Rezension: „Liebe zum Nachtisch“

„Liebe zum Nachtisch“
Victoria Seifried
Kindle Edition [klick], ASIN: B00QZESY1W, € 7,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3453418226, € 8,99
400 Seiten
Verlag: Heyne
erschienen: August 2015

Die Autorin:
Victoria-Louise Seifried wurde 1987 in Berlin geboren. Seit 2007 schreibt sie Gedichte und Kurzgeschichten, die sie auf Poetry Slams, Stand-up-Comedy-Bühnen und bei unterschiedlichen Kulturprojekten vorträgt. Sie hat Psychologie studiert und Psychologische Diagnostik an der Universität Potsdam unterrichtet. Am Street College, einem sozialen Projekt des Gangway e.V. in Berlin, ist sie außerdem als Lehrerin tätig und unterstützt Jugendliche beim Erlangen ihres Hauptschulabschlusses. Liebe zum Nachtisch ist ihr erster Roman. (Quelle: Heyne-Verlag)

Inhalt:
Eigentlich hat Helena ja die Nase voll von Rainer. Seit zwei Jahren sind sie jetzt ein Paar und spannend ist es schon lange nicht mehr. Aber Helena mag auch kein „Single“ sein und noch ist nichts besseres in Sicht. Dann läuft ihr Jeffrey über den Weg und plötzlich fliegen da Schmetterlinge in Helenas Bauch. Die Sache hat nur einen Haken: Jeffrey fliegt morgen für immer nach New York. Für Helena, die noch nie im Ausland war, unvorstellbar. Doch ein paar Tage später beschließt sie sich zu ändern und Jeffrey, von dem sie nichts außer dem Vornamen weiß, in New York City zu suchen und zu finden. Ganz alleine, nur in Begleitung von ihrer Schildkröte Pilgrim.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich durch das Cover aufmerksam geworden und das obwohl ich überhaupt nichts Süßes mag. Das Cover hat ganz laut „lies mich“ gerufen. Die Kurzbeschreibung hat mich auch angesprochen, also habe ich zugegriffen.
Allerdings muss ich zugeben, dass mich Helena nicht so ganz von sich überzeugen konnte. Und dann hat es ein Buch immer relativ schwer bei mir. Helena war mir zu widersprüchlich und wirkte auf mich auch nicht wie eine Frau Mitte/Ende Zwanzig. Eher wie ein unschlüssiger Teenager, der entweder gar keine oder völlig unüberlegte Entscheidungen trifft und oft auch sehr unüberlegt handelt. Dennoch war die Geschichte an sich nicht langweilig und hat sich sehr schön lesen lassen, stellenweise war es sogar lustig. Einige der anderen Charaktere haben mir deutlich besser gefallen als Helena.
Natürlich handelt es sich dabei um einen üblichen Liebesroman mit einigen Irrungen und Wendungen, teils vorhersehbar, teilweise überraschend. Aber das passt ja durchaus ins Genre. In meinen Augen hatte der Roman (neben Helena) ein paar kleine Schwächen, aber da es sich um ein Debüt handelt, denke ich, dass da durchaus noch Luft nach oben ist.

Mein Fazit:
Leichte Lektüre für zwischendurch, mit einer Protagonistin, die wahrscheinlich nicht jeden Leser von sich überzeugen kann. Eine Liebesgeschichte mit Höhen, Tiefen, Irrungen und Wendungen. Teilweise auch recht lustig – wer solche Bücher mag, macht hier sicher nichts falsch.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

 

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