Die Kate Sunday-Woche: „Tag 5“

Ist das nicht unfassbar, wie schnell so eine Woche vergeht? Heute sind wir nun schon beim letzten Beitrag angekommen. Wie versprochen hat Kate alle Fragen, die ihr im Montagsposting bis Mittwoch 15.00 h gestellt habt, beantwortet. Lest selbst, was sie darauf zu sagen hatte 😉

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IloNa, Petra und Beate würden gern wissen, wo meine Kurzgeschichten für Kinder und Erwachsene erschienen sind.

Ihr Lieben, meine Kindergeschichten, die ich unter meinem bürgerlichen Namen geschrieben habe, wurden im Radio, in einem Lokalsender, veröffentlicht und können daher lediglich auf CD angehört werden. Bei dieser CD handelt es sich um einen Life-Mitschnitt der Radiosendung. Sie ist nicht im Handel erhältlich. Ich spiele allerdings mit dem Gedanken, einmal ein Kinderbuch daraus zu machen.

Eine meiner Kurzgeschichten für Erwachsene ist in einer Weihnachtsanthologie eines Verlags erschienen, der in seiner damaligen Form nicht mehr existiert und das Buch ist deshalb vermutlich leider nicht mehr erhältlich.

Beate fragt weiterhin, wie sie das mit den Katzen verstehen muss? In meiner Aufzählung, der Dinge, nach denen ich süchtig bin, muss sie nämlich sofort an Alf vom Melmac denken … 😉

Ha! Obwohl der freche Alf immer Appetit auf Katzen hat, mag ich diesen Kerl tatsächlich. Allerdings teile ich diese Vorliebe NICHT mit ihm. Ich esse keine Katzen, ich ziehe es vor, mit ihnen zu spielen, zu schmusen und sie zu streicheln.

Sheenas Frage lautet: Liebe Kate könntest du dir vorstellen deine Bücher (wenn du keinen Verlag hättest) auch selber zu verlegen wie viele Indie Autoren auch? Und was hältst du so von der ganzen Selfpublisher Szene?

Liebe Sheena, ja natürlich, ich könnte mir sehr gut vorstellen, meine Geschichten selbst zu veröffentlichen. Das Selbstverlegen bietet durchaus auch Vorteile. Man sollte eben in Ruhe das Für und Wider abwägen – wobei es natürlich auch möglich ist, zweigleisig zu fahren, also Verlagsautor und Self Publisher zu sein, was bei vielen Autoren ja der Fall ist. Was das Selbstverlegen betrifft, halte ich allerdings ein gutes vernünftiges Lektorat und Korrektorat für unbedingt notwendig.

Christina möchte gerne wissen, wieviel von mir selbst in den Büchern steckt… also Personen, wahre Begebenheiten und Orte 🙂

Liebe Christina, da meine Hauptfiguren quasi geistige „Kinder“ von mir sind, lässt es sich nicht vermeiden, dass wir mitunter den einen oder anderen Wesenszug oder ähnliche Gedanken miteinander teilen.Hannah aus „Hannahs Entscheidung“ besitzt Eigenschaften, die sie mit mir gemein hat, zum Beispiel ihre schreckliche irrationale Angst vor Spinnen. Trotzdem ist Hannah Mulligan keine Kopie von mir, sondern eine eigenständige Figur, die sich im Lauf der Geschichte weiterentwickelt und verändert. Und natürlich habe ich auch so manches Erlebnis in den Geschichten „verarbeitet“, wobei ich betonen möchte, dass die Geschichten auf keinen Fall autobiografische Züge tragen. Aber man schöpft ja immer aus dem, was man erlebt hat. Die Orte, die in meinen Romanen als Kulisse dienen, kenne ich größtenteils selbst. Das hilft mir, die Beschreibung von Landschaften oder Atmosphäre glaubhaft darzustellen. Hoffe ich zumindest 🙂

Ilona möchte noch wissen, ob mein Mann meine Bücher liest?

Gute Frage, liebe Ilona. Ja, er tut es. Meinen ersten Roman hat er bereits gelesen, die anderen beiden liegen auf seinem Nachttisch. Er findet leider nur selten die Gelegenheit, es sich mit einem Buch gemütlich zu machen, daher könnte es dauern, bis er „Herzklopfen-Down Under“ und „Hannahs Entscheidung“ gelesen hat. Und da ich ja fleißig weiterschreibe, wird sein Stapel auf dem Nachttisch vermutlich weiterwachsen.

