Rezension: „Engelsschlaf“

Engelsschlaf„Engelsschlaf“
(Der 2. Fall der Ermittlerin Laura Kern)
Catherine Shepherd
Kindle Edition [klick], ASIN: B071W5XL22, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3944676081, € 9,99
352 Seiten
erschienen: Juni 2017
Verlag: Kafel Verlag

Liebe Catherine Shepherd, vielen Dank!

Die Autorin:
Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 39 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. (Quelle: Amazon.de)

Reiheninformation:
Die Reihe dreht sich um die Ermittlerin Laura Kern.
Band 1: Krähenmutter
Band 2: Engelsschlaf
Beide Bücher können völlig unabhängig voneinander gelesen werden.

Inhalt:
Das Ermittlerteam wird in einen Park gerufen. Dort liegt eine tote Frau, doch kurz bevor sie abtransportiert wird, „erwacht“ die Frau wieder zum Leben. Das ganze Team steht vor einem Rätsel. Die Frau hatte keinen Puls mehr und auch nicht mehr geatmet. Sie hat keine Verletzungen, die auf Gewalteinwirkungen hinweisen. Aber warum lag sie in diesem totenähnlichen Schlaf auf der Parkbank? Noch bevor die erste Scheintote wieder richtig genesen ist, wird bereits die zweite Frau gefunden. Für Laura Kern beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn sie ist sich sicher, dass da noch viel mehr dahintersteckt.

Meine Meinung:
Obwohl ich das eigentlich bei fast jedem Buch von Catherine Shepherd sage, muss ich es hier einfach wieder tun: „Das ist das beste Buch, das bisher von ihr erschienen ist.“ Catherine Shepherd scheint die unfassbare Gabe zu haben mit jedem Buch, das sie schreibt einfach noch besser zu werden. Diese Geschichte -lebendig beerdigt zu werden ist schon alleine eine furchtbare Horrorversion- ist unglaublich spannend. Ich hatte ganz, ganz lange absolut keine Idee in welche Richtung das ganze führen wird, obwohl es neben der Perspektive aus der Gegenwart auch wieder Einblicke in die Vergangenheit aus einer anderen Perspektive gibt.
Neben dem Thriller-Anteil in diesem Buch lernt man die Ermittlerin Laura Kern noch etwas näher kennen und auch die anderen Charaktere aus dem ersten Band „Krähenmutter“. Das ist schön, aber man muss den ersten Band nicht unbedingt kennen, um „Engelsschlaf“ zu lesen. Beide Bände sind unabhängig voneinander lesbar.

Mein Fazit:
Ein spannender Thriller, der es mir nicht erlaubt hat, das Buch zur Seite zu legen, bis ich das letzte Wort gelesen habe. Meine absolute Leseempfehlung!

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Rezension: „Mooresschwärze“

Mooresschwärze„Mooresschwärze“
der 1. Fall von Dr. Julia Schwarz
Catherine Shepherd
Kindle Edition [klick], ASIN: B01LYCYTGQ, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3944676067, € 9,99
340 Seiten
erschienen: 26. Oktober 2016
Verlag: Kafel Verlag

Liebe Catherine Shepherd, vielen Dank dafür, dass ich wieder einen Deiner tollen Krimis lesen durfte.

Die Autorin:
Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 39 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. (Quelle: Amazon.de)

Inhalt:
Dr. Julia Schwarz kann so schnell nichts erschüttern. Sie ist Rechtsmedizinerin und ihre Art und ihr Ehrgeiz haben sie nicht nur zu einer der besten in ihrem Beruf gemacht, sondern ihr auch den Spitznamen „Eislady“ eingebracht. Dabei ist sie gar nicht so kalt, sie hat nur in sehr jungen Jahren schon schlechte Erfahrungen gemacht, die sie nicht mehr loslassen und permanent antreiben.
Florian Kessler ist Kriminalkommissar und arbeitet gerne mit Julia zusammen. Als eine weibliche Leiche im Moor entdeckt wird, ist das zunächst nichts außergewöhnliches. Doch auf dem Transport zur Rechtsmedizin verschwindet die Leiche und noch während Julia und Florian versuchen die Moorleiche wiederzufinden, taucht eine weitere weibliche Leiche auf. Zunächst scheint es keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern zu geben. Dann findet Julia ein seltsames Tattoo auf dem Bauch der Frau und so langsam ahnt sie, dass es sich hier um einen Serienmörder handeln könnte.

