Blogtour: „Mea Suna – Das Interview“

Ich durfte ein langes und ausführliches Gespräch mit Any Cherubim führen und ich habe die ganz große Ehre, dass es ihr allererstes Autoren-Interview war. (Copyright für das Autorenfoto: Any Cherubim)

Beate: Liebe Any,
ich freue mich total, das du dir die Zeit nimmst und  für meine Buch-Plaudereien Rede und Antwort stehst.

Any: Ich freue mich auch sehr. Das ist mein erstes Interview und ich bin ein wenig aufgeregt.

Beate: Oh, dann ist das für mich ja eine doppelte Freude. Danke dafür. Aber aufgeregt musst du nicht sein. Oder vielleicht doch, mal sehen was mir an Fragen so alles einfällt 😉 Aber vielleicht stellst du dich erst mal kurz vor, für diejenigen unter meinen Lesern, die dich noch nicht kennen.

Any: Okay, viele glauben ja, das Any Cherubim ein Pseudonym ist, aber dem ist nicht so. Ich heiße Anita Cherubim, bin 39 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in Freiburg.

Beate: Na das ist tatsächlich eine Überraschung.
Du sagst Familie. Hast du Kinder? Einen Ehemann, einen Brotjob?

Any: lach, ich habe 3 Söhne im Alter von 11, 14 und 16 Jahren, bin seit 16 Jahren verheiratet und arbeite nachts nebenher in einer Spedition.

Beate: Na, wenn das mal kein Fulltime-Job ist. Wann bitte kommst du denn da noch zum schreiben?

Any: Das stimmt, ich hab wirklich viel zu tun. Aber immer noch genug Freizeit, die ich mir einfach stibitze. Jeden Abend und natürlich das Wochenende. Aber mal ehrlich, all dies wäre nicht möglich, wenn mein Mann mir nicht den Rücken stärken und mich unterstützen würde.

Beate: Dann hast du bereits vor 16 Jahren eine richtige Entscheidung getroffen 😉 
Die Frage, die wohl alle Autoren in einem Interview gestellt bekommen lautet: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Any: Eigentlich habe ich schon immer geschrieben. Anfangs war es nur ein kleines Hobby für mich selbst, das ich sobald ich schwanger war, ganz hinten anstellte und es schließlich im Laufe der Zeit aufgab. Als Mutter von 3 Söhnen lag mein Hauptaugenmerk bei den Kindern. Bis ich dann 10 Jahre nach meiner ersten Schwangerschaft diesen unbändigen Drang verspürte eine Geschichte schreiben zu müssen – ja, müssen. Ich hatte damals das Gefühl sonst nicht richtig atmen zu können, wenn ich meine Gedanken nicht aufs Papier bringen würde.

Beate: Das klingt gefährlich (nicht richtig atmen zu können). Wie ging es weiter? Hast du einfach drauf losgeschrieben? Was hat deine Familie zu diesem „Zustand“ gesagt? Und wurde diese Geschichte dann auch veröffentlicht?

Any: So entstand damals mein Debütroman „Half Moon Bay“. Ich schrieb es einfach runter, ohne der üblichen Arbeitsweise einen Plot oder Charaktere auszuarbeiten. Außer meinen Kindern und mein Mann wusste niemand etwas davon. Ich schrieb es ja schließlich auch nur für mich. Als ich dann ein paar Wochen später zu Bookrix fand, stellte ich die Geschichte dort kostenlos ein. Innerhalb eines Jahres hatte ich so viele Leser, sodass Mitarbeiter von Bookrix auf mich aufmerksam wurden und mich fragten, ob ich nicht das Buch veröffentlichen wollte. Und so wurde ich von der Hobbyschreiberin zur Indie-Autorin 😀

Beate: Wow! Und was hat deine Familie dazu gesagt?
Ich gehe mal davon aus, dass du plötzlich ziemlich viel Zeit mit schreiben verbracht hast?

Any: … lach, ja stimmt. Das Schreiben nimmt die meiste Zeit ein. Aber ich liebe es und wünschte, ich könnte es hauptberuflich machen. Natürlich war meine Familie total überrascht, weil niemand damit gerechnet und mir das auch gar nicht zu getraut hat (ich muss heute noch schmunzeln, wenn ich an die Gesichter denke *grins*).

Beate: Und dann kam Mea Suna? Magst du uns ganz kurz was über die Story erzählen?

Any: Nein, zu als zweites kam „Das Geheimnis der Cherubim“. Eine kleine Romantasy Geschichte. Noch während Half Moon Bay überarbeitet wurde, formte sich schon Mea Suna in meinem Kopf. Und schweren Herzens musste ich diese Geschichte erst einmal zurück schieben. Aber als ich endlich frei und die beiden anderen Bücher veröffentlicht waren, gab es für mich kein Halten mehr. Man kann sagen, dass ich fast zwei Jahre an Mea Suna arbeitete, bis der Verlauf, die Charaktere und alle Szenen stand. Geschrieben war die Geschichte relativ schnell. Für Band 1 benötigte ich 4 Monate und für Band 2 eigentlich nur 7 Wochen. Aber die Überarbeitung der Bände nahm natürlich die meiste Zeit ein.

Beate: Zwei Jahre? Das ist eine ganz schöne Zeit. Wenn ich bedenke, dass ich beide Teile in einem Rutsch gelesen – nein, besser gesagt inhaliert – habe … also in gut 24 h. Das muss man sich als Leser erst mal bewusst machen …
Mea Suna spielt an mehreren verschiedenen Schauplätzen. Dürfen wir verraten wo es überall spielt? Und wie bist du auf die unterschiedlichen Schauplätze gekommen?

Any:  Ich denke schon, dass ich in diesem Interview das eine oder andere verraten kann. Der Leser soll ja auch wissen, was ihn erwartet 😉 Mea Suna – Seelensturm spielt hauptsächlich in Amerika, genauer gesagt in Bayville, einem kleinen Küstenort von New York. Im zweiten Band Seelenfeuer reisen meine Protas an die verschiedensten Orte z.B. nach Grace Island eine der Bermuda Inseln, nach Madrid und schließlich nach Rom. Immer wenn ich ein Buch beginne, suche ich mir die Orte genau aus und da ich als Mutter und Nachteule nicht so viel Zeit habe, die Städte zu bereisen, bin ich für die Erfindung Google Earth sehr dankbar 😉 . Aber gleich zu Beginn war mir klar, dass die Geschichte einen großen Teil in Madrid (Spanien) spielen würde, da ich Halbspanierin bin und ich eine große Familie dort habe. Leider komme ich nicht so oft dazu, meine Familie dort zu besuchen.

