Rezension: „Dreams – Zauber einer Nacht“ (Bd. 1)

Dreams - Zauber einer Nacht
“Dreams – Zauber einer Nacht” (Bd. 1)
Amanda Frost
Kindle Edition [klick], ASIN: B01C4R4RQO, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1523896462, € 9,99
342 Seiten
erschienen: Februar 2016

Amanda, vielen Dank für diese neue unterhaltsame Geschichte.

Die Autorin:
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog – ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.
(Quelle: Amazon.de)
Amanda Frost auf facebook: [klick]

Inhalt:
Sophie ist 27 Jahre jung, bildhübsch und könnte mit ihrem Leben eigentlich rundherum zufrieden sein. Ihr Vater ist sehr erfolgreich, ihm gehört ein sehr erfolgreicher Schmuckkonzern und selbstverständlich soll Sophie das Unternehmen einmal übernehmen und weiterführen. Es gibt nur ein Problem … Sophie hasst Juwelen und kann mit dieser Branche einfach nichts anfangen. Logisch, dass es da zu einigen Differenzen zwischen Vater und Tochter kommt. Sophie beschließt: Sie wird dieses Unternehmen niemals übernehmen. Um in Ruhe darüber nachzudenken wie es nun für sie weitergehen soll, fliegt sie in die USA. Dort trifft sie zufällig auf Oliver. Von der ersten Begegnung an fliegen die Fetzen. Trotzdem hilft Oliver Sophie ihren Ausflug nach Arizona weitestgehend unfallfrei zu überstehen, denn Sophie läuft ziemlich naiv und unerfahren durch die Gegend. Aber mehr als eine heiße Affäre kommt für den Frauenschwarm nicht in Frage, denn er steht auf taffe, selbstständige Frauen.

Meine Meinung:
Endlich wieder eine neue Geschichte aus der Feder von Amanda Frost. Und ich war überrascht, denn nach dem es in ihrer ersten Reihe um die Bewohner des außerirdischen Sterns „Siria“ und in der zweiten Trilogie um den „Tod“ ging – also in beiden Reihen immer ein wenig Fantasy vorhanden war, kommt „Dreams“ nun ganz ohne Fantasy-Aspekte aus und ist trotzdem genauso gut.
Das bewährte Konzept: atemberaubender echter Kerl, viel Gefühl, viel Humor und ein guter Schuß Erotik zieht sich auch durch dieses Buch. Amanda Frosts Schreibstil macht die Mischung zu einem Garant der guten Unterhaltung. Einmal angefangen, kann man ihre Bücher einfach nicht mehr aus der Hand legen, ohne sie zu Ende gelesen zu haben – auch wenn man schon ahnt wie die Geschichten ausgehen. Aber genau das lieben wir Leserinnen ja in diesem Genre. Den Weg, der zum Ziel „große Liebe“ führt.
Sophie bedient das Klischee „verwöhnte, reiche, arrogante Tochter“, die ohne Papas Geld und alleine nicht überlebensfähig ist und ziemlich auf ihr Aussehen reduziert ist. Genau das ist es was die ersten Begegnungen und Dialoge mit Oliver, für mich als Leserin sehr unterhaltsam gemacht haben. Auch wenn ich selbst im echten Leben natürlich Olivers Meinung teile. Aber Sophie ist mehr und nach und nach befreit sie sich aus diesem Klischee und macht eine bewundernswerte Wandlung durch.
Oliver – natürlich wieder ein Traummann schlechthin – welche Leserin würde ihn nicht mögen?! Obwohl ich auch ihn manchmal gerne geschüttelt hätte. Aber wer ist schon immer perfekt?! 😉
Dieser Roman wäre kein echter Amanda-Frost-Roman, wenn es nicht auch einen tierischen Protagonist gäbe und natürlich habe ich mich sofort in die Fellnase verliebt.
Zusätzlich hat es mir sehr gut gefallen, dass mit dem Lesen dieses Buches einmal um die halbe Welt reisen konnte. Es spielt wirklich an vielen tollen Schauplätzen und die Autorin schafft es wieder problemlos alle diese wunderbaren Landschaften und Gegenden in meinen Kopf zu malen.
Am Ende des Buches gibt es noch eine Vorschau zu Teil 2 und ich kann es kaum erwarten bis es soweit ist. Auch hier bleibt Amanda Frost ihrem Stil treu. Es handelt sich zwar um eine Reihe, aber jede Geschichte ist unabhängig voneinander in sich abgeschlossen. Lediglich die Protagonisten kennen sich untereinander und so kommt die Reihenverbindung zustande.

