Rezension: „So fern wie ein Stern“


“So fern wie ein Stern”
Amanda Frost
Kindle Edition [klick], ASIN: B00K86F2S6, € 3,99
-derzeit nur als eBook erhältlich-
in Kürze jedoch auch als Prinversion verfügbar
268 Seiten
erschienen: Mai 2014

Amanda, ich danke dir für dein Vertrauen und bin stolz darauf, dass ich „So fern wie ein Stern“ wieder vorablesen durfte.

Die Autorin:
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog – ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.
(Quelle: Amazon.de)
Amanda Frost auf facebook: [klick]

Achtung: Dieses Buch ist das dritte  aus der “Sternen-Reihe” von Amanda Frost. Man kann alle Bücher völlig unabhängig voneinander lesen, aber es lohnt die trotzdem die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, weil man dann Siria besser kennenlernt und auch gute alte Bekannte wieder trifft.
Band 1 = Gib mir meinen Stern zurück – Link zur Rezi
Band 2 = Sei mein Stern – Link zur Rezi

Inhalt:
Mit dem Tierarzt Mark kommt der dritte Sirianer auf die Erde. Auch er sucht eine Frau, allerdings glaubt er nicht an Liebe. Er sucht nur einen Mutterersatz für seine beiden Töchter. Denn er und auch seine Schwiegermutter fühlen sich doch recht häufig mit den beiden quirligen und hochintelligenten Mädchen überfordert. Doch irgendwie erscheinen ihm die Erdenfrauen, die er bisher getroffen hat, nicht intelligent genug zu sein, um es mit der 11jährigen Carina und der 13jährigen Tessa aufnehmen zu können.
Dann trifft er auf die aufgeschlossene und schlagfertige Elena und verabredet sich mit ihr zum essen. Doch noch bevor sie im Lokal ankommen, wird Elena angefahren und landet mit Gedächtnisverlust im Krankenhaus.

Meine Meinung:
Nach Band 1 und Band 2 habe ich diesem dritten und letzten Teil der Sternen-Reihe von Amanda Frost richtig entgegengefiebert. Am Ende von Band 2 konnte ich den Tierarzt Mark ja schon ein wenig kennenlernen. Jetzt ist er also auf der Erde angekommen. Und er ist völlig anders als Rafael und Simon das sind. Er sieht zwar auch nicht übel aus und hat die üblichen außerirdischen Qualitäten, wie z.B. Schnelligkeit und Kraft. Dennoch ist er nicht mit den Brüdern zu vergleichen. Auch ist er nicht auf der Suche nach der großen Liebe. Nein, er will nur eine Mutter für seine beiden Töchter nach Siria holen. Er ist ein begnadeter Tierarzt und alleine die Art und Weise, wie er mit seinen (meist vierbeinigen) Patienten umgeht, ist für die Tierliebhaber unter uns LeserInnen schon ein Hochgenuss. Auch wenn er als Mann manchmal ein wenig Nachhilfe brauchen könnte 😉
Und genau wie ich es gehofft habe, kommen in diesem Buch natürlich auch sehr viele tolle und außergewöhnliche Tiere vor. Und der eine oder andere Vierbeiner hat sogar eine wirklich wichtige Rolle.
Elena ist auch nicht die ganz übliche Protagonistin. Und hat nicht unbedingt Modelmaße. Das macht sie nur noch sympathischer. Denn so ganz unter uns Leserinnen, wer hat schon die absolute Traumfigur? Und zu erfahren, dass Elena trotz ein paar weiblicher Rundungen eine ganz tolle Frau mit Humor und einem großen Herz ist, das ist doch klasse. Ich mochte die Art von Elena sofort. Sie ist einfach eine rundherum sympathische Frau. Viel näher mag ich hier jetzt gar nicht auf sie eingehen, da ich sonst schon zu viel verraten würde.
Amanda Frost hat auch dieser Geschichte wieder einen ganz besonderen und ganz eigenen Stempel aufgeprägt. Ihr Schreibstil ist unverändert gut. Ich hatte den Fehler gemacht und gedacht, dass ich mal eben zwei Stunden lese und dann das Buch zur Seite legen kann, um zu arbeiten. Das war dann mal nichts – ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Ich habe auch eine ziemliche Weile überlegt, was genau an dieser Geschichte so faszinierend ist. Und ich denke, es ist einfach die Realität dieser beiden Protagonisten. Sie sind so authentisch. Zudem fehlt natürlich auch der kleine Spritzer Erotik nicht, die süßen und unwiderstehlichen Tiere, der landschaftlich schöne Planet Siria und ein paar wirklich spannende Momente, bei denen mir erst das Herz kurz stehen blieb nur um mir kurz darauf Pippi in die Augen zu treiben. Diese Mischung ist der Autorin hervorragend gelungen.

Mein Fazit:
Auch in Band 3 der Sternen-Serie habe ich mein Herz wieder verloren. Wer bereits einen oder sogar alle beide Vorgängerbücher kennt, der wird auch dieses Buch hier lieben. Wer noch keines aus der Reihe kennt, der sollte das unbedingt ändern. Und ich empfehle das in der richtigen Reihenfolge zu tun.
Und für alle, die eigentlich nichts mit „Außerirdischen“ anfangen können: Siria ist ein wunderschöner Planet mit tollen Männern und ganz fantastischen Tieren. Lest mal rein – es lohnt sich wirklich!

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Alle drei auf einen Blick!

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