Beate: Halbspanierin? Ich glaube jetzt werde ich ein wenig neidisch. Sprichst du auch spanisch?

Any: leider nicht perfekt, aber ich könnte mir etwas zu essen bestellen 😀

Beate: Na ok. das könnten wir dann zusammen hinkriegen. Aber über Pollo, Gambas und Cerveza geht mein Spanisch leider nicht hinaus.
Zurück zu Mea Suna: Du hast gerade erzählt, dass es deiner Familie und deinen Wurzeln zu verdanken ist, dass ein Teil in Madrid spielt. Gibt es noch mehr was dich ganz persönlich mit Mea Suna verbindet?

Any: Oh ja, es gibt sogar einiges, was mich ganz persönlich verbindet. Zum Beispiel meine Oma. Ich wollte sie in Mea Suna mit einbinden, sie unvergesslich werden lassen und ich glaube, das ist mir auch ganz gut gelungen. Sie hat die Rolle der Sekretärin Carmen Rodea in Band 2. Alles was ich in diesem Kapitel beschreibe ist genauso gewesen. Ihr Äußeres, ihre Mimik, die Wohnung, einfach alles. Leider verstarb sie vor 2 Jahren. Sie, in meinem Buch zu verewigen, mit all ihren Marotten, die ich so beschrieben habe, war ein sehr schönes und mit vielen Erinnerungen behaftetes Erlebnis für mich. Da habe ich beim schreiben schon die eine oder andere Träne geschluckt.
Und dann ist da noch meine Tante Angela, eine sehr lustige Person, die die Rolle der Schwester Angela in meinem Buch übernommen hat. Natürlich ist sie in Wahrheit keine Nonne, aber wer sie kennt wird über ihre Rolle in meinem Buch schmunzeln.

Beate: Wie schön. Ich bin mir sicher, deine Oma ist sehr glücklich darüber. Aber Margarine in den Kaffee? Nee, oder?
Und Schwester Angela hat mir auch sehr gut gefallen, ich musste oft über sie und ihre Moralvorstellung schmunzeln.

Any: Ja, meine Oma hat wirklich immer ein Stückchen Margarine in ihren Kaffee getan, was uns natürlich immer mit dem Kopf schütteln ließ. Sie war schon eine sehr ungewöhnliche Frau, mit dem Herz am richtigen Fleck. … hach, ich vermisse sie….
Meine Tante Angela ist genau das Gegenteil von der Angela in meinem Buch. Sie ist laut, lustig und diese Moralvorstellungen der Nonne, kann sie überhaupt nicht teilen. Ich fand es sehr lustig, ihr diesen Charakter zu zuschreiben.

Beate: Oh, hat sie es gelesen? Wenn ja, was sagt sie dazu?

Any: Nein, leider noch nicht. Da sie ja kein Deutsch versteht. Vielleicht kann ich Mea Suna eines Tages übersetzen lassen.

Beate: Ach stimmt, das habe ich jetzt gar nicht bedacht. Dann hoffe ich mit dir, dass Mea Suna nun auch Spanien und danach noch den Rest der Welt erobert. Verdient haben Jade und Amy das auf jeden Fall. Und falls es irgend jemanden in Deutschland geben sollte, der die Dilogie noch nicht kennt …. selbst schuld 😉
Wie geht es jetzt weiter?

Any: Eigentlich wollte ich nach Mea Suna eine 3 monatige Schreibpause einlegen. Aber es kam ganz anders. Während ich beim Schreiben von Mea Suna II einen kleinen Hänger hatte, löschte ich frustriert die Seiten. Komischerweise entstand dabei eine neue Romanidee in meinem Kopf, die ich natürlich sofort aufgeschrieben habe. Und als Mea Suna Band 2 dann im Handel war, konnte ich es nicht länger erwarten, um damit beginnen zu können.

Beate: Mea Suna II ist seit März im Handel, d. h. wir dürfen hoffen, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis wir Neues von dir lesen können?

Any: Ja, das dürft ihr. Trotzdem möchte ich mich nicht festlegen, wann genau. Es werden 3 Liebesromane sein, also eine kleine Reihe. Ihr dürft gespannt sein.

Beate: Das bin ich auf jeden Fall und ich bin sicher, meine LeserInnen auch.
Liebe Any, ich könnte mich noch ewig so mit dir unterhalten … aber ich fürchte das würde den Rahmen eines lesenswerten Interviews sprengen, deswegen kommen wir jetzt einfach mal zu meinen zehn Standardfragen, die bisher jede meiner Interviewpartnerinnen über sich ergehen lassen musste … Es sind die „oder“-Fragen, aber Du darfst sie natürlich auch gerne ausführlicher beantworten, wenn du magst.

Meer oder Berge?

Any: natürlich Meer, Berge habe ich vor meiner Nase 😉

Beate: Sommer oder Winter?

Any: hm … beides hat schöne, aber auch nervige Seiten

Beate: Europa oder Amerika?

Any: Ich bin ein Amerika Fan.

Beate: Bei dieser Frage habe ich mich vor kurzem gefragt, was ein männlicher Autor wohl darauf antworten würde, wenn ich denn mal einen interviewen würde 😉 Dennoch: High Heels oder Birkenstock?

Any: lol, ich tendiere da zu Birkenstock. Ich mag es bequem. Bei High Heels müsste ich immer jemanden mitnehmen, der mich stützt und auffängt, falls ich (garantiert) falle. 😀
Dennoch haben meine Schuhe meistens Absätze.

Beate: Jetzt muss ich laut lachen. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich sowas immer sofort bildlich vor mir sehe?
Hund oder Katze?

Any: Hund

Beate: Rose oder Gänseblümchen?

Any: Ich liebe weiße Rosen. Aber Gänseblümchen find ich auch nett.

Beate: Sekt oder Bier?

Any: beides 😉

Beate: Weißbrot oder Vollkornbrot?

Any: Auch beides. Ich liebe gutes Essen. Ich mag aber auch mal ne Curry Wurst, oder was ganz typisch für Freiburg ist: eine „lange Rote vom Markt“ Die wird natürlich in keinem Körnerbrötchen serviert.

Beate: Kaffee oder Tee?

Any: Ganz klar KAFFEE und zwar in allen Variationen (außer in solchen, wie es meine Oma gerne gemacht hat). Aber ohne Kaffee bin ich nur ein halber Mensch.

Beate: Kartoffeln oder Nudeln?

Any: beides lecker 🙂

Beate: Ob du es glaubst oder nicht, aber du hast es geschafft. Und? Immer noch aufgeregt? War es schlimm?