Meine Meinung:
Ich sage ja so oft, dass ich normalerweise nur selten Krimis lese, aber die von Catherine Shepherd habe ich alle gelesen und immer wieder bin ich von Anfang bis zum Ende gefesselt.  Deswegen war ich auch sehr neugierig auf diesen „ersten Fall der Gerichtsmedizinerin Dr. Julia Schwarz“, der ja doch in einer andere Richtung geht als die Zons-Krimis dieser Autorin. Und was soll ich sagen: Schon die ersten Sätze des für mich außergewöhnlichen Prologs haben mich abgeholt und nicht mehr losgelassen, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte.
Die eigentlichen Kapitel werden aus einer anderen Perspektive als der Prolog erzählt und dabei kann der Leser an den Ermittlungen von Julia und Florian teilhaben. Zwischendrin geht es aber auch immer mal um die Schülerin Hannah, die sich gerade unsterblich in ihren Chatpartner Tobi verliebt habt. Schon der erste Satz von Tobi an Hannah lässt mich die Luft anhalten und denken „Mädchen, lass die Finger von dem Typen“. Man kann ahnen worauf das hinauflaufen wird, aber das hat mich beim Lesen gar nicht gestört, eher nachdenklich gemacht. Insgesamt finde ich die Story hinter den Morden total interessant, die Ursache was es mit den Tattoos auf sich hat und die Kultur, die dahinter steckt.
Die beiden Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Sie sind sehr ausgeprägte Charaktere und ich hoffe, dass die beiden auch in der Zukunft noch so einige Fälle zusammen aufklären können. Übrigens habe ich bis ganz am Ende keine Ahnung davon gehabt, wer der Mörder ist – da waren ein paar Ideen – die sich aber dann doch immer wieder als falsch erwiesen haben. Und so sollte es in meinen Augen auch sein.

Mein Fazit:
Ein weiterer Thriller aus der Feder von Catherine Shepherd, der mich von der ersten Seite an fesselte und bis zur letzten Seite nicht wieder losgelassen hat.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Rezension: „Seelenblind“

Seelenblind„Seelenblind“
der 6. Zons-Krimi
Catherine Shepherd
Kindle Edition [klick], ASIN: B01BU0PKSU, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3944676050, € 9,99
356 Seiten
erschienen: März 2016
Verlag: Kafel Verlag

Liebe Catherine Shepherd, vielen Dank dafür, dass ich wieder einen Deiner tollen Zons-Krimis lesen durfte.

Die Autorin:
Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 39 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. (Quelle: Amazon.de)

Die Reihe der Zons-Krimis:
1) „Der Puzzlemörder von Zons“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
2) „Der Sichelmörder von Zons“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
3) „Kalter Zwilling
4) „Auf den Flügeln der Angst“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
5) „Tiefschwarze Melodie“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
6) „Seelenblind

Inhalt:
Zons 1497:
Bastian, von der Zonser Stadtwache, hat schon viel gesehen, aber diese Frauenleiche ist so grausam zugerichtet, dass auch er es kaum fassen kann. Auf der Suche nach dem Mörder wird sein Freund und Kollege Wernhart lebensgefährlich verletzt. Und dann tauchen weitere Frauenleichen auf. Bastian fürchtet um das Leben seines Freundes und muss den Serienmörder alleine suchen. Wird er schnell genug sein, um weitere Morde zu verhindern? Und wird Wernhart überleben?
Zons in der Gegenwart:
In einem Bunker werden zwei verkohlte Frauenleichen gefunden. Auf der Suche nach dem Täter trifft Kommissar Oliver Bergmann auf Michelle, die mit einer Schussverletzung im Krankenhaus liegt. Sie behauptet mit zwei Frauen in einem dunklen Loch gefangen gewesen zu sein. Sie kann alles detailliert beschreiben, und trotzdem: irgendetwas stimmt da nicht. Als Zeugin ist sie völlig unbrauchbar.

