Rezension: „Vom Tod begehrt“ (Bd. 3)


“Vom Tod begehrt” (Bd. 3)
Amanda Frost
Kindle Edition [klick], ASIN: B017AMBY8C, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3000513107, € 9,99
334 Seiten
erschienen: Oktober 2015

Amanda, ich danke dir für dein Vertrauen und bin freue mich, dass ich „Vom Tod begehrt“ wieder vorablesen durfte.

Die Autorin:
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog – ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.
(Quelle: Amazon.de)
Amanda Frost auf facebook: [klick]

Hinweis:
Es handelt sich hierbei um den dritten Band aus der Tod-Reihe. Alle drei Bände sind in sich abgeschlossen und können unabhängig von einander gelesen werden.
Band 1: „Vom Tod geküsst“ – Meine Rezension: [klick]
Band 2: „Vom Tod geliebt“ – Meine Rezenion: [klick]
Band 2: „Vom Tod begehrt“
Allerdings würde ich empfehlen, sie trotzdem in der Reihenfolge des Erscheinens lesen, weil immer mal wieder Charaktere aus den vorangegangenen Bänden auftauchen und dann ist die Wiederlesensfreude -zumindest bei mir- immer sehr groß!

Inhalt:
Luzifer ist es nach all den Jahren ziemlich langweilig in seiner Hölle. Also beschließt der Herrscher der Hölle sich ein wenig Abwechslung auf der Erde zu suchen. Mit Hilfe eines magischen Rings kann er sich dort als „Mensch“ aufhalten. Allerdings funktioniert dieser Ring nicht ganz so wie er sich das vorstellt und so erlebt „Lou“ einige Überraschungen bei seinen Besuchen auf der Erde. Nach diversen Korrekturversuchen seiner Magier an dem Ring, scheint es endlich zu klappen …

Meine Meinung:
Kaum zu fassen, aber tatsächlich ist nun auch diese schöne Reihe von Amanda Frost beendet. Da fragt man sich schon, wieso eigentlich? Wie war das noch? Immer wenn es am schönsten ist, soll man aufhören? Mir scheint Amanda kennt und beherzigt diese Lebensweisheit, denn dieser dritte und letzte Band aus der „Tod“-Reihe war wieder richtig schön. Es war wieder alles vorhanden was ich von einem Amanda-Frost-Buch mittlerweile erwarte. Liebe, Gefühl, Erotik, ein Schuß Fantasy, die durchaus sehr real wirkt. Tolle Protagonisten und ganz viel Humor. Und trotz allem auch ein bisschen was, über das sich das Nachdenken lohnt.
Eigentlich mögen wir Menschen den Tod überhaupt nicht, aber bei Lou fällt einem das „Nicht-Mögen“ schon wirklich schwer. Ok, zunächst kommt er als absoluter Bad-Boy rüber und das eine oder andere Mal dachte ich schon, wie kann eine gestandene Ärztin wie Delilah sich so von ihm angezogen fühlen. Aber dann musste ich auch immer wieder über Delilahs „Erziehungsmaßnahmen“ lachen. Natürlich ahnt die Leserin worauf die Geschichte hinauslaufen wird, aber bis dahin bleibt es durch viele Überraschungen und Wendungen sehr spannend.
Und wer schon immer mal die Wahrheit darüber erfahren wollte, wie das damals im Paradies war, als Gott die Menschheit erschuf, der sollte dieses Buch unbedingt lesen 😉

Mein Fazit:
Lasst euch diese Reihe nicht entgehen – Lernt den „Tod“ von seiner sympathischen Seite kennen und erfahrt was damals im Paradies wirklich geschah 😉

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

 

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Rezension: „Tod auf Ibiza“


“Tod auf Ibiza”

Katja Piel
Kindle Edition [klick], ASIN: B00SC2GJDA, € 4,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1503944060, € 9,99
198 Seiten
Verlag: Amazon Publishing
erschienen: Februar 2015

