Rezension „Der den Regen schenkt“ (Bd.1)

„Der den Regen schenkt“ (Bd. 1 – Seattle-Story)
Andrea Wölk
Kindle Edition [klick], ASIN: B00558R8S4, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3981426724, €12,90
Verlag: Oldigor
266 Seiten

Mein herzlicher Dank geht an den Andrea Wölk, die mir dieses Buch wieder zur Verfügung gestellt hat

Die Autorin:
Geboren wurde Andrea Wölk in Essen/Ruhrgebiet. Bereits als Schülerin begann sie zu schreiben und absolvierte eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten. 25 Jahre arbeitete sie erfolgreich in diesem Beruf. 2009 entstand ihr erster Frauenroman “Was immer dir bleibt”, der 2010 auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt und Anfang 2011 unter dem Titel “Der den Regen schenkt” im Oldigor Verlag neu verlegt wurde. Mit ihren Frauenromanen und Romantik- Fantasie möchte sie viele Leser begeistern. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren 6 Kindern im Westmünsterland. Mehr über die Autorin gibt es auch auf ihrer Homepage: http://andreawoelk-autorin.jimdo.com/ (Quelle: Oldigor Verlag)

Inhalt:
Amber war noch sehr jung, als sie im Streit ihr Elternhaus verlassen hat und jeglichen Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen hat. Jetzt muss sie zurück nach „Hause“, um dort die Beerdigung ihrer Mutter zu organisieren. Als sie dort ankommt, trifft sie auf alte Freunde und auf ihre heimliche Jugendliebe Hayden. Zu allem Überfluss flammen die Gefühle für ihn wieder auf. Ihr erster Impuls sofort nach der Beerdigung wieder zu verschwinden, wird durch ihren Verleger vereitelt. Er erteilt ihr einen Auftrag für den sie noch ca. ein halbes Jahr in dieser Gegend bleiben muss. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich ihrer Vergangenheit zu stellen und zu versuchen sie zu verarbeiten. Sie findet Briefe ihrer Mutter an sie, die ihr dabei helfen – aber auch viele neue Fragen aufwerfen.

Meine Meinung:
Ein typisches Frauenbuch. Voller Gefühlschaos und Romantik. Genau richtig für gemütliche Stunden zum abschalten und genießen. Ich habe ja schon einige Bücher von Andrea Wölk gelesen und ich mag ihren Schreibstil total. Auch hier wieder. Schon auf den ersten Seiten bin ich in das Buch gefallen und erst am Ende mit einem *hach* wieder aufgetaucht.
Amber selbst ist eine sympathische Protagonistin, aber sie selbst ist das reinste Gefühlschaos. Sehr jung und im Streit von zu Hause weggegangen, kann sie Gefühle nur sehr schwer zulassen. Und die Erfahrungen der letzten Jahre haben sie darin bestätigt, dass es gut und richtig ist keine zu haben. Kein Wunder also, dass sie sich selbst nicht mehr versteht, als so viele Gefühle über sie hereinbrechen.
Hayden mochte ich nicht sofort – aber auch er hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und so langsam erschleicht er sich meine volle Sympathie.
Ethan dagegen habe ich sofort in mein Herz geschlossen und ich konnte sogar seine Stimme in meinem Kopf hören. Außerdem liebe ich Leute, die noch so richtig herzhaft lachen können. Und das kann er wirklich gut.
Das Buch ist in der Ich-Form aus der Sicht von Amber geschrieben. Lediglich hin und wieder kann ich auch Hayden’s Gedanken lesen. Eine wichtige Rolle spielen in dieser Geschichte die Briefe von Amber‘s Mutter. Durch diese Briefe erfährt die Leserin und natürlich auch Amber, was in ihrer Mutter in all den Jahren vorgegangen ist und was sie erlebt hat. Es hat mich sehr berührt die Entwicklung zu lesen, die Amber’s Mutter gemacht hat, aber auch wie Amber auf die Briefe reagiert hat. Es ist wirklich schade, dass die beiden sich nicht mehr sehen und aussprechen konnten. Aber irgendwie auch sehr verständlich, dass beide keinen Kontakt zu der jeweils anderen aufgenommen haben.
Ein Zitat habe ich noch mitgebracht. Meiner Meinung nach drückt es ganz wunderbar Amber’s Stimmung und den schönen Schreibstil von Andrea Wölk aus.

Zitat – Pos. 50 eBook
„Wolken zogen am Himmel auf, sie passten gut zu meiner Stimmung und der Leere in meinem Kopf. Mein Weg führte mich geradewegs in ein Gewitter, doch es machte mir nicht viel aus. Als es zu regnen begann, empfand ich den Regen wie einen schützenden Mantel, den ich eng um meinen Körper schlang.“

Und jetzt freue ich mich auf Teil 2 der Seattle-Story: „Der die Nacht erhellt“, den ich direkt im Anschluß lesen werde.

Mein Fazit:
Ein schönes Buch für „Sie“, voller Gefühle. Mit sympathischen Protagonisten, einer angenehmen Portion Tiefgang und vielen Verwirrungen auf dem Weg zum Glück.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Hier noch die Links zu den beiden bisher erschienenen Bänden:

Band 1 Band 2
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Ein Gedanke zu „Rezension „Der den Regen schenkt“ (Bd.1)

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