Meine Meinung:
Endlich ist er da, der sechste Zons-Thriller aus der Feder von Catherine Shepherd. Und auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole und euch langweile: Auch dieser Band, hat mich als Nicht-Krimi-Leserin gefesselt und fasziniert. Mit jedem neuen Zons-Thriller bin ich erstaunt, wie die Autorin es immer wieder schafft sich neue, noch spannendere und noch perfidere Geschichten einfallen zu lassen. Jedes Mal habe ich gedacht, jetzt kann sich das nicht mehr steigern und jedes Mal irre ich mich, den mit jedem Band setzt Catherine Shepherd noch einen drauf.
Wie bereits in den vorangegangenen Bänden ist es für den Leser spannend die Verbindung zwischen den Fällen in der Vergangenheit und der Gegenwart zu finden. Und ich habe den Eindruck auch das wird von Band zu Band spannender. Ich habe die Verbindung lange gesucht und auch was den bzw. die Mörder betrifft, so hat mich die Autorin sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit mehrfach in die Irre geführt.
Einen weiteren Spannungskick habe ich persönlich dadurch erhalten, dass ich vor einigen Wochen das große Glück hatte, bei einer Krimilesung mit Catherine Shepherd in Zons dabei sein zu dürfen und dabei auf den Spuren von Bastian und Oliver wandeln konnte. Und obwohl ich auch bei allen vorherigen Bänden schon immer ziemlich genaue Bilder im Kopf hatte, war das jetzt sozusagen Kopfkino auf der Großleinwand! So ganz nebenbei gesagt, kann ich jedem die Teilnahme an einer solchen Lesung nur empfehlen.
Zurück zum Buch: neben den Morden in den beiden Zeiten spielen auch zwischenmenschliche Beziehungen immer wieder eine große Rolle und verbinden die einzelnen Bände miteinander. Nach dem Ende des fünften Teils war ich sehr gespannt darauf, wie Annas Geschichte weitergeht. Das verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Nur so viel: ich wurde nicht enttäuscht und dennoch ist meine Neugierde auf das was da noch kommen mag noch lange nicht gestillt.

Mein Fazit:
Zwei spannende und fesselnde Krimis in einem, liebenswerte Protagonisten in der Vergangenheit und in der Gegenwart und interessante zwischenmenschliche Beziehungen machen die Zons-Thriller zu dem was sie sind: einfach lesenswert

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Die Mordfälle sind in jedem der bisher erschienenen sechs Zons-Thriller in sich abgeschlossen. Dennoch empfehle ich auf jeden Fall mit Band 1 „Der Puzzlemörder von Zons“ zu beginnen, denn hier lernt man alle Protagonisten gründlich kennen. Aber auch dann macht es sicher mehr Spaß die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, weil die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten sich immer weiterentwickeln.

Hier noch mal alle sechs bisher erschienenen Bände:

Rezension: „Krähenmutter“


„Krähenmutter“
Catherine Shepherd
Kindle Edition [klick], ASIN: B016UKKMEM, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3944676043, € 9,99
330 Seiten
erschienen: Oktober 2015
Verlag: Kafel Verlag

Liebe Catherine Shepherd, vielen Dank dafür, dass ich Laura kennenlernen durfte.