Die Autorin:
Katja Piel wurde 1972 in Kelkheim geboren und lebt seit 20 Jahren mit Mann und Kind in Rodgau in Hessen. Sie war über 16 Jahre in der IT-Branche tätig. Seit Oktober 2014 arbeitet sie als freie Autorin.
(Quelle: Amazon.de)
Die Webseite von Katja Piel findet ihr hier: www.katjapiel.wordpress.com
Und bei Facebook könnt ihr sie hier finden: https://www.facebook.com/AutorinKP

Hinweis:
„Tod auf Ibiza“ wurde im September 2014 erstveröffentlicht.
Meine Rezension bezieht sich auf die im Februar 2015 erschienene und neu überarbeitete Version.

Inhalt:
Als der junge Deutsche, Nick auf Ibiza von Carlos einen Job als Personaltrainer angeboten bekommt, glaubt er den Job seines Lebens ergattert zu haben. An der Seite des reichen Carlos lernt er jede Menge „wichtige“ Leute kennen und erlebt jede Menge rauschende Partys. Aber als er nach der letzten Party wieder zu sich kommt, erlebt er das pure Grauen. Wo vor ein paar Stunden noch die mega Party stattfand, liegen jede Menge Leichen. Sogar Carlos Vater, Enrique ist darunter. Er gilt als der Drogenboss auf der Insel.

Meine Meinung:
Vorneweg gesagt, ich bin absolut kein Krimifan. Aber ich war bei einer Lesung von Katja Piel anwesend, bei der sie unter anderem auch aus „Tod auf Ibiza“ gelesen hat und deswegen habe ich das Buch jetzt auch gelesen.
Für mich fängt es spannend an und hat mich mehr als einmal überrascht in welche Richtung das gelaufen ist und welche Abgründe sich auftun. Es werden einige Klischees bedient und einige Male musste ich doch wirklich sehr schlucken – unfassbar, zu was der Mensch alles fähig sein kann.
Das Buch enthält relativ viele kurze Kapitel in denen die Szenerie immer wieder wechselt und zum Teil auch Rückblicke gibt. Das hat mir persönlich ein wenig die Spannung genommen. Einige der Fäden, die am Ende übrigens alle zusammenliefen, konnte ich vorhersehen, bei anderen wäre ich nie und nimmer auf solche Gedanken gekommen. Katja Piel hat hier nicht nur Drogen zum Thema gemacht, sondern es geht weit darüber hinaus. Das Ende fand ich persönlich nicht ganz glaubwürdig, das lief mir zu glatt. Aber schön wäre es, wenn solche Fälle in der realen Welt so glatt und sauber abgeschlossen werden könnten.
Ob „Tod auf Ibiza“ für echte Krimi-/Thriller-Fans logisch und schlüssig aufgebaut ist, kann ich nicht sagen, denn dafür fehlt mir einfach die Erfahrung in diesem Genre. Aber ich denke schon, dass es seine Fans finden wird.

Mein Fazit:
Ein Krimi / Thriller, der mich nicht ganz überzeugen konnte und der ganz sicher nichts für „zarte Gemüter“ ist.

Meine Wertung:
3 von 5 Herzen

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Rezension: „Vom Tod geliebt“ (Bd. 2)


“Vom Tod geliebt” (Bd. 2)
Amanda Frost
Kindle Edition [klick], ASIN: B00X5ZE008, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3000495014, € 9,99
322 Seiten
erschienen: Mai 2015

Amanda, ich danke dir für dein Vertrauen und bin freue mich, dass ich „Vom Tod geliebt“ wieder vorablesen durfte.