Mein Fazit:
Ein toller Auftakt einer neuen Reihe von Amanda Frost, die überraschenderweise ganz ohne Fantasy daherkommt. Aber wie gewohnt mit atemberaubenden echten Männern, viel Liebe, einigen heißen Szenen und einer guten Portion Humor ausgestattet ist. Meine absolute Leseempfehlung! Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Dreams-Reihe.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

 

 

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Rezension: „Der Zauber des ersten Schnees“


„Der Zauber des ersten Schnees“
Michelle Schrenk
Kindle Edition [klick], ASIN: B018BAONCG, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3942790185, € 6,99
172 Seiten
erschienen: eBook Nov. 2015 / Taschenbuch Dez. 2015
Verlag: Canim Verlag

Liebe Michelle Schrenk, vielen Dank, für dieses wunderschöne Buch.

Die Autorin:
Michelle Schrenk wurde 1983 in Nürnberg geboren.
Schon von klein auf war sie begeisterte Schreiberin ihrer eigenen Geschichten.
Nach Abschluss ihrer Schullaufbahn und ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation arbeitete sie in einer Nürnberger Werbeagentur und konnte dort ihre Kreativität zunehmend wachsen lassen.
Beflügelt von allem Wundersamen, Fantasievollen und Skurrilen widmete sie sich mit Freude immer wieder ihrer Leidenschaft – dem Schreiben, indem sie selbst ihre Berufung sieht.
Mit ihrem ersten Buch und der Idee zum geheimnisvollen Nürnberg Buch konnte sie sich einen ihrer Träume erfüllen.
Sie lebt zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und zwei Hunden im barocken Allersberg. (Quelle: Canim-Verlag)
Homepage von Michelle Schrenk: http://www.michelleschrenk.de/

Kurzbeschreibung Buchrückseite:
„Was würdest du dir wünschen, wenn jetzt der erste Schnee des Jahres vom Himmel fällt?“
Über dreißig Jahre ist es her, doch Elli hat diesen Satz nie vergessen.
Er ist der Schlüssel zu einem Geheimnis, das sie seit Ewigkeiten in ihrem Herzen trägt.
Als der erste Schnee des Jahres vom Himmel fällt, ist es an der Zeit, ihre Tochter Anna einzuweihen und ihr die Geschichte von ihrer großen Liebe Leo zu erzählen.
Denn Anna hat den Glauben an sich und ihre Träume aufgegeben.
Doch Elli weiß: Solange es Liebe gibt, wird es auch Zauber und Wunder geben.
Sie selbst hat solch ein Wunder erlebt, und das hat ihr Leben für immer verändert.

Eine wunderbare Geschichte über die magische Kraft der Liebe und den Zauber des ersten Schnees.
(Quelle: Amazon.de)

