Rezension: „Himmlische Dämonen“

Himmlische Dämonen „Himmlische Dämonen“ 
Elisa Joy
Kindle Edition [klick], ASIN: B01MAZ8D34, € 3,99
-derzeit nur als eBook erhältlich-
235 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (Carlsen)
erschienen: November 2016

Die Autorin:
Elisa Joy wurde in Bayern geboren und lebt dort noch heute mit ihrer Familie. Düstere gefährliche Helden und ein Happy End haben es ihr besonders angetan.
Laptop und Tee ist die Grundausstattung, um in ihre Welten abzutauchen. Eine weitere Leidenschaft ist für sie das Reisen. Am besten in nordische mystische Länder, wo ihr immer wieder neue Romanfiguren über den Weg laufen.
Als Leseratte hat sie schon immer massig Bücher verschlungen. Die Geschichten über die Ireland Vampires entstehen aus ihrer Liebe für die grüne Insel.
(Quelle: Amazon.de)
Und bei Facebook könnt ihr Elisa Joy hier finden: [klick]

Inhalt:
An seinem 25. Geburtstag erfährt Marius, dass er kein normaler Mensch ist, sondern eine Kreuzung aus einem Engel und einem Dämon. Gezeugt wurde er um das Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle zu gewährleisten. Er durfte unter Menschen aufwachsen, damit er seinen Charakter in Ruhe und ohne Beeinflussung von Himmel oder Hölle entwickeln kann. Doch jetzt soll er sich entscheiden. Will er künftig Dämon oder Engel sein? Welche Seite in ihm wird überwiegen, gut oder böse? Der Himmel stellt ihm Caressa bis zu seiner Entscheidung zur Seite. Sie soll ihm helfen und natürlich möchte sie ihn davon überzeugen, dass er ein Engel werden soll. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Marius ist nun einmal zur Hälfte Dämon und das lässt sich nicht verleugnen.

Meine Meinung:
Den Kampf zwischen Gut und Böse mit einer „Kreuzung“ zwischen beiden Seiten in der Waage zu halten, finde ich eine tolle Idee. Ob sie ganz neu ist weiß ich nicht, aber das finde ich in dem Fall auch nicht so wichtig. Das war das erste Buch, das ich von Elisa Joy gelesen habe und der Schreibstil hat mir gut gefallen. Locker und leicht zu lesen. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Marius und aus der Sicht von Caressa in der Ich-Form geschrieben. Der Prolog erzählt wie es überhaupt dazu kam, dass Marius gezeugt wurde und ich fand das schon witzig erzählt. Die Orte und Szenarien sind so erzählt, dass die Bilder problemlos in meinem Kopf erschienen sind. Alleine die vielen Löcher 😉
Marius hat mir gut gefallen. Mal ganz abgesehen davon, dass er selbstverständlich höllisch gut aussieht, finde ich ihn ganz schön charakterstark. Und ich mochte seinen Charakter sehr, allerdings fand ich es stellenweise schon seltsam, wie schnell und problemlos er alle diese Neuigkeiten rund um seine Person und sein Wesen aufgenommen hat. Auch seine neuen Kräfte hat er fast ausnahmslos sofort beherrscht. Das ging mir fast ein wenig zu einfach und reibungslos.
Caressa hat mir total gut gefallen. Ein Engel, der (nicht nur) für Donuts schwach wird 😉
Besonders überrascht hat mich übrigens Amon und das nicht nur einmal.
Das Ende ist in sich abgeschlossen und bietet trotzdem Spielraum für eine mögliche Fortsetzung.

Mein Fazit:
Eine locker und leicht erzählte Fantasy-Love-Story, die den Leser nicht nur gut unterhält, sondern auch noch eine wertvolle Aussage zum Thema „Gut oder Böse“ liefert.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

Rezension: „Engelsleid“

„Engelsleid“
Inka-Gabriela Schmidt
Kindle Edition [klick], ASIN: B00AIA2622, € 6,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3943697162, € 12,90
242 Seiten
Verlag: Oldigor

Wieder einmal ein tolles Buch aus dem Oldigor-Verlag. Herzlichen Dank dafür!

