Rezension: „Letting Go – Wenn ich falle“

Letting go „Letting Go – Wenn ich falle“ 
Molly McAdams
Kindle Edition [klick], ASIN: B01FJTUK3S, € 9,99
Taschenbuch [klick], ISNB: 978-3956496295, € 9,99
368 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch
erschienen: Dezember 2016

Die Autorin:
Molly McAdams wuchs in Kalifornien auf. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann und ihren vierbeinigen Hausgenossen in Texas. Wenn sie nicht gerade an ihren erfolgreichen New-Adult-Romanen schreibt, kuschelt sie sich am liebsten daheim auf die Couch und schaut Filme. Sie hat eine besondere Schwäche für frittierte saure Gurken (eine Spezialität im Süden der USA!) und weiche Schmusedecken.
(Quelle: Amazon.de)

Inhalt:
Drei Tage vor der Hochzeit stirbt Greys große Liebe, Ben, plötzlich und unerwartet. Für Grey bricht die Welt zusammen. Auch zwei Jahre später steckt sie noch immer ganz tief in ihrer Trauer. Sie lebt nicht mehr, sie existiert nur noch. Einzig und allein Jagger, ihr und Bens bester Freund seit Kindertagen, kann zu ihr durchdringen und versteht was in ihr vorgeht. Schließlich hat auch er seinen besten Freund verloren. Doch Jagger fühlt noch viel mehr.

Meine Meinung:
Schon der Klappentext lässt vermuten, dass es sich bei diesem Buch um ein sehr emotionsgeladenes und sicher auch sehr trauriges Buch handelt. Und genauso startet es auch. Nämlich mit einem Prolog, der mitten in den Hochzeitsvorbereitungen startet, dem Tag, an dem Ben stirbt.
Im ersten Kapitel geht es dann genau zwei Jahre später weiter. Und es wird sofort deutlich wie sehr Grey immer noch leidet und trauert.
Ihre Familie und die meisten Freunde verstehen das nicht wirklich und sind der Meinung nach zwei Jahren müsste Grey endlich wieder anfangen zu „leben“. Nur Jagger, sieht wie es ihr wirklich geht und ist immer da, um Grey wieder aufzufangen und zur Seite zu stehen. Ohne ihn hätte Grey diese letzten zwei Jahre sicher niemals überstanden.
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Grey und Jagger erzählt. Das mag ich ja immer sehr gerne, weil man als Leser einfach tiefer in die Protagonisten hineinschauen und hineinfühlen kann. Ich mochte beide sehr gerne und konnte ihre Emotionen und Trauer sehr gut nachvollziehen. Die Autorin hat das sehr gefühlvoll rübergebracht. Jagger hat mir oft noch mehr leid getan als Grey. Denn er hat niemand, der ihm Rückhalt gibt und der ihn wieder aufbaut. Im Gegenteil. Seine Mutter ist eine zusätzliche Bürde.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und lässt sich prima lesen. Allerdings hatte ich nach dem ersten Drittel einen kleinen Hänger, weil ich mich gefragt habe was da jetzt wohl noch kommen könne. Was dann ca. 10 Seiten später kam, hätte ich nie und nimmer erwartet und es war ein wirklicher Knall. Da ist mir fast die Luft weggeblieben. Damit nahm die Geschichte wieder Fahrt auf und es gab eine kleine Wendung.
Weniger gut gefallen haben mir die Eltern von Grey, besonders der Vater. Ich war mehrfach versucht ihm zuzurufen: „Hallo, deine Tochter ist 22 Jahre alt!“ Es gab noch ein paar weitere Charaktere wie z.B. Jaggers Schwester, die mir auch stellenweise auch ein Rätsel aufgegeben hat oder Greys Bruder, den ich auch total mochte und der mich des Öfteren zum Schmunzeln brachte.
Das Ende war überraschend und vielleicht auch ein klein wenig „too much“, aber irgendwie auch wieder passend.

Mein Fazit:
Ein Buch voller Emotionen, mit einer sehr traurigen aber irgendwie auch schönen Geschichte. Ein Buch, das zwar nach dem ersten Drittel einen kleinen Hänger hat, aber bei dem sich das Durchhalten trotzdem lohnt.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

Rezension: „Rückkehr ins Zombieland“ (Bd. 2)

„Rückkehr ins Zombieland“ (Bd. 2)
Gena Showalter
Kindle Edition [klick], ASIN: B00HU038BQ, € 14,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3956490378, € 14,99
400 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch – Label: Darkiss
erschienen: Juni 2014
Altersempfehlung des Herstellers: 14 – 16 Jahre

Mein herzlicher Dank, geht an den Mira Taschenbuchverlag, der mir auch dieses tolle Buch wieder zur Verfügung gestellt hat!