Die Autorin:
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog – ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.
(Quelle: Amazon.de)
Amanda Frost auf facebook: [klick]

Hinweis:
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band aus der Tod-Reihe. Beide Bände sind in sich abgeschlossen und können unabhängig von einander gelesen werden.
Band 1: „Vom Tod geküsst“ – Meine Rezension: [klick]
Band 2: „Vom Tod geliebt“

Inhalt:
Alexander ist Pilot mit Leib und Seele und zwar einer der besten – eine Kollision in der Luft und einen Absturz hat er überlebt. Doch seine Zeit ist um, also muss der „Tod“ eine andere Lösung finden. Aber Alexander liebt nicht nur das Fliegen, sondern auch seine kleine Tochter und das Leben, deswegen sucht er nach einem Ausweg. Ob Olivia ihm dabei helfen kann?

Meine Meinung:
Nach dem mir schon der erste Band so gut gefallen hat, habe ich mich natürlich gefreut, dass ich jetzt den zweiten Teil lesen durfte. Und obwohl der erste Band ja komplett in sich abgeschlossen ist, konnte ich in diesem Teil einige gute alte Bekannte wieder treffen. Das mag ich immer sehr.
In diesem Teil geht es nun um Alexander und um Olivia, die ich im ersten Teil schon kurz kennenlernen durfte.
Die Geschichte ist verglichen mit dem ersten Teil ein wenig melancholischer und ich habe nicht ganz so viel und herzlich gelacht. Aber Alexanders Schicksal ist mir auf einer persönlichen Ebene sehr nahegegangen, wahrscheinlich deswegen.
Insgesamt ist es trotzdem wieder ein Buch in dem typischen Amanda-Frost-Schreibstil und das Kopfkino startet problemlos. Natürlich kommen auch die erotischen Szenen nicht zu kurz.
Alexander hat mir gut gefallen, auch wenn er auf der einen Seite ein „harter Kerl“ ist, seine Liebe zu seiner Tochter zeigt, dass er auch anders kann. Und Olivia hat mich total überrascht. Ihre Person ist, na sagen wir mal, etwas anders als die üblichen weiblichen Protagonisten, zumindest was ihren „Männer“-Geschmack angeht.
Auch in diesem zweiten Teil aus der „Tod-Reihe“ ist die Geschichte völlig in sich abgeschlossen, dennoch sollte man sie in der Reihenfolge ihres Erscheinens lesen, da die beiden Geschichten zeitlich gesehen hintereinander spielen und auch das Wiedertreffen mit Lilly, Sebastian und noch dem einen oder anderen einfach Spaß macht.

Mein Fazit:
Auch den zweiten Teil aus der „Tod-Reihe“ empfehle ich gerne weiter, obwohl ich den „Tod“ dieses mal nicht ganz so sehr gemocht habe, wie in Band 1. Dennoch ist die Geschichte von Alexander und Olivia absolut lesenswert.

Meine Wertung:
4,5 von 5 Herzen aufgerundet auf 5

 

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Wohnzimmerlesung mit Katja Piel oder …

… wie die Aktion Weihnachtsengel von Cinema in my head nicht nur Kinderaugen zum Strahlen gebracht hat.

Silke von Fairy book hat dort nämlich eine Wohnzimmerlesung mit Katja Piel ersteigert. Diese Lesung fand am Montag abend statt und ich war dabei. Weil mein Weg etwas weiter war und Silke und ich uns eh schon lange nicht mehr gesehen haben, bin ich schon am späten Vormittag angereist und so konnten unsere Augen bereits das erste Mal strahlen, als wir uns dann begrüßt haben.

Das nächste strahlende Augenpaar gehörte dann Katja Piel als sie den „Tod auf Ibiza-Kuchen“ gesehen hat, den Silke und ihre Mutter in Teamarbeit hergestellt hatten.

Außerdem gab es noch einen tollen Kiwi-Kuchen und total leckere, gefüllte Blätterteigröllchen. Und es ist ja wohl klar, dass ein „Tod auf Ibiza-Kuchen“ nicht einfach nur so angeschnitten werden kann, nein, der muss natürlich ermordert werden 🙂 Dann gab es die nächsten strahlenden Augen. Und zwar von allen Gästen, denn alles hat super lecker geschmeckt. Nachdem wir alle ausgiebig geplaudert, gegessen und auch viel gelacht haben, konnte es mit der „Lesung“ dann auch beginnen.