Meine Meinung:
Generell bin ich kein ganz großer Fan von Kurzromanen, da die Geschichte meist schon gleich wieder zu Ende ist, wenn ich die Figuren gerade liebgewonnen habe. Aber als mich Michelle Schrenk gefragt hat, ob ich ihren Winterroman lesen möchte, habe ich gerne ja gesagt, denn bereits mit dem ersten Buch „Unter halbblauem Himmel“, dass ich von dieser Autorin gelesen habe, konnte sie mich mit ihrem wunderbaren Schreibstil überzeugen.
Und mit „Der Zauber des ersten Schnees“ ging es mir ganz genauso. Das Buch beginnt mit einem wunderschönen Liebesbrief in Versen. Und die eigentliche Geschichte startet dann mit einem Prolog im Jahre 1962 in London. Im ersten Kapitel geht es dann im Dezember 1980 nach Nürnberg und der Leser erfährt von einer ganz wundervollen und zauberhaften Liebe zwischen Leo und Elli. Den Bogen von London im Jahre 1962 nach Nürnberg im Jahre 1980 spannt eine Schneekugel. Im zweiten Kapitel ist es noch einmal fünfundreißig Jahre später und hier erzählt Elli ihrer Tochter von ihrer Vergangenheit und wie es dazu kam, dass sie gelernt hat an den Zauber des ersten Schnees zu glauben.
Und obwohl es sich hier eigentlich „nur“ um einen Kurzroman handelt, hat mir absolut nichts gefehlt. Diese wunderschöne Geschichte ist von der ersten Seite an schön zu lesen. Sie ist eine ruhige Geschichte, die den Leser mit jedem Satz ein klitzekleines bisschen mehr an den „Zauber des ersten Schnees“ und an die „Liebe“ und die „Hoffnung“ glauben lässt.

Mein Fazit:
Eine wundervolle Geschichte rund um den Zauber und das Wunder der Liebe, die ganz hervorragend in die Weihnachtszeit passt, aber meiner Meinung nach zu jeder Jahreszeit ihre Magie entfalten kann.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

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Rezension: „Blütendämmerung“ (Bd. 4)


„Blütendämmerung“ (Bd. 4)
aus der Reihe „Zauber der Elemente“
Daphne Unruh
Kindle Edition [klick], ASIN: B00XJZ6Y62, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3734793158, € 12,90
356 Seiten

Liebe Daphne, ganz lieben Dank, dass ich auch diesen Teil wieder lesen durfte.

Die Autorin:
Daphne Unruh wurde in Berlin geboren und studierte dort Kunst, Kreatives Schreiben und Drehbuch. Seitdem illustriert sie Bücher, zeigt ihre bunten Wimmelbilder in diversen Ausstellungen in Berlin und Brandenburg und denkt sich fantastische Geschichten aus. Die Ideen dazu begegnen ihr in Catlantis. Das ist ein magischer Ort in der realen Märkischen Schweiz, wo die Autorin mit ihrer Familie und ihrer roten Katze in einem kleinen Haus mit großem grünem Dschungelgarten zu Hause ist. (Quelle: Amazon.de)
Mehr über Daphne Unruh erfahren Sie auf: www.zauber-der-elemente.de

Achtung – Spoilergefahr!
Bei diesem Band handelt es sich um Teil 4 aus der Reihe „Zauber der Elemente„. Wer die ersten drei Teile noch nicht kennt, sollte hier vielleicht nicht weiterlesen.
Meine Rezension zu „Himmelstiefe“ (Bd. 1) findest du hier: [klick]
Meine Rezension zu „Schattenmelodie“ (Bd. 2) findest du hier: [klick]
Meine Rezension zu „Seerosennacht“ (Bd. 3) findest du hier: [klick]

Inhalt:
Die Situation in der magischen Welt ist fatal. Alle Studenten , die in der Lage sind ihre Fähigkeiten halbwegs zu beherrschen werden einer Prüfung unterzogen und dann zurück in die reale Welt geschickt. Alle anderen werden zur Sicherheit in die Urblase evakuiert.
Kira hat ihre Prüfung bestanden und kann es gar nicht erwarten endlich zu Tim zurückzukehren. Aber das Glück der beiden dauert nur ein paar wenige Tage, dann bittet der Rat Kira um Hilfe in der Urblase. Und es ist alles noch viel schlimmer als befürchtet.

