Rezension: „Der dunkle Vampir – After the Vampirewars (Bd. 2)“

Der dunkle Vampir - After the Vampirewars (Bd. 2)„Der dunkle Vampir – After the Vampirewars (Bd. 2)“
Tanja Neise (Ally Mallone)
Kindle Edition [klick], ASIN: B076YHY1F1, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1979060226, € 12,00
Hardcover [klick], ISBN: 978-3746016108, € 19,90
298 Seiten
erschienen: 2017
(erste Auflage unter dem Pseudonym Ally Mallone)

Die Autorin:
Tanja Neise lebt mit ihrer Familie in einem brandenburgischen Dorf in unmittelbarer Nähe zu Berlin. Dass sie angefangen hat Romane zu schreiben, verdankt sie lediglich der Hartnäckigkeit ihres Mannes, der von ihrem Potenzial überzeugt gewesen war, noch ehe die Autorin auch nur ein Wort geschrieben hatte.
Tanja Neise leidet an einer seltenen Autoimmunerkrankung und viele Freizeitaktivitäten sind ihr nicht möglich, deshalb stürzte sie sich mit Eifer auf das neue Hobby. (Quelle: Amazon.de)
Autorenseite: [klick]
FB-Fanpage: [klick]

Reiheninformation:
Die Saga „After the Vampirewars“ besteht aus zwei Teilen und ist in der ersten Auflage unter dem Pseudonym „Ally Mallone“ erschienen.
Band 1: Der letzte Vampir
Band 2: Der dunkle Vampir

Achtung: Es handelt sich hierbei um Teil 2 der Vampirsaga und diese Rezension enthält Spoiler zu Band 1. Wer Band 1 noch nicht kennt, sollte hier eventuell nicht weiterlesen. Meine Rezension zu Band 1 ist hier zu finden [klick].

Inhalt:
Robert und Olivia konnten sich nicht länger gegen die Anziehungskraft wehren. Sie sind jetzt ein Paar und stehen zu ihrer Liebe. Doch Zeit das zu genießen und ihre Liebe zu leben haben sie nicht, denn ein sehr alter und sehr mächtiger Vampir ist hinter ihnen her. Und das ist nicht der einzige, von dem eine große Gefahr ausgeht.
Auch für Anne stehen große Veränderungen an. Sie kann es selbst kaum fassen, aber sie hat sich in Dark verliebt. Doch auch diese beiden erhalten keine Chance sich anzunähern, denn ihr Leben wird von allen Seiten bedroht. Und das Überleben ist erst mal wichtiger.

Meine Meinung:
Nachdem ich den ersten Teil schon verschlungen habe, habe ich den zweiten Band direkt im Anschluss inhaliert. Aber auch für Leser, die nicht alle beiden Bände gleichzeitig kaufen, ist das Wiederlesen mit den Vieren ganz einfach, denn die Autorin hat am Anfang des Buches eine kurze Beschreibung „Wer ist wer“ und eine kurze Inhaltsangabe zu Band 1 geschrieben.
Die Geschichte beginnt genau dort wo Teil 1 geendet hat und es geht rasant und spannend weiter. Beim Lesen blieb mir kaum Zeit zum Luftholen. Es passiert wirklich viel und es werden weitere erstaunliche Geheimnisse gelüftet. Es gibt Spannung pur, ein wenig Humor, ein bisschen Liebe und es geschieht auch trauriges. Ich war und bin immer noch begeistert von dieser Saga. Die Vampire hier unterscheiden sich ziemlich stark, von denen, denen man sonst so in dem einen oder anderen Buch begegnet und das hat mir hier sehr gut gefallen. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Zur Geschichte selbst, mag ich hier nichts mehr erzählen. Das solltet ihr wirklich selbst lesen. Nur soviel: am Ende laufen alle Fäden wieder zusammen und alle Geheimnisse sind gelüftet.

Mein Fazit:
Auch der zweite und letzte Teil dieser Vampirsaga war ein echter Pageturner. Wer Vampire, Spannung, Action und Romance in Kombination mag, ist hier absolut richtig. Lasst euch also nicht davon abschrecken, dass die Geschichte in der Zukunft spielt. Allerdings solltet ihr unbedingt mit Teil 1 beginnen.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Werbung:
Bei diesem Blogbeitrag handelt es sich um Werbung, da er Links enthält, die zu einem Kauf führen könnten.