Die Autorin:
Inka-Gabriela Schmidt ist aufgewachsen in München. Die seit 1985 glücklich verheiratete Autorin hat schon einige Bücher publiziert. Darunter den Fantasyroman  „Elfenkind“ (der 1. Teil von „Valentine“).
Ihr Werdegang:
Elsa-Brandström-Gymnasium in München, Abitur 1980; Grafik-Design-Studium an der Fachhochschule München, Diplom FH 1984; Grafik-Designerin in verschiedene Münchner Werbeagenturen; seit 1992 Dozentin für DTP-Software und Ausbilderin von Mediengestaltern Digital und Print;
seit 2006 Schriftstellerin (Quelle: Oldigor-Verlag)
Homepage der Autorin: http://www.inwisch.de
facebook: http://www.facebook.com/pages/Inka-Gabriela-Schmidt

Inhalt:
Laura steht mit beiden Beinen fest im Berufsleben und ist von Herzen gerne Single. Auch oder gerade weil in ihrem Umfeld fast alle im Heiratsfieber und Kinderwahn sind. Als ihre beste Freundin ebenfalls heiraten will, kann sie deren Bitte ihre Trauzeugin zu werden trotzdem nicht abschlagen. Doch ein paar Tage vorher schlägt das Schicksal übel zu. Laura will ihrer Freundin den „schönsten Tag in ihrem Leben“ aber nicht verderben und lässt sich nichts anmerken.
Es dauert nur ein paar Stunden und Guiseppe, der Trauzeuge des Bräutigams, bringt sie sehr erfolgreich auf andere Gedanken. Er ist durch und durch Italiener, ein Typ, wie ihn Laura eigentlich überhaupt nicht mag und dennoch erliegt sie seinem Charme und seiner Ausstrahlung.
Aber auch Dominique, den sie nur wenige Tage vor Guiseppe kennengelernt hat, weckt ungewohnte Gefühle in ihr. Doch Guiseppe überzeugt sie davon, dass ein geheimnisvoller Skulpturenpark, der zu seinem Anwesen in der Nähe von Rom gehört, einen Bericht in dem Reisemagazin für das sie als Journalistin arbeitet, wert ist. So folgt Laura ihm für die Recherche nach Italien und genießt die Zeit mit Guiseppe in vollen Zügen. Doch dann steht eines Nachts ein fremder Mann in ihrem Zimmer – und behauptet ein Engel zu sein. Er benötigt Lauras Hilfe im Kampf gegen Dämonen und behauptet Guiseppe wolle sie nur benutzen, um eben diese Dämonen freizulassen. Laura ist völlig verwirrt. Soll sie das wirklich glauben?

