Gewinnspiel: „Es wird keine Helden geben“

Im Laufe dieser Woche habt ihr hier bei mir und auch auf vielen anderen Buchblogs ganz viel über dieses tolle Buch gelesen.

Heute habe ich das große Vergnügen, dass ich sage und schreibe 10 – ja, ihr lest richtig

ZEHN signierte Taschenbücher

unter meinen Bloglesern verlosen darf.

Die Teilnahme dazu ist ganz einfach. Ihr müsst mir nur eine Frage beantworten. Habt ihr meine Rezension zu dem Buch gelesen? Und meinen Sonderbeitrag? Wenn nein, dann könnt ihr das noch schnell nachholen und zwar hier

  • Meine Rezension [klick]
  • Meine Aktionsbeitrag [klick]
    um meine Frage zu beantworten, solltet ihr das auf jeden Fall gelesen haben 😉

Meine Frage an euch lautet: Wie seht ihr das mit dem Thema „Pressefreiheit“ und / oder „Sensationsgier“. Ich möchte aber bitte nicht nur einen Satz lesen, sondern ihr solltet eure Meinung schon ein wenig ausführlicher schreiben.

Ganz wichtig: Füllt bitte das unten angezeigte Formular aus UND hinterlasst ZUSÄTZLICH eure Antwort(en) auf meine Frage (ohne Angaben eurer Kontaktdaten) als Kommentar hier auf meinem Blog.

Die Teilnahme- & Datenschutzbedingungen müsst ihr lesen und akzeptieren. Ihr findet sie hier: [klick]

Übrigens, heute gehen auf mehreren Blogs Gewinnspiele zu diesem Buch online. Ihr dürft überall mitmachen, aber gewinnen könnt ihr nur auf einem der Blogs. Also maximal ein Buch in einen Haushalt.

Teilnehmen könnt ihr bis zum 17.01.2014.

Viel Glück!

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14 Gedanken zu „Gewinnspiel: „Es wird keine Helden geben“

  1. das finde ich mal eine nette idee! was ich zum thema sensationsgier und pressefreiheit denke? in manchen bereichen finde ich macht es sinn zu berichten, dass problem ist halt, so finde ich das, dass manche pressefuzzis inzwischen keinen unterschied mehr zwischen sensation und information und machen. und menschen, die sich auf kosten anderer an dieser gier ergötzen mag ich überhaupt nicht. ich mag schon gaffer auf der autobahn nicht, auch wenn sie im regelfall mit der presse nichts zu tun haben (ungeachtet des staus der dann entsteht).
    ich finde jeder hat seine privatsphäre und diese sollte auch entsprechend geachtet werden.
    gruss normi

  2. Zum Thema Pressefreiheit und Sensationsgier stehe ich wie folgt: Ich finde, dass es natürlich die Pflicht und auch das Recht der Presse ist, über Geschehenes zu berichten und ich glaube, wenn das in einer Art und Weise passiert, in welcher man den Familienangehörigen und Zurückgebliebenen nicht auf die Füße tritt oder zu nahe kommt, ist das auch gerechtfertigt. Natürlich soll die ganze Welt wissen, was schreckliches passiert ist. Natürlich wird auch in der Presse die Schuldfrage auseinander genommen werden, was ich wiederum problematisch finde. Denn wer kann schlussendlich sagen, wer Schuld an allem ist? Natürlich der Amokläufer… aber spielt nicht auch dessen soziales Umfeld eine Rolle? Ich finde es ist oft diese Schwarz/Weiß-Malerei der Presse, welche diese als sensationsgierige Journalisten hinstellt. Niemand hat das Recht sich in der Zeitung/den Medien zu verteidigen. Wie die meisten Leute ist immer klar, wer der Verbrecher ist.
    Natürlich sehe auch ich es als Sensationsgier, wenn Miriam kurz nach dem Verlassen des Schulgebäudes von einem Journalisten angehalten wird und gefragt wird, was passiert ist. Sie steht unter Schock und kann es vielleicht selbst nicht begreifen. Aber die Journalisten stehen natürlich unter Druck. Es ist ihr Job die Meldungen als Erste zu erhalten… Ich finde es ist ein schmaler Grat auf dem gewandert wird.

