Rezension: „Engelsleid“

„Engelsleid“
Inka-Gabriela Schmidt
Kindle Edition [klick], ASIN: B00AIA2622, € 6,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3943697162, € 12,90
242 Seiten
Verlag: Oldigor

Wieder einmal ein tolles Buch aus dem Oldigor-Verlag. Herzlichen Dank dafür!

Die Autorin:
Inka-Gabriela Schmidt ist aufgewachsen in München. Die seit 1985 glücklich verheiratete Autorin hat schon einige Bücher publiziert. Darunter den Fantasyroman  „Elfenkind“ (der 1. Teil von „Valentine“).
Ihr Werdegang:
Elsa-Brandström-Gymnasium in München, Abitur 1980; Grafik-Design-Studium an der Fachhochschule München, Diplom FH 1984; Grafik-Designerin in verschiedene Münchner Werbeagenturen; seit 1992 Dozentin für DTP-Software und Ausbilderin von Mediengestaltern Digital und Print;
seit 2006 Schriftstellerin (Quelle: Oldigor-Verlag)
Homepage der Autorin: http://www.inwisch.de
facebook: http://www.facebook.com/pages/Inka-Gabriela-Schmidt

Inhalt:
Laura steht mit beiden Beinen fest im Berufsleben und ist von Herzen gerne Single. Auch oder gerade weil in ihrem Umfeld fast alle im Heiratsfieber und Kinderwahn sind. Als ihre beste Freundin ebenfalls heiraten will, kann sie deren Bitte ihre Trauzeugin zu werden trotzdem nicht abschlagen. Doch ein paar Tage vorher schlägt das Schicksal übel zu. Laura will ihrer Freundin den „schönsten Tag in ihrem Leben“ aber nicht verderben und lässt sich nichts anmerken.
Es dauert nur ein paar Stunden und Guiseppe, der Trauzeuge des Bräutigams, bringt sie sehr erfolgreich auf andere Gedanken. Er ist durch und durch Italiener, ein Typ, wie ihn Laura eigentlich überhaupt nicht mag und dennoch erliegt sie seinem Charme und seiner Ausstrahlung.
Aber auch Dominique, den sie nur wenige Tage vor Guiseppe kennengelernt hat, weckt ungewohnte Gefühle in ihr. Doch Guiseppe überzeugt sie davon, dass ein geheimnisvoller Skulpturenpark, der zu seinem Anwesen in der Nähe von Rom gehört, einen Bericht in dem Reisemagazin für das sie als Journalistin arbeitet, wert ist. So folgt Laura ihm für die Recherche nach Italien und genießt die Zeit mit Guiseppe in vollen Zügen. Doch dann steht eines Nachts ein fremder Mann in ihrem Zimmer – und behauptet ein Engel zu sein. Er benötigt Lauras Hilfe im Kampf gegen Dämonen und behauptet Guiseppe wolle sie nur benutzen, um eben diese Dämonen freizulassen. Laura ist völlig verwirrt. Soll sie das wirklich glauben?

Meine Meinung:
Das ist wieder eins der Bücher, die ich ohne jegliche Hintergrundinformationen angefangen habe. Ich habe dieses Buch vom Oldigor-Verlag erhalten ohne weiter nachzulesen, was mich dabei erwarten würde. So bin ich eingestiegen, in einen Prolog, der mir sehr gut gefallen hat und der mich gleichzeitig überrascht hat. Habe ich da doch von Engeln und verschiedenen Glaubensrichtungen gelesen. Doch sehr schnell (nach ca. 2- 3 Seiten) wurde klar, das wird spannend!
Laura steht mit beiden Beinen fest im Leben. Allerdings scheint ihr die romantische Ader, die Frauen fast immer haben, zu fehlen. So ist sie genervt von der ganzen „Heiraterei“ in ihrem Umfeld und mag auch Hochzeiten nicht wirklich. Aber auf ein Abenteuer mit Guiseppe lässt sie sich gerne ein.  Das Buch ist überwiegend aus der Sicht von Laura geschrieben und der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Laura ist eine sympathische Frau, die im Laufe des Buches doch noch ein wenig romantisch wird. Guiseppe hingegen, na ja er hat schon einige Vorzüge. Aber ich glaube mir wär er zu „Macho“. Die „Beziehung“ zwischen den beiden entwickelt  sich sehr spannend und überraschend. Erstaunt war ich auch über einige erotische Szenen. Nicht zu viel – gerade eben richtig. Die Formulierungen sind sehr schön und Guiseppe hat sich wirklich einiges einfallen lassen. Auf jeden Fall hätte ich das in diesem Buch nicht vermutet.
In wenigen Bereichen ist das Buch aus der Sicht der beiden gefallenen Engel Azaradeel und Leviathan geschrieben. Hier sind es hauptsächlich Gespräche zwischen den beiden. Ich muss sagen die Beschreibung von Azaradeel finde ich sehr schön und ungewöhnlich, vor allen Dingen seine Kleidung. Die Verbindung zwischen den beiden Bereichen „Laura erzählt“ und die „Engel unterhalten sich“ ist immer vorhanden.
An einer Stelle entwickelt sich das Buch tatsächlich so, wie ich es vorhergesehen habe, aber das hat überhaupt nicht gestört. Der Rest barg noch genügend Überraschungen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nur ganz am Ende nach dem eigentlichen „Showdown“ da wurde mir Laura ein klein wenig unglaubwürdig.

Mein Fazit:
Ein schönes Buch über Dämonen und Engel – aber für Erwachsene. Mit tollen Protagonisten, einer schönen Geschichte und ein paar sehr schönen erotischen Szenen. Ich empfehle es gerne weiter.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

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