Rezension: „Hypnose“

„Hypnose“
Sina Beerwald
Kindle Edition [klick], ASIN: B0089LOKP8, € 7,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3453436367, € 8,99
400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag

Ich lese eher selten Krimis und oder Thriller, aber nachdem ich die ausgesprochen sympathische Sina Beerwald auf der Frankfurter Buchmesse 2012 kennenlernen durfte, war mein Interesse für dieses Buch geweckt. Dann habe ich noch das Glück gehabt und genau  dieses Buch gewonnen. Und Sina Beerwald hat mir eine sehr schöne und sehr persönliche Widmung hineingeschrieben.

Liebe Sina, ganz herzlichen Dank für dieses tolle Buch und die wunderbare Widmung. Ich habe es auf dem Boot gelesen! Und ich nehme dich beimWort!

Die Autorin:
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und hat sich bislang mit ihren erfolgreichen historischen Romanen einen Namen gemacht. Aktuell legt die Autorin ihren ersten Thriller „Hypnose“ vor. 2011 wurde sie bereits Preisträgerin des NordMordAward, des ersten Krimipreises für Schleswig-Holstein. Mehr über die Autorin erfahren Sie auf ihrer Homepage www.sina-beerwald.de und bei Facebook. (Quelle: www.sina-beerwald.de)

Inhalt:
Inka hat eine sehr schwere Zeit hinter sich. Jetzt geht es ihr endlich wieder besser und das feiert sie mit ihren Freunden. Doch am nächsten Morgen ist erfährt sie, dass ihre Freundin Annabel noch in der selben Nacht ihren Verlobten umgebracht hat. Annabel hat die Tat gestanden. Doch Inka kann das nicht glauben. Sie will beweisen, dass ihre Freundin unschuldig ist und plötzlich ist sie selbst in Gefahr.

Meine Meinung:
Kennt ihr noch die alten Fernsehkrimis? Ende der 60er, Anfang der 70er? In diesen Krimis wurde die Spannung fast alleine durch Kameraführung und musikalische Untermahlung erzeugt. Der eigentliche Mord wurde nicht gezeigt. Es gab noch keine schwierigen Stunts, wenig Blut und es wurde selten geschossen. Man könnte sie fast gewaltfrei nennen. Trotzdem ist dem Zuschauer manchmal fast die Luft weggeblieben. Genau so ist Hypnose! Sina Beerwald kommt (fast) ohne Blut aus. Das Buch hat mich fast hypnotisiert. Eigentlich wollte ich nur eine Stunde lesen, aber ich konnte es nicht aus der Hand legen, bis ich es zu Ende gelesen hatte.
Sina Beerwald hat es geschafft, dass ich irgendwann fast jeden verdächtigt habe. Immer wieder gibt es eine neue Idee, eine neue Wendung. Ich mag gar nicht zu viel erzählen. Das muss man einfach selbst erfahren.
Das Buch ist durchweg spannend und legt zum Ende hin noch mal eine gewaltige Schippe drauf. Das Ende war für mich so unfassbar und unvorhersehbar. Einfach klasse! Und erstaunlicherweise fügen sich die vielen Wendungen und mysteriösen Geschehnisse wunderbar zusammen und alles klärt sich logisch auf.
Die Charaktere gefallen mir gut, jeder ist auf seine Art ausgeprägt. Inka ist eine starke Frau, die viel durchgemacht hat und die in diesem Roman noch viel mehr durchmachen muss. So dass sie irgendwann manchmal nicht mehr weiß, was ist Realität und was ist Halluzination. Man leidet und fühlt mit ihr. Trotzdem schafft sie es, nicht durchzudrehen. Ich mochte sie auf Anhieb. Andere, wie z.B. Inkas Ehemann Peter und Annabels Schwester Evelyn sind doch eher undurchsichtig dargestellt und ich konnte mit ihnen nicht warm werden. Dagegen ist mir Andi auf Anhieb sympathisch und ich habe mich gefreut, dass ich gegen Ende des Buches noch ein wenig mehr über ihn erfahren konnte.
Am Anfang jeden Kapitels befinden sich Zitate aus Songtexten von Unheilig oder Falco. Diese Zitate passen wunderbar zum jeweils folgenden Kapitel und mir hat diese Idee sehr gut gefallen.
Ich bin ja bekanntermaßen nicht der ganz große Krimi-/Thrillerfan, aber Hypnose hat mich fasziniert. Es ist der Auftakt zu einer neuen Thrillerserie. Und ich kann es tatsächlich kaum erwarten wie es weitergehen wird.

Mein Fazit:
Ein Thriller, der vom Anfang bis zum Ende absolut spannend ist und trotzdem ohne viel Blut auskommt. Einfach Klasse! Auch für nicht eingefleischte Thriller-Fans.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

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