Die Autorin:
New York Times und USA Today Bestseller-Autorin Gena Showalter gilt als neuer Shooting Star am romantischen Bücherhimmel des Übersinnlichen. Ihre Romane erobern nach Erscheinen die Herzen von Kritikern und Lesern gleichermaßen im Sturm. Die „Die Herren der Unterwelt“-Reihe gilt als ihre bislang stärkste Serie.
(Quelle: Mira Taschenbuchverlag)

Achtung:
Es handelt sich hier um Band 2 der Reihe. Wer Band 1 noch nicht kennt, für den besteht Spoilergefahr. Zu meiner Rezension von Band 1 “Alice im Zombieland” geht es hier: [klick].

Inhalt:
Es steht fest Ali ist nicht verrückt, es gibt die Zombies wirklich. Und sie tut alles, um diese Kreaturen zu bekämpfen.
Die Gruppe der Jäger wird von zwei neuen Mitgliedern unterstützt und Ali ist sich nicht sicher, ob das wirklich so gut ist. Zum einen ist da Veronica – eine Exfreundin von Cole und dann ist da auch noch Gavin. Ein Mann, der so ganz und gar nicht nach Alis Geschmack ist. Auch ihre Beziehung zu Cole ist nicht mehr so toll. Ali liebt ihn und bisher dachte sie auch Cole empfindet so für sie, doch er stößt sie immer wieder zurück, gleichzeitig sendet er aber verwirrende Signale und Ali weiß einfach nicht was sie davon halten soll.
Auch auf der Jagd nach den Zombies läuft nicht alles immer gut. Ali wird gebissen und bei diesem Biss ist irgendwas anders als sonst. Ali, jedenfalls fängt an sich zu verändern und zwar so stark, dass sie sogar Angst vor sich selbst haben muss.

Meine Meinung:
Endlich ist er da, der zweite Teil und kaum hatte ich das Buch ausgepackt, war es auch schon gelesen.
Es startet wieder mit einer Anmerkung von Ali und wieder ziehen mich bereits diese Worte in den Bann des Buches.

Zitat – Seite 7
Ich habe mein Bestes getan, um die Scherben einzusammeln und zusammenzusetzten, aber – tick-tack. Wieder eine Wende.
Eine Veränderung, die mich alles kostete.
Den Respekt meiner Freunde. Mein neues Zuhause. Meine Ziele. Meinen Stolz.
Meinen Freund.
Und alles ist meine Schuld
.

Die Geschichte hat sich ein wenig verändert. Es sind ein paar neue Charaktere hinzugekommen und auch Ali und Cole machen eine starke Veränderung durch. Wobei ich Cole schon manchmal gerne geschüttelt hätte. Mit seinem ewigen hin und her. Er liebt Ali, aber er will sie nicht (mehr). Allerdings konnte ich ihn auch ein kleines bisschen verstehen. Trotzdem … 😉 Und zum Ende hin hat er dann ja doch gezeigt was in ihm steckt.
Ali hatte aber auch noch genug andere Probleme, nach dem Biss steht sie damit ziemlich alleine da und es dauert relativ lange bis sie begriffen hat auf was das hinauslaufen wird.
Dennoch konnte mich die Geschichte wieder von sich überzeugen. Die Hintergründe um Justin werden aufgeklärt und es gibt auch wieder Interessantes über die Overalls zu erfahren. Und dann ist da noch ein großer Unbekannter …
Unverändert dagegen ist Kat. Ihre Art muß man einfach lieben, auch wenn sie manchmal sicher etwas anstrengend sein kann und natürlich Alice kleine Schwester, auch die ist absolut liebenswert.
Gena Showalter wartet also wieder mit der einen oder anderen Überraschung auf und der Schreibstil ist einfach nur toll zu lesen.
Auch in diesem Band gibt es am Ende noch ein kleines Special, welches verrate ich an dieser Stelle aber nicht.
Das einzige was ich persönlich etwas anders sehen würde, ist -wie auch schon bei Band 1- die vom Hersteller empfohlenen Altersangabe (14 – 16 Jahre). Dafür finde ich die Kämpfe einfach noch zu heftig. Ich denke auch hier würde ab 16 Jahre besser passen.

