Rezension: „Ricardas Erbe“


„Ricardas Erbe“
Christine Lawens
Kindle Edition [klick], ASIN: B00H9BA67K, € 4,99
– derzeit nur als eBook erhältlich –
257 Seiten
Verlag: Edel:eBooks
erschienen: Dezember 2013

Mein herzlicher Dank geht an Christine Lawens, die mir dieses eBook geschenkt hat!

Die Autorin:
Christine Lawens, Jahrgang 1964 arbeitete fünfzehn Jahre bei einem Kommunikationsunternehmen. 1993 erschien ihr erstes Sachbuch, danach Mitarbeit bei verschiedenen Tageszeitungen auf freier Mitarbeiterbasis und als PR-Assistentin und veröffentlichte mehrere Kurzgeschichten. (Quelle: Amazon.de)
Homepage der Autorin: http://www.christine-lawens.de
facebook: https://www.facebook.com/christine.lawens

Inhalt:
Die Familie Alfaro-Sanchez ist eine der letzten mächtigen Familien in Andalusien mit einer „Finca“ und einem unfassbar großen Landbesitz. Sie züchten Stiere und Pferde. Carmela hat das Talent ihrer Großmutter Ricarda geerbt, sie ist eine „Pferdeheilerin“ und kümmert sich um die Pferdezucht, während ihr Vater sich um die Stierzucht kümmert. Als er dann unerwartet Enrique einstellt und zum Verwalter des Gutes ernennt ist Carmela zunächst gar nicht begeistert. Doch dann stirbt Carmelas Vater plötzlich und die beiden Geschwister von Carmela können es gar nicht erwarten das Land zu verkaufen. In dieser Zeit, ist ihr Enrique eine große Hilfe.

Meine Meinung:
Es gibt zwei wechselnden Erzählstränge. Zum einen die Carmela, die in der Gegenwart lebt und zum anderen die Geschichte von Ricarda. Carmelas Großmutter, die aus der Zeit von 1939 bis 1940 erzählt.
Ricarda ist eine starke Frau, die früh zur Witwe wurde und es nicht leicht hatte unter dem Franco-Regime. Und Ricarda hat ein großes Geheimnis.
Carmela ist ihrer Großmutter sehr ähnlich. Sie hat nicht nur ihr Talent im Umgang mit Pferden geerbt, sondern auch ihr Mann ist früh verstorben. Und auch Carmela hat es nicht leicht. Nach dem Tod des Vaters kämpft sie wie eine Löwin darum das Land behalten zu können.
Ich finde die Kulisse in Andalusien einfach traumhaft schön und Pferde liebe ich ja auch. Ich hatte permanent die Weiden mit den herrlichen Tieren vor Augen und konnte Carmela sehr gut verstehen, dass sie keinen Zentimeter des Landes abgeben wollte.
Dabei geht es gar nicht wirklich viel um die Pferde (davon hätte es für meinen Geschmack ruhig noch mehr geben können 😉 ), sondern um den Kampf, den Carmela führt und darum wie sie hinter ein großes Familiengeheimnis kommt. Ein Puzzle, das sich aus vielen kleinen Teilen zusammensetzt. Diese Puzzleteile muss Carmela aber erst mal finden. Spannend und rätselhaft und der Leser erlebt die eine oder andere Überraschung.
Die beiden Erzählstränge ergeben am Ende ein wunderbares Ganzes.
Obwohl ich die Kraft und die Ausdauer von Carmela bewundert habe, konnte ich sie doch manchmal nicht verstehen. Ihre Gefühlswelt war mir doch stellenweise ziemlich sprunghaft. Aber das war auch das einzige kleine Manko an diesem Buch. Besonders schön, fand ich das Ende.

Mein Fazit:
Eine Geschichte um zwei starke Frauen in der Weite Andalusiens. Ein großes Familiengeheimnis, das gelöst werden will und der Kampf, um den Erhalt von Familie und Familienbesitz.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

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