Meine Meinung:
In vierten und letzten Band ist nun Kira, die bereits die Hauptperson im ersten Teil war, wieder da. Und alle anderen Personen, die ich im Laufe der vier Bände kennengelernt habe, sind wieder mit dabei. Die Geschichte geht nun tatsächlich zu Ende und alle Fäden laufen zusammen.
Der Schreibstil ist immer noch gleich gut und auch in diesem Buch lerne ich noch ein paar neue Leute kennen. Nämlich den Urat und ich erfahre auch wie alles zusammenhängt mit der magischen Welt.
Kira erlebt hier so einiges und hat auch ganz schön zu kämpfen. Mit den Erwartungen, die andere an sie Stellen, mit der Trennung von Tim, mit der Angst zu versagen und noch mit ein paar weiteren Stolpersteinen.
Verglichen mit den ersten drei Bänden ist das Ende der Reihe in meinen Augen ein klein wenig düster und manchmal fand ich es auch leicht verwirrend. Mir fehlten während des Lesens manchmal ein paar Zusammenhänge. Auch wenn sich dann alles immer wieder aufgeklärt hat. Insgesamt fand ich die Geschichte auch ein wenig düsterer als die vorangegangenen Teile. Verglichen mit den ersten drei Bänden, hat mir dieses Buch etwas weniger gut gefallen. Dennoch ist es lesenswert – erst recht, wenn man die ersten drei Bände bereits geliebt hat.

Mein Fazit:
Das Ende der Reihe hat ein klein wenig nachgelassen, dennoch sind am Ende alle Fäden zusammengelaufen und alle Knoten gelöst. Wer die ersten drei Bände bereits mochte, der wird auch Kiras Geschichte mögen.

Meine Wertung:
4 von 5 Herzen

Sonstiges:
Hier noch mal die Links zu allen vier Bänden.

Und es gibt sogar noch ein kostenloses Prequel dazu:

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Rezension: „Seerosennacht“ (Bd. 3)


„Seerosennacht“ (Bd. 3)
aus der Reihe „Zauber der Elemente“
Daphne Unruh
Kindle Edition [klick], ASIN: B00MXT7Q4O, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1500415327, € 12,90
354 Seiten

Liebe Daphne, ganz lieben Dank, dass ich auch diesen Teil wieder lesen durfte.

Die Autorin:
Daphne Unruh wurde in Berlin geboren und studierte dort Kunst, Kreatives Schreiben und Drehbuch. Seitdem illustriert sie Bücher, zeigt ihre bunten Wimmelbilder in diversen Ausstellungen in Berlin und Brandenburg und denkt sich fantastische Geschichten aus. Die Ideen dazu begegnen ihr in Catlantis. Das ist ein magischer Ort in der realen Märkischen Schweiz, wo die Autorin mit ihrer Familie und ihrer roten Katze in einem kleinen Haus mit großem grünem Dschungelgarten zu Hause ist. Mehr über Daphne Unruh erfahren sie auf: www.daphnix.de und www.catlantis.de (Quelle: Amazon.de)

Achtung – Spoilergefahr!
Bei diesem Band handelt es sich um Teil 3 aus der Reihe „Zauber der Elemente„. Wer die ersten beiden Teile noch nicht kennt, sollte hier vielleicht nicht weiterlesen.
Meine Rezension zu „Himmelstiefe“ (Bd. 1) findest du hier: [klick]
Meine Rezension zu „Schattenmelodie“ (Bd. 2) findest du hier: [klick]

Inhalt:
Grete hat es geschafft. Sie ist in der magischen Welt angekommen. Und sie fühlt sich befreit von all den Sorgen, die sie in der realen Welt hatte. Allerdings nicht lange, denn auch in der magischen Welt gibt es Regeln. Und Regeln befolgen ist irgendwie so gar nicht „gretelike“. Warum sie ihre wahren Talente und das Ausmaß ihrer Talente geheim hält, weiß sie wahrscheinlich selbst nicht so genau, sie tut es einfach.
Dann lernt sie Leo kennen und obwohl er eigentlich einer ihrer „Lehrer“ ist, ist sie sofort fasziniert von ihm. Aber auch er scheint so seine Geheimnisse zu haben.
Und die aufmüpfige Grete ist nicht das einzige Problem des Rates, denn die magische Welt ist wieder einmal in Gefahr.