Rezension: „Der letzte Vampir – After the Vampirewars (Bd. 1)“

Der letzte Vampir - After the Vampirewars (Bd. 1)„Der letzte Vampir – After the Vampirewars (Bd. 1)“
Tanja Neise (Ally Mallone)
Kindle Edition [klick], ASIN: B0759WNTZC, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1979059725, € 12,00
Hardcover [klick], ISBN: 978-3746016481, € 19,90
336 Seiten
erschienen: 2017
(erste Auflage unter dem Pseudonym Ally Mallone)

Die Autorin:
Tanja Neise lebt mit ihrer Familie in einem brandenburgischen Dorf in unmittelbarer Nähe zu Berlin. Dass sie angefangen hat Romane zu schreiben, verdankt sie lediglich der Hartnäckigkeit ihres Mannes, der von ihrem Potenzial überzeugt gewesen war, noch ehe die Autorin auch nur ein Wort geschrieben hatte.
Tanja Neise leidet an einer seltenen Autoimmunerkrankung und viele Freizeitaktivitäten sind ihr nicht möglich, deshalb stürzte sie sich mit Eifer auf das neue Hobby. (Quelle: Amazon.de)
Autorenseite: [klick]
FB-Fanpage: [klick]

Reiheninformation:
Die Saga „After the Vampirewars“ besteht aus zwei Teilen und ist in der ersten Auflage unter dem Pseudonym „Ally Mallone“ erschienen.
Band 1: Der letzte Vampir
Band 2: Der dunkle Vampir

Inhalt:
Olivia ist jung und eine ehrgeizige Medizinstudentin. Da sie relativ arm ist, arbeitet sie nachts als Putzfrau. Für die Liebe hat sie keine Zeit, wo sie doch noch nicht mal wirklich Zeit zum schlafen hat. Dann begegnet sie dem obersten Boss zum ersten Mal und fühlt sich sofort sehr stark zu ihm hingezogen. Doch selbst, wenn Liv Zeit für die Liebe hätte, ihr Boss ist auf jeden Fall tabu. Aber es ist wie bei Magneten, nachdem sie sich das erste Mal getroffen haben, ziehen sie sich an und begegnen sich immer wieder. Und dann überschlagen sich die Ereignisse und plötzlich schwebt nicht nur Liv in großer Gefahr. Wer ist Robert wirklich?

Meine Meinung:
Normalerweise lese ich absolut keine Science Fiction, aber ich mag Vampirgeschichten und diese hier ist von Tanja Neise, die mag ich auch. Also habe ich zugegriffen. Und so viel kann ich vorneweg schon verraten: Es war eine absolut gute Entscheidung!
Das Buch startet mit einem Prolog, der eine Begebenheit in England im Jahre 2109 erzählt, bei der man schon das erste Mal Gänsehaut bekommt. Danach spielt sich die eigentliche Geschichte vierzehn Jahre später in der USA statt. Und tatsächlich hat sich in dieser Zukunftsvision von Tanja Neise einiges verändert. Das wichtiges ist wohl, dass der Krieg Menschen gegen Vampire von den Menschen gewonnen wurde und die Vampire endgültig ausgerottet wurden.
Tanja Neise schreibt ihr Buch aus der Sicht von drei Hauptprotagonisten. Von Robert, von Olivia und von Anne. Ich mag solche Perspektivenwechsel, wenn sie gut geschrieben sind und hier sind sie es definitiv und bringen sehr viel Spannung aber auch Tempo in die Geschichte. Für mich persönlich gibt es noch einen weiteren Hauptprota: Dark. Alle vier sind total unterschiedlich und da verbergen sich so einige Geheimnise. Ich mochte sie alle vier. Wenn auch nicht alle gleich von Anfang an. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.
Das Buch ist jedenfalls, trotz „Science Fiction“, toll geschrieben und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Am Ende gibt es einen bösen Cliffhänger. Allerdings konnte mich das ausnahmsweise nicht besonders schocken, denn der abschließende Band 2 ist ja bereits erschienen und ich habe ihn zu Weihnachten geschenkt bekommen, so dass ich direkt im Anschluß weiterlesen konnte.

Mein Fazit:
Eine spannende, temporeiche Vampirstory, die zwar in der Zukunft spielt, aber trotzdem toll zu lesen ist. Vampire, mal ganz anders. Meine absolute Leseempfehlung!

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

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FBM 2015: „Tanja Kinkel“


Tanja Kinkel

Foto: © Tanja Kinkel



Liebe Tanja, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und meine Fragen beantwortet hast!

 

Beate: Wirst du im Oktober auf der Buchmesse in Frankfurt anzutreffen sein?
Tanja: Ja, das werde ich.

.

Beate: Wann und wo kann man dich dort treffen? Vielleicht bei einer Lesung oder einer Signierstunde?
Tanja:
Es können noch öffentliche Termine dazu kommen, aber der jetzige Stand ist:

Mittwoch 14.10. 15:30 bis 16:30  im AZUBI-Bistro Droemer
Donnerstag 15.10. 15:30 bis 16:00 im Lesezelt, anschließend signiren im Signierzelt
Freitag 16.10. 11 – 11:30 am Droemer Stand
Samstag 17.10.  10:00 bis 12:00 Bloggerfrühstück bei Dotbooks, anschließend um 13:00 Gespräch mit Alina Niggemann bei Dotbooks
Sontag 18.10. 14:00 Gespräch mit Klaus Kinkel am Welt-Stand

Beate: Wenn ja, zu welchem Buch?
Tanja: „Schlaf der Vernunft“,  mein neuer Roman, der auf der Buchmesse vorgestellt wird, bis auf den Dotbooks-Termin, bei dem geht es um meine früheren Romane und Novellen.

