Rezension: „Mörderische Harzreise“

„Mörderische Harzreise“
Helmut Exner
Kindle Edition [klick], ASIN: B00CF8F1G8, € 4,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3943403282, € 8,95
164 Seiten
Verlag: EPV Elektronik-Praktiker-Verlagsges. mbH

Mein Dank geht an den EPV, der mir dieses eBook zur Verfügung gestellt hat..

Der Autor:
Helmut Exner stellt sich auf seiner Autoren-Homepage so ausführlich und nett vor, dass ich euch direkt dorthin schicke 😉
Autoren-Homepage von Helmut Exner: http://www.helmutexner.de

Inhalt:
Ferdinand ist ein alter Freund von Lilly Höschen und lebt seit Jahren ruhig und zurückgezogen in seiner ererbten Villa in Braunlage. Allerdings gibt es da ein Gemälde, das sich immer mal wieder auf ganz mysteriöse Art verändert – und immer wenn das geschieht, stirbt jemand. Viele Jahre konnte Ferdinand nun seinen „Ruhestand“ und das „Alleinsein“ in seiner Villa genießen, doch jetzt wird er regelrecht überfallen von Verwandschaftsbesuchen. Während er noch überlegt wie er die „Sippschaft“ wieder los wird, verändert sich das Gemälde und kündigt damit den nächsten Todesfall an. Ferdinand ruft Lilly zu Hilfe.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich ja schon um den „5. Fall“ mit Lilly Höschen, aber die Geschichte ist komplett in sich abgeschlossen und man muss die anderen Fälle nicht unbedingt kennen. Bis auf Lilly und ihren Neffen „Amadeus“ sind auch die Protagonisten komplett neu. Lilly ist sich natürlich treu geblieben. Sie ist noch immer das etwas schrullige alte „Fräulein“, über die ich immer wieder herzlich lachen muss. Gleich zu Beginn des Buches kommt der Leser in den Genuss von Lillys Humor. Ich muss immer noch lachen.
Die Geschichte ist dieses mal etwas vielschichtiger und es geht nicht nur um einen Mord. Neben dem Teil, der sich um Ferdinand und seine Besucher dreht, gibt es noch einen weiteren Erzählstrang, der sich um eine Familie in Duderstadt dreht. Ganz lange habe ich nicht verstanden wie diese Familie zu dieser Geschichte passt, aber dann hat sich mir der Grund doch noch offenbart.
Erstmals hat Lilly es mit einem paranormalen Fall zu tun, nämlich mit dem mysteriösen Bild und irgendwie fand ich es schon ein wenig überraschend, dass die „taffe“ Lilly das so widerspruchlos glaubt. Auf der anderen Seite, Lilly kann eben so schnell nichts schocken. Weder einen Alligator im eigenen Garten noch ein Gemälde welches Todesfälle ankündigt. Ein weiteres „besonderes Merkmal“ für dieses Buch ist, dass es nicht im wesentlichen um die Aufklärung der diversen Verbrechen und Todesfälle geht und nicht jeder Mörder am Ende hinter Gittern landet. Aber mehr verrate ich euch darüber nicht, dass müsst ihr schon selbst lesen.
Übrigens, ich fand die Haushälterin von Ferdinand total klasse. Aber auch die anderen Protagonisten passen wirklich hervorragend in die Geschichte und Helmut Exner hat wieder ein paar sehr interessante Charaktere erschaffen.

Mein Fazit:
Wieder ein Krimi mit ganz viel schrulligem Humor, ein paar Leichen und einem wunderbaren alten „Fräulein“. Wer solchen Humor mag und wer erfahren möchte, was es mit einer knallbunten Urne auf sich hat, der muss dieses Buch einfach lesen.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

Zusätzliche Information:
Die Reihenfolge der Fälle von und mit Lilly Höschen ist:
– Walpurgismord
– Sauschlägers Paradies
– Die Segeberg-Connection, die Lübecker Marzipanleiche und der Harzer Roller
– Lilly Höschen und ihr Gespür für Mord
– Mörderische Harzreise

Hier noch mal die Links zu allen fünf Fällen von Lilly Höschen:

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