Rezension: „Hannahs Entscheidung“


„Hannahs Entscheidung – Im Schatten der Appalachen (Bd. 1)“
Kate Sunday
Kindle Edition [klick], ASIN: B00I5ZGZ4W, € 5,99
Taschenbuch [klick], ISNB: 978-9963522026, € 15,99
446 Seiten
Verlag: bookshouse
erschienen: Januar 2014

Mein herzlicher Dank geht an Kate Sunday für die Übersendung des eBooks und die tollen Lesestunden!

Die Autorin:
Kate Sunday wurde in Köln geboren. Nach dem Abitur und einem längeren Aufenthalt in den Vereinigten Staaten studierte sie Anglistik und Deutsche Philologie. Schon von klein auf war sie von Büchern fasziniert und verfasste früh ihre eigenen Texte. Mit Vorliebe entwirft sie spannend-romantische Liebesromane. Unter anderem Namen sind mehrere Kurzgeschichten für Erwachsene und Kinder von ihr erschienen.
(Quelle: bookshouse)
Mehr unter: http://katesunday.de/Home und http://katesunday-autorin.blogspot.de
Kate Sunday auf facebook: https://www.facebook.com/KateSunday.Autorin

Inhalt:
Hannah ist in ihrer Ehe mit Shane schon eine Weile nicht mehr glücklich. Als es dann zu einem fatalen Streit kommt, ergreift sie die Flucht. Sie hofft bei ihrer Großmutter in Charlotte unterzukommen. Doch auf der Fahrt dorthin wird sie durch einen Autounfall ausgebremst. Sie muss in dem kleinen Örtchen Willow Creek auf die Reparatur ihres Wagens warten.
Die Cherokee-Indianerin Tayanita betreibt ein Café und einen Souvenir-Shop und hat zufällig ein Apartment frei, in dem Hannah solange wohnen kann.
Nur Sam, ein Freund von Tayanita, kann Hannah offensichtlich überhaupt nicht leiden. Leider muss sie ausgerechnet ihn auch noch um Hilfe bitten. Und als wäre das nicht schon schlimm genug für Hannah, taucht plötzlich auch noch Shane auf und will sie unbedingt zurückholen.

Meine Meinung:
Das war mein erstes Buch von Kate Sunday, aber garantiert nicht mein letztes! Schon mit den ersten Sätzen konnte sie mich mit einem wunderschönen bildhaften Schreibstil vollkommen in den Bann ziehen. Sie hat ein Talent Szenen, Orte und natürlich auch Personen so zu beschreiben, dass ich immer und immer wieder vor mich hin geschmachtet habe. Ich brauchte mein Kopfkino irgendwie gar nicht, denn ich war mitten drin in den Appalachen. Habe Tsali gestreichelt und im Cottage Garden gesessen und zusammen mit Hannah Bohnen-Maistopf mit Hackfleisch gegessen. Die Details waren so liebevoll ausgearbeitet und trotzdem habe ich sie weder als kitschig und erst recht nicht als „zu viel des Guten“ empfunden. Hier mal ein Beispiel:

Zitat: (Position 409 – kindle)
Über der Eingangstür quietschte ein verrostetes Metallschild mit der Aufschrift
Willkommen in den Foothills in seinen Angeln.

Ich schwöre, ich höre es quietschen!
Dieser Schreibstil in Verbindung mit der Geschichte von Hannah hat das Buch für mich zu einem echten Genusserlebnis werden lassen. Und am Ende war ich ein wenig traurig, dass meine Zeit in Willow Creek so schnell vorbei war.
Hannah ist eine sehr sympathische Protagonistin, die es bisher in ihrem Leben nicht leicht hatte und es nun endlich geschafft hat und den ersten Schritt heraus aus ihrer gescheiterten Ehe gemacht hat. Wo die Zukunft für sie hingehen soll, kann sie sich noch nicht vorstellen. Zunächst muss sie erst mal zur Ruhe kommen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn der Weg des Lebens verläuft nun mal nicht geradeaus, sondern hält so einige Kurven, Abzweigungen und Wenden bereit.
Sam ist ein Mann, wie man sich einen „Ex-Cop“ und „Rancher“ vorstellt. Gut gebaut, aber ein wenig „brummig“ und gewohnt in wichtigen Situationen seinen Mann zu stehen. Seinen weichen Kern hält er tief versteckt und nur ganz, ganz wenige Leute bekommen einen kleinen Einblick in sein tiefstes Inneres. Im Laufe der Geschichte erfahren Hannah und der Leser bzw. die Leserin aber warum seine weiche Seite so tief vergraben ist und er wird immer sympathischer.
Aber ich fand auch Tayanita und Sylvia toll, ich mochte sogar Violet Hunter.
Das Buch und die Geschichte um Hannah ist in sich abgeschlossen. Hannah hat ihre Entscheidung(en) getroffen. Trotzdem, und darüber freue ich mich ganz besonders, werde ich weiteres aus Willow Creek lesen können, denn die Autorin schreibt bereits an einer Fortsetzung. So dass ich noch öfter im Cottage Garden sitzen und die Geschichten von Tayanita, Sylvia und vielleicht noch einigen anderen Charakteren erfahren kann. Natürlich möchte ich auch Hannah und Sam wiedertreffen. Der nächste Band dreht sich um „Penelopes Geheimnis“ und ich kann es kaum erwarten.

Mein Fazit:
Ein wunderschöner Liebesroman mit tollen Protagonisten in einer traumhaften Umgebung! Lasst euch entführen nach Willow Creek, ihr werdet es nicht bereuen.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

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