Beatas Frage ist folgende: Kate könntest du dir vorstellen, auch mal ein anderes Genre zu bedienen? Also Krimi oder Thriller eventuell…

Vorstellen kann ich es mir auf jeden Fall, liebe Beata. In Hannahs Entscheidung gibt es bereits Krimielemente und ich habe festgestellt, dass es mir ziemliches Vergnügen bereitet, solche Szenen zu schreiben. Wer weiß, was die Zukunft bringt?

Im Augenblick gehört mein Herz allerdings dem zeitgenössischen Liebesroman. Das ist einfach so und ich denke, daran wird sich so rasch auch nichts ändern. 😉

Jenny Bella möchte gern wissen, wie ich angefangen habe zu schreiben, und wann?

Liebe Jenny, schon als Kind habe ich ein Buch nach dem anderen verschlungen. Du hast mich praktisch niemals ohne Schmöker unter dem Arm angetroffen. Gelesen habe ich fast immer und überall, in jeder nur erdenklichen Situation, die du dir vorstellen kannst. Mit dem Schreiben habe ich etwa im Alter von zehn begonnen. Damals entstanden Gedichte und Kurzgeschichten, die ich zum Teil mit passenden Zeichnungen illustriert habe. Ich glaube, ich war ungefähr zwölf, als ich meine erste längere Geschichte schrieb. Eine Internatsgeschichte, inspiriert von Hanni und Nanni.

Petra möchte gern wissen, wo ich am liebsten schreibe? Ob ich einen eigenen Platz oder immer ein Notizbuch mit dabei habe?

Ich arbeite in einer „Schreibecke“, liebe Petra, die ich mir in einem unserer Zimmer eingerichtet habe. Ende des Jahres werde ich, wenn es klappt, mein eigenes winziges Reich unter dem Dach bekommen und dort hoffentlich ganz ungestört vor mich hin wursteln können.

Zwar nehme ich mir immer vor, ein Notizbuch mit mir herumzutragen, vergesse es aber grundsätzlich. Deshalb kommt es schon einmal vor, dass ich mir Ideen oder Sätze, die mir unterwegs durch den Kopf schießen, auf einem Kassenzettel notiere ;-)) Wenn ich nicht zu Hause bin, schreibe ich in der Regel nicht. Ich brauche meinen festen Arbeitsplatz.

Monic erkundigt sich nach meiner liebsten Katzenrasse, Pizza und Schokosorte.

Also, liebe Monic. Ich mag alle Katzen, aber ganz besonders liebe ich die getigerten Hauskatzen, die oft ein bisschen unberechenbar und wild sein können. So einen kleinen Tiger hatte ich mal und ich vermisse ihn heute, obwohl er schon viele Jahre nicht mehr bei mir ist, immer noch schmerzlich.

Pizza … Pizza … Pizza … da bringst du mich ins Schwärmen. Am liebsten mag ich meine Eigenkreationen, zum Beispiel Pizza mit Oliven, Ananas, Zwiebeln und Artischocken. Klingt seltsam? Ich weiß – nicht selten bekomme ich beim Bestellen merkwürdige Blicke beim Italiener zugeworfen! 🙂

Hörst du mich tief seufzen? Denn obwohl ich sie sehr liebe, darf ich leider nur selten Schokolade naschen. Ich bekomme Migräne von der süßen Leckerei. Am liebsten mag ich Schokolade mit einem Hauch von Zartbitter oder besondere Mischungen, wie mit Pistazie, Marzipan oder Chili. Besonders lecker finde ich auch mit Schokolade überzogene Kaffeebohnen zum Espresso. Die kann ich zum Glück ohne Folgen genießen.

Sonjas Bücherecke ist neugierig auf meine nächste Veröffentlichung. Wann erscheint mein nächstes Buch? Ob das Cover schon ausgewählt ist?