Beate: Kann man dich eventuell sogar bei einer Veranstaltung außerhalb der Messehallen treffen? Wenn ja, wann und wo?
Tanja: Siehe oben: im Lesezelt und danach im Signierzelt. Außerdem lese ich am Abend des Sonntag (18.10.) in Saarburg.

Beate: Oder bist du selbst nur als Besucher auf der Messe unterwegs?
Tanja: Nein.

Ich sag noch mals ganz lieben Dank an Tanja!!!

Von welcher weiteren Autorin, von welchem weiteren Autor möchtet ihr noch wissen ob und wann ihr sie in Frankfurt treffen könnt? Schreibt es mir einfach in den Kommentar, dann frag ich mal nach 🙂

FBM 2014: „Tanja Kinkel“


Tanja Kinkel

Foto: © Tanja Kinkel



Liebe Tanja, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und meine Fragen beantwortet hast!

 

Beate: Wirst du im Oktober auf der Buchmesse in Frankfurt anzutreffen sein?
Tanja: Ja, von Mittwoch bis Sonntag sogar. Allerdings werde ich, wie die meisten Menschen auf der Messe, oft von einem Ort zum anderen hasten.

Beate: Wann und wo kann man dich dort treffen? Vielleicht bei einer Lesung oder einer Signierstunde?
Tanja:
Am Samstag, 11.10., werde ich von 11:00 bis 11:30 am Droemer Stand von Margarete von Schwarzkopf im Standgespräch interviewt.  Am gleichen Tag habe ich später, am Nachmittag zwischen 15:30 – 16:30, eine Lesung und ein Gespräch – wieder mit Margarete von Schwarzkopf – im Rahmen von OPEN BOOKS im Kunstverein, Markt 44 in Frankfurt.  Wahrscheinlich kommen noch weitere öffentliche Termine dazu,  aber diese stehen bereits.

Beate: Wenn ja, zu welchem Buch?
Tanja: Zu „Manduchai – Die Letzte Kriegerkönigin“, meinem neuen Roman.

Beate: Oder gibt es dann sogar ein neues Buch, welches dort erst vorgestellt wird?
Tanja: „Manduchai“ ist gerade erst erschienen. Die Premierenlesung findet am 16. September in Bamberg statt, aber auf der Buchmesse ist das Buch, wenngleich kein Neugeborenes mehr, so gewiß noch ein Täufling.

Beate: Kann man dich eventuell sogar bei einer Veranstaltung außerhalb der Messehallen treffen? Wenn ja, wann und wo?
Tanja: Siehe oben – im Kunstverein.

Beate: Oder bist du selbst nur als Besucher auf der Messe unterwegs?
Tanja: Nein, ich bin in jeder Hinsicht beruflich dort. Allerdings bin ich prinzipiell gerne auf der Messe, und es hat auch Jahre gegeben, in denen ich ohne Neuerscheinungen nur in anderer Leute Bücher geblättert und Verbindungen geknüpft und aufrecht erhalten habe!

Ich sag noch mals ganz lieben Dank an Tanja!!!

Von welcher weiteren Autorin, von welchem weiteren Autor möchtet ihr noch wissen ob und wann ihr sie in Frankfurt treffen könnt? Schreibt es mir einfach in den Kommentar, dann frag ich mal nach 🙂

Rezension: „Schattenhauch – Ruinen der Dämmerung“


„Schattenhauch – Ruinen der Dämmerung“
Tanja Bern
Kindle Edition [klick], ASIN: B00KDKKONK, € 3,99
EPUB [klick], ISBN: 978-3-646-60039-1, €3,99
-derzeit nur als eBook verfügbar
301 Seiten – empfohlen ab 14 Jahren
Verlag: Impress
erschienen: Juni 2014

Liebe Tanja, vielen Dank, dass du mich „überredet“ hast, dieses tolle Buch zu lesen. Ich hätte wirklich was verpasst!

Die Autorin:
Tanja Bern wurde in Herten/ NRW geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Gelsenkirchen. Ihr erstes Buch Die Sídhe des Kristalls: Das Tal im Nebel ist im Frühjahr 2008 erschienen. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe zum Mystischen entstand bei Tanja Bern nach und nach der Wunsch, einen eigenen Roman zu schreiben. Im Südwesten Irlands wurde ihre dichterische Seele dann aufgeweckt. Tanja Bern liebt es, mit ihrer Tochter zusammen zu sein, sie liest mit Begeisterung und singt in der Irish Folk Band Gaelic Wind Project. (Quelle: Amazon.de)
Trotz dieser Kurzbeschreibung hier, möchte ich euch gerne auf die Homepage von Tanja Bern schicken: http://www.tanja-bern.de/, dort findet ihr nicht nur viel mehr Informationen, sondern auch wunderschöne Fotos und einige ihrer Kurzgeschichten. Es lohnt sich wirklich