Zunächst hat uns Katja natürlich aus „Tod auf Ibiza“ vorgelesen. Das Buch hat übrigens ein neues Cover. Schön, oder?
Also ich bin ja bekanntermaßen nicht sooo der Thriller-Fan, aber Katja hat konnte mich ziemlich schnell in ihren Bann ziehen und natürlich möchte ich jetzt unbedingt das ganze Buch lesen.

Anschließend durften wir einer kleinen Passage aus ihrem brandneuen Projekt „Schwanenzauber“ lauschen. Das Buch wird erst im Juni 2015 erscheinen und es ist eigentlich gar nicht so ein ganz typisches Katja Piel-Buch. Es ist etwas ruhiger und mit etwas weniger „Action“ als bisher gewohnt, aber eines steht fest: der Schreibstil ist wieder toll, die Geschichte hochinteressant und auch dieses Buch ist ohne Umweg direkt auf meine Wunschliste gewandert.

Und als krönenden Abschluß kamen wir dann noch in den Genuss etwas aus „Vampire Island“ zu hören.
Alleine dieses Wahnsinns-Cover hat dieses Buch bzw. die Reihe schon vor Monaten auf meine Wunschliste katapultiert. Und jetzt, wo ich schon ein paar Sätze daraus kenne … *hachsag*
Soviel kann ich euch schon verraten. Es wird wieder heiß und zwar richtig heiß!
Der erste Teil erscheint, aller Voraussicht nach schon im März. Und ich freue mich riesig drauf. Übrigens, eine Novelle dazu ist schon erschienen. Mit Klick auf das Cover kommt ihr direkt zum großen „A“.

Silkes Katze Lucy fand die Geschichte um die Tagwandler auch total interessant und hat direkt mal einen Blick auf Katjas Laptop geworfen. Leider war ich mit meinem Foto ein wenig langsam, so dass sie hier schon wieder in eine andere Richtung schaut.

Es war ein toller Abend, der viel zu schnell vorbei war. Silke, Katja vielen lieben Dank dafür.
Silke ein dickes Extra-Danke für alles!

Übrigens, es wird natürlich auch 2015 wieder eine Aktion Weihnachtsengel bei Cinema in my head geben. Dann könnt auch ihr vielleicht „strahlende Augen“ ersteigern.

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Homepage von Katja Piel [klick]
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Rezension: „Vom Tod geküsst“


“Vom Tod geküsst”
Amanda Frost
Kindle Edition [klick], ASIN: B00NYHQS0C, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3000474354, € 9,99
346 Seiten
erschienen: November 2014

Amanda, ich danke dir für dein Vertrauen und bin freue mich, dass ich „Vom Tod geküsst“ wieder vorablesen durfte. Ich finde es klasse.

Die Autorin:
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog – ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.
(Quelle: Amazon.de)
Amanda Frost auf facebook: [klick]

Inhalt:
Im Himmel fehlt ein Engel. Lilly ist Krankenschwester und bereits zu Lebzeiten könnte man sie als Engel bezeichnen. Sie denkt fast ausschließlich an andere und hilft einfach allen. Immer und ohne nachzudenken. Also wird der „Tod“ geschickt, um Lilly abzuholen. Aber irgendwie klappt das nicht. Alle Versuche scheitern. Lilly stirbt einfach nicht und überlebt selbst „todsichere“ Unfälle. Sebastian soll herausfinden wieso das so ist …

