Rezension: „Auf die Freundschaft“


„Auf die Freundschaft“
Annika Bühnemann
Kindle Edition [klick], ASIN: B00E6YPFCO, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1490425115, € 7,99
214 Seiten
Verlag: noebooks / Create Space

Mein herzlicher Dank geht an Annika Bühnemann, die mir dieses eBook geschenkt hat!

Die Autorin:
Annika Bühnemann hat bereits im Grundschulalter ihre ersten Geschichten geschrieben und sich vorgenommen, später Autorin zu werden. Sie hat in England einen Abschluss in International Business Administration gemacht. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Pudel in Deutschland in der Wesermarsch. (Quelle: Amazon.de)

Inhalt:
Claudia lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in den USA. Als sie Ken zum zweiten Mal beim Fremdgehen erwischt, verlässt sie ihn und zieht zurück nach Deutschland. In ihre alte Heimat. Und obwohl sie so viele Jahre in USA war, sind ihre Freundinnen sofort wieder für sie da. Sie organisieren ihr und ihrem Sohn eine Wohnung und auch sonst halten die vier Frauen in jeder Lebenssituation zusammen. Claudia sucht weiter nach der großen Liebe. Und jede der Freundinnen hat die eine oder andere Krisensituation zu meistern. Und immer können sie auf die anderen zählen.

Meine Meinung:
In diesem Buch geht es hauptsächlich um die Freundschaft der vier Frauen. Auch wenn es eigentlich Claudias Geschichte und ihre Suche nach dem Mann fürs Leben geht.
Ich muss zugeben, Claudia konnte mich nicht wirklich von sich überzeugen. Sie fing stark an. Ihre Reaktion, als sie Ken in flagranti erwischt hat mir gut gefallen. Auch wie sie ihn Bezug auf ihren auf ihren Sohn reagiert, fand ich richtig toll. Aber schon bei dem Bewerbungsgespräch mit dem Schuldirektor konnte ich sie nicht mehr verstehen.
Auch mit Ken konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, und dann heißt er auch noch wie eine Barbiepuppe  😀 .
Und Lutz? Dem hätte ich wahrscheinlich schon bei der Frage „Du“ oder „Sie“ die rote Karte gezeigt. Wahrscheinlich ist es mir auch deshalb so schwer gefallen Claudia so richtig zu mögen, ich konnte einfach nicht verstehen, was sie an Lutz oder auch an Ken findet. Wobei Ken zunächst tatsächlich noch besser abgeschnitten hat, als Lutz.
Gut gefallen hat mir aber die unerschütterliche Freundschaft der vier Frauen untereinander, wie sie sich gegenseitig in allen Lebenssituationen geholfen haben und auch wie sie miteinander umgegangen sind. Ich denke, dass es solche Freundschaften nicht sehr oft gibt.
Dennoch konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen. Da ich schon mit den drei Hauptprotagonisten nicht wirklich warm werden konnte. Außerdem hat es mir ein wenig an Spannung gefehlt. Das konnte auch die Rache der Frauen nicht ändern, denn auch dieses Verhalten konnte ich absolut nicht nachvollziehen.
Der Schreibstil war gut und locker zu lesen, und ich habe auch kein ganz tiefgründiges Buch erwartet. Die Hauptaussage – also die Freundschaft der Frauen – ist dabei gut rübergekommen, trotzdem hätte ich mich gerne das eine oder andere Mal auch überraschen lassen.

Mein Fazit:
Mich konnte es nicht 100% überzeugen, aber ich bin mir sicher, dass es Leserinnen gibt, denen genau dieses Buch gefällt.

Meine Wertung:
3 von 5 Herzen

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