Inhalt:
Amelie lebt in einem Dorf mitten im Wald. Ohne moderne Technik, kein Strom, kein Gas, keine Autos, nichts. Sie leben absolut naturverbunden. Das war nicht immer so, doch vor 30 Jahren gab es einen großen Chemieunfall, der die Welt komplett veränderte und nur wenige Menschen konnten überleben. In einer neuen Welt, einer Welt in der die Natur das Leben bestimmt und ermöglicht. Und dennoch in den Urwäldern lauern Schatten, die gefährlich sind. Deswegen ist das Dorf mit riesigen Festungswällen umgeben. Solange die Bewohner im Dorf bleiben sind sie sicher – nur außerhalb dieser Wälle ist es für die Menschen gefährlich. Amelie ist damit aufgewachsen und für sie ist das kein Problem. Niemals käme sie auf die Idee die schützenden Barrieren zu durchschreiten, doch dann geschieht etwas unvorhergesehenes und Amelie muss hindurch. Hinaus in den Urwald, dorthin wo die Schatten lauern.

Meine Meinung:
Dieses Buch fällt eindeutig in das Genre Dystopie und ich sage jedesmal, ich bin nicht so für Dystopien und jedesmal wurde ich bis jetzt vom Gegenteil überzeugt. Bei Schattenhauch habe ich nur zugegriffen, weil ich von der Autorin Tanja Bern schon einige Bücher gelesen habe und sie mich jedesmal überzeugen konnte.
Und genau das konnte sie auch wieder mit „Schattenhauch – Ruinen in der Dämmerung“. Immer wieder bin ich fasziniert über die Vielseitigkeit dieser Autorin, denn alle Bücher die ich bis jetzt von ihr gelesen haben, waren aus unterschiedlichen Genre-Bereichen.
Eine Dystopie, die sich von anderen unterscheidet. Zwar spielt die Story in keiner real existierenden Welt, aber in dem Fall könnte man fast davon ausgehen: noch nicht. So unvorstellbar ist das nämlich gar nicht. In der Zukunft „Back to the roots“ gehen zu müssen.
Der Schreibstil von Tanja Bern ist auch hier gewohnt gut. Zunächst führt sie den Leser sanft in die Welt und das Leben im Dorf ein. Man lernt Amelie und ihre Freunde, als ganz normale Teenager mit den üblichen Flausen im Kopf kennen. Wie z.B. Derlyn ausgrenzen, weil er so anders ist, Wetten abzuschließen und Mutproben durchzuführen. Und dann passiert etwas und Amelie verlässt ausgerechnet zusammen mit Derlyn die schützenden Barrieren. Ab da taucht der Leser tief in das Abenteuer ein. Es passieren unheimlich viele Dinge und Amelie macht eine erstaunliche Entwicklung durch. Ich mochte sie schon vorher, aber diese Entwicklung ist wirklich toll. Auch Derlyn entdeckt sein eigenes Geheimnis. Zudem werden die beiden mit der „alten Welt“ und den Folgen des Chemieunfalls konfrontiert und sie müssen erfahren, dass sie nicht die einzigen Überlebenden sind und was das freigesetzte chemische Gift für Folgen haben kann.
Die Autorin hat hier eine Geschichte geschrieben, die sich wunderschön liest und ganz geschickt einige Denkanstöße für den Leser gegeben: Es wird wirklich Zeit, dass wir uns vermehrt um den Umweltschutz und um mehr Toleranz kümmern und uns an unsere Wurzeln und Instinkte erinnern und wieder ein wenig mehr auf die Natur hören.

Mein Fazit:
Eine Dystopie, die man unbedingt lesen sollte. Auch wenn man nicht wirklich ein Fan davon ist. Es steckt mehr Realität darin als man vermutet. Außerdem ist es in meinen Augen das beste Buch, das ich bisher von Tanja Bern gelesen habe.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Rezension: „Der silberne Flügel“


„Der silberne Flügel“
Tanja Bern
Kindle Edition [klick], ASIN: B00IHKDVC4, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3945016008, € 13,90
272 Seiten – Empfohlen ab 16 Jahre
Verlag: Oldigor
erschienen: März 2014

Auch dieses Buch wurde mir vom Oldigor-Verlag zu Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Die Autorin:
Tanja Bern wurde in Herten/ NRW geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Gelsenkirchen. Ihr erstes Buch Die Sídhe des Kristalls: Das Tal im Nebel ist im Frühjahr 2008 erschienen. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe zum Mystischen entstand bei Tanja Bern nach und nach der Wunsch, einen eigenen Roman zu schreiben. Im Südwesten Irlands wurde ihre dichterische Seele dann aufgeweckt. Tanja Bern liebt es, mit ihrer Tochter zusammen zu sein, sie liest mit Begeisterung und singt in der Irish Folk Band Gaelic Wind Project. (Quelle: Amazon.de)
Trotz dieser Kurzbeschreibung hier, möchte ich euch gerne auf die Homepage von Tanja Bern schicken: http://www.tanja-bern.de/, dort findet ihr nicht nur viel mehr Informationen, sondern auch wunderschöne Fotos und einige ihrer Kurzgeschichten. Es lohnt sich wirklich

