Rezension: „Brombeerliebe“


„Brombeerliebe“
Andrea Reichart
Kindle Edition [klick], ASIN: B00GISM6MS, zur Zeit: € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3943697827, € 12,90
250 Seiten
Verlag: Oldigor
erschienen: November 2013

Mein herzlicher Dank geht an Andrea Reichart und an den Oldigor-Verlag, die mir dieses schöne Buch geschenkt haben.

Die Autorin:
Andrea Reichart wurde 1960 in Oberhausen geboren, verbrachte ihre Kindheit in den USA und die weiterführende Schulzeit in Deutschland (Essen). Nach ihrer Buchhandelslehre studierte sie Germanistik und Anglistik (MA, 1989), arbeitete bis 2004 als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Essen am Lehrstuhl von Prof. H. Wenzel und besaß von 1992 bis 2008 in Essen einen Verlag und eine Buchhandlung. (Quelle: Oldigor)
Noch mehr Informationen über Andrea Reichart gibt es auf ihrer Homepage: [klick]

Inhalt:
Sue ist 49, eine erfolgreiche Autorin und eine glückliche Ehefrau und Mutter von sechs tollen Kindern. Zwar hat sich im Laufe der Jahre die Routine eingeschlichen. Von den gemeinsamen Träumen und Aktivitäten aus den ersten Ehejahren ist nichts mehr übrig geblieben. Seit ein paar Jahren fährt Lu alleine mit den Kindern in den Urlaub, damit Sue zu Hause in Ruhe ihren nächsten Bestseller zu schreiben. Doch dieses Jahr will die junge, attraktive Yvonne Lu und die Kinder begleiten und Sues Sicherheit gerät ins Wanken. Sie weiß Yvonne will sich ihren Mann angeln.
Noch während sie grübelt, wie sie das verhindern kann erhält sie von einem Notar die Mitteilung, dass ihr bisher unbekannter Vater verstorben ist und sie ihr Erbe antreten soll.  Zusammen mit dem Erbe treten Barbara und Klaus in ihr Leben und krempeln Sue und ihr Leben komplett um.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch gleich zwei Mal erhalten. Einmal aus dem Oldigor – Verlag, mit dem Hinweis, dass mir das eine oder andere an Sue vielleicht bekannt vorkommen könnte und einmal von Andrea Reichart direkt. Andrea Reichart hat mir mit dem Buch vergnüglichen und witzigen Lesestoff versprochen. Und alles trifft darauf zu.
Sues Geschichte ist eine Geschichte mitten aus dem Leben. Und ich bin sicher der oder die eine oder andere, wird sich zumindest in Teilbereichen in Sue oder einem der anderen Protagonisten wieder erkennen. Ich war ehrlich überrascht wie real mir Sue und ihre Familie vorkam. Der Roman ist wirklich witzig und trotzdem kann man auch den tiefergehenden Hintergrund erkennen. Und vielleicht kann jeder von uns irgendwie sogar eine ganz persönliche Erkenntnis daraus ziehen. Andrea Reichart hat es jedenfalls sehr geschickt verstanden, die Themen Liebe, Ehealltag, Familie und Tierschutz miteinander zu verbinden und trotzdem einen humorvollen und locker und leicht zu lesenden und trotzdem spannenden Roman zu schreiben. Ob und was sich der Leser als persönliche Erkenntnis daraus mitnimmt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
Ich mochte Sue von Anfang an. Sie ist so herrlich „unperfekt“ – gar nicht die typische, gutaussehende Protagonistin. Auch wenn sie mir manchmal nicht wie eine erfahrene 49jährige Frau vorkam. Aber irgendwie war sie genau richtig so wie sie ist. Ich konnte stellenweise herrlich über sie lachen. Z.B. in dem Telefonat mit Herrn Krug. Aber ich konnte auch wirklich gut mit ihr mitfühlen. Und ich finde die Entwicklung, die sie im Laufe dieser Ferien durchmacht wirklich klasse. Auch wenn eine solche Entwicklung im realen Leben sicher nicht in so kurzer Zeit zu machen ist. Aber ich mochte auch Barbara und Klaus. Die beiden und das große Familiengeheimnis, haben Sues Geschichte die Spannung gegeben und das Ende war eine Überraschung!

Mein Fazit:
Ein witziger und spannender Roman, den ich gerne weiterempfehle. Er lädt ein zum schmunzeln und trotzdem gibt es den einen oder anderen Teil, der den Leser zum nachdenken anregen kann.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

 

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