Rezension: „Verloren in der grünen Hölle“


„Verloren in der grünen Hölle“
Ute Jäckle
Kindle Edition [klick], ASIN: B00KU6TUE6, € 5,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-9963523979, € 15,99
470 Seiten
Verlag: bookshouse
erschienen: Juli 2014

Mein herzlicher Dank geht an Ute Jäckle und den bookshouse-Verlag für dieses eBook!

Die Autorin:
Ute Jäckle wurde in Stuttgart geboren. Sie studierte BWL in Nürnberg und verbrachte einige Jahre in den USA. Nach dem Studium arbeitete sie für die Industrie. Schon immer war ihre ganz große Leidenschaft das Lesen, aber mit dem Schreiben begann sie erst vor ein paar Jahren. Seitdem kann sie aber nicht mehr davon lassen und widmet sich voll Hingabe dem Verfassen von Liebesromanen. Ute Jäckle lebt mit Mann und zwei Kindern im Nordosten Baden-Württembergs.(Quelle: bookshouse)
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Inhalt:
Die siebzehnjährige Kolumbianerin Elena führt das typische Leben eines reichen und verwöhnten Mädchens. Doch das ändert sich schlagartig, als sie zusammen mit ihren beiden Freundinnen, entführt und in den Dschungel verschleppt wird. Das die Kidnapper keinen Spaß verstehen merken die drei Mädchen sofort. Besonders Carlos, der Anführer der Bande, ist völlig unberechenbar und vermittelt den Mädchen Todesangst. Besonders, da Elena sich nicht einfach wortlos in ihr Schicksal ergeben kann und sich und ihre Freundinnen dadurch oft dem Zorn von Carlos aussetzt. Zum Glück wirkt Rico, der Cousin und Vertreter von Bandenchef Carlos, immer wieder beruhigend auf Carlos ein.

Meine Meinung:
Zuerst wollte ich dieses Buch gar nicht lesen. Denn ich mag Thriller ja nicht unbedingt.  Doch nachdem ich die Empfehlung von Sandra von BuchZeiten (Link raussuchen) zu diesem Buch gelesen hatte, war meine Leselust auf dieses Buch geweckt.
Die Autorin hat hier ein spannendes und hochemotionales Debüt hingelegt. Das Buch beginnt sofort mit der Entführung und damit mit Hochspannung. Sie beschreibt sie Szenen intensiv und gut und automatisch hält man beim Lesen die Luft an und spürt die Angst der Mädchen. Aber Ute Jäckle hat auch die Charaktere toll ausgearbeitet. Zum einen Elena, bei der ich mich anfangs immer fragte: Ist das die Naivität der verwöhnten Prinzessin, weiß sie es einfach nicht besser, oder ist sie wirklich einfach nur rebellisch und vorlaut? Auf der anderen Seite konnte ich sie aber auch so gut verstehen, ich glaube mir wäre es auch unglaublich schwer gefallen alles einfach widerspruchslos hinzunehmen. Dann sind da beiden Freundinnen  Adriana und Luisa, die beide völlig anders sind als Elena und im Laufe der Geschichte fragt man sich tatsächlich mal, wie wurden die drei eigentlich zu besten Freundinnen. Doch so eine Extremsituation verändert nun mal. Auch diese Darstellung ist der Autorin gut gelungen. Die beiden Entführer – auch die so unterschiedlich im Charakter und doch  gekennzeichnet durch eine gemeinsame Geschichte. Eigentlich erschreckt es mich fast ein wenig, dass mir diese Geschichte so gefallen hat, denn ich fürchte da steckt ganz viel Realität drin.
Doch Ute Jäckle hat der eigentlich schon spannenden und furchtbaren Entführung und den Erlebnissen noch eine Krone aufgesetzt. Denn die Geschichte von Elena hört nicht mit dem Ende der Geiselnahme auf. Was dann noch alles ans Licht kommt, ist einfach unfassbar.
Einzig das Ende, das kam mir dann irgendwie zu schnell. Wobei, jetzt im Nachhinein betrachtet, war auch das Ende genau richtig.

Mein Fazit:
Ein packendes Autorendebüt, dass den Leser mitnimmt auf eine Achterbahn der Gefühle.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

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11 Gedanken zu „Rezension: „Verloren in der grünen Hölle“

  1. Hallo und guten Tag,

    ziemlich regale Begebenheit, finde ich oder?
    Also ich bin mir, da nicht so sicher, ob ich so was wirklich auch lesen will…

    LG..Karin..

  2. Liebe Karin,
    ich denke, man sollte auch mal die Kirche im Dorf lassen. Ich habe dieses Buch auch gelesen und fand es ebenfalls toll. Was den „Realitätsvorwurf“ betrifft, weiß ich jetzt nicht, worauf Sie das beziehen, für mich las sich die Geschichte ausgedacht. Laut Ihrer Argumentation darf dann ja auch kein Krimischreiber mehr einen Krimi schreiben, denn jede Bluttat in diesen Büchern hat doch irgendwo einen realen Hintergrund. Nichts für ungut, aber ich finde es schade, ein Buch zu vorab zu verurteilen, dass Sie gar nicht kennen.

    LG
    Jenny

  3. Liebe Beate, vielen Dank für deine tolle Rezi. Die Posts dazu haben mich jetzt so neugierig gemacht, dass ich mir das Buch erst mal heruntergeladen haben. Jetzt bin ich echt gespannt! 🙂
    ganz liebe Grüße
    Lisa

  4. Nun, man liest immer wieder in der Zeitung von Leuten, die verschleppt werden und da entsprechende Grausamkeiten ertragen müssen oder?

    Als so realitätsfremd empfinde ich, die Geschichte deshalb nicht und deshalb auch mein persönlicher Einwand. O.K.

    LG..Karin..

  5. Hallo Beate,

    ..Leseprobe habe ich durchgelesen und deshalb auch keine Verurteilung, sondern meine persönlich Meinung zu diesem Buch und ich denke mir, damit soll es auch gut sein.

    Du hast recht , nicht jemand kann und muss alles gefallen.

    Schönen Sonntag und LG..Karin..

  6. Hallo Beate,
    bin jetzt auch neugierig auf das Buch geworden und habe es mir gestern heruntergeladen und gleich angefangen zu lesen. Mittlerweile bin ich auf S. 180 und kann nur sagen, wow, was für eine tolle Geschichte. Es lohnt sich wirklich, dieses Buch zu lesen. Danke, dass du es vorgestellt hast.

    Die allerliebsten Grüße
    Selina

  7. Pingback: Rezension: „Im Feuerkreis der Liebe“ | Buch-Plaudereien

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