  3. Okay, ich hab leider vergessen, den Kommentar, den ich dir grade geschickt habe, zu kopieren, deswegen rekonstruiere ich ihn mal jetzt:

    Ich finde, Pressefreiheit ist ein zweischneidiges Schwert. Denn sie kollidiert meist mit dem Recht auf Privatssphäre, das meiner Meinung nach einen größeren Stellenwert einnehmen sollte. Jeder hat seine eigenen Grenzen, die man respektieren sollte. Der eine Promi giert regelrecht nach Aufmerksamkeit, dem kann es nicht öffentlich genug sein. Ein anderer zieht sich völlig zurück. Und gerade bei einem Amoklauf, wo die Beteiligten miterleben mussten, wie andere getötet wurden und selbst Todesangst hatten, sollte man das Feingefühl besitzen zu erkennen, wann man ihnen zu nahe kommt und lieber Abstand halten sollte.

    Klar wissen wir durch die heutige Presse weit mehr über das Geschehen in der Welt als früher. Wir erfahren mehr über wichtige und unwichtige Persönlichkeiten, schwere Verbrechen, Machenschaften, die im Hintergrund ablaufen. Aber das heißt nicht, dass wir wirklich ALLES wissen müssen. Angefangen von Augenzeugenberichten traumatisierter Opfer über intime Photos bis hin zu psychologischen Gutachten über den Mörder oder Amokläufer. Jedem Leser sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich seine eigene Meinung zu bilden. Und da hat so manche Zeitung aus Sensationslust ihre Objektivität längst verloren und kaut den Lesern lieber etwas vor, auch durch solche Sensationsberichte.

  4. Hier nochmal mein Originalkommentar (vielen Dank an Beate fürs Zuschicken):

    Ich denke, Pressefreiheit ist ein zweischneidiges Schwert. Denn meistens kollidiert es ganz stark mit dem Recht auf Privatssphäre, das meiner Meinung viel mehr Gewicht hat. Jeder hat andere Grenzen, die man immer respektieren sollte. Es gibt Promis, die gieren richtig nach Aufmerksamkeit, denen kann es nicht öffentlich genug sein. Andere wiederum ziehen sich komplett zurück. Das sollte man respektieren. Und gerade bei so etwas wie einem Amoklauf, bei dem Menschen zusehen mussten, wie andere getötet wurden und selbst Todesangst hatten, sollte man so etwas wie Feingefühl besitzen zu erkennen, wann man diesen zu nahe kommt.

    Klar wissen wir gerade durch die heutige Presse mehr als noch vor wenigen Jahrzehnten über wichtige Persönlichkeiten, Verbrechen, Machenschaften, die im Hintergrund ablaufen. Aber das heißt nicht, dass wir wirklich ALLES wissen müssen, angefangen von Augenzeugenberichten über intime Fotos bis hin über irgendwelche psychologischen „Gutachten“ über einen Mörder oder Amokläufer. Denn eigentlich sollte sich jeder Leser selbst eine Meinung zu einem Geschehen bilden können. Da ist mir schon aufgefallen, dass so manche Zeitung ihre Objektivität längst verloren hat und uns lieber etwas vorkaut, untermauert eben auch durch diese Sensationsberichte.

  5. Huhu,

    ich versuche auch mal mein Glück hier. Was ich über die Sensationsgier denke, ist etwas zwiegespalten, einerseits kann ich es verstehen, da ich selbst gern mal aus dem Nähkästchen plaudere, andererseits empfinde ich manche Informationen als unnötig und sogar pietätlos. Zum Beispiel Strandfotos am Meer mit Nippelblitzer sind total gemein und da gibt es noch wesentlich schlimmeres, was veröffentlicht wird. Das, was mir momentan auffällt, ist, dass vieles so verdramatisiert wird. Man könnte meinen jeder Sturm sei der schlimmste und schrecklichst seit 1884 und älter etc, nur damit man sensationslüstern darüber tratschen kann. Ich finde es schon wichtig, dass man informiert ist über das was aktuell in der Welt geschieht, doch zumeist wird man ja doch nur mit Halbwahrheiten abgespeist, sodass man seine eigene Meinung schon mit auf dem Weg gelegt bekommt.

    Pressefreiheit hat für mich etwas mit Kultur zu tun, ja sogar auch mit sozialer Kompetenz. Der Umgang der Pressefreiheit ist ein Spiegel unserer Gesellschaft,da die Journalisten zumeist wissen, was ihre Leser berührt und interessiert.

