Rezension: „Zeit für Eisblumen“ (Bd. 2)

„Zeit für Eisblumen“ (Bd. 2)
Katja Koppold
Kindle Edition [klick], ASIN: B00ED40842, € 2,99
Taschenbuch [klick]
, ISBN: 978-1492100324, € 8,99
314 Seiten
Verlag: Create Space
erschienen: August 2013

Liebe Katrin, vielen Dank, dass ich „Zeit für Eisblumen“ lesen durfte. Es war wirklich ein Vergnügen.

Die Autorin:
Katrin Koppold arbeitete nach ihrer Schulzeit als Journalistin, Fitnesstrainerin, TV-Darstellerin und Pferdepflegerin auf einem Gestüt in Irland, bevor sie sich dazu entschloss, sesshaft zu werden. Heute ist sie Lehrerin und wohnt mit ihrer Familie und ihren zwei Katzen bei München. Momentan schreibt sie an ihrem zweiten Roman, in dem Helgas Schwester Fee die Hauptrolle spielen wird. (Quelle: eBook)
Katrin Koppold auf facebook: [klick]

Inhalt:
Fee müsste eigentlich glücklich sein. Sie hat einen tollen Job, einen tollen Freund und einen süßen und gesunden Sohn. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Sie fühlt sich häßlich und mit allem überfordert und unverstanden.
Als ihr Chef ihr dann auch noch sagt, dass sie so nicht zu gebrauchen sei und erst mal eine Pause machen soll, beschließt sie, dass es so nicht weitergehen kann. Sie braucht eine Auszeit und fliegt (im November! Wer will schon Irland im November sehen?) zusammen mit ihrem 11 Monate alten Sohn und ihrer Mutter nach Irland, um dort zu sich selbst zu finden. Dabei wählt sie Irland nicht zufällig, denn sie macht sich dort auch auf die Suche nach David. Mit dem sie vor einiger Zeit eine heiße Nacht verbracht hat.

Meine Meinung:
„Zeit für Eisblumen“ ist der zweite Band aus einer Serie über die verschiedenen Schwestern der Familie. Im ersten Band „Aussicht auf Sternschnuppen“ ging es um Helga. (Meine Rezension dazu findet ihr hier: [klick]) In diesem Buch geht es um Fee. Und so unterschiedlich wie die beiden Schwestern sind, genauso so unterschiedlich sind auch ihre Geschichten. Aber eines haben sie beide gemeinsam: Einen wirklich wunderschönen Schreibstil. Während die Geschichte von Helga überwiegend witzig und romantisch ist, ist die Geschichte von Fee überwiegend ruhig und oft auch sehr traurig. Auf jeden Fall auch sehr emotional. Katrin Koppold hat es geschafft die beiden so unterschiedlichen Geschichten so spannend und schön zu erzählen, dass es wirklich schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen.
Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Fee erzählt. Fee ist eine Protagonistin, der man anfangs schon gerne mal sagen möchte: „Mensch, Mädel, mach dich mal locker“ und sie wirkt schon ein wenig oberflächlich und materiell. Sie liebt Markenprodukte und hadert mit sich und ihrem Schicksal, weil sie sich diese im Moment nicht mehr leisten kann. Aber trotzdem mochte ich sie. Vor allen Dingen konnte ich einen Teil ihrer Gefühle wirklich gut verstehen.

Zitat aus der Kurzbeschreibung:
„Manchmal muss man sich erst verlieren, um sich selbst zu finden.“

Das passt ganz perfekt auf Fee.
Mir haben aber auch ihre Mutter Milla und ihr Freund Sam sehr gut gefallen. Und „Keith Richards“ 😉
Mit Irland hat die Autorin die perfekte Kulisse für diesen Roman gefunden. Denn Irland mit seinem Wetter und seiner Landschaft passt so gut zu Fees Gemütszustand. Und am liebsten wäre ich selbst mitgeflogen, obwohl das im November wirklich hart ist.
Das Ende hat mich überrascht, ich hätte mit dieser Wendung nicht gerechnet.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist völlig anders als das erste Buch aus dieser Reihe und trotzdem absolut empfehlenswert. Sehr emotional und tiefgründig. Beide Bücher können meiner Meinung nach völlig unabhängig von einander gelesen werden. Und ich warte schon jetzt sehnsüchtig auf die Geschichte der dritten Schwester.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Hier noch mal die Links zu den beiden bisher erschienenen Büchern.

 

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