Rezension: „Wellentraum – Children of the Sea (Bd.1)“

„Wellentraum – Children of the Sea (Bd.1)“
Virginia Kantra
Kindle Edition [klick], ASIN: B0089NVPP4, € 9,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3426509869, € 9,99
368 Seiten
Verlag: Knaur

Mein herzlicher Dank geht an die Droemer-Knaur-Verlagsgruppe, die mir dieses Buch zum Lesen zur Verfügung gestellt hat!

Die Autorin:
Virginia Kantra hat in den USA bereits über zwanzig Bücher veröffentlicht, die für zahlreiche Awards nominiert wurden und auf der Bestsellerliste der „USA Today“ erschienen. Auch ihre von keltischer Mythologie inspirierte Serie „Children of the Sea“ wurde mit begeisterten Kritiken aufgenommen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in North Carolina. Mehr Informationen unter: www.virginiakantra.com
(Quelle: Droemer-Knaur)

Inhalt:
Maggie ist ein Selkie. Selkie sind Gestaltswandler. Sie leben in ihrer Robbengestalt im Meer und können an Land kommen und sich in Menschen verwandeln. Selkiefrauen kommen an Land, um sich mit Menschenmännern zu vergnügen. Auch Maggie treibt die Lust an Land. Dort trifft sie auf Caleb, der ihr natürlich nicht widerstehen kann. Die beiden erleben heiße Stunden am Strand. Dann verschwindet Maggie.
Caleb hatte es bisher nicht leicht in seinem Leben. Er war erst 10 Jahre alt, als seine Mutter ihn und seine kleine Schwester verlassen hat. Seine Ehe ist schon vor Jahren gescheitet und er hat gerade den Job des Polizeichefs in seiner Heimat angenommen. Hier versucht er seine Kriegserlebnisse zu verarbeiten und zu einem „normalen“ Leben zurück zu finden. Doch Maggie geht im nicht mehr aus dem Kopf.
Aber auch Maggie ist von Caleb ungewöhnlich berührt. So kehrt sie nach drei Wochen zurück an Land. Doch sie ist unvorsichtig und wird von einem Dämon überfallen.

Meine Meinung:
Das Buch startet direkt und ohne irgendeine Einleitung. Die ist aber auch gar nicht nötig. Alle nötigen Erklärungen ergeben sich so ganz nebenbei.
Maggie ist ein sehr interessantes Wesen mit vielen Facetten. Ich kannte bisher noch keine Selkie, aber die Autorin hat das Leben im Wasser so authentisch geschildert, dass ich das Meer fast riechen und die Wellen fast fühlen konnte. Im Laufe des Buches entwickelt sich Maggie immer weiter und sie wurde mir immer sympathischer.
Caleb mochte ich von Anfang an. Die Art wie er versucht seine Erlebnisse aus dem Irak-Krieg zu verarbeiten und wie er mit seiner Verletzung umgeht, hat mich sofort auf seine Seite gezogen. Aber auch die Art wie er nach dem One-Night-Stand reagiert, finde ich sehr sympathisch. Zudem sind auch die Nebenfiguren, wie z.B. Calebs Schwester oder Regina äußerst sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin liest sich angenehm und leicht. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Maggie und Caleb erzählt, aber auch ein „Böser“ kommt zu Wort. Trotzdem oder gerade deswegen bleibt die Spannung immer erhalten. Die Story ist vielseitig ein wenig Liebesgeschichte,  ein wenig Krimi und natürlich Fantasy. Alles gut miteinander vermischt. Es gibt viele Emotionen. Es macht Spaß dabei zu sein wie Maggie immer mehr vermenschlicht. Sie wird dadurch noch sympathischer und gibt sich und ihr eigentlich Wesen trotzdem nicht auf. Es gibt einige überraschende Wendungen. Und obwohl das Buch 368 Seiten hat, war es zu keiner Zeit langatmig. Gerne hätte ich noch mehr über den einen oder anderen Nebendarsteller, wie zum Beispiel Lucy oder Dylan erfahren. Aber da es sich bei „Wellentraum“ um den ersten Band einer ganzen Reihe handelt, denke ich, ich werde den einen oder anderen Charakter bald näher kennenlernen.
Dieses Buch ist in sich abgeschlossen. Es gibt keinen Cliffhanger. Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Teil, auf den ich leider noch bis Dezember warten muss.

Mein Fazit:
Eine schöne neue Fantasy-Serie für Erwachsene. Ein bisschen Liebe, ein bisschen „Crime“ und tolle Charaktere sorgen für Spannung und Lesevergnügen.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

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