Die Autorin:
Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 39 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. (Quelle: Amazon.de)

Inhalt:
Laura Kern ist eine Spezialermittlerin, die auf Fälle Entführungen spezialisiert ist. So ist es kein Wunder, dass sie und ihr Partner Max hinzugezogen werden als der kleine, sechs Monate alte Sohn eines einflussreichen Unternehmers mitsamt Kinderwagen aus einem Supermarkt verschwindet. Zunächst gehen die Ermittler von einer „normalen“ Entführung aus, doch eine in solchen Fällen übliche Lösegeldforderung bleibt aus. Dann wird ein weiteres Baby entführt und Laura und Max tappen im Dunkeln. Während der Druck steigt, schlägt in der Nähe auch noch der Pärchenmörder zu, auf dessen Konto schon eine Reihe von Morden gehen und von dem immer noch jede Spur fehlt. Ist das noch Zufall? Und werden Laura und Max die Babys noch rechtzeitig und vor allen Dingen lebend finden können?

Meine Meinung:
Ich bin zwar kein Fan von Krimis und Thrillern und lese beides nur sehr selten. Aber ich kann sagen, dass ich mittlerweile ein echter Catherine Shepherd-Fan bin. Ihre Zons-Krimis konnten mich durchweg begeistern. Mit „Krähenmutter“ verläßt die Autorin Zons und stellt uns erstmals die Spezialermittlerin Laura Kern vor. Und ich muss gestehen, Laura war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich empfinde sie als sehr starke Frau, trotz und wegen ihrer Vergangenheit. Ihr Partner Max, nun ja er hat ja auch seine Gründe aber trotzdem ein bisschen mehr Rückrat würde ihm ab zu gut ganz gut tun 😉 Dennoch, da geht es mir wie Laura, immer wenn ich mich über ihn geärgert habe, kommt er mit etwas um die Ecke, da kann man ihm einfach nicht länger böse sein.
Und dann ist da noch Taylor, der im Fall des Pärchenmörders ermittelt. Auch den mochte ich gut leiden, obwohl ich zunächst nicht ganz sicher war, wie ich ihn einzuordnen hatte und ob er wirklich zu den „Guten“ gehört.

Auch in diesem Buch bleibt sich Catherine Shepherd treu. Es gibt wieder zwei Erzählstränge – den einen, in dem die Ermittler arbeiten und einen, der von einem etwa 10jährigen Jungen erzählt wird. Mit einer Erzählung dieses Jungen beginnt der Prolog und bereits da hat mich die Autorin zunächst auf eine völlig falsche Fährte geführt. Sehr spannend fand ich auch, dass ich als Leser die Entführung direkt mitbekommen habe und somit den Ermittlern einiges voraus hatte. Trotzdem war die Geschichte absolut spannend und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Es gab dennoch immer wieder neues zu erahnen und auch zu erfahren und ganz am Ende gab es dann auch noch mal eine Überraschung mit der ich nicht gerechnet hätte.
Dieser Fall ist abgeschlossen, aber ich hoffe wirklich auf mehr Fälle von und mit Laura Kern, denn ich würde gerne noch mehr über diese Frau erfahren. Aber auch an Taylor habe ich noch eine Menge Fragen 😉

Mein Fazit:
Mit Krähenmutter startet Catherine Shepherd eine neue Thriller-Reihe, die –wie gewohnt- mit zwei Erzählperspektiven, viel Spannung und wenig Blut punktet.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

 

Rezension: „Tiefschwarze Melodie“

„Tiefschwarze Melodie“
der 5. Zons-Krimi
Catherine Shepherd
Kindle Edition [klick], ASIN: B00W5RJ18I, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3944676036, € 9,99
353 Seiten
erschienen: Mai 2015
Verlag: Kafel Verlag

Liebe Catherine Shepherd, vielen Dank dafür, dass ich wieder einen Deiner tollen Zons-Krimis lesen durfte.