Meine Meinung:
Ich gebe es zu, ich hatte so meine Bedenken. Nachdem ich die drei Bände aus der „Siria-Reihe“ von Amanda Frost geradezu verschlungen hatte, konnte ich mir kaum vorstellen, dass ein neues Buch mit einem neuen Thema aus der Feder dieser Autorin genauso gut werden könnte. Noch dazu spricht mich auch die Kurzbeschreibung nicht wirklich an, denn mit dem „Tod“ mag ich eigentlich nichts zu tun haben. Aber kaum hatte ich angefangen zu lesen, war es auch schon um mich geschehen. Eigentlich hätte ich nur eine Stunde Zeit zum Lesen gehabt, aber ich konnte nicht einfach aufhören, nein, ich musste weiterlesen. Und zwar bis zum Ende und ich dann nur noch ein „Hach“ im Kopf hatte. Und ja! Dieses Buch kann durchaus mit seinen Vorgängern mithalten. Ich hätte niemals vermutet, dass der „Tod“ ein so charismatischer und gutaussehender Mann sein kann, der noch dazu ein großes Herz hat. Schon auf den ersten Seiten musste ich immer wieder lachen.
Die Grundsatzidee ist nicht ganz brandneu, aber das Rad wird ja auch nicht jeden Tag neu erfunden. Und die Umsetzung ist einfach klasse. Amanda Frost hat einen wirklich tollen Schreibstil, der mich fesselt, laut auflachen lässt, mit den Protas mitleben und –fühlen lässt.

Zitat: (Sebastian über sich selbst)
…. er hatte in der Tat ein Verhalten an den Tag gelegt wie ein ausrangierter Sattelschlepper. Und das, obwohl er doch ein Mann von Welt war. …

Diese Art von Vergleichen sind typisch für den Schreibstil von Amanda und ich persönlich finde sie einfach köstlich. Auch wenn das Zitat jetzt aus dem Zusammenhang gerissen ist … ich hatte ein sehr genaues Bild von Sebastians Aussehen im Kopf und dann vergleicht er sich selbst mit einem ausrangierten Sattelschlepper. Kopfkino vom Feinsten!
Ja, Sebastian hat mir wirklich absolut gut gefallen. Ein sehr interessanter und facettenreicher Charakter. Eine Mischung zwischen Badboy und Traum aller Schwiegermütter.
Aber auch Lilly hat mich von Anfang an total fasziniert. Ihre Art immer anders zu reagieren, als man das erwarten würde, finde ich sehr erfrischend. Auf der einen Seite ist sie wirklich ein Engel, auf der anderen Seite kann sie aber auch sehr direkt und alles andere als engelhaft sein. Und auch ihre Freundin Lena ist einfach genial.
Irgendwie gab es in dem Buch für mich so gar keinen, den ich nicht mochte, und es hat mir auch gar keiner gefehlt. Ich mochte selbst „Thanni“ und schmunzele immer noch so vor mich hin.
Außerdem werde ich in Zukunft jeden Mops, dem ich begegne, mit komplett anderen Augen sehen 😀 . Übrigens auch beim Anblick von „labberigen Spargelröllchen“ werde ich wohl künftig nur noch laut loslachen können. Danke, liebe Amanda! Irgendeine Idee, wie ich diese Verknüpfung wieder aus meinem Kopf kriegen kann? Und wer sich jetzt fragt wovon ich rede … da hilft nur eins: lest das Buch!

Mein Fazit:
Der neue Roman von Amanda Frost ist köstlich, amüsant, romantisch und erotisch. Ich empfehle ihn wirklich sehr gerne weiter.
Und obwohl es der erste Band aus einer neuen Reihe ist, ist er völlig in sich abgeschlossen!

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

 

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Rezension: „Der Tod steht mir nicht“

„Der Tod steht mir nicht“
Angelika Lauriel
Kindle Edition [klick], ASIN: B00HWRF5OU, € 8,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3839214886, € 9,99
346 Seiten
Verlag: Gmeiner Verlag
erschienen: Februar 2014

Mein herzlicher Dank, geht an den die Autorin und den Gmeiner-Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben!