    Liebe Grüße,

    Giulia

  6. Das Thema Pressefreiheit und Sensationsgier erlebt man im täglichen Alltag immer wieder. Nicht nur bei Prominenten sondern auch im täglichen Miteinander mit unseren Mitmenschen. Kaum ist eine Neuigkeit bekannt, z. B. jemand ist verstorben, hatte einen Unfall, ist schwer erkrankt oder was auch immer.
    Im Falle von Menschen aus dem öffentlichen Leben erleben wir immer wieder, dass die Presse sich auf die neuesten Meldungen stürzt und diese ausschmückt, nur damit die Einschaltquoten im Fernsehen oder die Auflage bei der Zeitung hochgetrieben wird. Aber oftmals wird nicht bedacht, wie es den Betroffenen dahinter geht. Keiner fragt, wie geht das Leben weiter? Wie wird der schmerzliche Verlust verarbeitet. Wie werden die seelischen Strapazen verarbeitet? Wie findet man wieder in ein für den betroffenen „normales“ Leben zurück?
    Das die Presse über solche Themen berichtet, können wir nicht ändern. Ich denke, dass sollten wir auch nicht. Aber man sollte auch als Reporter verstehen, akzeptieren und respektieren, wenn die Betroffenen in Ruhe gelassen werden möchten, um sich mit der Situation selbst und in Ruhe auseinander setzen zu können.
    Denn nur, wenn ein Ereignis eine Woche vergangen ist, sind die seelischen Schmerzen noch längst nicht verheilt.

  7. Ich muss unbedingt mein Glück versuchen, denn mich würde das Buch wirklich interessieren, auch wenn ich zugebe, dass mich diese Flut von Beiträgen in diesen Tagen doch nervt .. man kann ein Buch auch totwerben und ich habe jetzt schon öfter gelesen, dass es einige aus dem Grund nicht mehr lesen wollen. Doch auch wenn es mich nervt, mich interessiert dieses Buch.

    Pressefreiheit .. Sensationsgier .. ehrlich? Ich hasse es. Ja sicher, natürlich möchte ich auch Informationen haben. Mir reichen aber die, die wichtig sind. Ich muss nicht bei laufender Kamera Leichen oder Hinterbliebene sehen, muss nicht erleben, was vor Ort passiert. Ich mag lieber vernünftige Hintergrundberichterstattung. Ich muss nicht wissen, wieviele Personen wo genau starben. Reicht nicht schon die erschreckende Mitteilung z.B. über einen Amoklauf? Muss ich wirklich wissen, welche Waffe, woher, dass eine schlimme Kindheit vorlag, wieviele ihr Leben lassen mussten, in welche Körperteile sie getroffen wurden etc? Nein ich nicht. Das traurige ist aber, dass es so viele Menschen mit Sensationsgier gibt. Und so lange es diese gibt, so lange wird es auch diese Berichterstattung geben.

    Ich kenne das zur Genüge aus Erzählungen meines Männes, der bei der Feuerwehr ist. Wie oft sie Probleme haben zu Verletzten zu gelangen, weil die Gaffer blöd rumstehen und nicht mal helfen, wo sie helfen könnten. Dank dieser Menschen wird es auch weiterhin skruppellose Journalisten (darf man die in diesem Fall wirklich so nennen? Sagen wir doch lieber Sensationsreporter, obwohl auch das noch zu harmlos ist).

    Wenn ich irgendwo zu einem Unfall komme und sehen kann, Hilfe ist da, dann mache ich einen riesigen Bogen. Ich will gar nicht sehen, was da passiert, geschweige denn die armen Betroffenen angaffen wie die Tiere im Zoo. So was ist einfach nur traurig und unhöflich.

