Rezension: „Gefährlich begabt – Talent“ (Bd. 1)

„Gefährlich begabt – Talent“ (Bd. 1)
Simone Olmesdahl
Kindle Edition [klick], ASIN: B00BE515CM, € 5,99
Taschenbuch [klick]
, ISBN: 978-9963724031, € 14,99
384 Seiten
Verlag: bookshouse
erschienen: Februar 2013

Die Autorin:
Die Autorin Simone Olmesdahl wurde 1985 in Solingen geboren. Heute lebt die gelernte Pflegefachkraft in Remscheid, gemeinsam mit einem Rudel Hunden. Zu ihrem Erstlingswerk inspirierte sie die Augenfarbe eines guten Freundes, seither vergeht kein Tag an dem sie nicht ein paar Sätze zu Papier bringt. Beim Schreiben kann die Autorin einfach mal die Seele baumeln lassen und dem Alltagsstress entfliehen. (Quelle: bookshouse)
Homepage der Autorin: http://www.autorin-simone-olmesdahl.de/

Inhalt:
Für dieses Buch bringe ich euch einfach mal den Buchtrailer mit. Er sagt eigentlich schon alles über den Inhalt aus. Mehr mag ich euch nicht verraten.

Meine Meinung:
Mit diesem Buch hat Simone Olmesdahl nicht nur ein wirklich tolles Debüt hingelegt, sondern auch einen Jugend-Fantasy-Roman geschrieben, der ganz ohne Vampire auskommt und mit einer völlig neuen Idee überzeugt. Eine Mischung aus Magie, Paranormales, Romantik und Thriller. Ich möchte euch hier gar nicht zu viel darüber zu verraten. Den Schreibstil der Autorin mag ich sofort. Alle Charaktere sind absolut authentisch. Und ihre jeweiligen Gefühle sind so intensiv und gut beschrieben, dass man alles komplett nachempfinden kann. So kann ich Anna’s Zerrissenheit gut verstehen. Sie leidet unter dem brutalen Mord an ihrer Tante, dazu muss sie ganz plötzlich mit ihrem neuen Talent zurechtkommen. Sie verliebt sich Hals über Kopf. Sie erfährt, dass ihr Leben und das von vielen anderen bedroht ist und alle in höchster Gefahr schweben. Und das alles mit ihren gerade erst mal 17 Jahren. Kein Wunder, dass sie sich manchmal wünscht, „ganz normal“ zu sein. Und genau so gut nachvollziehbar sind alle Charaktere ausgearbeitet. Einige von ihnen sind wirkliche „Überraschungspakete“, es ist interessant zu verfolgen wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln. Und mindestens zwei von ihnen mochte ich anfangs gar nicht, sie konnten mich aber dann doch davon überzeugen, dass sie gar nicht so übel sind.
Außerdem hat die Autorin einen ganz eigenen Stil und beschreibt Situation manchmal mit Sätzen, die ich so noch nie gehört habe. Manchmal bringen sie mich zum schmunzeln. Wie hier zum Beispiel:

Zitat: Seite 56 – Position 894 (Kindle)
Amors Pfeil traf sie brutal ins Herz und durchbohrte zusätzlich ihre Lungen.

 Oder aber auch hier – man könnte es fast als Lebensweisheit bezeichnen:

 Zitat: Seite 222 – Position 3701 (Kindle)
Aus den Scherben der Verzweiflung baute man den Charakter.

Die Geschichte ist spannend und hat mich gefesselt. Sie bringt einige Wendungen, die mich überrascht haben. Die Idee hinter der Geschichte finde ich toll und auch die Erklärung wie es dazu gekommen ist, klingt durchaus plausibel. Eingeordnet ist das Buch in das Genre „YA-Paranormal Romance/Urban Fantasy“. Ich finde aber, dass das „Thriller-Element“ auch recht hoch ist, denn es fließt doch eine Menge Blut.
Gegen Ende des Buches habe ich ein paar mal die Luft angehalten und immer wieder gedacht „jetzt ist es zu Ende“ und dann konnte ich doch weiteratmen, weil es weiter ging. Trotzdem kam der Schluß dann viel zu früh und mit einem Cliffhanger und ich kann es kaum erwarten wie es mit Anna, Marla, Sebastian und den anderen weitergeht.

Mein Fazit:
Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Jugendfantasy-Reihe für ältere Jugendliche und Erwachsene – ganz ohne Vampire und trotzdem sehr spannend und interessant. Die Mischung aus Romance, Fantasy und Thriller ist der Autorin gut gelungen. Dass dieses Buch das Debüt der Autorin war, mag man kaum glauben und ich freue mich schon noch ganz viel von ihr zu hören bzw. zu lesen.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

 

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