Inhalt:
Nerya und Keija sind Engel und sie sind Gefährten. Doch Nerya sehnt sich danach als Mensch geboren zu werden und obwohl es ihr schwerfällt lässt sie sich fallen. Keija kann sich dazu absolut nicht überschließen, dennoch möchte er ihr folgen und sie wiederfinden. Er findet einen anderen Weg, um auf die Erde zu kommen, damit er Nerya suchen kann. Dabei wird er schwer verletzt und wird zu dem Arzt Elias Nilsson gebracht. Dieser arbeitet auf einer Forschungsstation in Schweden. Elias hat sofort einen ganz besonderen Draht zu Keija und findet schnell heraus was für ein Wesen Keija ist. Und er ahnt, wenn die Wissenschaftler, ganz besonders sein Vorgesetzter Dr. Grant, herausfinden was das besondere an Keija ist, dann wird er keine Chance mehr haben, die Station zu verlassen. Dann spitzt sich die Situation zu und Elias hilft Keija zu fliehen. Dabei müssen die beiden tief in das Skanden-Gebirge, mitten im Winter bei Schnee und Eis. Kein leichtes Unterfangen.

Meine Meinung:
Ich habe bereits mehrere Bücher von Tanja Bern gelesen und ihr Schreibstil ist einfach toll. Sie versteht es wunderbare Landschaften vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen und ihre Protagonisten sind immer etwas ganz besonderes. Hier sind es Nerya und Keija, die beiden Engel, die auf ganz unterschiedliche Weise auf die Erde und unter Menschen kommen. Und die eine so große und innige Seelenverwandtschaft und Liebe zueinander fühlen, dass sie sich nicht aufgeben können. Egal wo sie sind und egal in welcher Gestalt.
Ich muss aufpassen, dass ich euch nicht zu viel verrate, das ist hier gar nicht so leicht.
Keijas Geschichte ist interessant und ich kann mir lebhaft vorstellen, dass Wissenschaftler „ein anderes Wesen“ ganz sicher nicht aus den Händen lassen würden, sondern es ganz genau erforschen wollen würden. Deswegen ist die Flucht das einzig Sinnvolle für Keija.
Auf dieser Flucht passiert so viel, stellenweise ist es mir schon fast ein wenig „too much“. Dennoch überzeugt das Buch mit wunderschönen Landschaften und jede Menge tiefer Emotionen. Zum Ende hin hatte ich einen kleinen Durchhänger vom Verständnis her, aber das hat sich dann auch aufgeklärt. Der Schluss hat mich dann sehr überrascht.

Mein Fazit:
Viel Fantasie mit einem Schreibstil, der wunderschöne Landschaften in den Kopf des Lesers zaubert. Viele Emotionen und ganz besondere Protagonisten.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

Wohnzimmerlesung: „bei Susanna Ernst“

Letzten Samstag war es endlich wieder soweit. Susanna Ernst hatte zu ihrer zweiten Wohnzimmerlesung eingeladen. Natürlich habe ich diesem Ereignis wieder wochenlang entgegengefiebert.
Dieses mal ging es um ihr neuestes Buch „Blessed – Für dich will ich Leben„.
Susannas Gäste waren wieder ein gemischtes Publikum, so waren Familienmitglieder und Freunde von Susanna da und natürlich einige Bloggerinnen. Es war so toll einige wiederzutreffen und andere neu kennenzulernen. Direkt zur Begrüßung gab es wieder ein Glas Sekt (oder Saft) und ganz wundervolle, engelsgleiche CupCakes, die Susannas Freundin extra für diesen Anlass gemacht hatte.

Zunächst hat sich kaum jemand getraut diese wundervollen Kunstwerke zu essen, aber später haben sich dann doch ein paar wenige getraut 🙂

Aber nicht nur Susannas Freundin hat mit ihren CupCakes für eine engelhafte Überraschung gesorgt. Claudi und Jana hatten nämlich noch einen „Noah zum Anbeißen“ mitbebracht.

Dann ging es „offiziell“ los: Susanna hatte ein kleines Gewinnspiel für die Blogger vorbereitet. Dazu hat sie zu ihren Büchern „Blessed – Für dich will ich leben„, „Deine Seele in mir„, „Das Leben in meinem Sinn“ und „Post von Madelaine“ kleine Hinweise versteckt und wir Blogger sollten diese finden. Zu gewinnen gab es natürlich Bücher … aber für euch. Denn diese Bücher werden auf unseren Blogs verlost. Darauf könnt ihr euch also schon mal freuen.
So bin ich zusammen mit Fabella von BuchZeiten, Nicole von Cinema in my head, Melly von MaryLou’s Blog, Jana von Zeilenreichtum und die Büchersüchtige Claudi erst mal losgezogen und haben die Hinweise gesucht und gefunden 😉 .