    Genau so wenig, wie es mich interessiert, was Star A mit Star B macht. Nehmen wir doch gerade den Fall Schumi. Sicher möchte ich wissen, wenn es ihm besser geht. Ich mochte ihn immer. Aber ich muss nicht wissen, wie wo warum er möglicherweise und überhaupt und schon gar nicht mag ich, wie man seine Familie belagert und auch noch beschimpft. Mir würde es reichen irgendwann zu erfahren, dass es ihm besser geht, ich muss dazu nicht jedes Detail wissen …

    Über das Thema kann man wahrscheinlich endlos schreiben …

  8. Bisher habe ich Rezension und Aktionsbeitrag noch nicht gelesen, aber nun nachgeholt 🙂 Pressefreiheit und Sensationsgier… mmh, habe ich mich bisher noch nicht wirklich mit beschäftigt. Pressefreiheit an sich hört sich erst einmal gut an und ist auch wichtig, aber man sollte die Persönlichkeit der Leute wahren und unbedingt etwas Anstand mitbringen. Bei Prominenten gehört es ja fast schon zum Beruf ständig von Fotografen umringt zu sein, aber bei „normalen“ Personen, denen etwas schreckliches passiert finde ich es schlimm, wenn diese keine freie Minute mehr haben und nicht trauern dürfen.

  9. Hallo 🙂

    Das ist wirklich ein schwieriges Thema. Einerseits ist Pressefreiheit sehr wichtig, da man ja sonst nicht die Wahrheit erfahren w

    • Hallo BookWorm,

      ich glaube da ist was mit deinem Kommentar schief gelaufen. Und das Kontaktformular hast du auch noch nicht ausgefüllt und abgeschickt?! Kannst du noch mal antworten, bitte!

  10. Hallo,
    ich habe die Rezension mit Spannung gelesen und mein Interesse wurde geweckt.
    Interessant aus der Sicht einer Beteiligten diese dramatischen Ereignisse
    zu lesen.
    Gruß Jupp

  11. Hallo 🙂
    Das ist wirklich ein schwieriges Thema. Einerseits ist Pressefreiheit sehr wichtig, da man ja sonst nicht die Wahrheit erfahren würde (tut man zwar jetzt auch nicht immer, aber immerhin öfter als wenn es keine Pressefreiheit gäbe). Vorallem bei politischen Dingen. Andererseits denkt man oft nicht an die Menschen dahinter. Es ist nur eine spannende Nachricht, an die Hintergründe denkt keiner. Ich muss leider gestehen, ich interessiere mich auch immer sehr für solche Fälle und verfolge das auch immer in den Nachrichten. Dennoch finde ich es nicht in Ordnung, wenn z. B. bei einem Unfall überall Menschen mit Handys in den Händen stehen (nicht, weil sie Hilfe rufen, sonder weil sie filmen). Sowas finde ich einfach nur furchtbar. Auch ist den Menschen die Privatsphäre des/der Betroffenen völlig egal! Das darf einfach nicht sein. Man selbst möchte ja auch nicht, dass seine eigene Privatsphäre verletzt wird, und plötzlich ist das egal. Auch wird das Thema oft übertrieben dramatisch dargestellt. Man erfährt nicht mehr die tatsächlichen Fakten. Pressefreiheit ist für mich in Ordnung, solange keine Rechte, wie das Recht auf Privatsphäre, verletzt werden.
    Liebe Grüße 🙂

  12. Pressefreiheit an sich finde ich wichtig, grade wenn es um unterschiedliche politische Meinungen geht. Wenn aber die Pressefreiheit nur ein anderer Name für Sensationsgier datstellt, sollte man ihr doch Grenzen setzen.
    Immer da wo der persönliche Schutzraum des Einzelnen angegriffen wird, sollte man sehr wohl anfangen zu unterscheiden.
    Was muß die Öffentlichkeit erfahren –
    steht dann dem
    Was ist im Einzelfall ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des einzelnen Menschen-
    entgegen.
    Und da muß man gut abwägen.
    Im Fall dieses Buches ist es nicht grade sehr einfühlsam ein Amoklaufopfer sofort nach dem GEschehen mit der Presse zu überfallen, wenn es auf dem Weg zum Krankenwagen ist. DA wäre ein Kein KOmmentar am besten.

  13. Pressefreiheit ist ein enorm wichtig das kann man anhand von Ländern wie China sehr gut erkennen , trotz allem sollte eine gewisse Achtung vor den einzelnen Personen gewahrt werden und nicht nur der Sensationsgier Raum gegeben werden denn auch das kann gerade für den einzelnen sehr gefährlich werden, das beste Beispiel meiner Meinung nach ist das Geiseldrama von Gladbeck.
    ja ich habe die Rezension gelesen

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