Die Autorin:
Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 39 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. (Quelle: Amazon.de)

Die Reihe der Zons-Krimis:
1) „Der Puzzlemörder von Zons“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
2) „Der Sichelmörder von Zons“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
3) „Kalter Zwilling
4) „Auf den Flügeln der Angst“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
5) „Tiefschwarze Melodie

Inhalt:
Zons im Jahre 1497: Stadtsoldat Bastian soll die brutale Ermordung einer jungen Novizin aufklären. Sie wurde gekreuzigt und in der Kirche aufgefunden. Neben ihr eine Rose ohne Blütenblätter. Warum und vor allen Dingen wer tut so etwas abscheuliches. Bastian hat einen Verdacht, doch kurz darauf geschieht der nächste Mord. Wieder eine Frau und dieses Mal hat die Tote eine Distel in der Hand.
Zons in der Gegenwart: Kommissar Oliver Bergmann und sein Team kommen an einen neuen Tatort. Und obwohl sie in ihrer beruflichen Laufbahn schon sehr viele Leichen gesehen haben, sind sie hier doch geschockt. Die Frauenleiche ist auf’s Übelste zugerichtet. Zwischen den Fingern hält sie ein Stück von einem Papier mit Noten, auf dem steht: Fortsetzung folgt. Oliver hofft, dass das kein Hinweis auf einen Serientäter ist. Doch seine Hoffnungen werden bereits kurze Zeit später zerschlagen, als die zweite Leiche gefunden wird. Wieder mit einem Stück Notenpapier und dem Hinweis „Fortsetzung folgt“.

Meine Meinung:
Wie bereits in den ersten vier Teilen dieser Reihe, liegt die Faszination dieser Geschichten in der Parallele zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Schauplätze sind die gleichen, die Taten sind grausam und furchtbar und sowohl der Stadtsoldat als auch Oliver versuchen mit den ihnen jeweils zur Verfügung stehenden Mitteln die Täter zu finden.
Für den Leser ist es spannend die Gemeinsamkeit zwischen den Taten in der Vergangenheit und denen in der Gegenwart zu finden. Dieses Mal hat die Autorin dieses Rätsel deutlich tiefer verpackt, denn die Morde ähneln sich nicht in dem Grade, wie sie das in den vorangegangenen Bänden tun.
Für mich ist es jedesmal wieder eine Freude auch die alten Bekannten wieder zu treffen, Bastian und Wernhart, Oliver, Emily und Anna.
Neben den eigentlichen Trillern zieht sich vom ersten bis zum jetzigen Band eine interessante Begegnung, die Anna betrifft, durch die Reihe. Auch diese Begegnung ist sehr rätselhaft gewesen und in „Tiefschwarze Melodie“ wird dieses Rätsel gelöst. Eine Lösung, die mir sehr gut gefallen hat und die trotzdem noch neugierig darauf macht, wie es jetzt wohl mit Anna weitergehen wird.

Mein Fazit:
Ich bin kein wirklicher Krimi- und/oder Thriller-Fan, aber diese Reihe gefällt mir immer wieder. Lest einfach mal rein.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Jeder, der bisher erschienenen Bände ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von einander gelesen werden. Dennoch empfehle ich, als erstes den ersten Band „Der Puzzlemörder von Zons“ zu lesen, denn dort lernt man die Protagonisten und die Besonderheit zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart am besten kennen. Danach kann man die Bücher auch in unterschiedlicher Reihenfolge weiterlesen. Den einen oder anderen Hinweis auf einen vorangegangen Fall von Bastian oder Oliver wird man dann trotzdem verstehen.

Hier noch mal alle fünf bisher erschienenen Bände:

Rezension: „Auf den Flügeln der Angst“


„Auf den Flügeln der Angst“
der 4. Zons-Krimi
Catherine Shepherd
Kindle Edition [klick], ASIN: B00N30B558, zur Zeit: € 0,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3944676029, € 9,99
386 Seiten
erschienen: August 2014
Verlag: Kafel Verlag

Liebe Catherine Shepherd, vielen Dank dafür, dass ich wieder einen Deiner tollen Zons-Krimis lesen durfte, aber auch vielen Dank für Deine riesige Geduld.

Die Autorin:
Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 39 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. (Quelle: Amazon.de)

Die Reihe der Zons-Krimis:
1) „Der Puzzlemörder von Zons“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
2) „Der Sichelmörder von Zons“ – Meine Rezension findest du hier: [klick]
3) „Kalter Zwilling
4) „Auf den Flügeln der Angst

Inhalt:
Auch in diesem Zons-Thriller von Catherine Shepherd gibt es zwei Zeitebenen. Wieder führt uns die Autorin in das Zons vor 500 Jahren. Dort wird Martha tot im Burggraben gefunden und Bastian von der Stadtwache soll die Umstände aufklären. Dabei trifft er nicht nur auf den zwielichtigen und undurchschaubaren August, sondern findet auch noch eine geheimnisvolle dunkle Flüssigkeit. Und dann gibt es noch weitere Tote.
Im Zons der Gegenwart ermittelt Kommissar Oliver in einem Mordfall. Ein Stadtrat wurde ertrunken in seiner Wohnung aufgefunden. Noch während der Ermittlungen kommt es zu weiteren Mordfällen. In allen Fällen gibt es nur eine einzige Gemeinsamkeit. Bei allen Toten wird die gleiche, unbekannte Droge im Blut festgestellt.

Meine Meinung:
Da dies bereits der dritte „Zons-Thriller“ von Catherine Shepherd ist, den ich gelesen habe, brauche ich zum Schreibstil der Autorin ja nicht mehr viel sagen. Der ist gleich geblieben und gefällt mir immer noch gut.
Wieder hat die Autorin es geschafft einen tollen neuen Thriller zu schreiben. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hält die Spannung gleichbleibend hoch. Und wieder gibt es Gemeinsamkeiten in den Mordfällen von damals und von heute.
Während ich den Mörder in der Vergangenheit relativ schnell erahnen konnte, habe ich bei der Mordserie der Gegenwart nicht wirklich einen Plan gehabt. Zwar hatte ich immer mal wieder eine Idee oder auch den einen oder anderen Verdächtigen, aber so richtig klar war ich mir darüber überhaupt nicht. Am Schluss war ich dann wirklich überrascht, denn mit diesem Ausgang hätte ich niemals gerechnet.
Richtig gut gefällt mir auch, dass ich bei allen Zons-Thrillern immer wieder auf die gleichen alten Bekannten treffe und nur ein paar neue immer wieder kennenlerne.
Auch dieser Thriller ist komplett in sich abgeschlossen – der „Fall“ kann also zu den Akten gelegt werden. Dennoch bin ich jetzt ganz besonders gespannt wie es in der Gegenwart mit Anna weitergehen wird. Ich hätte da schon so eine Idee …

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Jeder, der bisher erschienenen Bände ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von einander gelesen werden. Dennoch empfehle ich, als erstes den ersten Band „Der Puzzlemörder von Zons“ zu lesen, denn dort lernt man die Protagonisten und die Besonderheit zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart am besten kennen. Danach kann man die Bücher auch in unterschiedlicher Reihenfolge weiterlesen. Den einen oder anderen Hinweis auf einen vorangegangen Fall von Bastian oder Oliver wird man dann trotzdem verstehen.

Hier noch mal alle vier bisher erschienenen Bände:

Rezension: „Der Sichelmörder von Zons“

„Der Sichelmörder von Zons“
Catherine Shepherd
Kindle Edition [klick], ASIN: B00BMAMTLA, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3000407901, € 7,99
302 Seiten
Verlag: Kafel Verlag

Liebe Catherine Shepherd, vielen Dank für dieses Lesevergnügen.

