Rezension: „Liebe verlernt man nicht“

„Liebe verlernt man nicht“
Lilli Beck

Kindle Edition [klick], ASIN: B00DRQDNAS, € 6,99
Taschenbuch [klick], ISBN-13: 978-3746629469, € 8,99
Seiten: 230
Verlag: Aufbau Verlag
erschienen: Juli 2013

Mein herzlicher Dank geht an Lilli Beck, die mir dieses Buch geschenkt hat.

Die Autorin:
LILLI BECK kennt das Problem des Männermangels ab einem gewissen Alter nur zu gut. Für die Recherche zu diesem Roman nahm sie einiges auf sich und erkundete die Verabredungsbranche für die ältere Generation – mit ziemlich überraschendem Ergebnis. (Quelle: Amazon.de)
Noch mehr interessantes über Lilli Beck erfahrt ihr auf ihrer Hompage: www.lilli-beck.de

Inhalt:
Paula wurde von ihrem Mann verlassen – natürlich ist die „Neue“ wesentlich jünger als Paula. Und jetzt will ihr Sohn auch noch seine Verlobung im Haus seines Vaters und dessen „Freundin“ feiern. Am liebsten würde Paula sich davor drücken, aber das kann sie ihrem Sohn nicht antun. Und so kommen Paula und ihre beiden Freundinnen (auch beide Ü50) auf die Idee, Paula solle sich einen männlichen Begleiter dafür suchen. Nachdem dieser Abend mit „Aushilfsmann Karl“ ein Volltreffer war, aber es gar nicht so einfach war einen passenden Begleiter für eine Ü50-Dame zu finden, beschließen die drei Freundinnen eine Agentur zu gründen. Partnervermittlung für „Oldies“. Auf der Suche nach Herren, die gewillt sind, sich in ihrer Agentur vermitteln zu lassen, erleben die drei allerhand. Mal lustig, mal weniger lustig aber auf jeden Fall sehr viele unterschiedliche Erlebnisse kommen da zusammen. Und das eine oder andere Paar findet sich.

Meine Meinung:
Lilli Beck hat ihre drei Protagonistinnen sehr unterschiedlich gestaltet. Paula, die geschiedene Bäckersfrau ist 58. Ihre beiden Freundinnen sind etwas jünger, haben aber die 50 auch schon überschritten. Biggi ist eine esoterisch veranlagte Heilpraktikerin, die noch an ihrer letzten Beziehung zu einem jüngeren Lover zu knabbern hat und Traudl trauert seit zwei Jahren um ihren verstorbenen Gatten.
Das Buch wird aus der Sicht von Paula erzählt. Lilli Becks Schreibstil ist wie schon beim letzten Buch „Liebe auf den letzten Blick“ locker und leicht zu lesen. Mehr als einmal musste ich laut auflachen. Wie z.B. als Paula shoppen geht und die befürchtete Kleidergröße schon nicht mehr passt.

Zitat – Seite 30:
„Daran ist nur dieses verdammte Gen schuld, das zum Kühlschrank-Geh’n.“

Dieses Gen kommt mir irgendwie bekannt vor *schmunzel* Paula gefällt mir richtig gut. Sie ist taff und schlagfertig, hat einen Humor, der mir sehr gut gefällt. Und sie hat ein Talent sich in wirklich außergewöhnliche Situationen hineinzumanövrieren.
Mir haben aber auch die anderen Protas gut gefallen, auch die männlichen. Wobei mir da Tom und Karl am besten gefallen haben.
Die Idee eine solche Dating-Agentur für Oldies zu gründen, finde ich toll. Die Herangehensweise von Paula und Biggi ist zwar ein wenig blauäugig, aber genau das bringt sie ja dann auch in die Situationen, die mich zum Lachen gebracht haben.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich: Heutzutage sind die wenigsten Ü50er das was ich als „Oldie“ bezeichnen würde und auch die drei Damen auf dem Cover sind wahrscheinlich auch deutlich älter und haben so gar nichts von den Charakteren der drei Freundinnen im Buch. Aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich selbst seit ein paar Wochen eine Fünf vor der Null spazierentrage und mich nicht als Oldie bezeichne ;-). Das Ende der Geschichte hat mich überrascht, auch wenn ich mir es so ähnlich gewünscht habe.

Mein Fazit:
Wieder ein spritziges und witziges Buch von Lilli Beck über das Leben und Lieben von Ü50ern. Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht es zu lesen.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

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Ein Gedanke zu „Rezension: „Liebe verlernt man nicht“

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