Rezension: „Die letzte Muse“


„Die letzte Muse“
Rebecca Vali
Kindle Edition [klick], ASIN: B00JKT3I1K, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1497560673, € 8,90
272 Seiten
erschienen: April 2014

Liebe Rebecca Vali, vielen Dank für die Zusendung des Buches.
Ich war wirklich sehr überrascht, wie gut es mir gefallen hat!

Die Autorin:
Über die Autorin habe ich fast nichts gefunden. Es gibt zwar eine Facebookseite hier: [klick], aber das ist auch schon alles was ich gefunden habe.

Inhalt:
Der irische Autor U. C. Darkwater hat bisher zwei phänomenale Buchbände abgeliefert. Auflagen in Millionenhöhe. Doch nun scheint er seinen Abgabetermin nicht einhalten zu können. Der Verlag schickt seine „Geheimwaffe“ Dawn nach Irland. Sie konnte bis jetzt noch jeden Autor aus seiner Schreibblockade holen. Doch dieser Mann ist völlig anders. Sie bekommt ihn einfach nicht zu „packen“. Am liebsten würde sie unverrichteter Dinge zurück nach New York fliegen. Doch dann liest sie die beiden Bücher, die sie bisher noch nicht kannte und sie wird sofort in den Bann des Autors, seiner Figuren und seiner Geschichten gezogen.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dieses Buch hat mich in mehrfacher Hinsicht sehr überrascht. Als die Autorin mich fragte, ob ich es lesen wolle, war ich zunächst nicht sonderlich überzeugt, denn sie beschrieb es als „erotische Novelle“ und da gibt es nicht so sehr viele, die mir wirklich gut gefallen. Allerdings hat mir der Schreibstil in der Leseprobe sehr gut gefallen.
Und tatsächlich: bereits auf den ersten Seiten, hat mich dieser Schreibstil in das Buch gezogen. Eigentlich wollte mal kurz rein lesen, aber dann ging es mir wie Dawn, ich konnte nicht mehr aufhören. Und das obwohl ich manches nicht nachvollziehen konnte und auch Darkwater mir nicht wirklich gefallen hat. Ich kann auch gar nicht so genau sagen, was mich dennoch so an dieses Buch gefesselt hat. Es muss die Mischung aus diesem Schreibstil und der Geschichte sein. Klar, dass ein Buch über einen Autor und seine Geschichte einen Vielleser fasziniert. Die wechselnden Szenen, in denen ich das Gefühl hatte, das Dawn und Darkwater ganz normale Menschen sind und dann aber auch wieder dachte „Also nee, das kann gar nicht sein. So was gibt es nicht – wie weit soll das denn noch gehen?“ Bis hin zu dem Spiel mit dem Apfel und der Ziffer – dessen Sinn sich mir übrigens bis jetzt noch nicht erschlossen hat 😉
In der Kurzbeschreibung steht

Zitat:
“ Sie taucht ein in eine Welt der Sinnlichkeit, der Phantasie und Begierden.“

Ich persönlich habe es nicht als besonders sinnlich empfunden. Geschmack und Empfindungen sind nun mal sehr individuell. Aber viel Phantasie und Begierde waren auf jeden Fall vorhanden. Und stellenweise wurde ich dann wieder überrascht, dass sogar romantische Elemente zu finden waren. Eigentlich müsste man sagen, das passt gar nicht zusammen. Aber es hat alles zusammengepasst. Auch das Ende war eine Überraschung, bis zum letzten Satz habe ich eine ganze Weile gegrübelt, ob oder ob nicht. Und dann war es trotzdem wieder eine stilistische Glanzleistung.

Mein Fazit:
Ein bemerkenswertes Debüt! Ein Buch, das mich stark gefesselt hat ohne mir zu verraten warum das so ist. Eine Mischung aus einem interessanten Schreibstil, einer Story, die mich stellenweise den Kopf schütteln lies und die mich trotzdem von Anfang an nicht losgelassen hat.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

 

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2 Gedanken zu „Rezension: „Die letzte Muse“

  1. Also nach Cover und Titel hätte ich ihm nie einen zweiten Blick gegönnt .. da Du aber drüber schreibst, hab ich nun doch gelesen und muss sagen, es klingt wirklich gut!

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