Die Autorin:
Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 39 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. (Quelle: Amazon.de)

Achtung:
Bei „Der Sichelmörder von Zons“ handelt es sich um einen Folgeband zu „Der Puzzlemörder von Zons“. Beide Bände sind komplett in sich abgeschlossen und können völlig unabhängig voneinander gelesen werden. Doch wer zuerst den „Puzzlemörder“ liest, der kennt die Hauptprotagonisten schon und kann sich freuen alte Bekannte wieder zu treffen. Da ich davon überzeugt bin, dass jeder, der eines der beiden Bücher mag, auch das andere lesen wird, kann ich guten Gewissens empfehlen mit dem „Puzzlemörder“ zu beginnen.
Meine Rezension zu „Der Puzzlemörder von Zons“ findet ihr hier: [klick

Inhalt:
Auch dieses Buch erzählt wieder zwei Geschichten.
1496 findet Bastian von der Zonser Stadtwache einen von drei silbernen Schlüsseln. Mit dem Fund dieses Schlüssels beginnt die Suche nach einem uraltem Schatz, den ein Erzbischoff vor vielen,vielen Jahren versteckt hat. Während Bastian zusammen mit Pfarrer Johannes ein Labyrinth unterhalb von Zons entdeckt, treibt ein grausamer Mörder sein Unwesen. Männer und Frauen verschwinden spurlos.
2012 findet ein Pärchen beim Picknick am Rhein alte Knochen. Doch bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass diese Knochen gar nicht alt sind. Aber es gibt keine Leiche dazu. Kommissar Oliver Bergmann und sein Team haben bald etliche Vermisste und den einen oder anderen Verdächtigen. Dann erhält Oliver auch noch einen dringenden Hilferuf von Emily und Anna.

Meine Meinung:
Wie schon der „Puzzlemörder von Zons“ ist auch dieses Buch wieder unheimlich spannend. Und wieder hat die Autorin es geschafft die Geschichte aus der Vergangenheit und die Geschichte aus der Gegenwart zu einer einzigen zu verweben. Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft sind die Hauptprotagonisten die gleichen wie in dem ersten Thriller und auch die Orte sind die gleichen. Und trotzdem ist es ein komplett neuer Fall. Auch dieses Mal sind die Charaktere wieder toll herausgearbeitet und der Wechsel zwischen den Perspektiven „Vergangenheit“ und „Gegenwart“ hält die Spannung permanent aufrecht. Bis zum Schluss tappe ich im Dunkeln. Genau wie Bastian und Oliver. Eigentlich könnte ich alles wiederholen, was ich bezüglich Schreibstil, Spannung, Aufbau und so weiter schon zum „Puzzlemörder von Zons“ gesagt habe, aber das habt ihr ja dort schon selbst gelesen. Der einzige Unterschied ist, dass es dieses mal nicht mit einem Cliffhanger endet. Trotzdem schreibt die Autorin bereits an einer Fortsetzung. Ich bin sehr gespannt was sie sich dieses Mal einfallen lässt.

Mein Fazit:
Wieder ein absolut packender Thriller. Wer den „Puzzlemörder von Zons“ schon kennt und mochte, der wird auch den „Sichelmörder von Zons“ lieben. Ich freue mich schon bald wieder auf Bastian, Oliver, Emily und Anna zu treffen.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Hier noch schnell die Links zu beiden Bänden.

Rezension: „Der Puzzlemörder von Zons“

Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Autorin, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat!

„Der Puzzlemörder von Zons“
Catherine Shepherd

Kindle Edition [klick], ASIN: B007WLN9Z8
Taschenbuch [klick], ISBN-10: 300039009X
ISBN-13: 978-3000390098
Seiten: 198
Verlag: Kafel Verlag; Auflage: 1 (25. Juli 2012)

Die Autorin:
Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 39 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. (Quelle: Amazon.de)

Inhalt:
Das Buch ist in zwei verschiedenen Zeiten erzählt.
1495 werden in der Stadt Zons junge Frauen brutal misshandelt, geschändet und ermordet. Der Mörder hinterlässt an jedem Opfer ein Zeichen. Bastian, von der Zonser Stadtwache, ist dem Mörder auf der Spur. Die Frage ist nur, ob er das Rätsel um die Zeichen schnell genug lösen kann.
In der Gegenwart, recherchiert die junge Journalistin Emily für eine Artikelserie über die historischen Morde in Zons. Noch bevor ihr erster Artikel veröffentlicht wird, wird im heutigen Zons die Leiche einer jungen Frau entdeckt, die auf die gleiche Art und Weise wie damals ermordet und misshandelt wurde. Und auch hier sind die gleichen Zeichen von damals zu finden. Allerdings stimmen nicht alle Faktoren überein. Noch einmal beginnt die Suche nach der Lösung des Rätsels. Und wieder ist es ein Wettlauf mit der Zeit. Denn wenn es sich wirklich um Ritualmorde handelt und wirklich die historischen Morde nachgeahmt werden sollen, dann steht der nächste Mord bald an.