Mein Fazit:
Wem „Alice im Zombieland“ gefallen hat, der greift sicher sowieso zu Band 2. Ich bin immer noch erstaunt darüber wie sehr mir ein Buch über und mit Zombies gefallen hat. Von daher: lasst euch darauf ein – Alice ist es wert.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges: Hier die Links zu beiden Bänden

Rezension: „Herzblut – Wenn die Nacht stirbt“ (Bd. 3)


„Herzblut – Wenn die Nacht stirbt“ (Bd. 1)

Melissa Darnell
Kindle Edition [klick], ASIN: B00HU037LC, € 12,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3956490279, € 12,99
400 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch – Label: Darkiss
erschienen: Mai 2014

Mein herzlicher Dank, geht an den Mira Taschenbuchverlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat!

Die Autorin:
Melissa Darnell war von klein auf buchversessen. Sie hat über 70 Titel verfasst, lektoriert oder gestaltet. Frühe Texte haben ihr so unterschiedliche Preise eingebracht wie eine Harry-Potter-Gesamtausgabe und ein Pony inklusive Futter. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt Darnell heute in South Dakota, schaut am liebsten “True Blood” und probiert gern neue Haarfarben aus. (Quelle: Mira-Verlag)

Achtung:
Es handelt sich hier um Band 3 der Herzblut-Reihe. Wer Band 1 & Band 2 noch nicht kennt, für den besteht Spoilergefahr. Zu meiner Rezension von Band 1 “Herzblut – Gegen alle Regeln” geht es hier: [klick] und von Band 2 „Herzblut – Stärker als der Tod“ hier: [klick]

Inhalt:
Endlich dürfen Savannah und Tristan ihre Liebe leben. Doch viel Zeit, diese zu genießen bleibt den beiden nicht. Zunächst kämpft Tristan mit den Folgen seiner Verwandlung und dann werden sie hereingelegt und müssen fliehen. Bei der Flucht werden sie von Savannahs Eltern unterstützt. Und auch Tristans Schwester Emily begleitet sie. Und dann bricht auch noch der Krieg zwischen den Clanns und den Vampiren aus.

Meine Meinung:
Diesem dritten und letzten Band der Herzblut-Reihe habe ich entgegengefiebert. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist gleich geblieben, auch die Perspektivenwechsel zwischen Savannah und Tristan bleiben bestehen. Die beiden Protagonisten sind in der Tat erwachsen geworden. Das hat mir sehr gut gefallen. Wenn man den Klappentext liest, könnte man meinen, es geht jetzt hauptsächlich um die große Liebe zwischen den beiden, aber weit gefehlt. Denn für viel Romanik ist gar keine Zeit. Die Handlung lässt es einfach nicht zu. Dann kommt noch dazu, dass Tristan Pläne schmiedet, mit denen Savannah einfach nicht einverstanden sein kann. Das belastet das junge Glück ganz schön. Ich persönlich konnte Tristan zwar verstehen, aber in meinen Augen hat Savannah mit ihrer Meinung natürlich recht – auch wenn’s schwer fällt. Und genau deswegen habe ich auch ganz schön stark mit Savannah mitgelitten. Doch allen Unstimmigkeiten zum Trotz, wenn es hart auf hart kommt, können sie sich auf einander verlassen und das ist doch die Hauptsache.
In diesem Band treten die Freunde von Savannah ein wenig in den Hintergrund, dafür tritt ihre Mutter verstärkt in Erscheinung. Und die sorgt in diesem Band für die „Schmunzel-Situationen“, denn diese Frau ist einfach herrlich verpeilt. Und genau deswegen hat mir auch dieser Band wieder richtig gut gefallen: Es ging die komplette Gefühlsskala hoch und runter. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Der Showdown ist rasant und am Ende musste ich dann tatsächlich noch mal lachen. Besser kann man eine Trilogie, glaube ich, nicht abschließen.

Mein Fazit:
Ein gelungener Abschluß der Herzblut-Reihe. Ich kann die komplette Reihe jedem, der Vampire und Fantasy mag empfehlen. Allerdings ist es wichtig, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Quereinsteigern fehlen sonst einfach zu viele Informationen.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Hier noch mal die allen drei Bänden