Rezension: „Cinderella undercover“

„Cinderella undercover“
Gabriella Engelmann
Kindle Edition [klick], ASIN: B00BBOWN6I, € 9,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3401066851, € 9,99
284 Seiten
Verlag: Arena
Altersempfehlung: ab 12 – 15 Jahre

Die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde 1966 in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder – und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann veröffentlicht ebenfalls unter dem Pseudonym Rebecca Fischer.
(Quelle: Amazon.de)
Die Webseite von Gabriella Engelmann findet ihr hier: www.gabriella-engelmann.de
Und bei Facebook könnt ihr sie hier finden: http://www.facebook.com/pages/Gabriella-Engelmann-Autorin/

Inhalt:
Dass es in diesem Buch um das ursprüngliche Märchen Aschenputtel geht, sagt ja schon der Untertitel 😉
Cynthia ist gerade mal 16 Jahre alt und hat noch lange nicht verkraftet, dass ihre Mutter vor einem halben Jahr verstorben ist. Aber so richtig schlimm wird es dann für sie, als ihr Vater sich wieder verliebt, und bereits wenige Tage, nachdem er Cynthia diese neue Frau vorgestellt hat bereits mit ihr in eine gemeinsame Wohnung zieht. Und dann hat diese Frau auch noch zwei eigene Töchter, die Cynthia oft den letzten Nerv rauben. Zu allem Überfluss verliebt sich Cynthia dann auch noch Hals über Kopf in Daniel, der sie nicht mal wahrnimmt und viel zu oft mit Felicia, ihrer verhassten Stiefschwester, unterwegs ist.

Meine Meinung:
Das Buch fängt wieder mit einem ausführlichen Personenregister an und einmal mehr staune ich darüber, wie genial Gabriella Engelmann ihre „Märchenfiguren“ benennt. Das moderne Aschenputtel heißt Cynthia Aschenbrenner und wird Cyn gerufen. Passender geht es doch gar nicht, oder? „Cinderella undercover“ wird in der Ich-Form von Cynthia erzählt und der Schreibstil ist locker, leicht und stellenweise recht witzig.
Es sind wieder viele Aspekte aus dem Märchen in die moderne Geschichte eingeflochten, so bekommt Cyn z.B. von ihrem Vater ein Geschenk, das es auch im Märchen gab. Außerdem ist Cyn schüchtern und unscheinbar – glaubt sie zumindest. Mir gefällt Cyn allerdings sehr gut. Die Entwicklung, die sie macht finde ich richtig toll und ich habe mich sehr für sie gefreut. Toll finde ich auch „La Perla“ – über ihn musste ich mehr als einmal lachen und ich finde er passt einfach herrlich in diese Geschichte. Aber auch (fast) alle anderen Charaktere mochte ich richtig gut leiden.
Und ich habe mich gefreut, dass ich wieder einige Charaktere aus den anderen beiden Büchern getroffen habe. Und dieses Mal sogar etwas ausführlicher.
Gabriella Engelmann ist es auch mit diesem dritten modernen Märchen super gelungen wesentliche Teile des Märchens einzubringen und trotzdem mit einer ganz modernen Geschichte neu zu erfinden. Das ist nun das dritte „Märchenbuch“, das ich von ihr gelesen habe und zwar alle direkt hintereinander und in einem Rutsch und die Gefahr, dass ich mich mit meiner Schwärmerei immer öfter wiederhole ist so groß, dass ich es jetzt einfach sein lasse;-) Aber den Namen „Märchenfee“ hat sich Gabriella Engelmann wirklich verdient.
Am Ende gibt es wieder ein Rezept und ich liebe Linsen, also das werde ich sicher auch bald mal nach kochen.
Ich kann euch wirklich nur empfehlen diese wunderschönen Bücher zu lesen – und zwar alle!

Mein Fazit:
Nach „Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün wie Neid“ und „Hundert Jahre ungeküsst“ ist es das dritte Märchenbuch von Gabriella Engelmann, das ich jedem Märchenliebhaber nur empfehlen kann.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Hier noch die Links zu allen fünf modernen Märchen von Gabriella Engelmann, in der Reihenfolge wie sie erschienen sind.

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