Rezension: „Gib mir meinen Stern zurück“ (Bd. 1)

„Gib mir meinen Stern zurück“(Bd. 1)
Amanda Frost
Kindle Edition [klick], ASIN: B00CH9QJA2, € 3,99
-derzeit nur als eBook erhältlich-
in Kürze jedoch auch als Prinversion verfügbar
382 Seiten

Liebe Amanda, ich danke dir für die zauberhaften Stunden mit Rafael und Valerie! Außerdem sage ich auch Sandra von BuchZeiten ganz herzlichen Dank. Ohne dich, liebe Sandra, wäre ich auf dieses tolle Buch nicht aufmerksam geworden!

Die Autorin:
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog – ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.
(Quelle: Amazon.de)
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Inhalt:
Siria ist ein Planet, hunderte Lichtjahre entfernt von der Erde. Durch einen Virus  sind fast alle Frauen auf dem Planeten gestorben und die wenigen, die überlebt haben sind nun unfruchtbar. Wenn die Sirianer nicht aussterben wollen, müssen sie dringend Frauen auf einem anderen Planeten finden. Da die Menschen auf der Erde, ihren Genen am nächsten sind, soll es also eine Frau von der Erde werden. Sie „zappen“ sich durch die verschiedenen Fernsehkanäle der Erde und sind entsetzt, was die Erdenbewohner so alles tun und wie sie sich verhalten. Aber es gibt ja keine Alternative. Dann finden sie eine Frau, die ihren Vorstellungen entspricht. Sie schicken Rafael auf die Erde. Er soll Angelina Russo davon überzeugen eine Familie mit ihm zu gründen und mit ihm und seinen zukünftigen Kindern auf Siria zu leben. Es gibt dabei nur ein Problem. Angelina ist Filmschauspielerin und eine ziemlich unausstehliche Diva. Und sie hasst Kinder!

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch inhaliert. Amanda Frost hat einen lockeren und witzigen Schreibstil. Sie bringt mich schon im Prolog zum lachen. Geschickt wird schon mal dagewesenes mit der Geschichte verwebt. Und mein Kopfkino schlägt Kapriolen. Ich hatte zum Beispiel bei Zach und Gregor immer die beiden Opas auf der Galerie der Muppetshow vor Augen (kennt ihr die noch?). Auch die eine oder andere Nebenfigur hat Ähnlichkeit mit real existierenden Personen.
Rafael ist ein Typ, in den sich eigentlich jede Frau verlieben muss – das geht gar nicht anders. Er liebt Kinder und Tiere, sieht super aus, ist charmant und trotzdem ein Kindskopf. Ich musste sehr viel über ihn lachen. So kann er zwar deutsch, aber umgangssprachliche Worte und Redewendungen kennt er nicht. So spricht er zum Beispiel von „brennenden Reifen“ und sein Gegenüber schaut entsetzt nach Feuer, dabei meinte er nur „du fährst aber einen heißen Reifen“. Erstaunlich welche Lacher so ein Austausch eines einzigen Wortes hervorbringen kann. Dann gibt es auch noch das eine oder andere, wovon er nicht viel Ahnung hat und die Art und Weise, wie er sich dieses Wissen aneignet, lässt mich ab und zu schmunzeln, aber auch ab und zu den Kopf schütteln. Eben eine absolut liebenswerte Figur. Aber auch Valerie, die Assistentin von Angelina, finde ich absolut sympathisch. Ich habe ab dem ersten Satz mit ihr gelitten. Sie hat es wirklich nicht leicht. Trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen. Angelina ist eine Diva durch und durch, was sie nicht gerade sympathisch macht. Und manchmal hätte ich Rafael gerne mal geschüttelt, weil er so sehr darauf aus war seinen Auftrag auszuführen und sie für sich und Siria zu gewinnen.
Obwohl Rafael ein Außerirdischer ist, würde ich dieses Buch nicht als Science Fiction bezeichnen. Vielmehr würde ich es als einen etwas anderen Frauenroman, mit viel Emotionen, viel Humor und einer ideenreichen Geschichte bezeichnen.  Übrigens, ich hätte auch gerne ein Mondbärchen!
Am Ende der Geschichte, habe ich eine Ankündigung für einen zweiten Teil gefunden. Und darauf freue ich mich jetzt wirklich sehr. Auch wenn diese Geschichte hier in sich abgeschlossen ist. Ich bin sehr gespannt darauf weitere Sirianer kennenzulernen.

Mein Fazit:
Eine echte Perle unter den Debüts. Wer leichte Unterhaltung und eine witzige und frische Liebes- und Liebesleid-Geschichte sucht, dem kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

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4 Gedanken zu „Rezension: „Gib mir meinen Stern zurück“ (Bd. 1)

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  2. Ach das freut mich, dass ich mal wieder einen guten Tipp geben konnte. Eine tolle Rezi, Du sprichst mir aus der Seele .. ich habe auch viel und herzhaft über die komischen Äußerungen lachen können 🙂

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