Rezension: „Mit Schirm, Charme und Kaktus“

„Mit Schirm, Charme und Kaktus“
Silvia Konnerth
Kindle Edition [klick], ASIN: B014MF26B4, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1515214854, € 9,99
282 Seiten
erschienen: August 2015

Die Autorin:
„Schreiben ist eine köstliche Sache; nicht mehr länger man selbst zu sein, sich aber in einem Universum zu bewegen, das man selbst erschaffen hat.“
Gustave Flaubert
Silvia Konnerth, 1980 in Frechen bei Köln geboren, schreibt Chicklit und romantische Komödien.
Kaum Lesen und Schreiben gelernt, entdeckte sie die Magie des Geschichtenschreibens, wünschte sich, Schriftstellerin zu werden. Nach der Ausbildung zur Speditionskauffrau, dem Umzug in die Nordheide und der Geburt ihrer Tochter erfüllte sie sich 2014 schließlich mit „Knutschflecke gibt’s später“ diesen Traum. 2015 folgte »Mit Schirm, Charme und Kaktus«.
Silvia Konnerth schreibt über Frauen, die sich dem Leben stellen, über Freundschaften und Familienbande. Und über die Liebe, ohne die es all dies nicht gäbe..
(Quelle: Amazon.de)
Homepage der Autorin: www.silviakonnerth.de
Facebook: www.facebook.com/autorinsilviakonnerth

Inhalt:
Kerstins Traummann ist ein rassiger Italiener, der vor kurzem wegen dringender Angelegenheiten nach Italien auf das Weingut seiner Familie gereist ist. Kurzerhand beschließt Kerstin ihn dort zu überraschen. Doch schon der Weg dorthin erweist sich für Kerstin als eine echte Herausforderung. Und endlich angekommen erscheint ihr Enricos Freude über ihren Besuch eher verhalten. Während ihr Schwiegermutter in spe ihre Abneigung gegen die deutsche Freundin ihres Sohnes nur allzu deutlich zeigt. Und zwar bei jeder Gelegenheit! Als wäre das noch nicht genug, taucht dieser nervige Franzose aus dem Flugzeug auch noch überall auf.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, der Titel „Mit Schirm, Charme und Kaktus“ und das dazu gehörige Cover sind für mich doch recht außergewöhnlich und ich hätte diesen Roman vermutlich übersehen. Zum Glück wurde er mir von einer lieben Freundin empfohlen. Denn im nachhinein betrachtet passen Titel und Cover ganz hervorragend zu diesem Buch.
Kerstin ist eine Protagonistin, die vielleicht auf den ersten Blick ein wenig oberflächlich wirkt, aber nach einiger Zeit wurde sie mir richtig sympathisch und stellenweise hatte ich auch arges Mitleid mit ihr. Enrico, ist so, wie wir uns einen typischen Italiener öfter mal vorstellen: Ein toller Kerl, gutaussehend, charmant und der Mann unserer Träume, aber wenn die „Mamma“ ruft, dann ist das Gesetz. Und in dem Fall leider schlecht für Kerstin. Kerstin steckt das erstaunlich gut weg, sie kämpft für ihre Liebe.
Den Franzosen mag ich persönlich auch sehr, schon alleine weil er Franzose ist 😉
Der Schreibstil und der Humor der Autorin gefallen mir gut. Hier mal ein kleines Beispiel.

Zitat – Kapitel 1: Auszug aus einer SMS von Anna an Kerstin
Und wenn der dir auch nur ein Haar krümmt, mache ich aus Louis eine Louisa. Versprochen. :-* Pass ja auf dich auf!!!

Anna ist übrigens die beste Freundin von Kerstin, die mir auch gut gefällt.
Oder auch hier:

Zitat – Der Franzose trifft mal wieder auf Kerstin
»Soll ich dir helfen, von der Mauer wegzukommen, Chérie?«
Aufgebracht fuhr ich hoch. »Nenn mich nicht so! Ich bin doch keine Praline!«

Mit Amilia hat Silvia Konnerth eine tolle Kulisse erschaffen. Ich konnte die Landschaft fast real vor meinem geistigen Auge sehen … auch die Stufen! Im Geiste habe ich mich schon dort hochhecheln gesehen.
Die Geschichte an sich ist natürlich nicht neu erfunden, aber die Liebe und ihre Verwirrungen und Verwicklungen sind nun mal uralt und immer wieder neu.
Mein heimlicher Lieblingsprotagonist ist übrigens Alberto. Aber wer das ist, das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Mein Fazit:
Ein schöner Roman, der zum entspannen und schmunzeln einlädt.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Das Debüt von dieser Autorin heißt übrigens: „Knutschflecke gibt’s später“ und erzählt die Geschichte von Kerstins bester Freundin Anna.

 

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