Meine Meinung:
Ich finde es immer recht schwierig eine ausführliche Rezension zu einem dritten, vierten oder noch weiteren Band einer Reihe zu schreiben. Denn die lese ich natürlich nur, wenn mir die vorangegangenen Bände schon gefallen haben und dann habe ich in den Rezensionen zu den vorherigen Teilen ja auch schon geschrieben, das mir der Schreibstil gefällt, das mir die Ideen gefallen und so weiter. Genau so ist es auch hier wieder. Die Autorin hat mich erneut sofort abgeholt und wieder einmal bin ich erstaunt darüber, dass es immer noch Neues zu entdecken gibt. Natürlich freue ich mich auch immer wieder auf alte Bekannte zu treffen, auch wenn eigentlich jeder Teil für sich abgeschlossen ist.
In diesem dritten Teil ist nun Grete die Hauptprotagonistin. Und wieder beginnt dieser Teil dort wo Band 2 „Schattenmelodie“ endete und die Geschichte wird jetzt in der Ich-Form aus der Sicht von Grete erzählt. Und Grete ist nun so ganz anders als die beiden vorangegangenen Hauptfiguren. Denn Grete ist aufmüpfig und es fällt ihr auch in der magischen Welt sehr schwer sich anzupassen und die Regeln zu folgen. Und das erst recht nicht bedingungslos. Genau deswegen hat mir Grete so gut gefallen, natürlich musste ich oft über ihre Aktionen schmunzeln. Aber mal ehrlich – wer von uns umgeht nicht mal die eine oder andere Regel. Das ist doch nur menschlich J
Dann ist da noch Leo und ich konnte Grete gut verstehen. Man spürt, dass er was zu verbergen hat und es macht Spaß zusammen mit Grete herauszufinden was wirklich dahinter steckt.
Auch dieses Mal endet diese Geschichte, und dennoch frage ich mich wie es im vierten und damit letzten Teil weitergehen wird.
Mein Fazit:
Auch Teil drei der Reihe konnte mich wieder überraschen und überzeugen. Das Eintauchen in die magische Welt geht von ganz alleine nur das zurückkommen in den normalen Alltag fällt bei diesen schönen Büchern schwer.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Hier noch mal die Links zu den bereits erschienenen Bänden.

Und es gibt sogar noch ein kostenloses Prequel dazu:

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Rezension: „Schattenmelodie“ (Bd. 2)


„Schattenmelodie“ (Bd. 2)
aus der Reihe „Zauber der Elemente“
Daphne Unruh
Kindle Edition [klick], ASIN: B00FX3JZRI, € 3,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1493505142, € 12,89
364 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
erschienen: Oktober 2013

Die Autorin:
Daphne Unruh wurde in Berlin geboren und studierte dort Kunst, Kreatives Schreiben und Drehbuch. Seitdem illustriert sie Bücher, zeigt ihre bunten Wimmelbilder in diversen Ausstellungen in Berlin und Brandenburg und denkt sich fantastische Geschichten aus. Die Ideen dazu begegnen ihr in Catlantis. Das ist ein magischer Ort in der realen Märkischen Schweiz, wo die Autorin mit ihrer Familie und ihrer roten Katze in einem kleinen Haus mit großem grünem Dschungelgarten zu Hause ist. Mehr über Daphne Unruh erfahren sie auf: www.daphnix.de und www.catlantis.de (Quelle: Amazon.de)

Achtung – Spoilergefahr!
Bei diesem Band handelt es sich um Teil 2 aus der Reihe „Zauber der Elemente„. Wer Teil 1 „Himmelstiefe“ noch nicht kennt, sollte hier vielleicht nicht weiterlesen. Meine Rezension zu Himmelstiefe findest du hier: [klick]

Inhalt:
Neve ist 22 Jahre jung, lebt seit sieben Jahren in der magischen Welt und betreut dort die Neuankömmlinge. Alle menschlichen Bedürfnisse, wie z.B. Essen und Trinken hat sie abgelegt. Auch ihr Körper hat das „Mensch sein“ weitestgehend eingestellt. Und sie ist froh, dass sie keine Schmerzen mehr hat, das sie keine Zeit mehr mit Schlafen vertrödeln muss und ähnliches. Kurz gesagt: sie liebt ihr Leben als Engel. Und als „Engel“ kehrt sie regelmäßig in die reale Welt Berlins zurück, um dort Menschen, die ihre Hilfe benötigen, zu begleiten. Eines Tages folgt sie dem Klang wundervoller Klaviermusik in ein altes Haus.  Dort trifft sie auf Tom, der ihre Hilfe benötigt. Aber nicht nur Tom, sondern auch Grete wohnt dort. Und auch Grete benötigt ihre Begleitung. Neve hat also genügend zu tun. Aber damit nicht genug. Sie hat sich auch noch verliebt. Und ihre Gefühle und ihr Körper spielen verrückt.

