Rezension: „Santa’s Baby“

„Santa’s Baby“
Kira Gembri
Kindle Edition [klick], ASIN: B00A7LEHG0, € 2,99
derzeit nur als eBook verfügbar
122 Seiten

Die Autorin:
Kira Gembri hat mir ein ausführliches Interview gegeben. Das könnt ihr hier finden: [klick].

Inhalt:
Lara lebt mit ihrer Tochter alleine. Sie studiert und finanziert sich ihren Lebensunterhalt damit nebenbei in einer Buchhandlung zu arbeiten. Nachdem sie den Vater ihrer Tochter nach Indien (also dorthin wo der Pfeffer wächst) geschickt hat, lässt sie keinen Mann mehr in ihr Schlafzimmer und erst recht nicht in ihr Herz. Weihnachten und den damit verbunden Rummel mag sie absolut nicht. Deshalb ist sie auch alles andere als begeistert, als sie im Supermarkt ausgerechnet dem Weihnachtsmann vor die Füße fällt. Und dieser Weihnachtsmann ist alles andere als alt und dickbäuchig.

Meine Meinung:
Bereits am Ende der ersten Seite hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht. Kira Gembri beschreibt hier die Lebenssituation von Lara so humorvoll, dass ich gar nicht anders kann als vor mich hin zu grinsen. Die Hektik und der Stress, den Lara gerade hat und der durch den allgemeinen Weihnachtsrummel noch intensiviert wird, wird trotz allem Humor sehr deutlich und es gibt etliche Stellen, bei denen ich denke „Oh, das kenn‘ ich auch.“
Lara ist mir sofort sympathisch. Wie sie versucht sich und ihre Tochter durchzubringen. Wie sie sich abrackert dafür und wie sie immer wieder versucht alles richtig zu machen und dabei manchmal auch vergisst, dass das Leben aus mehr als nur Arbeit und „gute Mutter sein“ besteht.
Finn ist der Typ Traummann und das genaue Gegenteil von Lara. Er ist jung, genießt das Leben, sieht natürlich super aus und vor allen Dingen er liebt Weihnachten und alles was dazu gehört. Und wenn es drauf ankommt, kann man sich immer auf ihn verlassen.
Die Dialoge, die die beiden sich immer wieder liefern sind richtig witzig. Da sprühen die Funken regelrecht.
Und obwohl es eigentlich ein Weihnachtsbuch ist, fehlt es nicht an einer kleinen Portion Erotik. Wobei selbst die stellenweise sehr humorvoll beschrieben ist, aber trotzdem prickelt.
Ich habe mich wirklich gefragt, wie Kira Gembri es geschafft hat, eine so schöne Geschichte mit so viel Inhalt auf nur 122 Seiten zu bringen. Ich habe diese Weihnachtsgeschichte jedenfalls in gut zwei Stunden auf einen Rutsch gelesen. Und für mich kann der Weihnachtsmann jetzt kommen.

Mein Fazit:
Eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte für junge und ältere Erwachsene. Mit viel Witz und Charme. Meine absolute Kaufempfehlung.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

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2 Gedanken zu „Rezension: „Santa’s Baby“

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