Rezension: „Codename Nike“


„Codename Nike
Annika Dick
Kindle Edition [klick], ASIN: B00MH3M1FK, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3945016350, € 13,90
250 Seiten
Verlag: Oldigor
erschienen: September 2014

Mein herzlicher Dank geht an den Oldigor-Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Die Autorin:
Annika Dick wurde am 23. Februar 1984 geboren und nennt noch heute das Nordpfälzer Bergland ihre Heimat. Nach dem bestandenen Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und arbeitet heute in der IP-Abteilung einer Wirtschaftskanzlei.
Das Erzählen und Niederschreiben von Geschichten hat sie seit ihrer Kindheit nicht losgelassen.
Seit 2011 präsentiert sie ihre Prosa in einigen Anthologien von Kleinverlagen während sie ihren Debütroman beendete.(Quelle: Amazon.de)

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Inhalt:
Die Firma Olympus arbeitet an Genprojekten und hat eine Methode entwickelt Soldaten nahezu unbesiegbar zu machen. Doch mit den Spätfolgen hat niemand gerechnet, am allerwenigsten die Männer, die an dem Projekt teilgenommen haben. Denn diese Männer sind im Laufe der Jahre zu Vampiren geworden. Damit dieser fatale Fehler von Olympus nicht bekannt wird, werden diese degenerierten Männer gnadenlos gejagt. Und da diese Elitesoldaten ja nahezu unbesiegbar sind, hat Olympus weiter experimentiert und die „Thees“ entwickelt. Die kleine Nike ist die erste, an der diese Operationen durchgeführt werden. Und das klappt. Nike und die nach ihr folgenden Thees sind gnadenlos und eliminieren diese „Monster“.
Dann wird Nike erneut auf die Jagd geschickt, doch diesmal ist einiges anders als bei ihren bisherigen Aufträgen.

Meine Meinung:
Dieses Buch spielt in Griechenland und ich muss sagen, dass es mir wegen der vielen verwirrenden und zum Teil –zumindest für mich- auch schwer auszusprechenden Namen wie z. B. Vrykólakas anfangs schwer fiel mich auf das Buch einzulassen. Immer wieder bin ich darüber gestolpert und gerade am Anfang der Geschichte tauchen in relativ schneller Folge wirklich viele Personen und Namen auf. Aber nach ein paar Seiten hatte ich mich warmgelesen und ich konnte die Geschichte genießen. Die Story nimmt direkt am Anfang recht rasant Fahrt auf und bleibt die ganze Zeit über spannend.
Die Vrykólakas (die Vampire) in dieser Geschichte sind völlig anders, als alle Vampire, die ich bisher kennengelernt habe. Aber eigentlich geht es auch gar nicht wirklich, um das Thema Vampire, sondern vielmehr um die Genmanipulationen, ihre Folgen und machtbessene Männer, die die Folgen ihrer Manipulationen vertuschen wollen. Nike ist eine Protagonistin, die nicht sofort alle Sympathien auf sich zieht, aber sie entwickelt sich im Laufe des Buches stark weiter und rückblickend gesehen, kann ich auch sehr gut verstehen, warum sie anfangs so hart und kompromisslos ist.
Thanos dagegen war mir sofort sympathisch. Ok, er ist auch ein „harter Kerl“, aber er hat das Herz am richtigen Fleck.
Das es im Laufe dieser Geschichte dann noch zu einigen „heißen“ Szenen kam und sich sogar eine Liebesgeschichte entwickelt, hatte ich anfangs nicht vermutet, aber es hat mir wirklich gut gefallen.
Das Ende des Buches ist völlig in sich abgeschlossen. Dennoch ist da noch viel Platz für weitere Geschichten und ich bin neugierig, ob es einen weiteren Band geben wird.

Mein Fazit:
Nach einem etwas holprigen Einstieg konnte mich dieses Buch doch noch abholen. Die Geschichte ist rasant, interessant und punktet mit einigen neuen Ideen. Der Schreibstil hat mir auch gefallen. Das Durchhalten am Anfang lohnt sich auf jeden Fall.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

 

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