Liebe Sonja, der zweite Band der „Im Schatten der Appalachen“-Liebesromanreihe erscheint unter dem Titel Penelopes Geheimnis, und zwar voraussichtlich im März 2015. Ein Buchcover gibt es tatsächlich auch schon, und ich kann dir sagen, es ist so bezaubernd schön, dass ich mich auf Anhieb verliebt habe. Sobald ich darf, zeige ich es euch natürlich.

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Also, ich finde eure Fragen toll und auch die Antworten sind super interessant. Ich hab zum Beispiel noch nie gehört, dass man von Schokolade Migräne bekommen kann. Arme Kate!

Und auch heute haben wir noch eine Gewinnspielfrage für euch: Wie hat euch die Kate-Woche gefallen? Konnten ihr Neues erfahren? Habt ihr was vermisst? Was hättet ihr gerne noch gelesen? Wie immer, bitte nicht nur ein Wort antworten, sondern wir hätten es gerne etwas ausführlicher. Euer Feedback ist uns nämlich wichtig, damit wir es beim nächsten Mal vielleicht noch besser machen können! Und nicht vergessen, schreibt es bitte dazu, wenn ihr auf gar keinen Fall nach Frankfurt kommen könnt, damit ihr dann nicht aus Versehen das Meet & Greet gewinnt.

Eure Antworten auf alle Fragen dieser Woche (außer Montag) könnt ihr unter dem jeweiligen Blogbeitrag noch bis morgen (Samstag) 18.00 Uhr geben. Danach werden wir sammeln und Kate macht die Auslosung. Die GewinnerInnen geben wir dann am Sonntag bekannt (sofern ich am Sonntag ins Internet komme, falls nicht, bitte ich jetzt schon mal um Verzeihung). Ach ja, vielleicht sollte ich euch noch mal den Mund wässrig machen? 😀

Schaut sie euch noch mal an, bald gehören sie einem von euch 😉

Und für alle, die heute erst von der Kate-Woche erfahren haben, hier [klick] erfahrt ihr, was ihr gewinnen könnt. Oder blättert einfach mal zurück bis Sonntag, vielleicht möchtet ihr ja noch die eine oder andere „ältere“ Frage beantworten?

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6 Gedanken zu „Die Kate Sunday-Woche: „Tag 5“

  1. Liebe Beate die Woche war toll <3
    Vielen Dank das du uns Kate Sunday so schön näher gebracht hast 🙂
    Ich habe jetzt auf Anhieb nichts vermisst und mir fällt auch keine Verbesserung ein.

    Liebe Kate, danke für die vielen tollen Informationen die du uns diese Woche verraten hast <3

    Sollte es nächstes Jahr bei mir endlich mit einer Büchermesse klappen und wenn du auch da bist, gehen wir abends Pizza essen, ja?! 😀
    Und zum letzten Mal in dieser Woche *T*a*s*s*e* lach…

    Liebe Grüße
    Monic

  2. Vielen Dank ihr zwei für die Woche… ja, sie verging wirklich schnell, aber ich habe auch einiges erfahren, was mich dazu bringt, endlich die Bücher zu lesen. (Im Moment ist meine Zeit sehr knapp, da ich selber an meinen Büchern arbeite… ) Aber, das wird sich wieder ändern und dann werde ich auch zu Hannah reisen. Sie und auch die Autorin 😉 sind mir ans Herz gewachsen. Vielen Dank dafür.
    Und nein, ich habe nichts vermisst… Herzlichst, Christina

  3. Liebe Beate, liebe Kate,
    die Woche war toll und ihr hättet es nicht besser machen können!!!
    Seit der ersten Buchveröffentlichung bin ich Kate Sunday Fan und freue mich jedes Mal mit ihr, wenn etwas Neues von Kate veröffentlicht wird.
    Damit alle Bücher von Kate einen noch größeren Fan – Kreis finden, drücke ich ihr noch fester die Daumen .
    Vergessen sollte man auf keinem Fall ihr tolles Buch „Das Lachen des Kookaburra“!!!
    GLG IloNa

  4. Hallo,

    zuerst einmal möchte ich Kate für die Beantwortung der Frangen danken, ich freue mich riesig auf die Fortsetzung.

    Ich fand die Woche supertoll und habe sie sehr genossen.

    Schönes Wochenende
    und liebe Grüße Sonja

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