Rezension: „Lilly Höschen und ihr Gespür für Mord“

„Lilly Höschen und ihr Gespür für Mord“
Helmut Exner
Kindle Edition [klick], ASIN: B009080VL6, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3943403176, € 8,95
149 Seiten
Verlag: EPV Elektronik-Praktiker-Verlagsges. mbH

Mein Dank geht an den EPV, der mir dieses eBook zur Verfügung gestellt hat..

Der Autor:
Helmut Exner stellt sich auf seiner Autoren-Homepage so ausführlich und nett vor, dass ich euch direkt dorthin schicke 😉
Autoren-Homepage von Helmut Exner: http://www.helmutexner.de

Inhalt:
Eigentlich wäre Gisela ja noch in Elternzeit, aber als sie einen „Hilferuf“ von ihrem Chef erhält, freut sie sich, sofort wieder ins Berufsleben einsteigen zu können. Und sie wird dringend gebraucht, denn im Kommissariat fehlt es an Kompetenz und es gibt einen Mord aufzuklären.
Lilly, die mittlerweile eine enge Freundschaft mit Gisela pflegt, ist mal wieder zu Besuch. Zeitgleich zieht in dem 5-Häuser-Dorf, in dem Gisela lebt, ein neuer Kollege von Gisela ein und eine neue Nachbarin. Alle verstehen sich wunderbar, nur Lilly findet die neue Nachbarin etwas suspekt. Natürlich muss Lilly ihrem Gefühl auf den Grund gehen.

Meine Meinung:
Zunächst einmal muss ich sagen, dass es sich hier ja schon um Lilly’s „4. Fall“ handelt. Das Buch beinhaltet eine in sich abgeschlossene Geschichte, die man auch prima lesen kann, ohne alle vorherigen Fälle von Lilly Höschen zu kennen. Aber ich bin froh, dass ich Lilly’s „1.Fall – Walpurgismord“ vorher gelesen habe. So kenne ich Lilly’s Freunde und ihr Umfeld schon.
Trotzdem fehlt mir einiges zwischendrin, was nichts mit den Fällen an sich zu tun hat, sondern einfach nur mit den Charakteren. Z.B. ist Gisela mittlerweile verheiratet und hat einen kleinen Sohn.
Lilly selbst hat sich nicht verändert, auch wenn sie mittlerweile 3 oder 4 Jahr älter sein müsste (also 83 oder 84). Sie ist sich treu geblieben und ich liebe sie und ihre schrullige Art noch immer. Obwohl, doch, ein bisschen verändert hat sie sich auch. Mittlerweile greift sie auch gerne mal selbst in die Ermittlungen ein.
Auch in diesem Fall freue ich mich über den Humor, mit dem das Buch geschrieben ist und über die Eskapaden von Lilly. Ich kann nicht wirklich zitieren, weil es immer aus dem Zusammenhang gerissen wäre, aber stellt euch mal eine 83jährige, kleine, schrullige, grauhaarige Frau vor, die beim (unerlaubten) Observieren in eine etwas schlüpfrige Firmenfeier gerät und durch eine ungeschickte Bewegung direkt mitten auf dem Büffet zum liegen kommt …
Das Buch startet direkt mit einem Mord, bzw. kann der Leser davon ausgehen, dass es sich um einen Mord handelt. Auch wer der Täter ist, ist gedanklich eigentlich schnell klar. Aber es wäre kein gutes Buch, wenn diese Idee nicht noch ganz oft in Frage gestellt werden müsste. Und es ist ein gutes Buch. So einfach wie es scheint, ist es dann eben doch nicht. Es gibt noch die eine oder andere Überraschung, bis der Fall dann wirklich aufgeklärt ist. Und Lilly reist dafür sogar bis nach Australien!

Mein Fazit:
Auch dieser Krimi mit Lilly Höschen hat mich wieder köstlich amüsiert und gut unterhalten. Wer Krimis ohne viel Blut, dafür aber mit eine guten Prise Humor mag, der ist hier genau richtig.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen, weil ich „Walpurgismord“ einfach einen Tick besser fand.

Zusätzliche Information:
„Lilly Höschen und ihr Gespür für Mord“ ist der vierte Fall von und mit der rüstigen alten Dame. Es ist ein in sich völlig abgeschlossenes Buch, dennoch halte ich es für gut, vorher wenigstens „Walpurgismord“ gelesen zu haben. Hier werden einem die einzelnen Charaktere schon etwas näher gebracht.
Die Reihenfolge der Fälle von und mit Lilly Höschen ist:
– Walpurgismord
– Sauschlägers Paradies
– Die Segeberg-Connection, die Lübecker Marzipanleiche und der Harzer Roller
– Lilly Höschen und ihr Gespür für Mord

Hier noch mal die Links zu allen viel Fällen von Lilly Höschen:

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