Rezension: „Forever – Das ewige Mädchen“ (Bd. 1)


„Forever – Das ewige Mädchen“ (Bd. 1)
Rebecca Hamilton
– Kindle Edition derzeit noch nicht erhältlich –
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3862788392, € 12,99
416 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch
erschienen: November 2013

Mein herzlicher Dank an Mira Taschenbuch und Darkiss für dieses Rezensionsexemplar!

Die Autorin:
Rebecca Hamilton schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene, in denen oft das Paranormale eine Hauptrolle spielt. Mit ihrer Familie lebt sie in Florida. Eines ihrer drei Kinder ist autistisch, was die Autorin inspiriert hat, die Welt durch die Augen von Andersdenkenden zu betrachten und sich in Hilfsprojekten zu engagieren. (Quelle: Mira Taschenbuch)
Homepage der Autorin: http://www.beccahamiltonbooks.com

Inhalt:
Sophia wohnt in einem kleinen Dorf und ist dort nicht sonderlich beliebt. Sie wird dort als Hexe beschimpft. Auch ihre Mutter ist da keine große Hilfe, im Gegenteil. Und ja, Sophia ist eine Wicca-Gläubige und führt auch entsprechende Rituale durch, aber ist sie deswegen wirklich eine Hexe? Oder gar böse und schlecht? Mit dieser Ablehnung kommt sie aber gut zurecht. Viel schlimmer ist es, dass sie seit ihrem 18. Lebensjahr, immer ein Summen im Kopf hat. Das will sie unbedingt loswerden. Aber es wird noch schlimmer. Der Versuch dieses Summen aus ihrem Kopf zu bekommen misslingt und plötzlich hört sie sogar Stimmen und versteht ganze Sätze.
Dann lernt sie einige neue Leute kennen und erfährt, dass es sich dabei nicht um Menschen handelt. Auch Charles gehört zu den „anderen“, aber sie fühlt sich vom ersten Moment an wie magisch von ihm angezogen. Ihre ganze bisherige Welt wird plötzlich auf den Kopf gestellt. Nichts ist mehr wie es war.

Meine Meinung:
Mit diesem Buch startet Rebecca Hamilton die „Forever-Reihe“. Das Buch beginnt damit, dass man zunächst erst mal recht viele Informationen über die Protagonistin Sophia, ihr Leben und ihre Freunde erhält. Das macht den Einstieg zwar nicht so ganz einfach, aber es lohnt sich dran zu bleiben. Sophia ist 22 Jahre und hört dieses Summen seit sie 18 ist. Ich kann gut verstehen, dass sie das nur noch los werden will und fürchtet sie würde verrückt werden, wenn das so weitergeht. Wenn ich mir vorstelle, dass es seit vier Jahren in meinem Kopf summt – ich wäre sicher schon verrückt geworden. Sophia schafft es tatsächlich dabei noch ein relativ geregeltes Leben zu führen. Und ja, sie ist lieber alleine und zieht sich viel zurück. Aber wenn ich in meinem Dorf immer beschimpft werden würde, würde ich sicher auch lieber alleine bleiben. Und dann, als ihre beste Freundin Ivory sie einmal zu einer Party schleppt endet das auch gleich in einer Katastrophe.
Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Geschichte dann aber auch richtig Fahrt auf. Es wird spannend und abwechslungsreich. Rebecca Hamilton hat hier einige übermenschliche Wesen erschaffen. Es gibt Cruors und Strigois. Diese Wesen ähneln den herkömmlichen Vampiren und Gestaltswandlern, sind aber doch anders. Außerdem gibt es noch einige andere Typen. Das hat mir gut gefallen, auch wenn ich die Zusammenhänge nicht sofort begriffen habe, denn auch hier strömten wieder viele verschiedene Informationen auf mich ein.
Charles mochte ich sofort, auch wenn mir eine ganze Weile nicht klar war, welche Rolle er denn nun wirklich spielt. Es gibt noch weitere Charaktere im Buch, die neben Sophia eine wichtige Rolle spielen und sehr interessant sind und der eine oder andere ist dann auch noch für eine Überraschung gut.
Das zwischen Sophia und Charles eine enorme Anziehungskraft besteht, ist von Anfang an klar. Aber ob aus den beiden wirklich ein Paar wird und welche Absichten Charles eigentlich hat, bleibt ziemlich lange unklar. Wobei ich finde, dass Sophia hier ganz schön charakterstark ist.
Rebecca Hamilton beschreibt alles sehr ausführlich. Trotzdem ist der Stil gut und leicht zu lesen. Nach dem ersten Drittel steigt die Spannung und bleibt bis zum Ende des Buches erhalten. Sohpia, Charles und Adrian haben eine schwierige und lebensgefährliche Aufgabe zu bewältigen. Nach diesem Showdown folgen noch ein paar sehr ruhige und ausgeglichene Seiten. Das gefällt mir sehr gut. Und obwohl es ein Mehrteiler ist, ist diese Geschichte in sich abgeschlossen. Aber es bleibt jede Menge Potential offen, wie es weitergehen könnte …

Mein Fazit:
Ein guter Einstieg in eine fantasievolle Geschichte rund um Hexen, vampirähnliche Wesen, Gestaltswandler und weiteren übermenschlichen Wesen. Die anfängliche Informationsflut ist durchaus ok, weil der Leser nun mal noch keines dieser Wesen kennt und für die Fortsetzungen ist das dann nicht mehr notwendig, weil schon bekannt. Die Geschichte bietet jedenfalls genügend Potential. Ich freue mich jedenfalls schon auf den zweiten Band.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

Ein Gedanke zu „Rezension: „Forever – Das ewige Mädchen“ (Bd. 1)

  1. So, bei Dir hab ich mich dann mal getraut zu lesen .. mache ich sonst ungern bei Büchern, die noch auf meinem SUB liegen, aber hier traue ich mich immer 🙂

    Nun bin ich doppelt so neugierig auf das Buch, danke für die schöne Rezi!

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