Fabella, Nicole und Claudi kannte ich ja schon persönlich, die anderen beiden noch nicht. Aber wenn sich „Hardcore-Leser“ – so hat Susanna ihren Freunden erklärt, was Blogger sind – treffen, dann ist immer genügend Gesprächsstoff vorhanden 🙂 Und wir waren uns schnell alle sehr sympathisch. Obwohl mich das eigentlich nicht weiter wundert, denn Susanna lädt immer nur ausgeprochen liebe und nette Menschen ein.

Nachdem wir also alle unsere „Lösungszettel“ ausgefüllt hatten, konnte das eigentliche „Event“ starten. Auch dieses Mal war die Autorin Tanja Bern wieder zu Gast und sie hat die Glücksfee gespielt und die Gewinnerinnen der Bücher gezogen.

Danach hat Tanja dann aus ihrem brandneuen Buch „Der silberne Flügel“ vorgelesen.

Das eBook ist bereits erschienen, das Taschenbuch kommt in ca. 2-3 Wochen in den Handel.

Und dann endlich hat Susanna vorgelesen. Und obwohl ich das Buch schon fast in- und auswendig kenne, war ich sehr gespannt für welche Szene(n) sich Susanna entschieden hatte. Und als sie anfing zu lesen, haben Fabella und ich uns direkt angegrinst, steuerte es doch genau auf eine unserer Lieblingsstellen im Buch zu. Danke, Susanna! Es ist immer und immer wieder schön!

Susanna konnte uns auch noch ein paar tolle Neuigkeiten erzählen. Und ich freue mich sehr, dass wir bald noch ganz viel von ihr hören und lesen werden.

Dann hat Susanna die „große Tafel und das Buffet“ für eröffnet erklärt

und wir alle haben nicht nur lecker gegessen, sondern uns auch super gut unterhalten. Das war ein Geschnatter und Gelächter. Da wurden Sprachbarrieren zwischen Berlinern und anderen Deutschen um Berliner und Pfannkuchen überwunden. Natürlich wurde viel über Bücher gesprochen und Susanna hat uns auch wenig über die Entstehung eines Buches vom Kopf des Autors bis hin zum Buch erzählt. Aber wir haben auch ganz herzlich über Männer im Allgemeinen und den einen oder anderen im Speziellen gelacht. Viel zu schnell ging der Abend rum und die wenigen von uns, die nicht mehr nach Hause fahren mussten, haben den frühen Morgen schon kommen gesehen 😉 . Am nächsten Morgen konnten wir dann noch ein tolles und ausgiebiges Frühstück genießen.

Liebe Susanna, danke für die tolle Zeit und danke, dass ich wieder dabei sein durfte. Es war einfach nur klasse!

Um noch mal auf den Sympathie-Faktor zurück zu kommen. Irgendwann sagten die beiden Berlinerinnen Claudi und Jana zu mir: „Du musst zur LoveLetter Convention kommen.“ Natürlich geht das mal gar nicht – Berlin ist viel zu weit weg.
Was soll ich noch dazu sagen? Gestern habe ich meinen Flug nach Berlin gebucht!!! *Yeah* das wird genial, denn ich habe natürlich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und hänge noch 3 Tage dran, damit die Claudi und Jana mir ihre Stadt zeigen können. Danke, ihr Zwei!

 

Rezension: „Leuchte“

„Leuchte“
Tanja Bruske
Kindle Edition [klick], ASIN: B00DNXDVJS, € 8,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3944124032, €11,95
280 Seiten
Verlag: Mainbook
erschienen: September 2013

Mein herzlicher Dank an Tanja Bruske und den Verlag Mainbook, die mir dieses Buch zugeschickt haben!

Die Autorin:
Tanja Bruske wuchs in Marköbel (Hessen) auf, verfasste im Grundschulalter erste Geschichten und wollte das Schreiben schon früh zum Beruf machen. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik und Theater-, Film und Medienwissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt. Während des Studiums arbeitete sie für Lokalzeitungen, absolvierte Praktika bei Funk und Fernsehen und volontierte schließlich bei der Gelnhäuser Neuen Zeitung, wo sie heute als Redakteurin arbeitet. 2007 erschien ihr erster Roman Das ewige Lied und gewann beim Wettbewerb Hessens verheißungsvollstes Manuskript des Radiosenders FFH, der das Buch auch veröffentlichte. In den Folgejahren veröffentlichte die Autorin einige Theaterstücke. Leuchte ist ihr zweiter Roman. (Quelle: Amazon.de)

Inhalt:
Lisa war gerade in Gelnhausen und hat dort im Mittelalterkostüm einer Magd an einer historischen Stadtführung teilgenommen. Mitten in der Nacht und mitten im Wald hat sie auf dem Nachhauseweg einen Autounfall. Das Auto ist zwar Schrott, aber sie ist relativ unverletzt und nachdem es im Wald keinen Handyempfang gibt, macht sie sich zu Fuß auf den Weg. Damit sie schneller nach Hause kommt, geht sie nicht an der Straße entlang, sondern mitten durch den Wald. Als der Mond hinter einer Wolke verschwindet und es stockdunkel ist, stolpert sie und schaut plötzlich in die Augen einer Frauenleiche. Und es kommt noch schlimmer.
Als sie wieder zu sich kommt, vermutet sie sich im Krankenhaus. Und sie ist tatsächlich bei einem Arzt gelandet, aber im Jahr 1792!

