Rezension: „Reservierung für Lucky One“

„Reservierung für Lucky One“
Kajsa Arnold
Kindle Edition [klick], ASIN: B00CLV5WP4, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3943697933, € 7,99
110 Seiten – Empfohlen ab 16 Jahre
Verlag: Oldigor

Die Autorin:
Geboren wurde Kajsa Arnold im Ruhrgebiet. Nach mehr als 11 beruflich bedingten Umzügen lebt sie mit ihrer Familie wieder in Nordrhein-Westfalen.
„Reservierung for Lucky One“ ist ihre erste Publikation unter einem Pseudonym. Unter anderem Namen hat sie schon mehrere Romane veröffentlicht. Mehr erfahren Sie auf ihrer Homepage: http://kajsaarnold.jimdo.com

Inhalt:
Alina wurde von ihrem Freund betrogen und als „langweilig und kleinkariert“ bezeichnet, deshalb hat sie sich von ihm getrennt. Um ein wenig Abstand davon zu gewinnen und um sich selbst zu beweisen, dass sie genau das nicht ist, stürzt sie sich in das erste Abenteuer ihres Lebens. Sie will fünf Tage nach Paris und zwar ganz alleine. Sie hat ein Zimmer in einer kleinen Pension und einen Sitzplatz im Zug reserviert.
Doch die Reise beginnt schon damit, dass auf ihrem reservierten Platz ein frecher Jeans-Typ sitzt und sie sich um ihren Platz streiten muss. Als Marie dann in ihrer Pension ankommt, muss sie erfahren, dass es ein Missverständnis gegeben hat und keine Reservierung für sie vorliegt. Und es ist auch in ganz Paris kein Zimmer mehr frei. Zu allem Unglück geht der nächste Zug zurück nach Deutschland erst am nächsten Tag. So hat sich Alina ihr Abenteuer nicht vorgestellt …

Meine Meinung:
Dieser Roman wurde mir von Kajsa Arnold, die ich unter ihrem „richtigen Namen“ schon eine Weile kenne und schätze (sowohl die Autorin als auch deren Bücher), geschenkt. Ich hatte keine Ahnung was auf mich zukommen würde und auch keinen Klappentext gelesen. Eigentlich wollte ich auch nur eine halbe Stunde, während des Frühstücks, lesen. Aber daraus ist nichts geworden, denn einmal angefangen, konnte und wollte ich nicht mehr aufhören. Diese kleine Geschichte lässt einem das Herz aufgehen. Ich fand es schon fast erstaunlich wie viel Gefühl und Erlebnisse auf 110 Seiten passen. Es war wirklich alles da. Romantik, viel Humor und ein wenig Dramatik. Eben eine richtig schöne Liebesgeschichte, wie sie nur unseren Träumen, Romanen oder Filmen vorkommt. Noch dazu in Paris. Die Stadt der Liebe. Und ich kenne Paris ein klein wenig, da fühlt man sich direkt noch viel dichter dabei. Übrigens habe ich genau das gleiche wie Alina gedacht, als ich das erste mal vor der berühmten Mona Lisa stand.
Ich mochte Alina von Anfang an und habe sie ein wenig bewundert für ihren Mut. Alleine zu verreisen und dann noch ohne Sprachkenntnisse. Und dann, das muss ich jetzt allerdings auch zugeben, musste ich doch auch wieder herzlich lachen. Und zwar über Alina’s Bemühungen sich in Paris zu verständigen. Der Reiseführer, den sie dabei hatte, war glaub‘ ich, nicht der allerbeste *immernochschmunzel*. Und zugegeben ein bisschen naiv ist sie schon.
Hennig mochte ich auch sofort. Er ist so ein Typ, dem frau einfach nicht lange böse sein kann, egal wie sauer sie eigentlich ist.
Und obwohl es ein typischer Frauenroman ist und recht schnell klar ist wie die Geschichte ausgehen könnte, hat mich das überhaupt nicht gestört. Es war einfach nur schön zu lesen. Ich hätte auch nichts dagegen gehabt noch weitere  100 bis 150 Seiten mit Alina und Henning zu verbringen. Übrigens die Nachnamen der beiden sind auch klasse und sorgen für die eine oder andere Situationskomik.

Mein Fazit:
Eine kleine Geschichte, die einfach nur schön ist und die Leserin von Paris und der Liebe träumen lässt. Wer es gerne romantisch mag, dem kann ich diesen Roman wirklich empfehlen.

Meine Wertung:
natürlich 5 von 5 Herzen

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Ein Gedanke zu „Rezension: „Reservierung für Lucky One“

  1. Sehr schön geschrieben und ich kann Dir nur zustimmen, für mich hätte es auch viel länger sein können und ich freu mich schon auf das nächste Kleine 🙂

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