Rezension: „Küsse niemals einen Filmstar“


„Küsse niemals einen Filmstar- Liebe nach Drehschluss“ (Bd. 2)
Michaela Grünig
Kindle Edition [klick], ASIN: B00TI3JX4O, zur Zeit: € 1,49
-derzeit nur als eBook erhältlich-
262 Seiten
erschienen: Februar 2015

Liebe Michaela, vielen Dank für die schönen Stunden mit Sam & Claire.

Die Autorin über sich selbst:
Was wäre wenn … frau anstatt das sichere Studium durchzuziehen, doch lieber als Partygirl auf Ibiza angeheuert hätte? Mit dem heißen argentinischen Polospieler durchgebrannt wäre, anstatt den ehetauglicheren Steuerberater zu wählen? Oder „einfach mal so“ ein One-way-Ticket nach LA gelöst hätte? Würde besagte Frau dann jetzt als George Clooneys Freundin zur Oscar Verleihung marschieren? Oder als neurotische Schnapsdrossel auf dem Highway to Hell? Solche Gedankenspiele beschäftigen mich in meinen Tagträumen. Und da ich leider – wie übrigens die meisten Menschen – nur ein Leben zur Verfügung habe, lasse ich meine Romanfiguren all diese verrückten Dinge für mich ausprobieren! Um die Sache zu vereinfachen, teilen die meisten von ihnen meine Charaktereigenschaften und zwar die guten wie die miesen! Die besten Ideen dafür kommen mir immer, wenn ich mit meinen drei Hunden durch den Wald ziehe.
(Quelle: Amazon.de)
Homepage der Autorin: http://michaelagruenig.com/
Facebook: https://www.facebook.com/MichaelaGrunigAutorin

Hinweis:
Bei „Küsse niemals einen Filmstar“ handelt es sich um den zweiten Band aus der Reihe „Liebe nach Drehschluß„. Die beiden Bücher können jedoch völlig unabhängig voneinander gelesen werden. Aber in der richtigen Reihenfolge sorgen sie für ein klitzekleines bisschen mehr Lesevergnügen 😉
Meine Rezension zu Band 1 „Küsse im Rampenlicht“ findet ihr hier: [klick]

Inhalt:
Sam ist zwar zur Zeit arbeitslos, weil Jasper seine Dienste als Bodyguard nach seinem Umzug nun nicht mehr benötigt, aber so nötig, dass er den Aufpasserjob für Claire Anchorage annimmt, hat er es ganz sicher noch nicht. Blöderweise ist es nicht nur irgendein Job, sondern gleichzeitig auch noch ein Wunsch von Japser. Aber Claire ist nicht nur eine sehr talentierte junge Schauspielerin, sondern sie ist auch für ihre Alkoholeskapaden bekannt und gerade eben das zweite Mal aus der Entziehungskur entlassen. Sam’s Aufgabe soll es nun werden, sie die nächsten drei Monate rund um die Uhr zu bewachen und sie davon abzuhalten rückfällig zu werden. Also nichts mit „Bodyguard“ – nein, er soll ihr „Babysitter“ werden. Darauf kann und will er sich beim besten Willen nicht einlassen. Doch in dem „Bewerbungsgespräch“, das er mit Claires Vater und Manager führt, provoziert die, zugegebenermaßen, ausgesprochen gut aussehende Claire Sam derart heftig, dass er tatsächlich zugesagt, diesen Job zu übernehmen.

Meine Meinung:
Nach dem ich Sam ja schon in Band 1 „Küsse im Rampenlicht“ kennengelernt habe, habe ich mich sehr auf seine Geschichte gefreut. Allerdings konnte ich auch Claire in Band 1 schon einmal in „Aktion“ erleben und die beiden zusammen – den tollen Sam, Traum aller Schwiegermütter, und die anscheinend permanent betrunkene und pöbelnde Claire – das konnte ich mir absolut nicht vorstellen.
Tatsächlich startet das Buch dann auch mit einem Prolog, in dem Claire sich – mal wieder volltrunken – völlig daneben benimmt.
Doch dann musste ich mich schnell vom Gegenteil überzeugen lassen, denn da ging es mir genau wie Sam, ohne zu wissen warum, mochte ich Claire bereits ab dem ersten Kapitel. Obwohl sie auch da noch sehr deutlich zeigt, dass sie weder Manieren hat noch Respekt vor ihren Mitmenschen. Doch irgendwas ist da – hinter dieser Fassade. Etwas, das wahrscheinlich noch nicht mal Claire kennt. Kurz und gut, sie hat sich im Laufe der Geschichte immer mehr in mein Herz geschlichen.
Aber auch Sam hat alle meine Erwartungen übertroffen. Der „hirnlose Muskelprotz“ – wie Claire ihn bezeichnet hat – hat eindeutig sehr viel im Hirn und nicht nur große Hände und große Muskeln, sondern auch ein ganz, ganz großes Herz mit ganz viel Gefühl. Also mein Herz ist ihm jedenfalls bedingungslos zugeflogen.
Aber Claires Vater, der auch gleichzeitig ihr Manager ist, der hat mich nicht nur mehr als ein Mal den Kopf schütteln lassen, sondern mich stellenweise auch sehr wütend und zornig gemacht. Solche Väter sollte man ungestraft … dürfen!
Natürlich ist auch diese Geschichte, eine typische „Love-Story“, die höchstwahrscheinlich mehr Leserinnen als Leser begeistern wird. Mit einem (ziemlich) vorhersehbaren Ausgang, mit viel Gefühl, mit einer Prise Erotik und die natürlich auch das eine oder andere Klischee ganz hervorragend bedient. Aber auch darunter gibt es ja gute und weniger gute. Und diese hier gehört eindeutig zu den sehr guten! Und das Ende ist toll und der Epilog konnte mich auch noch mal überraschen. Als ich den letzten Satz gelesen habe, ist es mir definitiv schwer gefallen mich schon von Sam und Claire zu trennen. Ich hätte gerne noch ein paar Stunden mit den beiden verbracht.
Die Autorin Michaela Grünig hat mit „Küsse niemals einen Filmstar“ ihr drittes Buch veröffentlicht. Gelesen habe alle drei und ich finde: sie hat sich von Buch zu Buch gesteigert. Ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Bände aus der Reihe „Liebe nach Drehschluss“. Soweit ich weiß, soll der dritte Teil bereits im Herbst 2015 erscheinen.

Mein Fazit:
Zwei wirklich tolle und facettenreiche Protagonisten. Eine Geschichte mit sehr viel Gefühl und einer Prise Erotik. Eine Geschichte, die mich von Anfang an den Alltag für ein paar Stunden vergessen ließ und die ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet habe. Ein Liebesroman, den ich sehr gerne weiterempfehle.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

 

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2 Gedanken zu „Rezension: „Küsse niemals einen Filmstar“

  1. Guten Morgen,
    Danke für deine tolle Rezi, die Lust auf das Buch macht. Ich habe Band 2 auch seit gestern auf dem Reader und bin schon ganz gespannt. In Band 1 fand ich Claire nämlich echt blöd. Mal schauen, ob sie mich von sich überzeugen kann.
    LG
    Yvonne

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