Die Autorin:
Angelika Lauriel, Jahrgang 1967, studierte bis 1992 Übersetzen und Dolmetschen Englisch und Französisch an der Universität des Saarlandes. Sie begann eine Dissertation mit dem Thema „Fehlerlinguistik und Übersetzen“ und arbeitete an der Universität des Saarlandes sowie an der dortigen Volkshochschule. Nach ihrer Heirat und einem Auslandsaufenthalt in der Toskana 1996/97 gab sie die Promotion auf und brachte zwischen 1998 und 2002 drei Söhne zur Welt. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Saarland. (Quelle: Gmeiner Verlag)

Inhalt:
Lucy ist frisch verliebt in den Kommissar Frank Kraus und schwebt auf Wolke 7.  Als sie beim Joggen in ein Feld mit giftigen und hautverätzenden Pflanzen geschubst wird, glaubt sie noch an Zufall. Doch die Anschläge häufen sich und bald wird klar: Da trachtet tatsächlich jemand nach Lucys Leben.

Meine Meinung:
Bekanntermaßen bin ich ja nicht der Krimi-Fan schlechthin. Zwei Faktoren haben den Ausschlag gegeben, dass ich dieses Buch trotzdem gelesen habe. Als erstes wurde mein Interesse dadurch geweckt, das die Story in Saarlouis (im Saarland) spielt und damit in meiner unmittelbaren Nachbarschaft. Das hat mich dazu veranlasst die Leseprobe zu lesen und danach das komplette Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist einfach herrlich saarländisch (sorry, damit will ich keinem Saarländer auf den Schlips treten – im Gegenteil).
Lucy ist ziemlich chaotisch. Sie hat, zumindest nach Meinung ihrer Eltern, im Leben nichts erreicht und arbeitet „nur“ in einem Callcenter. Zudem hat sie einen Schuhtick und schreibt gerne To-Do-Listen, die sie dann abarbeitet. Sie hat eine „etwas andere“ Schwester mit der sie sich gut versteht und noch einen Bruder und eine weitere Schwester, die den Vorstellungen ihrer Eltern von guten Kindern deutlich gerechter werden.
Frank fällt weniger mit seinen Glanzleistungen als Kommissar als mit seinem Fußtick und seinen Problemen mit seiner zukünftigen Exfrau auf.
Die Story ist witzig geschrieben und ich habe wirklich oft geschmunzelt. Ich würde mal behaupten das Buch ist nicht wirklich ein „echter“ Krimi, sondern eher ein witziger Roman mit einem guten kriminellen Anteil. Denn soviel steht fest, es gibt wirklich jemanden, der versucht Lucy zu ermorden. Auch wenn Frank davon nicht wirklich überzeugt ist. Sein Kommissar-Instinkt versagt jedenfalls total. Er ist viel mehr mit einem Serienkiller und mit der Scheidung von seiner schwangeren Noch-Ehefrau beschäftigt.
Ich persönlich habe mich sehr darüber gefreut, dass auch einige der Dialoge auf saarländisch geführt wurden und ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch andere Leser amüsieren kann. Also keine Angst davor.
Und obwohl ich dieses Buch nicht als wirklichen Krimi bezeichnen würde, hat die Autorin einen wunderbaren Spannungsbogen gezogen, denn wer die Anschläge auf Lucy verübt bleibt bis zum Schluß ein Ratespiel.
Eine besondere Idee fand ich auch Lucys „letzte To-Do-Liste“ mit der Überschrift „10 Dinge, die ich vor meinem Tod noch unbedingt erledigen will/muss“. Was da alles drauf steht, müsst ihr aber selbst herausfinden 😉
Abschließend möchte ich noch sagen, das es sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe um Lucy und Frank dreht. Ich kenne den ersten Teil „Bei Tränen Mord“ aber nicht und konnte dieses Buch trotzdem ohne Einstiegsprobleme völlig unabhängig davon lesen.

Mein Fazit:
Ein Krimi-Roman, der einen amüsiert und gleichzeitig spannend ist. Vielleicht nicht ganz so ernst und ohne viel Blut, dafür aber mit viel Humor.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges: Hier die Links zu beiden Bänden

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