Rezension: „Sommer in St. Ives“

Sommer in St. Yves

„Sommer in St. Ives“
Anne Sanders
Kindle Edition [klick], ASIN: B0196UATBO, € 9,99
Taschenbuch [klick], ISNB: 978-3764505462, € 14,99
416 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
erschienen: Mai 2016

Die Autorin:
Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman Sommer in St. Ives dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen sofort und war wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste..
(Quelle: randomhouse.de)

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Inhalt:
Großmutter Elvira hat ihre gesamte Familie zu einem gemeinsamen 6wöchigen Urlaub in Cornwall gebeten. Davon ist die Familie absolut nicht begeistert – eher das Gegenteil ist der Fall, aber da Großmutter nicht mehr die Jüngste ist und der geliebte Großvater vor genau einem Jahr verstorben ist, fliegt die ganze Familie nach St. Yves, um Elvira in dieser schweren Zeit beizustehen.
Doch das Verhalten von Elvira gibt den sowieso schon ziemlich genervten Familienmitgliedern Rätsel auf. Und dann lässt sie auch direkt am zweiten Abend eine richtige Bombe platzen.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit der Reise von Elviras Familie nach St. Yves und während dieser Reise kann man die fünf (Elviras Tochter Samantha mit Ehemann, Tochter Lynda (27), Tochter Lola (26) und Sohn Luca (17))näher kennenlernen. Alle fünf haben völlig unterschiedliche Charaktere und Harmonie scheint nicht gerade ihre Stärke zu sein. Und genau das zieht sich dann auch so ziemlich durch das ganze Buch. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich ständig jemand streitet, beleidigt ist oder sonst am rumnerven. Ich kann durchaus verstehen, dass solch ein Zwangsurlaub mit der ganzen Familie – noch dazu sechs Wochen lang – ganz schön nervig sein kann, aber das wird ja nicht dadurch besser, wenn man mit der Situation unzufrieden ist, statt sich damit zu arrangieren.
Die Hauptgeschichte dreht sich um Elvira, die ganz offensichtlich einige Geheimnisse in ihrer Vergangenheit hatte und darum wie die Familie so langsam immer mehr davon erfährt. Und es geht um eine ganz große Liebe.
Das Buch ist zum größten Teil aus der Sicht von Lola geschrieben. Dazwischen gibt es Rückblicke in die Zeit als Elvira jung war. Diese Rückblicke lassen den Leser so nach und nach verstehen, warum diese Familie so ist wie sie ist.
Für den Humor in der Geschichte sorgt Luca, der mir mit seinem trockenen Kommentaren und mit seinen Zeichnungen immer zum lächeln brachte. Und sogar Lynda, die ich eigentlich überhaupt nicht mochte, konnte mich einmal richtig zum Lachen bringen. Ich mochte auch Lola, Sam und Chase. Trotzdem konnte das Buch mich nicht so wirklich begeistern, ich konnte die Art von Samantha und Lynda einfach nicht ab.

Mein Fazit:
Das Buch ist ein bisschen Familiengeschichte und ein bisschen Sommer- und Urlaubsromantik, aber es kommt auch mit einer tieferen Botschaft daher.

Meine Wertung:
3,5 von 5 Herzen – aufgerundet auf vier, da drei Herzen zu wenig sind.

 

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