Rezension: „Rashen – Einmal Hölle und zurück“

„Rashen – Einmal Hölle und zurück“
Michaela B. Wahl
Kindle Edition [klick], ASIN: B00C3U2QAC, € 4,99
-derzeit nur als eBook erhältlich-
300 Seiten
Verlag: Droemer Knaur

Mein herzlicher Dank geht an den Verlag Droemer-Knaur, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Die Autorin:
Michaela B. Wahl ist das Pseudonym einer 1992 in der Schwabenhochburg Stuttgart geborenen Autorin, die Gymnasiallehramt an der Ludwigs-Maximilian-Universität in München studiert. Neben der Literatur, egal ob aktiv als Schreiberin oder passiv als Leserin, zählen das Kochen von ausgefallenen Gerichten, gute oder auch typische Frauenfilme und regelmäßiges Schwimmen sowie Tennisspielen zu ihren Hobbys. »Rashen – Einmal Hölle und zurück« ist ihr erster Roman.
(Quelle: Droemer-Knaur)

Inhalt:
Rashen war mal ein Dämon, der ziemlich weit oben in der Gunst des Dämonenfürsten stand. Aber dann hat er sich einen gravierenden Fehler erlaubt und wurde degradiert. Nun ist er nur noch ein Oishine. Also noch nicht mal mehr ein richtiger Dämon.
Claire, eine junge Frau, die in London studiert und sich ihr Studium mit strippen verdient, bannt Rashen. Nun muss er ihr 22 Tage lang dienen und sieben Wünsche erfüllen. Wirklich dumm ist an der Sache nur, dass Claire bei der Bannung auch einen Fehler gemacht hat. Jetzt steckt Rashen im Körper ihres verstorbenen Verlobten.

Meine Meinung:
Mir wurde das Buch mit den Worten „Michaela B. Wahls erster Roman ist Urban Fantasy auf ihre bitterböseste, frechste und urkomischste, aber auch gefühlvolle Art“ vorgestellt. Und das trifft es ziemlich genau.
Das Buch ist in der Ich-Form aus Rashens Sicht geschrieben und zwar in der Gegenwart. Rashen ist ein frecher Kerl, der zwar in einem tollen, gutaussehenden und gutdurchtrainierten Körper steckt, aber eine ziemlich große Klappe hat.
Claire ist ein bisschen zwiegespalten. Auf der einen Seite ist sie die nette und gefühlsbetonte Studentin Claire, auf der anderen Seite, ist sie „Air“, die Stripperin, die sich durchaus zu wehren weiß, und auch im Rotlichtmilieu ohne weiteres zurecht kommt. Die beiden müssen nun 22 Tage miteinander verbringen und dabei fliegen meist ganz schön die Fetzen. Die Wortduelle, die sie sich liefern sind bitterböse, frech und urkomisch. Aber in dem Buch gibt es auch durchaus emotionale Passagen und jede Menge Erotik.
Neben den 26 normalen Kapiteln, die von Rashen erzählt werden, gibt es noch 14 „Zwischenspiele“. Diese Zwischenspiele werden von Rashen und von Claire erzählt und sind fast immer Begebenheiten aus der Vergangenheit. So erfährt der Leser zum Beispiel welchen Fehler Rashen gemacht hat, um vom echten Dämon zum Oishine degradiert zu werden.
Das macht das ganze zu einer schönen und interessanten Geschichte. Der Schreibstil ist gut zu lesen und die Sprache ist stellenweise recht frech. Trotzdem konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Und ich weiß noch nicht mal warum eigentlich nicht. Manchmal haben mich die „Zwischenspiele“ gestört. Möglichweise waren das einfach zu viele.

Mein Fazit:
Ein Buch über einen „etwas anderen“ Dämonen. Spritzig, humorvoll, erotisch mit frechen Dialogen und einem Schuß Emotionen.

Meine Wertung:
3 von 5 Herzen

 

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