Rezension: „FeenKind – Der See des Abschieds“(Bd. 1)

„FeenKind – Der See des Abschieds“(Bd. 1)
Elivra Zeißler
Kindle Edition [klick], ASIN: B008FX60XA, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1482356922, €11,90
Verlag: BookRix für das eBook
und Create Space für das Taschenbuch
431 Seiten

Mein herzlicher Dank geht an den BookRix-Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Die Autorin:
Elvira Zeißler (Jahrgang 1980) hat nach dem Abitur BWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Copenhagen Business School studiert. Derzeit wohnt sie mit ihrer Familie in der Nähe von Köln und arbeitet bei einem mittelständischen Unternehmen. Geschrieben hat sie eigentlich schon immer. In der Kindheit waren es meist Gedichte und Geschichten gewesen. Mit 17 Jahren hatte sie die Idee zu ihrem Mystery-Liebesroman „Dunkles Feuer“ entwickelt, der 2007 schließlich im De Holtes Verlag erschienen war. Zurzeit ist der Roman auch als kostenloses Ebook in allen Ebookshops zum Download verfügbar. Ein Leben ohne das Schreiben kann sich die junge Autorin nun gar nicht mehr vorstellen, obwohl ihr neben Beruf und Familie leider nicht viel Zeit dafür bleibt. Neben ihren drei abgeschlossenen Romanen „Dunkles Feuer“ (Liebe / Mystery), „Feenkind“ (Fantasy) und „Seelenband“ (Liebe / Mystery) hat sie auch einige Kurz- und Kindergeschichten verfasst, von denen einige in Anthologien aufgenommen wurden. Ein weiterer großer Fantasy-Roman ist bereits ebenfalls in Arbeit. (Quelle: Amazon.de) Homepage von Elvira Zeißler: www.elvirazeissler.de.tl
Elvira Zeißler auf Facebook: www.facebook.com/Elvira.Zeissler.Autorin
(Quelle: Amazon.de)

Inhalt:
Kurz nach ihrer Geburt wird Dhalias Eltern prophezeit, dass ihre Tochter in 18 Jahren auserwählt sein wird der Welt eine entscheidende Wendung zu geben. Ihr ganzes Leben ist geprägt von dieser Prophezeiung. Ihr Vater versucht sie gut darauf vorzubereiten, sie lernt reiten, kämpfen, jagen und einiges mehr. Doch als der lang ersehnte Tag da ist passiert gar nichts. Und dann erfährt Dhalia etwas, das ihr ganzes bisheriges Dasein in Frage stellt. Zutiefst erschüttert macht sie sich auf den Weg, mehr darüber herauszufinden. Dazu muss sie jedoch das Land der alten Feen finden. Dabei löst sie so einige Reaktionen aus, von denen sie selbst nichts ahnt. Und dann trifft sie auf Chris. Chris ist ein Schatzjäger – er sucht die Schätze der alten Feen, um sie gewinnbringend zu verkaufen. Dhalia traut Chris keine Sekunde. Trotzdem stellt sie fest, dass es durchaus vorteilhaft ist, wenn sie gemeinsam weitersuchen. Aber sie erzählt ihm nicht, was und warum sie wirklich auf der Suche ist, sondern läßt ihn in dem Glauben, dass sie ebenfalls lediglich auf der Suche nach den Schätzen der Feen ist, um sich daran zu bereichern. Chris ahnt bald, dass sie nicht die Wahrheit sagt, aber hinter ihr wirkliches Geheimnis kommt er nicht. Wie auch? Davon ahnt noch nicht mal Dhalia etwas.

Meine Meinung:
Noch ein Feenbuch – und wieder ein ganz besonderes, wie ich finde.
Die Idee, die dahinter steckt und die Aufgabe, die Dhalia erfüllen muss gefällt mir gut. Es gibt auch hier „ganz normale Menschen“, ein paar wenige Feen und noch ein paar sonstige Fantasy-Figuren. Und es geht um die Geschichte der Alten Feen. Die Vorstellung von dem wie und warum, fand ich sehr interessant – auch wenn ich darüber hier jetzt natürlich nichts genaues erzählen kann.
Dhalia ist ein tolles Mädchen, das sich wirklich durchzusetzen weiß. Und obwohl sie ja alles von ihrem Vater gelernt hat, ist es doch etwas anderes, plötzlich auf sich alleine gestellt zu sein. Das kommt sehr schön durch und die Entwicklung, die sie macht ist wirklich schön zu lesen. Außerdem hat sie so einen tollen Charakter. Sie liebt die Menschen und kann und will wirklich niemandem etwas Böses. Chris ist aber auch ein sympathischer Protagonist. Zwar ein „Tunichtsgut“, aber ein überaus liebenswerter. Er sieht natürlich gut aus und hat seinem Alter entsprechend schon einiges mehr an Erfahrung. Was die beiden zu einem wirklich guten Team macht. Und obwohl er ein kleiner Gauner ist, hat er einen guten Charakter und ein weiches Herz. Aber ich mag auch Eliza, obwohl sie zu den „Bösen“ (die es natürlich immer gibt) gehört. Denn in ihr steckt noch viel mehr und ab und zu blitzt das schon mal durch. Ich bin sicher, gerade für Eliza gibt es noch viel Entwicklungspotential. Ok, für die Aktion in der Bibliothek, da hätte ich sie am liebsten … na, ja.
Der Schreibstil gefällt mir gut und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Anfangs vielleicht ein klein wenig langsamer, aber dann doch recht schnell.
Das Ende kam trotz der 431 Seiten eigentlich viel zu schnell und was noch viel schlimmer war – es ist ein ganz fieses Ende und noch dazu ein arger Cliffhanger. Für alle Neugierigen hängt noch eine exklusive Leseprobe des 2. Bandes dran, aber die beantwortet natürlich nur eine Frage … der Rest der Fragen bleibt weiterhin offen. Zum Glück ist Band 2 schon erschienen und man muss keine Ewigkeit mehr warten, sondern kann gleich weiterlesen. Denn schließlich will, nein muss, man danach einfach wissen wie es weitergehen wird.

Mein Fazit:
Auch dieses Fantasy-Buch empfehle ich gerne weiter. Nicht nur an Fans von Feen. Auch für diejenigen, die mit Feen noch nicht wirklich etwas anfangen können, kann das ein schöner Einstieg sein.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Hier noch die Links zu den beiden Bänden

eBook Band 1 eBook Band 2 Taschenbuch Band 1 Taschenbuch Band 2
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4 Gedanken zu „Rezension: „FeenKind – Der See des Abschieds“(Bd. 1)

  1. Ah, es hat Dir auch gefallen, das find ich gut .. passt ja mal wieder *lach*

    Och nu stell Dich mal hier nicht klein .. Deine Rezis sind doch auch toll! So besonders find ich meine gar nicht, dass es eine Ehre ist … 🙂 .. trotzdem danke für die lieben Worte!

  2. Pingback: Rezension: “FeenKind – Im Reich der Feen” (Bd. 2) | Buch-Plaudereien

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