Rezension: „Der Kuss der Nacht“

„Der Kuss der Nacht“
Andrea Schneeberger
Kindle Edition [klick], ASIN: B008JGY026, € 1,99
-nur als eBook verfügbar-
108 Seiten
Verlag: epubli GmbH (7. Juli 2012)

Vielen Dank, Andrea, dass ich dieses Buch lesen durfte.

Die Autorin:
Das Licht der Welt erblickte Andrea Schneeberger im Jahr 1981. Aufgewachsen ist sie in Hochdorf und Stansstad. Schon früh hat sie das Schreiben fasziniert, sodass Andrea bereits mit 9 Jahren begonnen hat, Geschichten zu schreiben. (Quelle: Homepage von Andrea Schneeberger)

Inhalt:
Grace leidet sehr unter dem ewigen Streit ihrer Eltern und verbringt immer mehr Zeit mit ihrer besten Freundin Thea. Zusammen lernen sie in der Disco Aurele kennen. Grace ist sofort fasziniert von ihm und auch Thea mag ihn sehr. Und obwohl Aurele und Grace schnell ein Paar werden, verbringen alle drei viel Zeit miteinander. Aurele ist anders als andere Jugendliche. Und auch Grace und Thea verändern sich. Grace‘ Eltern schieben das auf ihre Trennung und Thea’s Eltern auf die Pubertät.

Meine Meinung:
Die Autorin hat mich gewarnt, dieses Buch sei kein gewöhnliches Fantasy-Buch. Und damit hat sie vollkommen recht. Aurele ist sehr geheimnisvoll und ich habe fast erwartet, dass er doch irgendwann einen Fantasy-Aspekt zeigt. Aber er ist ein ganz „normaler“ Mensch, mit dem Wunsch, er sei ein Fantasy-Wesen. Ich  mag alle drei. Auch Aurele, obwohl oder vielleicht auch gerade, weil er anders ist. Bis zu Letzt habe ich daran geglaubt, dass es nicht schlimm ist, aber was dann passiert ist ganz furchtbar. Und die ganze Zeit denke ich, dass das nicht hätte passieren müssen, wenn das Umfeld von den drei Teenagern ein bisschen weniger mit sich selbst beschäftigt gewesen wäre und ein bisschen mehr Zeit und Aufmerksamkeit für die drei gefunden hätte.
Das Buch ist von Grace geschrieben, in der Ich-Form. Die Kapitel werden abwechselnd erzählt. Man liest die Geschehnisse als seien sie gerade Gegenwart und im nächsten Kapitel spricht Grace darüber mit ihrer Ärztin. Das tut der Spannung keinen Abbruch. Im Gegenteil, es passt zu dem Thema des Buches und lässt den Leser das eben Erlebte auch noch von anderer Sicht aus sehen.
Das Buch stimmt mich sehr nachdenklich. Es ist so authentisch und es kann einem wirklich Angst machen. Obwohl es gute Unterhaltung ist, bleibe ich sehr nachdenklich. Ich kann nur wünschen, dass es so fiktiv wie möglich bleiben wird und gleichzeitig hoffen, dass viele Leute dieses Buch lesen und die Botschaft dahinter verstehen und mit offenen Augen durch die Welt gehen.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Mein Fazit:
Ein „Roman“ der unter die Haut geht und hoffentlich ganz viel Erfolg mit dem Wachrütteln hat.

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