Any: WAS!!! Och, … schon zu Ende! Und aufgeregt bin ich gar nicht mehr. 🙂

Beate: Ja, leider schon zu Ende. Ich könnte noch ewig weiter mit dir plaudern, aber ich fürchte meine LeserInnen würden einen Blogbeitrag von 3,50 m nicht bis zu Ende lesen 😉
Any, es hat total viel Spaß gemacht mit dir und ich bin megastolz darauf, dass ich die Ehre hatte das erste Interview mit dir führen zu dürfen!

Any: Es war mir auch eine Ehre und ich fand es toll. Vor allem, da es mein erstes Mal war, liegt mir die Frage im Mund: na Schatz, *rauchrauspust* wie war ich?

Beate: *autsch – lachend unterm Tisch wieder vorkriech* oh Schatz, du warst großartig!

Any: Eins kann ich dir sagen, mein allererstes „Erstes Mal“ hat nicht so viel Spaß gemacht, wie dieses „Erste Mal“ *lol*

Beate: *und nochmal unterm Tisch vorkrabbel* – ich sag da jetzt mal nix zu *fettgrins* Das Schlusswort spar ich mir an dieser Stelle. Wer dieses Interview nicht bis zu Ende gelesen hat, ist selbst schuld 😉 Ich jedenfalls habe mich dabei köstlich amüsiert.

 

Wie versprochen gibt es am Ende der Blogtour auch tolle Geschenke von Any. Wenn ihr dafür in den Lostopf hüpfen wollt, müsst ihr folgende Fragen (bis spätestens 29.06.2014 – 16.00 h) beantworten:
Wie hat euch das Interview gefallen und was würdet ihr Any gerne noch fragen?
Bitte antwortet etwas ausführlicher  Wer nur “gut” schreibt, der kommt nicht in den Lostopf. Jetzt bin ich sehr auf eure Meinungen und Fragen an Any gespannt und wünsche euch natürlich viel Glück für das Gewinnspiel.

Ohne ein paar Regeln, geht es leider auch für Any’s Geschenke nicht, deswegen beachtet bitte die folgenden Punkte:

  • Ihr könnt auf jedem der Tour-Blogs Fragen beantworten. Eure Antworten müssen bis spätestens 29.06.2014 um 16.00 h eingegangen sein.
  • Für jede (richtige) Antwort erhaltet ihr ein Los.
  • Alle, die auf jedem der Tour-Blogs die Frage (richtig) beantwortet haben, bekommen ein Zusatzlos.
    Damit hat jeder die Chance mit maximal 7 Losen im Topf zu landen. Allerdings kann jeder Teilnehmer nur maximal ein Geschenk erhalten.
  • Wer welches Geschenk erhält, wird ausgelost.
  • Mit der Teilnahme an der Auslosung für die Geschenke erklärt ihr euch einverstanden, dass euer Name auf den Blogs und anderen Plattformen im Internet (z.B. bei facebook) veröffentlicht wird.

Und nicht vergessen, morgen geht es bei Silke auf Fairy Book weiter.

Ach ja, wer meine Rezensionen zu Mea Suna noch nicht kennt, der kann sie hier finden:
Rezension zu Mea Suna – Seelensturm (Bd. 1) [klick]
Rezension zu Mea Suna – Seelenfeuer (Bd. 2) [klick]

Hier noch mal ein Überblick über alle Bücher, die Any Cherubim bis jetzt veröffentlicht hat:

 

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Ankündigung: „Blogtour zu Mea Suna“

Ich freu mich riesig, dass ich euch heute die Blogtour zu der Dilogie

„Mea Suna“ von Any Cherubim

ankündigen darf.

Sechs Tage lang werden wir euch rund um die Dilogie und natürlich auch über die Autorin informieren. Und ich kann euch schon heute versprechen, dabei gibt es einige erstaunliche Hintergrundinformationen, die ihr so bisher noch nie gelesen habt.


Band 1: Mea Suna – Seelensturm
Band 2: Mea Suna – Seelenfeuer

Eine spannende Fantasy-Geschichte rund um die Zwillinge Jade und Amy, Illustris und Taluris. Absolut lesenswert!

 

 

Unsere Tourdaten sind:
23.06. – Buchsüchtige
24.06. – BuchZeiten
25.06. – Buch-Plaudereien (also hier bei mir)
26.06. – Fairy-book
27.06. – Manu’s Tintenkleckse
28.06. – Zeilenreichtum

Und wie bei eigentlich jeder tollen Blogtour hat Any Cherubim für euch ein paar tolle Geschenke vorbereitet.

Das sind …

  1. Mea Suna – Seelensturm und Mea Suna – Seelenfeuer – als Taschenbuchpaket, natürlich von Any Cherubim signiert plus ein Lesezeichen
  2. 1ein Schmucklesezeichen
  3. ein Set Charms – Mea Suna – Seelensturm und Mea Suna – Seelenfeuer plus ein Lesezeichen
  4. ein Charms Mea Suna – Seelensturm ) plus ein Lesezeichen
  5. ein Charms Mea Suna – Seelenfeuer plus ein Lesezeichen
  6. ein Paket mit beiden eBooks Mea Suna – Seelensturm und Mea Suna – Seelenfeuer
  7. ein eBook Mea Suna – Seelensturm  (wenn der/die Gewinner/in Band 1 schon kennt, gibt es natürlich Mea Suna – Seelenfeuer)

Na? Was sagt ihr dazu? Genial, oder? Also nicht vergessen! Die Tour startet schon morgen und zwar bei Buchsüchtige!

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Blogtour: „Stern der Macht – Interview mit Elvira Zeißler“

Im Rahmen der Blogtour hatte ich das große Vergnügen mit Elvira Zeißler zu plaudern.


Wollt ihr mehr über sie erfahren? Ich habe ihr ein paar Löcher in den Bauch gefragt und sie hat geantwortet 😉

Beate: Elvira, ich freue mich, dass wir beide heute ein wenig über dich plaudern können.

Elvira: Danke Beate, ich freue mich auch sehr.

Beate: Stell dich doch bitte, für alle, die dich noch nicht kennen, kurz vor.

Elvira: Gern. Ich bin 33 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und meinen zwei süßen Töchtern im malerischen bergischen Land. Von Beruf bin ich Personalreferentin bzw. HR Business Partner, wie es auf „Neudeutsch“ so schön heißt. Und neben meiner Familie gilt meine besondere Leidenschaft natürlich den Büchern.

