Rezension: „Seelenblind“

Seelenblind„Seelenblind“
der 6. Zons-Krimi
Catherine Shepherd
Kindle Edition [klick], ASIN: B01BU0PKSU, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3944676050, € 9,99
356 Seiten
erschienen: März 2016
Verlag: Kafel Verlag

Liebe Catherine Shepherd, vielen Dank dafür, dass ich wieder einen Deiner tollen Zons-Krimis lesen durfte.

Die Autorin:
Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 39 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. (Quelle: Amazon.de)

Die Reihe der Zons-Krimis:
1) „Der Puzzlemörder von Zons“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
2) „Der Sichelmörder von Zons“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
3) „Kalter Zwilling
4) „Auf den Flügeln der Angst“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
5) „Tiefschwarze Melodie“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
6) „Seelenblind

Inhalt:
Zons 1497:
Bastian, von der Zonser Stadtwache, hat schon viel gesehen, aber diese Frauenleiche ist so grausam zugerichtet, dass auch er es kaum fassen kann. Auf der Suche nach dem Mörder wird sein Freund und Kollege Wernhart lebensgefährlich verletzt. Und dann tauchen weitere Frauenleichen auf. Bastian fürchtet um das Leben seines Freundes und muss den Serienmörder alleine suchen. Wird er schnell genug sein, um weitere Morde zu verhindern? Und wird Wernhart überleben?
Zons in der Gegenwart:
In einem Bunker werden zwei verkohlte Frauenleichen gefunden. Auf der Suche nach dem Täter trifft Kommissar Oliver Bergmann auf Michelle, die mit einer Schussverletzung im Krankenhaus liegt. Sie behauptet mit zwei Frauen in einem dunklen Loch gefangen gewesen zu sein. Sie kann alles detailliert beschreiben, und trotzdem: irgendetwas stimmt da nicht. Als Zeugin ist sie völlig unbrauchbar.

Meine Meinung:
Endlich ist er da, der sechste Zons-Thriller aus der Feder von Catherine Shepherd. Und auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole und euch langweile: Auch dieser Band, hat mich als Nicht-Krimi-Leserin gefesselt und fasziniert. Mit jedem neuen Zons-Thriller bin ich erstaunt, wie die Autorin es immer wieder schafft sich neue, noch spannendere und noch perfidere Geschichten einfallen zu lassen. Jedes Mal habe ich gedacht, jetzt kann sich das nicht mehr steigern und jedes Mal irre ich mich, den mit jedem Band setzt Catherine Shepherd noch einen drauf.
Wie bereits in den vorangegangenen Bänden ist es für den Leser spannend die Verbindung zwischen den Fällen in der Vergangenheit und der Gegenwart zu finden. Und ich habe den Eindruck auch das wird von Band zu Band spannender. Ich habe die Verbindung lange gesucht und auch was den bzw. die Mörder betrifft, so hat mich die Autorin sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit mehrfach in die Irre geführt.
Einen weiteren Spannungskick habe ich persönlich dadurch erhalten, dass ich vor einigen Wochen das große Glück hatte, bei einer Krimilesung mit Catherine Shepherd in Zons dabei sein zu dürfen und dabei auf den Spuren von Bastian und Oliver wandeln konnte. Und obwohl ich auch bei allen vorherigen Bänden schon immer ziemlich genaue Bilder im Kopf hatte, war das jetzt sozusagen Kopfkino auf der Großleinwand! So ganz nebenbei gesagt, kann ich jedem die Teilnahme an einer solchen Lesung nur empfehlen.
Zurück zum Buch: neben den Morden in den beiden Zeiten spielen auch zwischenmenschliche Beziehungen immer wieder eine große Rolle und verbinden die einzelnen Bände miteinander. Nach dem Ende des fünften Teils war ich sehr gespannt darauf, wie Annas Geschichte weitergeht. Das verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Nur so viel: ich wurde nicht enttäuscht und dennoch ist meine Neugierde auf das was da noch kommen mag noch lange nicht gestillt.

Mein Fazit:
Zwei spannende und fesselnde Krimis in einem, liebenswerte Protagonisten in der Vergangenheit und in der Gegenwart und interessante zwischenmenschliche Beziehungen machen die Zons-Thriller zu dem was sie sind: einfach lesenswert

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Die Mordfälle sind in jedem der bisher erschienenen sechs Zons-Thriller in sich abgeschlossen. Dennoch empfehle ich auf jeden Fall mit Band 1 „Der Puzzlemörder von Zons“ zu beginnen, denn hier lernt man alle Protagonisten gründlich kennen. Aber auch dann macht es sicher mehr Spaß die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, weil die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten sich immer weiterentwickeln.

Hier noch mal alle sechs bisher erschienenen Bände:

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