Rezension: „Lila Zeiten – Fili heißt beste Freundin“


“Lila Zeiten – Fili heisst beste Freundin (Bd. 1)”
Antje Szillat
Kindle Edition [klick], ASIN: B00QZEVJJ6, € 8,99
Gebundene Ausgabe [klick], ISBN: 978-3570158746, € 9,99
208 Seiten – Empfohlen ab 10 Jahre
Verlag: cbj
erschienen: 30. März 2015
Illustrationen von Martina Badstuber

Dieses Buch wurde mir im Rahmen einer Blogtour von cbj zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Die Autorin:
Antje Szillat begann bereits mit acht Jahren, Geschichten zu schreiben. Von diesem Zeitpunkt an war es ihr größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden.
Heute schreibt die gebürtige Hannoveranerin sehr erfolgreich Bücher für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Beim Schreiben liebt sie es vielseitig und schlüpft gerne in unterschiedliche Rollen.
Antje Szillat ist verheiratet und hat mit ihrem Mann vier Kinder. Zu der lustigen „kleinen“ Großfamilie gehören Pferde, Hunde, Goldfische und natürlich viele, viele Bücher. Sie lebt und arbeitet vor den Toren ihrer Lieblingsstadt Hannover. (Quelle: cbj)
Homepage von Antje Szillat: http://www.antjeszillat.de/
Antje Szillat auf facebook: https://www.facebook.com/antje.szillat

Inhalt:
Dies ist einer der wenigen Fälle, in denen ich keine eigene Inhaltsangabe machen möchte, denn ich liebe den Original-Klappentext. Er gibt nicht nur den Inhalt perfekt wieder, sondern zeigt auch gleich auf welchen hippen Schreibstil der Leser sich freuen kann. Deswegen kommt hier der …

Klappentext:
Frisch, fröhlich, frech

Hilfe! Nicht genug, dass Lilas zerstreuter Professoren-Papa die Familie urplötzlich aus ihrer gemütlichen Villa in ein hippes Loft nach Berlin-Kreuzberg verpflanzt. Nein, Lila muss sich dort zu allem Überfluss mit dem nervigen Nachbars-Söhnchen, dem mega-arroganten Schönling Philipp, herumärgern. Als hätte Lila nicht schon genug Zickenkrieg mit ihrer Teenager-Schwester Anna. Umso schmerzlicher vermisst sie ihre allerbeste Freundin Helene. Doch die hat Lila anscheinend aus ihrem Leben gestrichen. Und eine neue ABF ist weit und breit nicht in Sicht. Oder schaut Lila einfach nur in die falsche Richtung?

Meine Meinung:
Das vom Hersteller empfohlene Leseralter habe ich schon um ein paar Jahre überschritten 😉 , aber ich liebe die Jugend- und Erwachsenenbücher von Antje Szillat und war schon immer neugierig auf ihre „Kinderbücher“. Nun durfte ich also „Lila“, die 11jährige Protagonistin kennenlernen und ich bin ganz begeistert von ihr. Sie ist eine 11jährige wie sie realistischer nicht sein könnte. Oft total liebenswert, dann mal wieder frech, auch mal bockig. Sie hat so ihre Probleme mit ihrer Familie, die natürlich total durchgeknallt ist. Das haben Väter und große Schwestern schließlich so an sich.
Bei „Lila Zeiten – Fili heißt beste Freundin“ handelt es sich um den ersten Teil einer neuen Buchreihe von Antje Szillat und ich bin überzeugt davon, dass „Lila“ ganz viele Freunde finden wird. Geschrieben ist das Buch aus der Perspektive von Lila, und zwar so, dass Lila ihre Leserinnen direkt anspricht. Der Schreibstil ist absolut passend für die Zielgruppe. Herrlich locker, leicht und ein wenig flapsig. Dabei schafft die Autorin es immer wieder mich mit ihren Wortkreationen und Namen zum Lachen zu bringen. Klar, dass die Besitzerin eines dicken Cockerspaniels Frau „Elbershausen-Knochenbring“ heißt, oder?
In diesem ersten Band geht es darum, dass Lila mit ihrer Familie von Berlin-Grunewald nach Berlin-Kreuzberg umziehen muss und das selbstverständlich überhaupt gar nicht und niemals will. Ein wenig erinnert sie mich damit auch an meine eigene Kindheit. Ich war damals zwar schon 14, aber auch ich wollte unter gar keinen Umständen mit meinem Eltern umziehen. Natürlich hat sich niemand nach meinen Wünschen gerichtet. Genauso geht es Lila. Sie muss umziehen, ihre beste Freundin wohnt nun weit weg und selbstverständlich wird sie

Zitat – Seite 29
„niemals wieder glücklich sein“

Gut gefallen hat mir auch Lilas Angewohnheit für alles was sie beschäftigt „Für“ und „Wider“-Listen zu schreiben. Eine tolle Idee und Lila ist wirklich kreativ was die Argumente in ihren Listen betrifft.
Das Cover des Buches könnte nicht passender sein. Es ist Lila/Fliederfarben und alleine das ist natürlich schon eine typische Mädchenfarbe und wenn die Protagonistin, dann auch noch Lila heißt 🙂 . Man sieht darauf Lila und ihre Freundin auf gepackten Koffern sitzen. Wer genau hinschaut, kann auch Papagei Ludger finden. Im Buch selbst sind zu Beginn jedes Kapitels kleine, dazu passende Illustrationen und neben den Seitenzahlen finden sich unzählige Lieblingstiere des Professors. Liebevolle Details, die die Geschichte von Lila damit abrunden.
Es handelt sich hier ja um den ersten Teil und ich hoffe auf noch viele weitere Geschichten von Lila, trotzdem endet das Buch in sich abgeschlossen, obwohl … eigentlich hätte Lila direkt weitererzählen können.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist genau das was die Kurzbeschreibung verspricht: Frisch, fröhlich, frech“. Ein Mädchenbuch, das Spaß macht und trotzdem ein wenig „Lebensweisheit“ durchblitzen lässt. Lasst „Lila Zeiten“ in bei Euch einziehen, ihr werdet es nicht bereuen.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:

Heute stoppt die Blogtour zu „Lila Zeiten“ in Claudias Bücherregal, dort solltet ihr unbedingt auch noch reinschauen.

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