Meine Meinung:
Im ersten Band dieser Buchreihe war Kira die Hauptprotagonistin und Neve hat ihr geholfen sich in der magischen Welt einzugewöhnen. In diesem zweiten Teil ist Neve die Hauptprotagonistin und die Schattenmelodie wird aus der Sicht von Neve (Ich-Form) erzählt. Und obwohl Band 1, Himmelstiefe, in sich abgeschlossen war, geht dieser Teil an dem Zeitpunkt weiter, als Kiras Geschichte aufgehört hat. Damit hat die Autorin einen tollen Übergang für den Perspektivenwechsel geschaffen und man trifft viele der Protagonisten aus dem ersten wieder. Gleichzeitig lernt man einige Neue kennen. Und ich muss sagen, ich mochte sie alle. Obwohl oder vielleicht gerade, weil sie alle total unterschiedlich waren. Tom, Grete, Jonas, Charlie … alle total interessant und sie halten Neve ganz schön auf Trab. Wie schon im ersten Band, ist der Schreibstil klasse und es liest sich ganz von alleine. Wunderschön fand ich die Wechsel zwischen der realen und der magischen Welt. Wieder hat die Autorin es geschafft, die Übergänge so miteinander zu verbinden, dass es absolut glaubwürdig und real erscheint. Und wieder sind sich die Welten so ähnlich und doch so unterschiedlich.
Die Geschichte von Neve ist vielseitig und abwechslungsreich durch die verschiedenen Aufgaben, die sie zu lösen hat und die Verbindungen und Verwicklungen, die damit verbunden sind. Aber auch in der magischen Welt taucht ein neues Problem auf. Für den Leser ist das toll, denn dieses Problem sorgt dafür, dass auch alle Protas aus Teil 1 wieder in Erscheinung treten und immer wieder kleine Verbindungen zu der ersten Geschichte aufkommen. Trotz alledem ist auch dieser Strang immer mit Neve verbunden und am Ende laufen beide Fäden perfekt zusammen.
Beide Bände sind zwar in sich abgeschlossen, trotzdem empfehle ich unbedingt mit Band 1 in die magische Welt abzutauchen, einfach weil es in der zeitlichen Abfolge passender ist und weil es in Band 2 schön ist, wieder auf alte Bekannte zu treffen.

Mein Fazit:
Eine wunderschöne und gelungene Fortsetzung von Band 1. Ein Wiederlesen mit bekannten Figuren und ein Kennenlernen von neuen, interessanten Charakteren. Verpackt in einer Geschichte die in zwei Welten spielt. Ich hoffe, es dauert nicht mehr so lange, bis ich wieder eintauchen kann und Band 3 erscheint.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

Sonstiges:
Hier noch mal die Links zu den beiden bereits erschienenen Bänden.

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Rezension: Anton Pfeiffer und der Zauberkongress

„Anton Pfeiffer und der Zauberkongress“
Anne Carina Hashagen
Kindle Edition [klick], ASIN: B0097E8SBS, € 2,99
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-1479213511, € 10,99
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (3. September 2012)
244 Seiten

Vielen Dank, Anne Carina, dass ich dieses Buch lesen durfte.

Die Autorin:
Über die Autorin habe ich nicht viel gefunden.
Aber geht doch mal auf die Homepage von „Anton Pfeiffer“, dort gibt es ein paar wenige Information zur Autorin und noch ganz viele weitere zum Buch.
http://www.antonpfeiffer.de/

Buchtrailer:
Heute zeige ich ganz bewusst zuerst den Trailer. Ich finde ihn nicht besonders außergewöhnlich, aber der Inhalt entspricht so genau dem Inhalt des Buches, da braucht es eigentlich gar keinen Klappentext.