Meine Meinung:
Als mir die Autorin erzählt hat, dass ihr Buch im Kinzigtal spielt und noch dazu eine Zeitreise beinhaltet, da konnte ich nicht widerstehen. Ich mag Zeitreise-Bücher und im Kinzigtal habe ich viele Jahre gelebt, also war ich total gespannt auf dieses Buch.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen. Die Protagonistin, Lisa gefällt mir gut. Auch die Art und Weise wie sie mit der Situation in der Vergangenheit fertig wird. Die eigentliche Kriminalgeschichte ist auch sehr fesselnd, ganz lange hatte ich keine Idee wer der Mörder sein könne und ob er überhaupt gefunden werden wird. Die Aufklärung des Falles ist beeindruckend echt und ich bin wirklich froh, dass ich im 21. Jahrhundert lebe.
Aber auch die Beschreibungen des Kinzigtals in der Vergangenheit haben mir total gut gefallen. Ich weiß natürlich nicht, ob alles tatsächlich so ausgesehen hat und so gewesen ist, aber es kam mir beim Lesen auf jeden Fall sehr authentisch vor. Auch die anderen Figuren in dem Roman sind sehr real, ich kann mir gut vorstellen, dass sie alle genauso so waren. Das Ende war für mich eine echte Überraschung.

Mein Fazit:
Ein klein wenig echte Geschichte,  ein Frauenmord und eine junge Frau von heute, die ungewollt ins Jahr 1792 katapultiert wird und dort als Magd dienen muss. Auch wenn man das Kinzigtal nicht kennt, kann die Geschichte fesseln.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

BMF 2013: „Tanja Kinkel“

Tanja Kinkel auf der Buchmesse in Frankfurt?


Tanja Kinkel

Liebe Tanja, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und meine Fragen beantwortet hast!

 

Beate: Wirst du im Oktober auf der Buchmesse in Frankfurt anzutreffen sein?
Tanja: Ja, auf jeden Fall.

Beate: Wann und wo kann man dich dort treffen? Vielleicht bei einer Lesung oder einer Signierstunde?
Tanja: Ich habe noch nicht alle meine Messetermine von meinem Verlag erhalten, aber auf jeden Fall werde ich am Samstag von 10:00 bis 12:00 die Autorin am Droemer-Knaur-Stand sein, und am Freitag Teil des Abends für Autoren und Journalisten im Frankfurter Hof.

Beate: Wenn ja, zu welchem Buch?
Tanja: Mein neuer Roman heißt „Verführung„.

Beate: Oder gibt es dann sogar ein neues Buch, welches dort erst vorgestellt wird?
Tanja: „Verführung“ debütierte bereits in meiner Heimatstadt Bamberg im letzten Monat, aber da im Moment jeder in den Sommerferien ist, findet die Lesereise erst im Herbst statt; die Buchmesse ist also ein Ort, wo das Buch einer größeren Öffentlichkeit präsentiert wird.

Beate: Kann man dich eventuell sogar bei einer Veranstaltung außerhalb der Messehallen treffen? Wenn ja, wann und wo?
Tanja: Wie gesagt, ich habe noch nicht alle Termine. Ich gehe zur Friedenspreis-Verleihung am Sonntag in die Paulskirche, aber wahrscheinlich wird es auch eine Signierstunde entweder auf der Messe oder in der Stadt beim Hugendubel geben. Sowie ich näheres weiß, poste ich es auf meiner Website.

Beate: Oder bist du selbst nur als Besucher auf der Messe unterwegs?
Tanja: Nein, da ich ja einen neuen Roman vorzustellen habe. 🙂

Ich sag noch mals ganz lieben Dank an Tanja!!!

Von welcher weiteren Autorin, von welchem weiteren Autor möchtet ihr noch wissen ob und wann ihr sie in Frankfurt treffen könnt? Schreibt es mir einfach in den Kommentar, dann frag ich mal nach 🙂

Rezension: „Ruf der Geister“

„Ruf der Geister“
Tanja Bern
Kindle Edition [klick], ASIN: B00DODR0O4, € 6,99
Taschenbuch [klick]
, ISBN: 978-3943697643, € 13,90
-das Taschenbuch erscheint in wenigen Wochen, kann jedoch bereits vorbestellt werden –
280 Seiten
Verlag: Oldigor
erschienen: 26. Juni 2013

Mein herzlicher Dank geht an den Oldigor-Verlag, der mir auch dieses tolle Buch wieder zur Verfügung gestellt hat.