Meine Meinung:
Das ist wieder eins der Bücher, die ich ohne jegliche Hintergrundinformationen angefangen habe. Ich habe dieses Buch vom Oldigor-Verlag erhalten ohne weiter nachzulesen, was mich dabei erwarten würde. So bin ich eingestiegen, in einen Prolog, der mir sehr gut gefallen hat und der mich gleichzeitig überrascht hat. Habe ich da doch von Engeln und verschiedenen Glaubensrichtungen gelesen. Doch sehr schnell (nach ca. 2- 3 Seiten) wurde klar, das wird spannend!
Laura steht mit beiden Beinen fest im Leben. Allerdings scheint ihr die romantische Ader, die Frauen fast immer haben, zu fehlen. So ist sie genervt von der ganzen „Heiraterei“ in ihrem Umfeld und mag auch Hochzeiten nicht wirklich. Aber auf ein Abenteuer mit Guiseppe lässt sie sich gerne ein.  Das Buch ist überwiegend aus der Sicht von Laura geschrieben und der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Laura ist eine sympathische Frau, die im Laufe des Buches doch noch ein wenig romantisch wird. Guiseppe hingegen, na ja er hat schon einige Vorzüge. Aber ich glaube mir wär er zu „Macho“. Die „Beziehung“ zwischen den beiden entwickelt  sich sehr spannend und überraschend. Erstaunt war ich auch über einige erotische Szenen. Nicht zu viel – gerade eben richtig. Die Formulierungen sind sehr schön und Guiseppe hat sich wirklich einiges einfallen lassen. Auf jeden Fall hätte ich das in diesem Buch nicht vermutet.
In wenigen Bereichen ist das Buch aus der Sicht der beiden gefallenen Engel Azaradeel und Leviathan geschrieben. Hier sind es hauptsächlich Gespräche zwischen den beiden. Ich muss sagen die Beschreibung von Azaradeel finde ich sehr schön und ungewöhnlich, vor allen Dingen seine Kleidung. Die Verbindung zwischen den beiden Bereichen „Laura erzählt“ und die „Engel unterhalten sich“ ist immer vorhanden.
An einer Stelle entwickelt sich das Buch tatsächlich so, wie ich es vorhergesehen habe, aber das hat überhaupt nicht gestört. Der Rest barg noch genügend Überraschungen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nur ganz am Ende nach dem eigentlichen „Showdown“ da wurde mir Laura ein klein wenig unglaubwürdig.

Mein Fazit:
Ein schönes Buch über Dämonen und Engel – aber für Erwachsene. Mit tollen Protagonisten, einer schönen Geschichte und ein paar sehr schönen erotischen Szenen. Ich empfehle es gerne weiter.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

Rezension: „Dämonendämmerung – Die Auserwählte“

“Dämonendämmerung – Die Auserwählte”
Sabine Reiff
Kindle Edition [klick], ASIN: B008HCC48Y
Taschenbuchausgabe [klick], ISBN: 978-1479204946
444 Seiten
(Cover – Titelgestaltung: Rainer Wekwerth unter Verwendung eines Fotos von Nejron Photo, fotolia.com)

Die Autorin:
Ich bin 1968 geboren, verheiratet und lebe in der Nähe von Stuttgart. Nach über zwanzig Jahren in der Werbebranche, war es an der Zeit für ein paar grundlegende Veränderungen. So habe ich mich 2007 wieder verstärkt dem zugewandt, was mich schon in Kinder- und Jugendtagen fasziniert hat: Dem Schreiben und Erfinden von außergewöhnlichen Geschichten und den Welten, in denen sie spielen.
Mit der Veröffentlichung von Dämonendämmerung ist für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen, und ich freue mich darüber, dass wohl noch weitere spannende Bücher aus meiner Feder folgen werden. Im Moment geistern einige Ideen in meinem Kopf herum. Aber auch ein historischer Liebes- und Abenteuerroman, der im Frankreich des frühen 18. Jahrhunderts angesiedelt ist, wartet auf Überarbeitung…
Was ich mir als Schriftstellerin für die Zukunft wünsche?
Neben meiner Gesundheit möchte ich gerne meinen wachen Verstand behalten, um weiterhin interessante Ideen entwickeln zu können, die meine Leserinnen und Leser für meine Geschichten und Figuren begeistern, sie zum Lachen und zum Weinen bringen und ihnen spannende (und hoffentlich auch unvergessene) Lesestunden bescheren. (Quelle: Homepage Sabine Reiff)