Inhalt:
Es ist kurz vor Weihnachten. Anton (12 Jahre) und seine Mutter werden Weihnachten (wie immer) bei Onkel und Tante verbringen. Aber vorher muss Anton erst noch eine Mathe-Arbeit hinter sich bringen und dafür muss er ganz viel lernen. Schließlich will er seine Mutter auf keinen Fall enttäuschen.
Doch dann lernt er Oliver kennen. Oliver ist anders. Er behauptet ein Zauberer zu sein. Anton glaubt ihm natürlich nicht. Als Beweis dafür nimmt Oliver ihn mit zum Zauberkongress. Und Anton kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Hab‘ ich schon erwähnt, dass Anton nun keine Zeit mehr für Mathe hat?

Meine Meinung:
Die Autorin hat mir das Buch mit folgenden Worten:

„Es handelt sich um eine Art deutsche / Wuppertaler Antwort auf Harry Potter und ist dem Genre Jugendbuch/ all age (ab 10 J.) zuzuordnen. Zudem ist es eine Weihnachtsgeschichte“

vorgestellt.
Ein Wuppertaler Harry Potter hat mich natürlich neugierig gemacht. Und es ist tatsächlich so. Es gibt ganz viele auffallende Ähnlichkeiten zu den Harry Potter – Büchern. Die Hauptprotagonisten sind ein 3er-Gespann: Anton, Oskar und Emma. Auch sonst finde ich viele wichtige Figuren aus Harry Potter hier in abgewandelter Form wieder. Aber es stört mich nicht, denn es ist so offensichtlich, dass es nur Absicht sein kann und gerade deshalb ist es wieder so interessant.
Trotz aller Anlehnung an Harry Potter ist das hier eine ganz eigene Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist so schön. Voller Fantasie und so humorvoll. Ich muss so oft schmunzeln. Gleichzeit ist aber auch immer ein bisschen „Lebensweisheit“ in jeder Aussage. Während des Lesens habe ich mir ganz viele Stellen markiert, die ich richtig klasse fand. Alle kann ich natürlich nicht zitieren, aber ein Beispiel ist:

„Was heißt denn hier du musst? Müssen tut nur, wer müssen will, und dafür müsste man ja wohl erst mal wollen können. Und das ist völlig ausgeschlossen, nicht wahr!“

Oder hier, wessen Kopfkino springt hierbei nicht sofort an?

„Getränkestände, an denen nicht nur Wein und Spirituosen angeboten wurden, sondern auch Flaschengeister in jeder Form und Größe. Vom feingliedrigen, halbdurchsichtigen Schöngeist, bis hin zum rosafarbenen Himbeergeist, der laut hicksend in einer bauchigen Schnapsflasche hockte.“

Also ich konnte den Himbeergeist sogar hicksen hören. Die Fantasie der Autorin führt die Zauberer hier nicht in eine eigene abgegrenzte Welt, sondern sie integriert sie in die „normale alltägliche Welt“. So findet der Zauberkongress in einer alten Eiche direkt auf dem Schulhof statt und ein Eingang zum Zauberwald ist auf einem Trimm-Dich-Pfad zu finden. Ganz gewöhnliche Gegenstände sind plötzlich magisch. Habt ihr schon mal an einer Borste von einer Schuhbürste gezogen? Es könnte ja sein, dass es keine gewöhnliche Schuhbürste ist.
Mich hat dieses Buch entführt in eine zauberhafte Welt.

Fazit:
Wirklich ein „all age“ Buch. Hier gebe ich gerne meine Kaufempfehlung. Nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für jung gebliebene Erwachsene. Und ich wünsche mir, dass Anton und seine Freunde noch weitere Abenteuer in der Eiche oder wo auch immer erleben werden. Ich bin auf jeden Fall gerne wieder dabei.

Meine Wertung:
5 von 5 Herzen

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