Beate: Alle Achtung, das hört sich nach einem sehr gefüllten Tag an. Von deiner zweiten Tochter, weiß ich ja, dass sie noch sehr klein ist. Ich schätze, sie ist jetzt so ca. 6 – 9 Monate? Und deine Große?
Wie schaffst du das? Einen Brotjob, zwei Kinder, einen Ehemann und dann auch noch so tolle Bücher zu schreiben?

Elvira: Die Kleine ist gerade 8 Monate, die Große dreieinhalb Jahre, da wird es nie langweilig ;). Aber du hast recht, auf Dauer werde ich das so wohl nicht durchhalten können, auch wenn mir mein Mann seeehhr viel im Haushalt hilft. Über kurz oder lang werde ich mich zwischen dem Bürojob und den Büchern entscheiden müssen und ich hoffe sehr, dass die Waage zugunsten des Schreibens ausfällt. Denn ehrlich gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, jemals damit aufzuhören.

Beate: Oh ja, wenn da eine Entscheidung fallen muss, dann hoffe ich auch sehr, dass sie zugunsten des Schreibens ausfällt. Es wäre nämlich sehr, sehr schade, wenn wir nicht noch weitere tolle Bücher von dir zu lesen bekommen würden.
Wenn ich mir so ansehe, welche Bücher du schon geschrieben hast, dann ist das eine interessante Mischung. Ein Kinderbuch, Lyrik, Fantasy und Mystery Romance. Wie kommt das?

Elvira: Das hat verschiedene Gründe. Das Kinderbuch ist, glaube ich, offensichtlich :). Auf einmal hatte ich einfach verschiedene Geschichten im Kopf, in denen ein kleines Mädchen die Hauptrolle spielt. (Meine Große mag sie übrigens schon ganz gern). Lyrik habe ich eigentlich schon immer geschrieben und die zwei Lebenszeichen-Bände, dienten einem ganz bestimmten Anlass. Die hatte ich zur Geburt meiner Nichte verfasst und ein schönes Baby-Album damit gestaltet. Und was meine Romane angeht: für mich stand schon ganz früh fest, dass ich nicht immer nur in einem Genre schreiben will, weil mir das zu langweilig würde. Selbst innerhalb eines Genres wie z.B. Mystery Romance versuche ich Variationen einzubauen: mal ist es ein Geist, mal ein Außerirdischer und ein andermal magische Amulette. Und ich kann mich bis heute nicht entscheiden, was ich eigentlich lieber schreibe – Fantasy oder Romance. Ich schätze, das kommt auf die Laune an. Daher wird in Zukunft vermutlich beides immer mal wieder bei mir auf dem Programm stehen.

Beate: Das kann ich gut verstehen, mir als Leserin geht es ja genauso. Immer nur ein Genre wäre mir auf Dauer sicher auch zu langweilig.
Was bist du für ein Schreibtyp? Wie, wann und wo kommen deine Ideen? Schreibst du einfach drauf los oder arbeitest du mit Struktur?

Elvira: Das ist sehr unterschiedlich und hat sich im Laufe der Zeit auch stark geändert. Bei „Dunkles Feuer“ hatte ich noch alles kapitelweise sehr genau geplant. Mittlerweile arbeite ich sehr viel freier und lasse die Geschichte und die Charaktere sich einfach entwickeln. Solange sie sich ungefähr in die richtige Richtung bewegen und die wichtigen Meilensteine erreichen, lasse ich ihnen sehr viele Freiräume 😉 Wenn ich ein Buch beginne, weiß ich ganz genau, wie das Ende aussehen soll, aber nicht, wie man es erreicht. Spätestens ab der Hälfte des Romans setze ich mich jedoch hin und überlege strukturiert, was noch geschehen muss, damit das angestrebte Ende auch erreicht werden kann. Struktur und freies Schreiben gehen bei mir also gewissermaßen Hand in Hand, die Protagonisten bekommen immer die Unterstützung, die sie gerade brauchen ;).

Beate: Wann hast du angefangen mit dem Schreiben? Und wann dein erstes Buch veröffentlicht? Und welches war das?

Elvira: So richtig mit dem Schreiben begonnen habe ich mit etwa 14 Jahren, da hatte ich eine ausgeprägte Lyrik-Phase und danach habe ich mich an Kurzgeschichten versucht. Mit 17 hatte ich dann angefangen, „Dunkles Feuer“ zu schreiben. Zu der Zeit hatte ich sehr viel gelesen, Liebesromane vor allem. Aber viele von denen hatten mich nicht wirklich berührt. Also hatte ich beschlossen, selbst einen Roman zu schreiben, den ich gern lesen würde. Ich wollte tiefe und ehrliche Gefühle zum Ausdruck bringen und sie den Leser auch spüren lassen. In den folgenden Jahren hatte ich das Manuskript (ja, ich habe es noch mit der Hand geschrieben!) immer mal wieder hervorgeholt und ein wenig daran gearbeitet. Insgesamt 7 Jahre habe ich daran geschrieben. Und als es fertig war, habe ich natürlich versucht, es in einem Verlag unterzubringen. Über ein Jahr lang habe ich nur Absagen kassiert und den Roman schließlich 2007 in einem kleinen (und immerhin sehr günstigen) Zuschussverlag veröffentlicht. Mittlerweile gibt es den Verlag schon gar nicht mehr und mein Roman ist jetzt als eBook in allen Shops zu haben.

Beate: Wie schwer war bzw. ist das für dich ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen?

Elvira: Bevor ich zum Selfpublishing kam, war das Schreiben definitv der leichtere Part. Die Verlagssuche hatte mich mit der Zeit so frustriert, dass ich tatsächlich für ein Jahr ganz mit dem Schreiben aufgehört habe. Mittlerweile habe ich alles selbst in der Hand und es macht deutlich mehr Spaß. Wobei das Schreiben für mich nach wie vor (vom Zeitaspekt mal abgesehen) einfacher ist als der ganze Rest. Und im Augenblick sprudeln auch die Ideen. Nach meiner „Stern der Macht“-Trilogie habe ich schon zwei weitere Romane in Planung.

Beate: Super Stichwort! Aber erst mal zur der „Stern der Macht“-Triologie. Wie bist du auf Idee zu dieser Trilogie gekommen?

Elvira: Ich wollte gern mal einen Mystery Romance Roman für Jugendliche / Junge Erwachsene schreiben, nachdem „Seelenband“ doch eher Erwachsene als Zielgruppe hatte. Und dann hatte ich in einem Versandhauskatalog einen interessanten Anhänger gesehen und fing sofort an zu grübeln: was wäre, wenn man mehrere dieser Anhänger zu einem magischen Stern zusammensetzen könnte? Und dann ergab einfach eins das andere. Und schließlich hatte ich so viele Ideen, dass ich beschloss, daraus eine Trilogie zu machen.

Beate: Teil 1 der Trilogie ist ja gerade erschienen und mir hat er gut gefallen. Natürlich fiebere ich jetzt der Fortsetzung entgegen. Wie weit bist du damit? Und wann denkst du werden Teil 2 und 3 erscheinen?

Elvira: Teil 2 ist gerade bei den Tetstlesern und ich habe schon eine erste ganz begeisterte Rückmeldung erhalten. Ihr könnt also gespannt sein. Zum Glück müsst Ihr darauf nicht allzulange warten, „Salomons Fluch“ wird voraussichtlich schon im August erscheinen. Zum dritten Teil möchte ich derzeit noch keine Versprechen machen, da ich im Augenblick wegen der Kinder nicht zum Schreiben komme. Ich hoffe aber, dass es spätestens Anfang 2015 so weit sein wird.

Beate: Das klingt sehr gut. Zumindest was Band 2 betrifft. Für Band 3 finde ich persönlich es zwar schade, wenn ich noch so lange warten muss, aber ich kann es total gut verstehen. Kinder gehen immer vor (zumindest sollte es so sein).
Jetzt aber zu deinem Stichwort von eben: Natürlich bin ich sehr neugierig und ich denke, deine anderen Leser sind das auch. Was sind das für zwei weitere Romane in deiner Planung? Kannst bzw. magst du uns darüber schon genaueres erzählen?

Elvira: Allzuviel möchte ich noch nicht verraten, immerhin sind es bisher nur Ideen. Aber es wird wieder romantisch, wenn dieses Mal zur Abwechslung auch weniger ernst als bei meinen bisherigen Werken werden.  Locker-spritzige Unterhaltung natürlich wieder mit einem Anflug von Fantasy.

Beate: Du machst es spannend. Aber ich fürchte, das wird auch noch ein wenig dauern. Ich warte nun erst mal geduldig auch Band 2 und 3 der „Stern der Macht“-Triologie. Und vielleicht gibt es ja doch auch irgendwann mal einen 3. Feenkind-Band ?!
Ich denke, ich habe dich nun genug zu deinem Autorendasein gelöchert 😉 Kommen wir doch mal zu Elvira Zeißler als Privatperson.
Wenn dein Haus brennt, welche drei Dinge (nicht die Familie, die ist schon in Sicherheit) rettest du?

Elvira: Meinen Laptop, das ist ja wohl klar :). Dann den Ordner mit den wichtigsten Unterlagen und zum Schluss den MP3-Player für meinen Mann.

Beate: Hast du ein Lebensmotto?

Elvira: Nicht ausdrücklich. Aber ich finde es äußerst wichtig, immer ein Ziel vor Augen zu haben.

Beate: Welchen Wunsch willst du dir unbedingt einmal erfüllen?

Elvira: Uff, das ist schwierig. Normalerweise habe ich keine langgehegten Wünsche. Was ich aber mal gern machen würde, wäre eine längere Reise durch Nordamarika.

Beate: Jetzt hast du es auch schon fast geschafft. Jetzt kommen nur noch meine zehn “Oder”-Fragen. Du darfst sie aber natürlich auch gerne ausführlicher beantworten, wenn du magst.

Meer oder Berge?

Elvira: 50/50 😉

Beate: Sommer oder Winter?

Elvira: Sommer

Beate: Europa oder Amerika?

Elvira: Europa

Beate: High Heels oder Birkenstock?

Elvira: Kommt auf den Anlass an. Mittlerweile meist doch eher Birkenstock aber hin und wieder sehr gern ein paar High Heels.

Beate: Hund oder Katze?

Elvira: Oh oh, ich fürchte, jetzt mache ich mich unbeliebt. Eigentlich keins von beidem. Aber wenn es unbedingt sein muss, dann wohl eher eine Katze.

Beate: Rose oder Gänseblümchen?

Elvira: Rose

Beate: Sekt oder Bier?

Elvira: Sekt

Beate: Weißbrot oder Vollkornbrot?

Elvira: Vollkornbrot

Beate: Kaffee oder Tee?

Elvira: Tee

Beate: Kartoffeln oder Nudeln?

Elvira: Reis 🙂

Beate: Liebe Elvira, vielen Dank, dass du dir so viel Zeit genommen hast. Ich fand es unheimlich toll mit dir zu plaudern.

Elvira: Danke, liebe Beate. Ich fand das Interview auch sehr interessant.

Wie versprochen gibt es am Ende der Blogtour auch tolle Gewinne. Wenn ihr dafür in den Lostopf hüpfen wollt, müsst ihr folgende Fragen (bis spätestens 05.04.2014 – 23.59 h) beantworten: Wie hat euch das Interview gefallen und was würdet ihr Elvira gerne noch fragen? Bitte antwortet etwas ausführlicher 😉 Wer nur „gut“ schreibt, der kommt nicht in den Lostopf 😉 Jetzt bin ich sehr auf eure Meinungen und Fragen an Elvira gespannt und wünsche euch natürlich viel Glück für das Gewinnspiel.

Und nicht vergessen, morgen geht es bei Die Seitenflüsterer weiter.

 

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Blogtour: „Stern der Macht“

Endlich ist es soweit. Das neue Buch von Elvira Zeißler erscheint am 1. April!

Es heißt „Herzensglut“ und ist der spannende, romantische und mysteriöse Auftakt der „Stern der Macht„-Trilogie!

Und in den nächsten Tagen, stellen wir euch das Buch und Elvira Zeißler im Rahmen einer Blogtour näher vor. Schon morgen könnt ihr unsere Rezensionen dazu auf unseren Blogs lesen und am Samstag startet unsere Blogtour.

Die Tourdaten sind:
29.03. Nie ohne Buch
30.03. Buch-Plaudereien (also hier bei mir)
01.04. Die Seitenflüsterer
02.04. Manjas Buchregal
03.04. Fairy-Book
04.04. BuchZeiten
05.04. Cinema in my Head

Elvira hat sich auch ein paar tolle Gewinne für euch ausgedacht. Sie verschenkt

1. Platz: USB-Stick mit den eBooks, die Elvira Zeißler bisher veröffentlicht hat
– Dunkles Feuer
– Seelenband, Feenkind – der See des Abschieds
– Feenkind – Im Reich der Feen-
– Kurzgeschichte: Der Schwur des Drachen
– Kurzgeschichte: Im Bann des Dämons
– und natürlich Herzensglut
(wahlweise als epub oder mobi)
2. Platz: signiertes Taschenbuch „Herzensglut“
3. Platz: eBook „Herzensglut“
4. & 5. Platz: je drei Postkarten (eine davon signiert) und je drei Lesezeichen

Gewinnen ist ganz einfach. Während der Tour stellen wir euch auf jedem Blog eine Frage, die ihr per Kommentar im entsprechenden Blog beantworten könnt / sollt. Ist die Antwort richtig, landet ihr im Lostopf. Mitmachen könnt ihr auf jedem Blog und damit eure Gewinnchancen erhöhen, denn für jede richtige Antwort erhaltet ihr ein Los. Die Gewinner werden dann am Ende von Elvira ermittelt.

Es zählen alle richtigen Antworten / Kommentare, die bis zum 05.04.2014 – 23.59 h gepostet sind. Für die Teilnahme müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein und mit der Veröffentlichung eures Namens auf den Blogs und anderen Plattformen im Internet (z.B. bei facebook) einverstanden sein.

Übrigens: Noch bis zum 30.04.2014 könnt ihr „Herzensglut – Stern der Macht (Bd. 1)“ zum sagenhaften Einführungspreis von von 2,99 € vorbestellen! Mit klick auf das Cover kommt ihr direkt zum großen „A“.

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Tour und natürlich viel Glück bei dem Gewinnspiel.

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Blogtour: „Sei mein Stern“ – Die Auslosung

Die fünf Tage unserer Tour sind unglaublich schnell vergangen. 29 Leserinnen haben an unserer Blogtour teilgenommen und einen Lösungssatz eingeschickt.
Der lautete übrigens: Mondbärchen, Andromedaigel und ein verliebter Roboter sind die wahren Helden von Siria.

Gestern hat nun Amandas Glücksigel in den Lostopf gegriffen und die Gewinnerinnen gezogen.

Und *tadaaaaaaa*

1 Kindle geht an …
Nina Best

1 Amazon-Gutschein in Höhe von 20,00 Euro + 2 Book-Charmes gehen an …
Jenny Kümmel

und noch einmal 2 Book-Charmes gehen an …
Jessica Höllisch

 

Herzlichen Glückwunsch, ihr drei!

Bitte schickt eure Postanschrift per Mail an Amanda (amanda.frost@aol.com), damit sie euch euren Gewinn zuschicken kann.

Wir hoffen, ihr hattet mit dieser Blogtour genauso viel Spaß wie wir und sagen Danke, dafür, dass ihr uns auf dieser Tour begleitet habt.

Übrigens … noch bis Mittwoch abend, gibt es die beiden beiden eBooks für nur 99 Cent !!! Also wer sie noch nicht hat, der sollte schnell zugreifen. Hier sind die Direktlinks dazu:

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Blogtour: „Sei mein Stern“

Heute ist der letzte Stopp unserer Blogtour und zwar bei Rica’s Fantastische Bücherwelt 

Dort könnt ihr heute die letzten Buchstaben für den Lösungssatz finden. Falls ihr die Tour nicht von Anfang an verfolgt haben solltet: In jedem Beitrag zu dieser Tour sind Buchstaben versteckt, die ihr sammeln müsst und am Ende solltet ihr einen kompletten Lösungssatz haben. Die Buchstaben sind bereits in der richtigen Reihenfolge. Ihr müsst sie nur noch finden 😉 Hier noch mal die einzelnen Stationen:

11.02. – Fairy-book
12.02. – Mem-o-ries
13.02. – Buch-Plaudereien (also hier bei mir)
14.02. – Manu’s Tintenkleckse
15.02. – Rica’s Fantastische Bücherwelt 

Wenn ihr alle Buchstaben gefunden und den Lösungssatz gebildet habt, dann füllt bitte das Formular unten aus. Dieses Formular findet ihr heute übrigens auch auf den anderen vier Blogs. Es genügt, wenn ihr es einmal ausfüllt.

Einsendeschluß für das Formular ist morgen, also am 16. Feburar um 23.59 Uhr. Jeder, der den Lösungssatz richtig eingesandt hat, wandert in einen Lostopf aus dem Amanda dann die Gewinner zieht. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 18. Februar.

Für die Teilnahme müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein und mit der Veröffentlichung eures Namens auf den Blogs und anderen Plattformen im Internet (z.B. bei facebook) einverstanden sein.

Viel Glück!

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Blogtour: „Sei mein Stern“

Für diesen Blogbeitrag habe ich mich auf eine ganz besondere Reise begeben!

Erschöpft wische ich mir die Schweißtröpfchen von der Stirn. Die Hitze dieses Planeten scheint mich geradezu zu erschlagen. Was ein Glück, dass ich zumindest diesen störrischen Raumanzug losgeworden bin, den ich benötigt habe, um mich von der Erde nach Siria beamen zu lassen, denn der hätte mir voll und ganz die Luft abgestellt.

Bevor ich auf das kugelförmige, silberne Haus zumarschiere, blicke ich noch einmal interessiert um mich. Das Farbenspiel der sirianischen Natur ist einfach überwältigend. Rote Wiesen, violette Wälder und ein grüner Himmel. Vollkommen unglaublich!

Tja, hier befinde ich mich nun. Ich, Beate, eine leidenschaftliche Buchbloggerin, die endlich die Möglichkeit bekommt, einen ihrer Lieblingscharaktere kennenzulernen. Und ihr werdet es nicht glauben, dafür habe ich mich sogar auf einen fremden Planeten beamen lassen.

Ich bin noch nicht richtig an dem Haus angelangt, als eine eingelassene Tür wie ferngesteuert zur Seite fährt.

Und dann steht er vor mir!

Derjenige, der mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht, seit ich seine Geschichte gelesen habe: Melvin – ein Droide der C Klasse. Ein Wunderwerk der modernen Technik, das dank seines durchgeknallten Schöpfers anscheinend zu Gefühlen in der Lage ist.

Mit einem kaum vernehmbaren, klappernden Geräusch kommt er auf mich zu und streckt mir seine stählerne Hand entgegen, nach der ich ein wenig zögerlich greife. Sein metallischer Schädel glänzt in den Strahlen der beiden roten Sonnen.

„Hallo Melvin“, begrüße ich ihn.

Er blickt mich eine Zeit lang wortlos an. „Beate“, flüsterte er dann, mit beinahe ehrfurchtsvollem Unterton, während er immer noch meine Hand festhält. „Ich freu mich ja so, dass du da da bist.“

„Du freust dich?“

„Klar doch. Mir fliegt glatt ne Schraube aus dem Gehäuse, wenn ich mir überlege, dass du den ganzen weiten Weg auf dich genommen hast, nur um mich kennenzulernen. Setz dich doch.“

Er lässt meine Hand los und weist auf einen kleinen Tisch und zwei Bänke, die vor dem Haus stehen. Ich sinke auf eine der Bänke und rieche den penetranten Eukalyptusduft des Tees, den Melvin fürsorglich bereitgestellt hat. Wie süß von ihm.

„Nun ja, Melvin, so etwas wie dich gibt es nicht alle Tage, und schon gar nicht auf der Erde. Aber ich meinte, wie ist es eigentlich möglich, dass du dich freuen kannst?“

Er zuckt leicht mit den blechernen Schultern. „Tja, trotz meines Gehirns von der Kapazität eines eurer Großrechner, habe ich bisher nicht herausgefunden, wie genau das funktioniert. Mein Erbauer, Simon, ist ein wahres Technikgenie. Auf irgendeine Art und Weise hat er es geschafft, mir Gefühle einzuprogrammieren.“ Leise knirschend rutscht er auf den Stuhl mir gegenüber.

„Verstehe, und ist das nur bei dir so?“

Melvin schüttelt den Kopf. „Nein, Simon hat alle Roboter auf Siria so programmiert. Aber anscheinend wirkt sich das bei jedem von uns anders aus. Ha, mir geht es da noch gut. Ein Kollege von mir ist völlig depressiv. Der ist jeden Tag kurz vor dem Verrosten vor lauter Rumgeheule.“

Ich nicke. „Und deshalb also konntest du dich in Jana verlieben?“

Melvin lehnt sich ein wenig zurück und blickt gen Himmel. „Ohhh, Jana! Was für eine tolle Frau!“, haucht er. Ein paar Sekunden lang scheint er sich seinen Tagträumen hinzugeben, dann fällt ihm meine Anwesenheit anscheinend wieder ein und er blickt mich mit seinen rot leuchtenden Augen direkt an. „Aber vergessen wir das, du bist schließlich auch nicht ohne. Gehst du dir mal mit mir ein Kännchen Öl teilen?“

Völlig überrumpelt schlucke ich vernehmlich. „Melvin … bitte!“

„Was? Du hast Lichtjahre für mich überwunden, ich finde das soooo romantisch!“

Ja, aber … nein. Doch nur um dich zu interviewen!“

Melvin winkt lässig ab. „Schon klar. Aber doch nur, weil du mich unwahrscheinlich süß und unwiderstehlich findest, seit du „Sei mein Stern“ gelesen hast. Gib’s zu.“

Ja, schon“, winde ich mich ein wenig. „Aber ich bin doch verheiratet. Ich …“

„Keine Sorge, von mir wird keine Menschenseele etwas erfahren“, fällt er mir ins Wort.

Ich schüttelte vehement den Kopf. Hach, so hatte ich mir das Interview irgendwie nicht vorgestellt. „Nein, ich wollte damit sagen, ich bin eine erfolgreiche und ernsthafte Bloggerin auf der Erde, und ich will lediglich deine Schöpferin unterstützen.“

Melvin sackt ein wenig in sich zusammen. „Ohhhhh, und ich dachte es geht um mich? Na ja, versteh mich nicht falsch, Amanda Frost ist natürlich auch eine Wahnsinnsbraut. Aber ich glaube, ihr Mann sieht es nicht gerne, wenn ich mich ihr nähere.“

Irritiert runzle ich die Stirn. „Sag mal, dreht sich alles in deinem Leben nur um Frauen?“

Melvin hebt abwehrend eine seiner Metallhände. „Nein, nein, nur bei so tollen Frauen wie dir, Jana oder Amanda schmoren mir ab und zu die Schaltkreise durch. Grundsätzlich bin ich für andere Sachen zuständig: putzen, aufräumen, Besorgungen machen und auf diese nervigen Mondbärchen aufpassen.“

„Nervig, von wegen. Ich liebe sie. Selten etwas so Süßes kennengelernt.“

Melvin blickt zu Boden. „Ja, das sehe ich, Castor liegt dir schon die ganze Zeit zu Füßen und wechselt andauernd die Farbe. Anscheinend mag er dich.“

Irritiert blicke nun auch ich nach unten. Tatsächlich! Ein Mondbär! Ich kann es kaum glauben. Vorsichtig kraule ich Castor sanft im Nacken, sofort wird sein Fell eine Nuance heller. „Die Kleinen sind der absolute Renner bei Amandas Lesern, natürlich genau wie du.“

„Puh, da bin ich aber froh. Ich hatte schon Angst, mich mag keiner. Ach übrigens, könntest du bitte aufhören, die Essenspillen zu zerkrümeln, die ich extra für dich bereitgelegt habe. Sonst muss ich nur wieder alles saubermachen. Ja ja, es achtet eben doch niemand auf die Gefühle eines Roboters.“

Verwundert beäuge ich die kleinen weißen Tabletten, die neben der Teetasse liegen. „Oh, entschuldige, bitte. Ich hielt das für Süßstoff. Dass die Leute hier so etwas essen, werde ich wohl nie verstehen. Herrje, mir wird gerade ein wenig schwindelig.“

Sofort springt Melvin auf. „Ach du lieber Kurzschluss, wir hätten bei diesen warmen Temperaturen nicht draußen sitzen sollen. Das bist du nicht gewöhnt. Lass mich dich ins Haus tragen.“

Und bevor ich noch heftigen Widerstand einlegen kann, hat Melvin mich schon unter Armen und Beinen gepackt und hochgehoben. „Ahhhhh, huch Melvin! Wow, du bist aber stark.“

„Beate du bist leicht wie eine Feder, ich könnte dich um den ganzen Planeten tragen.“

„Das ist zwar sehr lieb von dir, aber du solltest mich jetzt wieder absetzten. Leider muss ich zur Erde zurück.“

Er gehorcht aufs Wort. Sanft stellt er mich auf den Füßen ab. „Wie schade, du bist doch eben erst angekommen. Ich könnte noch stundenlang mit dir reden. Aber gut, dann bringe ich dich wieder ins Regierungsgebäude, damit du zurückgebeamt werden kannst. Aber nur, wenn du versprichst, mich mal wieder zu besuchen!“

Ich strahle. „Natürlich, das tue ich ganz bestimmt. Und wenn du brav bist, stell ich dich bei der nächsten Gelegenheit meiner Küchenmaschine vor, hihi!“

© Amanda Frost

Na? Was sagt ihr zu meinem Ausflug nach Siria? Und zu Melvin? Meinem heimlichen Lieblingsprotagonisten!

In meinem Beitrag sind 11 rote Buchstaben versteckt. Habt ihr sie alle gefunden? Gut! Dann geht es morgen bei Manu’s Tintenkleckse weiter. Am Ende der Tour verraten wir euch dann auch wie ihr euren Lösungssatz einreichen könnt.

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß mit unserer Tour und natürlich viel Glück!

 

 

 

 

 

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Blogtour: „Feuerherz“ – Die Gewinner!

Ich weiß, ich bin ein wenig spät, aber irgendwie flutscht mir gerade die Zeit durch die Finger …

… aber ich möchte euch natürlich trotzdem noch schnell erzählen, wer die tollen Geschenke von Jennifer Wolf bekommt. Ihre persönliche Glücksfee hat die Gewinner gezogen. Süß, oder?

1. Platz: eBook + Anhänger gehen an: Kathrin Ogiolda

2. Platz: eBook + Bloggergeschenke gehen an: Karin Felme
3. Platz: eBook geht an: Stephanie

Herzlichen Glückwunsch!!!

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Blogtour: „Feuerherz“

Unsere Blogtour ist ja nun schon ein paar Tage vorbei. Habt ihr schon euren Lösungssatz an Jennifer Wolf geschickt? Nein? Dann aber flott, ihr habt nur noch Zeit bis zum 06.10.2013 18:00 Uhr.

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Es geht um diese tollen Geschenke von Jennifer Wolf

1. Platz: eBook + Anhänger

2. Platz: eBook + Bloggergeschenke
3. Platz: eBook

Habt ihr den Satz noch gar nicht gefunden? Auf allen sieben Blogs findet ihr in den Beiträgen ein Wort. Aus diesen gefundenen Wörtern müsst ihr einen Lösungssatz bilden und per eMail an Jennifer Wolf schicken: jenni@jennifer-wolf.com
Einsendeschluss ist der: 06.10.2013 18:00 Uhr

Alle, die den Lösungssatz richtig haben, wandern in den Lostopf und Jennis persönliche Glücksfee zieht dann die Gewinner.

Hier noch mal eine Liste aller Blogs, bei denen ihr ein Wort finden konntet:
23.09. Die Schwestern Grimm
24.09. Zeilensprung
25.09. Letannas Bücherblog
26.09. Born From The Sky
27.09. Buch-Plaudereien

28.09. Mandys Bücherecke
29.09. LeseLust&LeseLiebe

Ich wünsche euch viel Glück und bin schon sehr gespannt, wer jubeln wird!

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Blogtour: „Feuerherz“

Heute stoppt die Blogtour zu „Feuerherz“ (Klick zu meiner Rezension) von Jennifer Wolf bei mir. Und Jennifer hat mir erzählt wie es zu dieser tollen Geschichte gekommen ist.

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Die Entstehung von „Feuerherz“

Bevor ich mit „Feuerherz“ 2012 (damals hieß es noch „Feueratem“, der Titel wurde mir allerdings von einer Novelle, die einen Monat früher erschien, „weggeschnappt“) anfing, hatte ich bereits vier Bücher geschrieben. Eine Vampir Trilogie (Der erste Band „In sanguine veritas“ ist im März diesen Jahres beim Oldigor Verlag erschienen) und ein Buch über Engel („Sephonie – Zeit der Engel“ –Achtung Arbeitstitel! – erscheint April 2014 bei Bookshouse).

(Das Foto zeigt Jennifer Wolf und einige ihrer Betaleserinnen auf der Buchmesse Frankfurt 2012 – Klick macht gross)

Schon von Anfang an hatte ich einen kleinen Kreis von Betalesern um mich gescharrt, die mir ihre Wünsche mitteilten. Einer davon war, dass einmal ein Charakter wie David Michels aus „In sanguine veritas“ oder Gina aus „Sephonie – Zeit der Engel“ zum Protagonisten wird. So wurde Elisabeth aka Lissy „geboren“. Schlagfertig und vielleicht manchmal ein wenig derb.
Dann habe ich mir überlegt was es in der Welt der Fantasy – in meinen Augen – noch nicht so oft gab und so kam ich auf ein Wesen, welches eher selten in Menschengestalt dargestellt wird. Mehr möchte ich jetzt nicht verraten, denn sonst würde ich spoilern. Ilian nahm Gestalt an. Ich war nie ein Fan von „bösen Jungs“, die sich durch die Gegend prügeln, wenn jemand ihr Mädchen schief anguckt (denn im wahren Leben führt das nicht zu romantischen Momenten, sondern zur Strafanzeige). Also machte ich aus ihm einen intelligenten, etwas (oder sehr) chaotischen jungen Mann mit Großfamilie. Ich liebe Nebencharakter, deswegen bekam Ilian gleich einen ganzen Haufen von Verwandten. Er sollte allerdings nicht ganz lupenrein sein, weshalb eines seiner Familienmitglieder nicht das ist, was es am Anfang zu sein scheint.
Um es den Beiden nicht allzu leicht zu machen, machte ich Lissy zu einem Familienmitglied der Gegner dieser Wesen. Auch wenn sie das selber am Anfang gar nicht weiß. Nur ihre verstorbene Mutter, ihr Vater und ihr großer Bruder waren/sind eingeweiht. Ich gab Lissy eine Clique aus verschiedenen Charakterköpfen, die ihr zur Seite stehen sollten und ließ sie damit gegen Ilians Clique aus Artgenossen stoßen. Geheimnisse, Missverständnisse, Action und jede Menge Liebe ziehen sich durch den Plot. Ich hoffe, dass für jeden was dabei ist! Eine gute Prise Humor darf bei mir auch nie fehlen 🙂

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Ich habe euch ja schon in meiner Ankündigung erzählt, dass Jennifer Wolf auch einige tolle Geschenke zur Verlosung bereit hält. Und zwar:

1. Platz: eBook + Anhänger

2. Platz: eBook + Bloggergeschenke
3. Platz: eBook

Jetzt wollt ihr sicher wissen, wie ihr in den Lostopf hüpfen könnt? Ganz einfach. Auf allen sieben Blogs findet ihr in den Beiträgen ein Wort. Aus diesen gefundenen Wörtern müsst ihr einen Lösungssatz bilden und per eMail an Jennifer Wolf schickenjenni@jennifer-wolf.com
Einsendeschluss ist der: 06.10.2013 18:00 Uhr

Alle, die den Lösungssatz richtig haben, wandern in den Lostopf und Jennis persönliche Glücksfee zieht dann die Gewinner.

Noch ein kleiner Tipp: Bei mir ist das Wort in einzelnen Buchstaben versteckt, die rot und fett markiert sind. Ihr solltet 6 Stück davon finden 😉

Ich hoffe, die Entstehungsgeschichte gefällt euch und nicht vergessen …
… morgen geht es weiter bei Mandys Bücherecke.

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