Rezension: „Falaysia – Fremde Welt: Allgrizia“ (Band 1)

„Falaysia – Fremde Welt: Allgrizia“ (Band 1)
Ina Linger
Kindle Edition [klick], ASIN: B00COAJUUA, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1484058565, € 8,56
330 Seiten
Verlag: CreateSpace

Mein herzlicher Dank geht an Ina Linger, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Die Autorin:
Jahrgang 1975
Geboren in Berlin; schreibt seit ihrer Jugend; Studium des Lehramts; arbeitet als Sozialpädagogin mit Kindern und Jugendlichen in Berlin/Neukölln. (Quelle: epubli)

Inhalt:
Jenna ist die einzige in ihrer Familie, die Kontakt zu ihrer Tante Melanie hält. Der Rest der Familie macht Melanie für den Tod von Jenna’s Mutter Anna verantwortlich und die Kinder in der Nachbarschaft, glauben sogar sie sei eine Hexe. Doch Jenna mag ihre Tante und glaubt nicht daran, bis sie völlig unerwartet in einer anderen Welt zu sich kommt. In Falaysia.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Es fängt ganz harmlos an. Ein paar Jungs aus der Nachbarschaft wollen eine Mutprobe bestehen und plötzlich ist man mitten drin. Genauso unvorbereitet wie Jenna plötzlich in Falaysia zu sich kommt, genau so unerwartet bin ich auf einmal mitten drin im Buch und in Falaysia. Es handelt sich hier wirklich um ein sehr ausgeprägtes Fantasy-Geschehen. Falaysia ist eine andere Welt, eine Zwischenwelt, in der Zustände wie im Mittelalter herrschen und in der es vereinzelt noch Magie gibt. Die Autorin hat hier eine Welt geschaffen, die von unglaublich viel Fantasie geprägt ist und die ich ihr trotzdem mit jedem Wort geglaubt habe. Ihr Schreibstil liest sich ganz toll und alle diese gefährlichen Wesen entstehen vor meinem geistigen Auge.
Jenna ist völlig verwirrt und als sie auf ein altes Bauernpaar trifft, erkennen die beiden Alten, dass es sich bei Jenna um eine „Verirrte“ aus der anderen Welt handeln muss. Sie bringen sie zu Leon, der auch ein Verirrter ist, aber schon vor langer Zeit als Kind nach Falaysia gekommen ist. Die beiden tun sich zusammen, um gemeinsam einen Weg zurück in ihre eigene Welt zu finden. Dabei treffen sie nicht nur auf wilde Tiere, sondern auch auf viele Krieger, die ihnen nach dem Leben trachten. Ich mag sie alle beide. Ganz toll, finde ich wie Jenna mit der Situation umgeht und wie sie das auch körperlich meistert. Leon gefällt mir, und dass er so misstrauisch ist, lässt sich gut nachvollziehen. Aber auch seine Entwicklung finde ich toll. Ja, und sogar den „Bösewicht“ Marek mag ich sehr. Ich glaube irgendwo steckt da noch was in seinem Charakter verborgen. Diese Figur ist definitiv noch sehr ausbau- und entwicklungsfähig. Und ich bin schon sehr gespannt wie Marek sich im nächsten Teil entwickeln wird.  Außerdem mag ich seinen Humor.
„Falaysia – Fremde Welt“ ist das erste Buch, welches ich 2013 gelesen habe und es war definitiv ein super Lesestart für das neue Jahr. Ein absolutes Lese-Highlight. So darf es ruhig weitergehen.
Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, eigentlich sogar mit mehreren. Bei mir bleiben einige Fragen offen und ich bin schon sehr gespannt darauf wie es weitergeht mit Jenna, Leon und Marek.

Mein Fazit:
Ganz viel Fantasy für ganz wenig Geld. Hier können auch „Nicht-Fantasy-Leser“ zu echten Fans werden! Also, auf nach Falaysia.

Meine Wertung
5 von 5 Herzen

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2 Gedanken zu „Rezension: „Falaysia – Fremde Welt: Allgrizia“ (Band 1)

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