Rezension: „Das Lächeln des Falken – Pfade der Hoffnung“ (Bd. 1)

„Das Lächeln des Falken – Pfade der Hoffnung“ (Bd. 1)
Sabine Reiff
Kindle Edition [klick], ASIN: B00FGPSBD2, € 2,99
Taschenbuchausgabe [klick], ISBN: 978-1484854822, € 8,95
330 Seiten
Verlag: CreateSpace
erschienen: September 2013

Liebe Sabine, vielen Dank, dass ich dein Buch lesen durfte!

Die Autorin:
Ich bin 1968 geboren, verheiratet und lebe in der Nähe von Stuttgart. Nach über zwanzig Jahren in der Werbebranche, war es an der Zeit für ein paar grundlegende Veränderungen. So habe ich mich 2007 wieder verstärkt dem zugewandt, was mich schon in Kinder- und Jugendtagen fasziniert hat: Dem Schreiben und Erfinden von außergewöhnlichen Geschichten und den Welten, in denen sie spielen.
(Quelle: Homepage Sabine Reiff)

Inhalt:
Massachusetts 1723
Gwen, eine junge Schottin, soll auf einem Kriegsschiff nach London gebracht werden. Dort soll sie, wegen Hochverrates, hingerichtet werden. Doch während eines Sturms wird das Schiff schwer beschädigt und muss einen Hafen auf Teneriffa anlaufen. Dort gelingt ihr tatsächlich die Flucht. Allerdings sind ihr die Verfolger dicht auf den Fersen und sie entkommt nur knapp und mit Hilfe zweier fremder Männer. Jaque Ferrier, ein Franzose und Fynn O’Maley, ein Ire. Beide sind äußerst sympathisch und beide geraten dadurch selbst in Gefahr.

Meine Meinung:
Das Lächeln des Falken – Pfade der Hoffnung ist ein historischer Liebes- und Abenteuerroman und der Auftakt zu einer Reihe um Gwenyth McDonnell und Jaque Ferrier.
Gwen ist eine starke und mutige junge Frau, und für eine Frau im 18. Jahrhundert ganz schön taff.  Jacque beschreibt sie sehr treffend als er behauptet sie sei keine Dame.

Zitat – Dialog zwischen Jaque und Gwen:
Jaque lachte. »Das stimmt, aber Damen setzen sich nicht einfach zu fremden Männern an den Tisch; sie tragen keine Hosen, und sie flicken auch keine Schusswunden zusammen.«
»Sondern?«
»Die meisten Damen, die ich kenne, fallen bereits in Ohnmacht, wenn sie sich nur an ihrer Sticknadel stechen. 

Mir hat die Story gut gefallen. Sie was spannend von Anfang an und die Geschichte birgt einige Überraschungen. Auch Jaque gefällt mir sehr gut. Er bleibt sich selbst treu, ist zwar ein harter, aber doch sehr fairer Mann und steht immer zu seinem Wort. Wer ihn zum Freund hat, kann sich wirklich auf ihn verlassen. Aber mir sind auch Little Fothergill und Fynn in dieser Geschichte sehr ans Herz gewachsen.
Auch das Ende, und zwar wirklich der letzte Satz, hat mich überrascht. Aber er passt sehr gut zu der Person und deren Charakter. Es ist zwar kein richtiger Cliffhanger, aber dennoch bleibt einiges offen. Bleibt also nur, zu warten bis Band 2 im Frühjahr 2014 erscheinen wird. Ich bin sehr gespannt, wie es dann weitergeht.

Mein Fazit:
Ein gelungener und spannender Auftakt einer neuen Saga. Eine tolle Mischung aus Liebes- und Abenteuerroman im 18. Jahrhundert.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

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2 Gedanken zu „Rezension: „Das Lächeln des Falken – Pfade der Hoffnung“ (Bd. 1)

  1. Liebe Beate!

    Herzlichen Dank für deine Rezension. Ich freue mich sehr, dass mein Roman dein Herz erreicht hat. Nachschub ist in Arbeit.
    Was mich wirklich Stolz macht ist, dass dir auch Little Fothergill eine Erwähnung wert ist. Denn ganz ehrlich, ich mag ja alle Figuren in meinem Buch – die Guten und die Bösen -, aber L.F. mag ich wirklich ganz besonders.

    Ganz liebe Grüße
    Sabine

  2. Sehr schöner Schmöker, bei dem sich eine gute Story, wie ein roter Faden von Anfang bis Ende durch Buchs zieht. Gut geschrieben, tolle Charakter, schöne Landschaften und trotzdem immer ein Blick in das damalige harte Leben der Seeleute. Natürlich ein bischen Sex aber sehr stilvoll umschrieben ohne ins Vulgäre abzugleiten.
    Das ist so ein richtiger alter Mantel- und Degenschinken. Aber seit langer Zeit sind diese Geschichten in Vergessenheit geraten. Umso schöner ist es, dass mal wieder jemand dieses Genre aufgegriffen hat. Bin gespannt, ob uns die Fortsetzungen nach Amerika führen, wo Vater und Brüder auf Befreiung harren und wer dem alten Thornton das Licht ausmacht. Auf alle Fälle weiß die Autorin den Spannungsbogen zu weiteren Fortsetzungen zu halten.

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