Die Autorin:
Tanja Bern wurde in Herten/ NRW geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Gelsenkirchen. Ihr erstes Buch Die Sídhe des Kristalls: Das Tal im Nebel ist im Frühjahr 2008 erschienen. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe zum Mystischen entstand bei Tanja Bern nach und nach der Wunsch, einen eigenen Roman zu schreiben. Im Südwesten Irlands wurde ihre dichterische Seele dann aufgeweckt. Tanja Bern liebt es, mit ihrer Tochter zusammen zu sein, sie liest mit Begeisterung und singt in der Irish Folk Band Gaelic Wind Project.
(Quelle: Amazon.de)
Trotz dieser Kurzbeschreibung hier, möchte ich euch gerne auf die Homepage von Tanja Bern schicken: http://www.tanja-bern.de/, dort findet ihr nicht nur viel mehr Informationen, sondern auch wunderschöne Fotos und einige ihrer Kurzgeschichten. Es lohnt sich wirklich

Inhalt:
Joshua arbeitet als Streetworker und hat damit eigentlich schon genug mit zerstörten Seelen zu tun. Aber er besitzt auch eine übersinnliche Gabe. Bereits seit seiner Kindheit kann er Geister sehen. Vor allem Mordopfer scheint er regelrecht anzuziehen. Und so hilft er Kommissar Erich Salberg, der mit seinem Vater gut befreundet ist, immer mal wieder bei der Aufklärung  eines Falles. Auch jetzt hat der Kommissar Joshua zu Hilfe gerufen. Doch dieses Mal ist es anders. Er kann den Mörder nicht, wie sonst, erkennen. Während der Mörder weitere Frauen umbringt, bringen die Geisterbegegnungen Joshua an seine körperlichen Grenzen. Und auch beruflich muss er einige Tiefschläge einstecken. Das einzig positive an der ganzen Geschichte ist, dass er die junge Polizistin Lea kennenlernt.

Meine Meinung:
Auf einer Lesung habe ich die Autorin persönlich kennengelernt. Sie hat dort ihre Kurzgeschichte „Nicht eine Träne“ vorgelesen. Diese Kurzgeschichte ist ein „Spin-Off“  zu diesem Buch und seit dem habe ich auf den Erscheinungstermin gewartet. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Wieder konnte mich der Schreibstil von Tanja Bern sofort fesseln. Das Buch ist ein echter Krimi mit sehr realen Fällen und einem wirklich sympathischen Streetworker. Nur das eben dieser Streetworker übersinnliche Fähigkeiten besitzt.
Joshua ist wirklich ein ganz besonderer Mensch, aber ich glaube das muss man in dem Beruf auch einfach sein. Ich mochte ihn sofort. Er ist kein Supermann und auch kein Modeltyp, sondern ein ganz normaler Mann, der auch schon mal Unterwäsche trägt, die nicht übermäßig sexy ist.
Und Lea, *wow* die hat eine ganz schön kesse Lippe und hat mir damit mehr als einmal ein dickes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Die Art und Weise wie sie Joshua anflirtet und die Dialoge der beiden sind echt klasse. Ich habe mich sofort in sie verliebt – in alle beide. Sie ist eine taffe Frau. Immer gut gelaunt und weiß trotzdem sofort, wann sie besser den Mund halten sollte. Und obwohl sie so eine taffe Polizistin ist, ist da auch noch die weiche und verletzbare Frau. Ihr solltet mal ihre Hausschuhe sehen *grins*.
Das Buch ist aus Joshuas Perspektive erzählt. Es erzählt sowohl aus seinem Arbeitsalltag als Streetworker als auch von seiner inoffiziellen Zusammenarbeit mit der Polizei. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Einblendungen aus der Vergangenheit. Allerdings bleibt dabei unklar wessen Erlebnisse das sind. Es beginnt direkt mit einem Traum und ich fand es von der ersten bis zur letzten Seite spannend.  Anfangs war ich etwas überrascht, wie viele Leute offensichtlich von Joshuas Fähigkeiten wussten und wie offen und selbstverständlich z.B. auch Lea damit umgegangen ist.
Eine Ahnung wer der Mörder sein konnte, habe ich nach einer Weile schon gehabt, aber mein „Verdächtiger“ war nicht der einzige und wirklich klar wurde mir das erst ein paar Minuten bevor Joshua selbst es auch begriffen hatte. Die ganze Geschichte ist schon fast unheimlich realistisch. Das Ende hat mich ganz schön die Luft anhalten lassen. Und der Epilog ist wunderschön.

Mein Fazit:
Ein Mystery-Krimi, der ganz schön realistisch ist. Spannend bis zur letzten Seite und den sicher auch Krimi-Fans, die nicht unbedingt Mystery-Fans sind, lieben werden. Ich jedenfalls kann ihn nur empfehlen.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen