martin Scorsese und Mick Jagger produzierten TV-Serie Vinyl für große Aufmerksamkeit. Darüber hinaus ist Emmich ein preisgekrönter Singersongwriter, der bereits zahlreiche Musikalben veröffentlicht hat und mehrmals durch die USA tourte. The Highs and Lows of Never Forgetting ist sein erster Roman, der auf seine persönlichen Erfahrungen auf der Bühne und vor der Kamera zurückgeht und auf einer ausgezeichneten Kurzgeschichte basiert. Emmich lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Jersey City, New Jersey.
(Quelle: Amazon.de)

Homepage des Autors: http://valemmich.com/

Inhalt:
Joan ist erst 10 Jahre alt und ein ganz außergewöhnliches Mädchen. Sie hat eine ganz seltene Krankheit. Sie kann nichts vergessen. Alles was sie jemals erlebt ist in ihrem Kopf gespeichert. Man sollte meinen, dass das eine tolle Sache ist, aber so einfach ist das nicht, denn um sie herum vergessen alle Leute ständig etwas. Und Joans größte Angst ist es, dass man sie eines Tages einfach so vergisst, wie es ihrer an Alzheimer erkrankten Großmutter passiert ist. Aber sie ist auch ein riesiger Beatles-Fan und liebt es selbst Musik zu machen und neue Songs zu schreiben. Eines Tages kommt Gavin, ein Freund von Joans Eltern zu Besuch. Sein Freund ist vor kurzem verstorben und Gavin kommt mit dem plötzlichen Tod noch gar nicht klar. Er bittet Joan ihm alle ihre Erinnerungen an Sydney zu erzählen. Gavin hat früher Songtexte geschrieben, die Chance für Joan: Ihre Erinnerungen an Sydney und im Gegenzug dafür soll Gavin ihr einen Text zu ihrem Song schreiben. Ein Song, der sie so unvergesslich machen soll, wie John Lennon es ist.

Meine Meinung:
Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Einmal aus der Sicht von Joan, in Ich-Form und einmal aus der Sicht von Gavin, ebenfalls in Ich-Form. Normalerweise mag ich das sehr, weil man als Leser viel schneller mit den Gedanken der Protagonisten vertraut wird. Hier hat es mich allerdings ziemlich verwirrt. Die Kapitel sind immer abwechselnd geschrieben, aber es gibt keinen Hinweis dazu, wer gerade erzählt und ich habe erst in Kapitel vier verstanden, dass es sich um zwei verschiedene Protagonisten handelt. Bis dahin dachte ich es handele sich um wechselnde Zeiten (Joan als 10jährige und ein paar Jahre später als Ehefrau). Das ist mir bisher bei noch keinem Buch passiert. Also habe ich dann noch mal von vorne angefangen und dann auch erst richtig verstanden, was mir da von wem erzählt wurde. Auch zwischendrin, wenn ich das Buch mal weggelegt hatte und dann später wieder anfing zu lesen, musste ich immer erst mal überlegen, wer erzählt denn nun gerade Joan oder Gavin. Das fand ich sehr schade, denn die Geschichte selbst fand ich eigentlich ganz interessant, aber so habe ich ganz oft den Faden verloren.
Joan ist ein sehr interessantes Mädchen, wobei sie manchmal sehr viel älter als 10 Jahre auf mich wirkte und dann aber auch wieder sehr kindlich.
Mit Gavin bin ich nicht wirklich warm geworden. Er ist mir zu sprunghaft. Ich konnte seinen tiefen Schmerz verstehen und auch, dass er Probleme hatte damit fertig zu werden. Trotzdem konnte ich einige Aktionen von ihm einfach nicht nachvollziehen.
Das Ende hat mir aber sehr gut gefallen und da konnte mich Gavin auch noch mal positiv überraschen.

Mein Fazit:
Eine interessante Geschichte um ein kleines Mädchen, das nichts vergessen kann. Der Perspektivenwechsel und der zweite Protagonist konnten mich aber dieses Mal nicht wirklich überzeugen.

Meine Wertung:
3 von 5 Herzen

Rezension: „Romina – Tochter der Liebe“

Romina „Romina – Tochter der Liebe“ 
Annie Laine
Kindle Edition [klick], ASIN: B073P5P3RQ, € 4,99
-derzeit nur als eBook erhältlich-
395 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (Carlsen)
erschienen: Juli 2017

Die Autorin:
Annie Laine wurde im schönen Osthessen geboren. Nach dem Realschulabschluss führt sie ihr Leben zunächst in ganz verschiedene Richtungen. Sie schließt eine Ausbildung ab und arbeitet ein halbes Jahr auf der Kanareninsel Teneriffa, findet aber nicht ihre Passion darin. Das zieht sie schließlich zurück zu den Büchern.
Während sie tagsüber Buchhandel/Verlagswirtschaft studiert, verbringt sie ihre Nächte mit dem Schreiben eigener Texte und betreibt einen erfolgreichen Bücherblog.
(Quelle: Amazon.de)
Und bei Facebook könnt ihr sie hier finden: [klick]

Inhalt:
Romina ist als Tochter von Eros und einer Menschenfrau nur eine Halbgöttin. Dennoch konnte sie im Olymp aufwachsen und ihr sehnlichster Wunsch ist es eines Tages eine richtige, vollwertige Göttin zu werden. Doch dann wird sie völlig unerwartet aus dem Olymp verbannt und landet auf der Erde. Und nicht nur das … sie verliert auch fast alle ihre göttlichen Fähigkeiten.
Sie erhält noch eine einzige Chance doch noch in den Olymp zurückzukehren: Sie muss für Devin die richtige Partnerin finden. Ausgerechnet Devin, der das absolut nicht will. Wird sie es schaffen oder muss sie für immer auf der Erde bleiben?

Meine Meinung:
Dieser Roman beinhaltet alles was das Leserinnenherz begehrt. Eine schöne Geschichte und eine wunderbare Buchhandlung. Dennoch konnte sie mich nicht 100% überzeugen.
Sie beginnt mit einem interessanten und spannenden Prolog und geht nach kurzer Einleitung dann über in den Teil, als Romina auf die Erde kommt und kurz darauf Devin begegnet. Devin ist ein netter Kerl, aber auf mich wirkte er ziemlich unglaubwürdig. Für mich war er einfach zu gut und irgendwie auch ein wenig zu brav und leichtgläubig 😉 . Aber auch Romina fand ich ziemlich naiv. In welche Richtung das Buch sich entwickeln würde, war relativ schnell klar. Normalerweise macht mir das auch nichts aus, das ist nun mal das Genre, das ich gerne lese. Aber hier konnte es mich nicht so richtig packen. Und so richtig viel passiert ist auch eine Weile nichts. Romina muss lernen auf der Erde zurechtzukommen und Dinge wie eine Mikrowelle oder auch einen Aufzug kennenlernen. Die Beschreibungen hierzu werden sicher einigen Lesern ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Mich persönlich konnte der Schreibstil nicht überzeugen. Ich habe da wohl einen anderen Geschmack. Einzig Psyche konnte mich noch ein bisschen überraschen. Zum Ende hin gab es dann doch noch eine Passage, bei der mir die Tränen gekommen sind und die ich sehr schön fand.

Mein Fazit:
Ein Debüt mit einer schönen Geschichte, die mich persönlich nicht ganz überzeugen konnte. Das liegt aber ganz sicher an meinem Geschmack und ich denke es gibt viele Leser, die diesen Roman sehr gerne lesen.

Meine Wertung:
3 von 5 Herzen

Rezension: „Call it Magic – Wolfsgeheimnis“ (Bd. 3)

Call it magic „Call it Magic – Wolfsgeheimnis“ (Bd. 3)
Cat Dylan
Kindle Edition [klick], ASIN: B073P5YGK9, € 3,99
-derzeit nur als eBook erhältlich-
328 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (Carlsen)
erschienen: Juli 2017

Die Autorin:
Cat Dylan verliebte sich im zarten Alter von fünf Jahren in Peter Pan und weiß seitdem zwei Dinge sicher: Sie würde nie wieder des Nachts ihr Fenster schließen und die Magie, die sich in ihrem Herzen eingenistet hatte, ist genauso mächtig wie die Liebe, die darin wohnt.
Aus diesem Grund schreibt sie romantische Fantasy, für all jene, die genauso vernarrt in das Mystische sind, wie sie selbst.
Unter dem Pseudonym „Laini Otis“ schreibt die Autorin Contemporary Romance, ChickLit & Young Adult.
(Quelle: Amazon.de)
Die Webseite von Cat Dylan findet ihr hier: [klick]
Und bei Facebook könnt ihr sie hier finden: [klick]

Reiheninformation:
Band 1: Call it magic – Nachtschwärmer
Band 2: Call it magic – Feentanz
Band 3: Call it magic – Wolfsgeheimnis
Band 4: Call it magic – Vampirblues (ET November 2017)
Band 5: Call it magic – Wandelfieber (ET März 2018)

Sonstiges:
Band 1 und 2 sind ins sich abgeschlossen, bei Band 3 bin ich mir da nicht so sicher, aber wenn ihr die Möglichkeit habt, dann lest die Bücher auf jeden Fall in der richtigen Reihenfolge. Das ist einfach viel schöner, da sie chronologisch aufgebaut sind.

Inhalt:
Cary will einen neuen Nachtclub eröffnen und sucht dafür neues Personal. Die Wölfin Alec bewirbt sich für einen der Jobs und Cary ist sofort sehr beeindruckend von dieser Frau. Und genau das verwirrt ihn ganz schön. Aber auch Alec ist ziemlich überrascht, denn eigentlich hasst sie Cary. Aber jetzt wo sie ihn tatsächlich persönlich kennenlernt, fällt es ihr täglich schwerer diesen Hass weiter aufrecht zu erhalten. Und das darf ihr Rudelführer auf gar keinen Fall erfahren. Der macht ihr das Leben auch so schon unnötig schwer.

Meine Meinung:
Ich fand ja die beiden ersten Bände schon klasse, aber dieser hier toppt die beiden Vorgänger noch. Cary ist rein optisch ja so gar nicht mein Typ, aber auf der „vampirisch-menschlichen“ und emotionalen Ebene ist er einfach toll. Er hat mir schon vorher sehr gut gefallen und das hat sich jetzt nur noch verstärkt.
Alec ist auch eine Protagonistin, die mir total gut gefallen hat. Stark, kämpferisch und ihre Liebe zu … ist bedingungslos. Ihre Schlagfertigkeit finde ich super und ich liebe die Dialoge zwischen ihr und Cary.
Natürlich kann man davon ausgehen, dass die beiden in dieser Geschichte ein Paar werden, aber so einfach ist das nicht. Beide haben damit ganz große Probleme. Und nicht nur das alleine macht das Buch so spannend, aber was es sonst noch ist, das müsst ihr selbst herausfinden.
Allerdings hat mich das Ende dann doch umgehauen. Denn das ist für mich ein böser Cliffhänger. So darf das nicht bleiben, liebe Cat Dylan. Ich hoffe doch, dass es im nächsten Band neben der neuen Geschichte dazu auch noch eine Fortsetzung gibt.

Mein Fazit:
In meinen Augen konnte dieser 3. Band die beiden Vorgänger sogar noch toppen. Eine Reihe, für alle Fantasyfans, die ich absolut gerne empfehle.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen