Rezension: „Aussicht auf Sternschnuppen“

„Aussicht auf Sternschnuppen“
Katja Koppold
Kindle Edition [klick], ASIN: B00AFHTX9C, € 2,99
Taschenbuch [klick]
, ISBN: 978-3000404177, € 9,95
298 Seiten
Verlag: Aureolus Verlag
erschienen: November 2012

Die Autorin:
Katrin Koppold arbeitete nach ihrer Schulzeit als Journalistin, Fitnesstrainerin, TV-Darstellerin und Pferdepflegerin auf einem Gestüt in Irland, bevor sie sich dazu entschloss, sesshaft zu werden. Heute ist sie Lehrerin und wohnt mit ihrer Familie und ihren zwei Katzen bei München. Momentan schreibt sie an ihrem zweiten Roman, in dem Helgas Schwester Fee die Hauptrolle spielen wird. (Quelle: eBook)
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Inhalt:
Helga hat ihren ganz persönlichen Traummann schon gefunden. Doch der Antrag bleibt bisher aus. Und das obwohl sie mindestens vier Kinder möchte und ihre biologische Uhr schon gewaltig tickt. Und dann passiert es: Auf dem Handy von Guiseppe geht eine SMS von einer fremden Frau ein und diese fremde Frau nennt ihn „Schatz“ und freut sich auf ein baldiges Wiedersehen mit ihm. Zu allem Unglück muss Guiseppe ausgerechnet dieses Wochenende auf Geschäftsreise nach Italien. Betrügt er sie wirklich? Helga beschließt das herauszufinden. Sie folgt ihm heimlich. Doch das ist gar nicht so einfach, denn sie muss sich einen Leihwagen – noch dazu einen Smart – mit einem wildfremden Mann teilen. Und dieser Mann geht ihr nicht nur mit seiner ewigen Raucherei gewaltig auf die Nerven.

Meine Meinung:
Das ist eines der Bücher, die man einfach nur genießen kann. Es ist nicht besonders tiefgründig und das Ende durchaus recht schnell vorhersehbar, (dachte ich jedenfalls bis …) aber trotzdem einfach nur schön. Man kann dabei herrlich entspannen, zwischendurch laut auflachen, möchte ab und zu die Protagonisten ein bisschen schütteln. Kurz gesagt, man lebt, lacht, leidet und liebt mit den Protagonisten.
Und zwar weil Katrin Koppold einen lockeren und humorvollen Schreibstil hat, das uralte und immer aktuelle Thema „Liebe und Eifersucht“ in eine liebenswerte Geschichte verpackt hat, die eigentlich ganz alltäglich ist und durchaus real sein könnte.
Der reale Bezug – Flugausfälle wegen des Ascheregens aus dem Vulkan – macht die ganze Story noch wirklicher.
Ich musste wirklich schon bei den ersten Sätzen schmunzeln. Helgas Gedankengänge zum Alltag als … (nein, das verrate ich jetzt hier nicht) sind einfach zu köstlich.
Mir haben die beiden Hauptprotagonisten gut gefallen.  Ich finde sie wirken sehr echt und glaubwürdig. Sie sind ganz normale Menschen, kein Superman und auch kein perfektes Model. Beide haben ihre Schwächen, aber auch ihre Stärken. Und: zwei Welten prallen aufeinander. Was natürlich ganz viel Stoff zu Streitereien gibt. Aber die Kappeleien, die die beiden sich immer wieder liefern, sind eigentlich mehr als verständlich, wenn man bedenkt, in welcher Situation sich beide befinden, wie unterschiedlich sie beide sind und in welchem Gefühlschaos sich Helga gerade befindet. Außerdem finde ich gerade diese Streitigkeiten oft ganz witzig.
Aber auch die Randfiguren, wie z.B. Helgas und Guiseppes Familie und noch ein paar andere, sind genau richtig. Es sind zwar nicht gerade wenige, aber sie nehmen nicht zu viel Raum ein und gehören, so wie sie sind, einfach dazu. So verschieden und vielschichtig wie das Leben eben ist, genau so sind sie alle.
Eigentlich kaum zu glauben, dass es das Debüt von Katrin Koppold ist. Ich freue mich schon auf das nächste Buch dieser Autorin.

Mein Fazit:
Ein wunderbares Buch zum genießen und entspannen. Mit ein paar vorhersehbaren und einigen unvorhersehbaren Wendungen, viel Humor und Gefühl. Lehnt euch zurück und lasst euch einfach selbst hineinfallen.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

 

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3 Gedanken zu „Rezension: „Aussicht auf Sternschnuppen“

    • Ja, das kann ich mir wirklich auch super als Film vorstellen. Aber Till Schweiger? *hmm* ich weiß nicht so recht.
      Aber ich könnte es mir für den Anfang auch schon mal genial als Hörbuch vorstellen. Die Dialoge müssen sich genial anhören 😉

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