Inhalt:
Doro lebt in einem kleinen, verschlafenen Nest im Schwarzwald und arbeitet dort bei der Lokalzeitung als Journalistin. Ihr Traumjob ist das nicht, aber zumindest lernt sie dort Alexander, einen bekannten Historiker mit dem Fachgebiet „Dämonenbücher“, kennen. Das Interview mit ihm geht zwar komplett daneben, aber Alexander hat irgendetwas an sich, was sie einfach nicht mehr los lässt. Wer ist Alexander wirklich?
Fast gleichzeitig kommt Thomas Heyer nach Kirchbronn und rettet die marode Lokalzeitung durch eine Übernahme. Außerdem wird er bald zum Wohltäter der ganzen Gemeinde. Er saniert das Schwimmbad und unterstützt viele weitere Projekte. Und, er will Doro für sich gewinnen. Aber warum? Für Doro beginnt eine Zeit voller Konflikte und voller neuer Erfahrungen. Sie selbst fängt an sich zu verändern, aber auch in ihrem engsten Umfeld ist nicht jeder das, was er vorgibt zu sein. Und fast jeder fordert  Entscheidungen von ihr. Wirklich verlassen kann sie sich eigentlich nur auf ihre beste Freundin „Lille“.

Meine Meinung:
Im ersten Drittel des Buches lerne ich die Protagonisten kennen. Doro lernt Alexander Maar und Thomas Heyder kennen. Langsam entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen Doro und Alexander. Und Thomas Heyder hält „Einzug“ in das Gemeindeleben von Kirchbronn. Alle mögen und lieben ihn. Durch ihn konnten fast alle ihren Arbeitsplatz behalten und auch sonst unterstützt er die Gemeinde sehr großzügig. Nur Doro ist und bleibt skeptisch. Was ich von Doro und Alexander halten soll, weiß ich anfangs noch nicht so richtig. Nur Heyder, den mochte ich auch nicht. Von Anfang an nicht und das hat sich bis zum Ende hin auch nicht geändert. Während dieser „Kennenlernphase“ schleicht sich auch „Gelal“, ein Incubus, immer wieder in die Geschichte. Diesen Dämon habe ich schon im Prolog kennengelernt. Ich weiß, dass er verschiedene menschliche Gestalten annehmen oder als Mensch auftreten kann. Ich habe auch ziemlich bald einen Verdacht, hinter welcher Person er sich versteckt. Aber zwischendurch kommen mir immer mal wieder Zweifel. Für mich hätte diese „Einleitung“ in die Geschichte und das Kennenlernen der Figuren ein bisschen kürzer sein können. Aber der Schreibstil der Autorin ist gut und es liest sich locker und leicht durch. Ungefähr in der Mitte des Buches nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Doro begreift, dass es Dämonen tatsächlich gibt, sie erfährt, dass sie die „Auserwählte“ ist. Was es bedeutet eine Auserwählte zu sein, müsst ihr aber selbst herausfinden. Das mag ich euch hier nicht verraten. Sie lernt ihren (biologischen) Vater kennen und Thomas Heyder zeigt sein wahres Gesicht und seine wahren Beweggründe. Und jetzt ist Gelal auch nicht mehr der einzige Dämon in der Geschichte. Jetzt geht es um Macht und um den Kampf um die Macht. Ein bisschen blöd war nur, dass ich an dem Punkt abends gegen 10.00 h angekommen bin und dann nicht mehr aufhören konnte. Dementsprechend musste ich mich dann am nächsten Morgen aus dem Bett quälen ;-). Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Bis zum Ende hin waren mir dann auch Doro und Alexander sehr sympathisch. Und ich habe einen sehr menschlichen Dämon kennengelernt. Das Ende selbst, das war für mich persönlich nicht so ganz rund. (Liebe Sabine, ich denke dabei z.B. an die Szene mit den beiden Polizisten). Gut gefallen hat mir wiederum, dass es tatsächlich ein Ende war, obwohl es eine Fortsetzung geben wird. Diese Geschichte hier ist abgeschlossen und der Anfang für eine neue ist gelegt.

Mein Fazit:
Ein absolut gelungenes Debüt mit kleinen Schwächen. Mir hat es gefallen und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Meine Wertung:
3,5 von 5 Herzen mit Tendenz nach oben und da es keine halben Herzen gibt, runde ich auf 4 auf.

Rezension: „Dämonenzirkus“ von Marc Beck

„Dämonenzirkus“
Marc Beck

Kindle Edition [klick], ASIN: B008HFCSQO
derzeit nur als eBook erhältlich
Seiten: 181
Verlag: Satzweiss (30. Juni 2012)

Vielen Dank an Marc Beck für die Überlassung dieses eBooks.

