Rezension: „Auf den Flügeln der Angst“


„Auf den Flügeln der Angst“
der 4. Zons-Krimi
Catherine Shepherd
Kindle Edition [klick], ASIN: B00N30B558, zur Zeit: € 0,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3944676029, € 9,99
386 Seiten
erschienen: August 2014
Verlag: Kafel Verlag

Liebe Catherine Shepherd, vielen Dank dafür, dass ich wieder einen Deiner tollen Zons-Krimis lesen durfte, aber auch vielen Dank für Deine riesige Geduld.

Die Autorin:
Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 39 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. (Quelle: Amazon.de)

Die Reihe der Zons-Krimis:
1) „Der Puzzlemörder von Zons“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
2) „Der Sichelmörder von Zons“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
3) „Kalter Zwilling
4) „Auf den Flügeln der Angst

Inhalt:
Auch in diesem Zons-Thriller von Catherine Shepherd gibt es zwei Zeitebenen. Wieder führt uns die Autorin in das Zons vor 500 Jahren. Dort wird Martha tot im Burggraben gefunden und Bastian von der Stadtwache soll die Umstände aufklären. Dabei trifft er nicht nur auf den zwielichtigen und undurchschaubaren August, sondern findet auch noch eine geheimnisvolle dunkle Flüssigkeit. Und dann gibt es noch weitere Tote.
Im Zons der Gegenwart ermittelt Kommissar Oliver in einem Mordfall. Ein Stadtrat wurde ertrunken in seiner Wohnung aufgefunden. Noch während der Ermittlungen kommt es zu weiteren Mordfällen. In allen Fällen gibt es nur eine einzige Gemeinsamkeit. Bei allen Toten wird die gleiche, unbekannte Droge im Blut festgestellt.

Meine Meinung:
Da dies bereits der dritte „Zons-Thriller“ von Catherine Shepherd ist, den ich gelesen habe, brauche ich zum Schreibstil der Autorin ja nicht mehr viel sagen. Der ist gleich geblieben und gefällt mir immer noch gut.
Wieder hat die Autorin es geschafft einen tollen neuen Thriller zu schreiben. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hält die Spannung gleichbleibend hoch. Und wieder gibt es Gemeinsamkeiten in den Mordfällen von damals und von heute.
Während ich den Mörder in der Vergangenheit relativ schnell erahnen konnte, habe ich bei der Mordserie der Gegenwart nicht wirklich einen Plan gehabt. Zwar hatte ich immer mal wieder eine Idee oder auch den einen oder anderen Verdächtigen, aber so richtig klar war ich mir darüber überhaupt nicht. Am Schluss war ich dann wirklich überrascht, denn mit diesem Ausgang hätte ich niemals gerechnet.
Richtig gut gefällt mir auch, dass ich bei allen Zons-Thrillern immer wieder auf die gleichen alten Bekannten treffe und nur ein paar neue immer wieder kennenlerne.
Auch dieser Thriller ist komplett in sich abgeschlossen – der „Fall“ kann also zu den Akten gelegt werden. Dennoch bin ich jetzt ganz besonders gespannt wie es in der Gegenwart mit Anna weitergehen wird. Ich hätte da schon so eine Idee …

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Jeder, der bisher erschienenen Bände ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von einander gelesen werden. Dennoch empfehle ich, als erstes den ersten Band „Der Puzzlemörder von Zons“ zu lesen, denn dort lernt man die Protagonisten und die Besonderheit zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart am besten kennen. Danach kann man die Bücher auch in unterschiedlicher Reihenfolge weiterlesen. Den einen oder anderen Hinweis auf einen vorangegangen Fall von Bastian oder Oliver wird man dann trotzdem verstehen.

Hier noch mal alle vier bisher erschienenen Bände:

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