Rezension: „Herzen aus Asche“

„Herzen aus Asche“
Narcia Kensing
Kindle Edition [klick], ASIN: B00CTSAIQ2, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1484987940, € 9,90
318 Seiten
Verlag: CreateSpace
erschienen: Mai 2013
Altersempfehlung: Jugendbuch

Mein herzlicher Dank geht an Narcia Kensing, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat

Die Autorin:
Narcia Kensing ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die bereits mehrere phantastische Romane bei unterschiedlichen Verlagen veröffentlicht hat. Sie wurde 1983 in einer kleinen Stadt am Niederrhein geboren, wo sie auch heute noch lebt und sich intensiv dem Schreiben widmet. (Quelle: Amazon.de)

Inhalt:
Nachdem die Mitbewohnerin und Freundin von Amelie für ein Jahr ins Ausland gehen wird, muss sich Amelie eine neue Bleibe suchen. Die jetzige Wohnung kann sie sich alleine nicht leisten, sie will jedoch auf keinen Fall zurück zu ihrer Mutter. Denn die behandelt sie immer noch wie ein kleines unmündiges Kind. Da kommt ihr der Flyer in der Zeitung gerade richtig. Dort wird eine alle Villa mietfrei angeboten. Als Gegenleistung wird nur verlangt, das Anwesen vor dem Verfall zu bewahren. Für die Studentin ein interessantes Angebot, zumal sie nur wenig Geld zur Verfügung hat. Als sie dann auch noch ihren Vermieter „Leif“ kennenlernt, kann sie gar nicht anders als das Angebot annehmen. Auch wenn sie sich schon ein wenig darüber wundert, dass er so wenig über sie wissen will und dass er ihr verbietet Besuch in der Villa zu empfangen.
Doch schon kurz nach ihrem Einzug zweifelt sie, ob die Entscheidung richtig war und sie das Anwesen wirklich erhalten kann, denn die Möbel zerfallen, einfach so, zu Asche. Und auch sonst geschehen seltsame Dinge. Doch ihr Vermieter, Leif, kann sie überreden zu bleiben. Und so nach und nach erfährt sie mehr über die Geschichte des Hauses und seiner ehemaligen Bewohner.  Aber auch Leif gibt immer mehr Rätsel auf.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt zwei Jahre vor dem eigentlichen Geschehen mit Amelies 20. Geburtstag. Dort lerne ich Amelie und ihre Freunde ein wenig kennen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich eine ziemliche Weile gebraucht habe, um den Zusammenhang zwischen dieser Geburtstagsparty und dem eigentlichen Geschehen zwei Jahre später zu begreifen.
Die Geschichte selbst würde ich als eine Mischung zwischen „romantische Fantasy“ und „Fantasy-Thriller“ bezeichnen. Und zur Abwechslung geht es in diesem Buch nicht um Vampire oder Gestaltswandler und es spielt nicht in USA (wie ganz viele Bücher aus diesem Genre), sondern in Schweden. Schön finde ich auch, wie die Autorin zusätzlich ein wenig von den Wikingern und deren Geschichte und Sagen mit eingewoben hat. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich habe mich leicht und locker durch die Seiten gelesen.
Amelie ist eine etwas unscheinbare und hin und wieder unsichere Protagonistin und so wirklich überzeugen konnte sie mich nicht. Auf der einen Seite ist sie zielstrebig und auch wirklich taff und verfügt über eine gesunde Portion Neugier, auf der anderen Seite nimmt sie dann wieder Begebenheiten, die durchaus nicht alltäglich und auch nicht wirklich logisch erklärbar sind, hin ohne sie zu hinterfragen. Allerdings, wenn ich so darüber nachdenke: bei der Mutter kann man das vielleicht sogar nachvollziehen. Leif dagegen empfinde ich als sehr authentisch. Die Grundidee für das Paranormale in diesem Buch ist nicht neu und trotzdem hat sie mir gefallen. Außerdem sind darin etliche Wendungen enthalten, die ich so nicht erwartet hätte. Mein Verdacht darauf, wer der „Böse“ in der Story sein wird, keimt relativ früh auf. Aber ganz sicher war ich mir nicht. Immer mal wieder kamen Zweifel auf, dann war ich mir wieder ganz sicher. Trotzdem war der Show-Down eine echte Überraschung.

Mein Fazit:
Insgesamt ist dieses Buch eine Portion Liebe, eine Portion Fantasy, eine Portion Thriller und Spannung. Alles gut verpackt in eine schön und leicht zu lesende Geschichte.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

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2 Gedanken zu „Rezension: „Herzen aus Asche“

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