Der Autor:
Geboren bin ich am 6. Mai 1971 in Bochum; heute lebe ich im Rhein­land. Die Leidenschaft fürs Schreiben hat mich schon sehr früh er­fasst: Mit 12 Jahren habe ich mir erste eigene Ge­schichten aus­gedacht und zu Papier gebracht. Durch einen Literatur­kurs in der 11. Klasse be­gann ich regelmäßig zu schreiben und verfasse heute haupt­sächlich Texte für Kinder. Mein Sohn dient mir dabei als Inspiration und ist oft mein erster Testleser.
(Quelle: Homepage von Marc Beck)

Inhalt:
Zirkus Magnus ist weltbekannt und füllt die größten Zirkuszelte. All seinen Ruhm verdankt der Zirkus sechs jungen Artisten mit übernatürlichen Fähigkeiten. Aber alle sechs werden von seltsamen Träumen geplagt. Glenn, einer der Artisten, hat eine Vermutung was diese Träume zu bedeuten haben. Er kommt der schockierenden Wahrheit auf die Spur. Dann müssen die sechs sich entscheiden …

Meine Meinung:
Bereits die ersten Seiten haben mich in den Bann des „Dämonenzirkus“ gezogen. Im Prolog erfahre ich was 12 Jahre zuvor passiert ist und der Grund für den Erfolg des Zirkus und der übernatürlichen Fähigkeiten der  Artisten ist. Und obwohl ich diesen Hintergrund bereits kenne, kann mich diese Geschichte fesseln. Ich möchte ganz genau wissen, was die Träume zu bedeuten haben. Genau wie Glenn, der mir sehr sympathisch ist.
Glenn ist die Hauptfigur in diesem Buch. Auch die anderen fünf Artisten lerne ich recht gut kennen, obwohl Marc Beck mit ausführlichen Erklärungen spart. Er schafft es die Charaktere mit relativ wenig Aufwand klar heraus zu kristallisieren. Besonders aufgefallen ist mir das bei Gabriel. Alleine, der Name sagt eigentlich schon alles. Aber eben nur eigentlich. Anfangs geht es mir wie den sechs Artisten, die Gabriel nicht besonders mögen. Doch im Laufe der Geschichte gibt er mir öfter Anlass zum nachdenken. Ein sehr interessanter Charakter.
Der Schreibstil von Marc Beck gefällt mir gut. Die Seiten fliegen nur so dahin. Die Idee dieses Buches ist toll und die Grenzen zwischen Fantasie und möglicher Realität verschmelzen miteinander. Ich kann Glenns Gefühle, als er nach und nach alles herausfindet, gut nachvollziehen. Auch das Gefühlschaos der anderen fünf ist nachvollziehbar und realistisch. Die Schlussvorstellung des Dämonenzirkus ist eine echte Meisterleistung der Fantasie und die Spannung steigt noch einmal massiv an.
Gut gefallen hat mir auch die Wahl, die alle Beteiligten haben: Jeder kann sich selbst für Gut oder Böse entscheiden. Und das ist manchmal verdammt schwierig.
Das Buch endet als abgeschlossene Geschichte und darüber habe ich mich sehr gefreut. Aber ich kann mir vorstellen, dass sich diese Geschichte weiterentwickeln lässt und eine Fortsetzung möglich wäre. Ich bin gespannt, ob der Autor so etwas plant. Wenn ja, dann lese ich gerne weiter.

Mein Fazit:
Für mich kam das Ende dieser tollen und spannenden Geschichte viel zu schnell. Ein tolles, absolut empfehlenswertes Buch. Auch für Jugendliche und zwar sowohl für Jungs als auch für Mädchen. Vielleicht sogar gerade weil es nur 181 Seiten hat.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

Eine ausführliche Leseprobe bekommt ihr hier: [klick]