Meine Meinung:
Ich muss sagen das Buch hat mich positiv überrascht. Als ich das Buch von Catherine Shepherd zugeschickt bekam, war ich nicht direkt „Feuer und Flamme“.
Aber beim Lesen hat der „Puzzlemörder von Zons“ mich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Und zwar bereits auf den ersten Seiten.
Es ist faszinierend, dass das Buch in den beiden verschiedenen Zeiten (1495 und 2012) geschrieben ist. Aber es wird dem Leser sehr leicht gemacht nachzuvollziehen, in welcher Zeit er sich gerade befindet, da bei jedem Wechsel  über dem Kapitel „Vor fünfhundert Jahren“ oder „Gegenwart“ steht.
In den Kapiteln „Vor fünfhundert Jahren“ lese ich über die Morde, wie sie damals geschehen sind und wie damals versucht wurde das Rätsel zu lösen und den Mörder zu fassen. In diesen Kapiteln ist die Sprache durchaus der Zeit angepasst.
In der „Gegenwart“ erlebe ich mit, wie Emily ihre Recherche betreibt und versucht für diese Recherche das Rätsel zu lösen. Außerdem nehme ich an den Ermittlungen der Polizei teil. Die Gegenwarts-Kapitel sind passend dazu in einer Sprache geschrieben, die in die heutige Zeit passt.
Der permanente Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart baut Spannung auf. Und hält diese Spannung auch immer oben. Zu keiner Lesesekunde musste ich überlegen in welcher Zeit ich mich gerade befand oder hätte es mich gestört.
Ganz zu Anfang des Buches hat die Autorin eine Zeichnung vom Lageplan der Stadt Zons eingefügt. Diese Zeichnung hat eine wichtige Bedeutung für die Lösung des „Puzzels“ und macht es dem Leser einfacher die einzelnen Puzzelteile zu verstehen. Trotzdem bin ich bis zum Schluss nicht auf die Lösung des Rätsels gekommen.
Ebenso faszinierend fand ich, dass „Vor fünfhundert Jahren“ der Name des Mörders relativ schnell bekannt war, aber er trotzdem noch Rätsel aufgeben konnte und in der „Gegenwart“ absolut keine Idee aufkommen wollte wer denn nun der Mörder ist.
Die Charaktere sind klar und realistisch dargestellt, sowohl in der Vergangenheit (zumindest stelle ich sie mir damals so vor) als auch in der Gegenwart. Sie sind so beschrieben, dass ich sie ohne Probleme vor meinem geistigen Auge sehen kann. Das einzige was mich ein bisschen gestört hat, ist der „Typ mit den etwas altmodisch anmutenden Manieren, den Anna kennenlernt (die Autorin wird wissen wen ich meine). Das passt meiner Meinung nach nicht wirklich ins Buch, auch wenn er am Ende eine bedeutende Rolle spielt. Das hätte man evtl. auch anders lösen können.
Am  Ende des Buches dachte ich „*Hach* Fall gelöst, wie schön!“  Da steht da dann doch tatsächlich noch:

Mit einem Ruck fuhr er hoch. Er konnte nicht glauben, was er dort sah!

Fortsetzung folgt…

Also das war jetzt dann noch ein Schock. Jetzt muss ich aber unbedingt noch wissen was er dort gesehen hat. Mir war beim Lesen gar nicht bewusst, dass es noch eine Fortsetzung geben würde. Dieser Cliffhanger ist echt gemein, liebe Frau Shepherd.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen