FBM 2015: „GMEINER“

GMEINER auf der FBM 2015
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Petra Wendler war so nett mir ein paar Fragen zu beantworten. Vielen Dank dafür, liebe Petra!

Beate: An welchem Standort (Halle, Standnummer?) kann man den Verlag finden?
Petra: Halle 3.0 Stand B32

Beate: Wird es Signierstunden geben? Wenn ja, wann und mit welchen Autoren?
Petra: Es findet eine Signierstunde mit Matthias P. Gibert statt. Hier die Eckdaten:
Samstag, 17.10.2015 ab 14 Uhr,
Signierstunde mit Matthias P. Gibert zu »Halbgötter«

Beate: Wird es Meet & Greets geben? Wenn ja, wann und mit welchen Autoren? Kann dort jeder Besucher einfach hinkommen, oder nur mit vorheriger Anmeldung? Wo kann man sich ggf. anmelden?
Petra: Nein.

Beate:Wird es Bloggertreffen geben? Wenn ja, wann und was erwartet die Blogger dort?
Kann dort jeder Blogger einfach hinkommen, oder nur mit vorheriger Anmeldung? Wo kann man sich ggf. anmelden?
Petra: Es wird ein »Meet & Greet – Blogger treffen Autoren« geben. Hier die Eckdaten: Freitag, 16.10.2015, 14:00-15:30 Uhr
Eine schriftliche Anmeldung ist noch bis zum 2.10.2015 möglich. Kontaktadresse: petra.wendler@gmeiner-verlag.de. Zudem können sich interessierte Blogger auch am 14.10. und 15.10.2015 am Gmeiner-Stand für die Veranstaltung anmelden. Ansprechpartner: Petra Wendler (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit).
Teilnehmende Autoren (vorläufig): Katrin Rodeit, Andrea Weisbrod, Werner Färber, Julia K. Stein und Roman Klementovic.

Beate: Veranstaltet der Verlag noch weitere Events? Wenn ja, welche und wann?
Petra: Nein

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Rezension: „Wadenbeißer“


„Wadenbeißer“
Sonja Liebsch
Kindle Edition [klick], ASIN: B00KXVO3IQ, zur Zeit: € 8,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3839215708, € 9,99
277 Seiten
erschienen: Juli 2014
Verlag: Gmeiner Verlag

Mein herzlicher Dank, geht an den Gmeiner Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Die Autorin:
Sonja Liebsch wurde 1972 in Mönchengladbach geboren. Als Kind hatte sie die unterschiedlichsten Berufswünsche: Bibliothekarin, Tierärztin, Kinderpsychologin, Hotelmanagerin. Sie studierte Tourismusbetriebswirtschaft und wurde schließlich in der Nähe des Bodensees sesshaft. Sie ist in der Sprach- und Leseförderung tätig und hat bereits mehrere Spiele veröffentlicht. „Wadenbeißer“ ist nach „Muttertier @n Rabenmutter“ ihr zweiter Roman. Ihre Berufswünsche hat sie alle realisiert. Als Mutter von zwei Kindern ist täglich psychologisches Know How gefordert, sie arbeitet für die örtliche Pfarrbücherei und ihrem Kater hat sie schon so manches Mal das Pfötchen gehalten. Nur das mit dem Hotel hatte sie sich irgendwie anders vorgestellt! . (Quelle: Gmeiner Verlag)

Inhalt:
Maxi hat alles erreicht. Sie hat einen tollen Mann, zwei kleine Söhne, einen Job, den sie liebt und eine wirklich gute Freundin. Ihre Schwester Sybille ist das genaue Gegenteil von Maxi. Sie ist nicht verheiratet, lebt aber seit sehr vielen Jahren mit ihrem Lebensgefährten zusammen in der Großstadt Köln. Und ihre Job besteht darin immer gut auszusehen und die Frau an Stefans Seite zu sein. Kinder? Nein, danke – die passen nicht in Stefans und Sybilles Leben. Tja und jetzt steht sie völlig unerwartet mit Koffern und einer bellenden Handtasche vor Maxis Tür.

Meine Meinung:
An diesem Buch hat mich als erstes das Cover und der Titel angezogen. Denn ich kann an (fast) keinem Hund vorbeigehen. Die Kurzbeschreibung hat mir auch zugesagt, also zog der „Wadenbeißer“ bei mir ein. Leider konnte das Buch meine Erwartungen aber nicht erfüllen. Erwartet habe ich einen kurzweiligen, lustigen Roman, in dem ein kleiner „Wadenbeißer“ eine Rolle spielt und in dem sich zwei unterschiedliche Schwestern mehr oder weniger kurzweiligen „Beziehungsstreß“ im neuen und unfreiwilligen Zusammenleben machen.
Der kleine Hund spielt aber nur eine sehr, sehr kleine Rolle und auch der Streß zwischen den beiden Schwestern ist für mich nicht wirklich in den Vordergrund gerückt. Ja, er war da, aber für mich hat der Streß, den Maxi mit sich und dem was sie so von sich gibt, bekommt, viel deutlicher herausgekommen. Maxi schreibt nebenbei eine Kolumne für einen Blog und spricht dort auch immer wieder die Probleme von berufstätigen Müttern an. Und genau diese offenen und durchaus kritischen Worte bringen sie in für sie unerwartete Situationen. Auch wenn Maxi mit dem was sie so schreibt und erzählt sicher völlig richtig liegt, für meinen persönlichen Lesegeschmack war das einfach ein bisschen zu politisch und ein bisschen zu wenig witzig und unterhaltsam. Der Schreibstil der Autorin ist gut und lässt sich prima lesen. Es war eben nur nicht meine Geschichte und nicht meine Art von Humor.
Wirklich toll finde ich den kleinen Bonus im Taschenbuch. Dort gibt es nämlich ein Daumenkino von und mit dem kleinen Wadenbeißer und das trifft meinen Geschmack und die Idee, die ich mit dem Titel und dem Cover verbunden habe voll und ganz.

Mein Fazit:
Meine Erwartungen konnte die Geschichte, die ich mit diesem Cover und diesem Buchtitel verbunden hatte, nicht ganz erfüllen. Aber ich bin sicher, dass es dennoch viele Freunde finden wird.

Meine Wertung:
3 von 5 Herzen

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Rezension: „Der Tod steht mir nicht“

„Der Tod steht mir nicht“
Angelika Lauriel
Kindle Edition [klick], ASIN: B00HWRF5OU, € 8,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3839214886, € 9,99
346 Seiten
Verlag: Gmeiner Verlag
erschienen: Februar 2014

Mein herzlicher Dank, geht an den die Autorin und den Gmeiner-Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben!

Die Autorin:
Angelika Lauriel, Jahrgang 1967, studierte bis 1992 Übersetzen und Dolmetschen Englisch und Französisch an der Universität des Saarlandes. Sie begann eine Dissertation mit dem Thema „Fehlerlinguistik und Übersetzen“ und arbeitete an der Universität des Saarlandes sowie an der dortigen Volkshochschule. Nach ihrer Heirat und einem Auslandsaufenthalt in der Toskana 1996/97 gab sie die Promotion auf und brachte zwischen 1998 und 2002 drei Söhne zur Welt. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Saarland. (Quelle: Gmeiner Verlag)

Inhalt:
Lucy ist frisch verliebt in den Kommissar Frank Kraus und schwebt auf Wolke 7.  Als sie beim Joggen in ein Feld mit giftigen und hautverätzenden Pflanzen geschubst wird, glaubt sie noch an Zufall. Doch die Anschläge häufen sich und bald wird klar: Da trachtet tatsächlich jemand nach Lucys Leben.

Meine Meinung:
Bekanntermaßen bin ich ja nicht der Krimi-Fan schlechthin. Zwei Faktoren haben den Ausschlag gegeben, dass ich dieses Buch trotzdem gelesen habe. Als erstes wurde mein Interesse dadurch geweckt, das die Story in Saarlouis (im Saarland) spielt und damit in meiner unmittelbaren Nachbarschaft. Das hat mich dazu veranlasst die Leseprobe zu lesen und danach das komplette Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist einfach herrlich saarländisch (sorry, damit will ich keinem Saarländer auf den Schlips treten – im Gegenteil).
Lucy ist ziemlich chaotisch. Sie hat, zumindest nach Meinung ihrer Eltern, im Leben nichts erreicht und arbeitet „nur“ in einem Callcenter. Zudem hat sie einen Schuhtick und schreibt gerne To-Do-Listen, die sie dann abarbeitet. Sie hat eine „etwas andere“ Schwester mit der sie sich gut versteht und noch einen Bruder und eine weitere Schwester, die den Vorstellungen ihrer Eltern von guten Kindern deutlich gerechter werden.
Frank fällt weniger mit seinen Glanzleistungen als Kommissar als mit seinem Fußtick und seinen Problemen mit seiner zukünftigen Exfrau auf.
Die Story ist witzig geschrieben und ich habe wirklich oft geschmunzelt. Ich würde mal behaupten das Buch ist nicht wirklich ein „echter“ Krimi, sondern eher ein witziger Roman mit einem guten kriminellen Anteil. Denn soviel steht fest, es gibt wirklich jemanden, der versucht Lucy zu ermorden. Auch wenn Frank davon nicht wirklich überzeugt ist. Sein Kommissar-Instinkt versagt jedenfalls total. Er ist viel mehr mit einem Serienkiller und mit der Scheidung von seiner schwangeren Noch-Ehefrau beschäftigt.
Ich persönlich habe mich sehr darüber gefreut, dass auch einige der Dialoge auf saarländisch geführt wurden und ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch andere Leser amüsieren kann. Also keine Angst davor.
Und obwohl ich dieses Buch nicht als wirklichen Krimi bezeichnen würde, hat die Autorin einen wunderbaren Spannungsbogen gezogen, denn wer die Anschläge auf Lucy verübt bleibt bis zum Schluß ein Ratespiel.
Eine besondere Idee fand ich auch Lucys „letzte To-Do-Liste“ mit der Überschrift „10 Dinge, die ich vor meinem Tod noch unbedingt erledigen will/muss“. Was da alles drauf steht, müsst ihr aber selbst herausfinden 😉
Abschließend möchte ich noch sagen, das es sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe um Lucy und Frank dreht. Ich kenne den ersten Teil „Bei Tränen Mord“ aber nicht und konnte dieses Buch trotzdem ohne Einstiegsprobleme völlig unabhängig davon lesen.

Mein Fazit:
Ein Krimi-Roman, der einen amüsiert und gleichzeitig spannend ist. Vielleicht nicht ganz so ernst und ohne viel Blut, dafür aber mit viel Humor.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges: Hier die Links zu beiden Bänden

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Rezension: „Macho! Macho?“


„Macho! Macho?“

Brigitte Riebe
Kindle Edition [klick], ASIN: B00HECV1J6, € 6,99
-derzeit nur als eBook verfügbar-
206 Seiten
Verlag: Gmeiner Verlag
erschienen: Dezember 2013 – Wiederveröffentlichung

Mein herzlicher Dank, geht an den Gmeiner Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat!

Die Autorin:
Brigitte Riebe, geboren 1953, bekannt als Autorin historischer Romane, hat unter dem Pseudonym Nina Geiger Frauenromane mit Esprit, Witz und Tiefgang verfasst, die zeigen, dass die alte Geschichte zwischen Frauen und Männern noch lange nicht auserzählt ist … Sie lebt mit ihrem Mann in München.
(Quelle: Gmeiner Verlag)

Inhalt:
Eva Baum ist „vierunddreißigdreiviertel“ Jahre alt und wurde gerade von ihrem langjährigen Lebensgefährten Tom verlassen. Zunächst fällt sie in ein tiefes Loch. Doch dann befolgt sie den Ratschlag ihrer besten Freundin und gibt ein Inserat auf. Und damit gerät ihr Leben in einige Turbolenzen.

Meine Meinung:
Dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Ich bin mit der Protagonistin Eva einfach nicht warm geworden. Anfangs suhlte sie sich im Selbstmitleid,  dann gibt sie ein Inserat auf, als die Antwortbriefe eintrudeln, hat sie wieder keine Lust sich damit zu beschäftigen, weil sie gerade wieder in ihr Loch verschwunden ist. Ihren Job mag sie auch nicht.
Für mich hatte Eva einfach gar nichts Positives an sich.
Dann hat sie ihr erstes Date mit einem der Herren, die sich auf ihr Inserat gemeldet haben, und prompt verliebt sie sich mit Haut und Haaren in ihn. Und bereits nach ein paar Begegnungen war für mich klar, das kann nix werden mit dem Kerl. Aber Eva braucht dafür wesentlich länger. Und so geht es das dann auch mit den nächsten Männern, die sie in ihr Leben lässt. Ihre Freundin dagegen mochte ich anfangs sehr, allerdings hat auch sie im Laufe des Buches eine Entwicklung gemacht, die mir nicht wirklich gefallen hat. Ich hatte ein Problem damit, dass mir keiner der Protagonisten, weder die weiblichen noch die männlichen zugesagt haben. Eva hat mich mit ihrer Art genervt und ich fand sie ziemlich unglaubwürdig. Und die „Herren“ hatten alle ziemlich große Macken. Das konnte auch der Schreibstil der Autorin nicht mehr retten.

Mein Fazit:
Bei diesem Buch wurde ich mit den Protagonisten einfach nicht warm und deshalb konnte es mich leider nicht überzeugen.

Meine Wertung:
2 von 5 Herzen

 

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