Rezension: „Eifler Zorn“ von Elke Pistor

Es ist soweit! Heute erscheint der „Eifler Zorn“. Und ich durfte es schon vorher lesen *freu* und kann euch heute schon erzählen, wie gut es ist!
Vielen Dank, liebe Elke!

„Eifler Zorn“
Elke Pistor

Kindle Edition [klick], ASIN: B009M7LOY8
Taschenbuch [klick], ISBN: 978-3954510139
Seiten: 220
Verlag: Emons Verlag (8. Oktober 2012)

Die Autorin:
Jahrgang 67. In Gemünd in der Eifel aufgewachsen, geprägt und der Region bis heute eng verbunden. Abitur in Schleiden. Studium in Köln.
Nach kurzem Stopp am Niederrhein lebt sie heute in Köln, arbeitet als freie Seminartrainerin und leitet Schreibworkshops.
Seit 2009 mordet sie sich mit dem größten Vergnügen in schriftlicher  Kurz- und Langform quer durch alle Gesellschaftsschichten, Personenkreise und Landschaften.
Elke Pistor ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern, im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalschriftsteller und im DeLiA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren.
Im Frühjahr 2011 wurde sie für den NORDMORDAWARD 2011 nominiert.
Sie ist Jurymitglied für den Friedrich-Glauser-Preis 2013 in der Sparte Debut und für den Jaques-Berndorf-Preis 2012. (Quelle: Homepage Elke Pistor)

Inhalt:
Beim Abriss eines alten Gebäudes wird in einer Kiste die Leiche eines Jungen gefunden. Diese Leiche weist zwei Besonderheiten auf. Einen Tag später wird eine weitere Leiche gefunden. Am selben Ort. Und diese zweite Leiche weist ebenfalls eine der beiden Besonderheiten auf.

Meine Meinung:
Der Prolog stammt aus der Vergangenheit und ist bereits sehr spannend aber auch schockierend.
In diesem Krimi werden im Grunde zwei Fälle parallel ermittelt. Immer wieder gibt es Kapitel, die eine Geschichte aus der Vergangenheit erzählen. Die Leichenfunde und die Ermittlungen finden in der Gegenwart statt. Mir, als Leser, ist recht schnell klar wann der erste Mord stattgefunden haben muss. Unklar und daher spannend bis zum Schluss bleiben aber die näheren Umstände, die zum Mord geführt haben und der Namen des ersten Mordopfers. Das zweite Opfer ist allerdings kein Unbekannter  – hier ist das „Warum?“ die große Frage. Eine vage Idee warum das zweite Opfer diese Besonderheit aufweist, bekomme ich recht schnell.  Aber wie und warum diese Gemeinsamkeit mit dem ersten Opfer vorhanden ist, diese Frage bleibt mir doch noch recht lange unbeantwortet.
Insgesamt war das Buch in meinen Augen nicht durch absolute Hochspannung geprägt, sondern durch die verschiedenen Handlungsstränge, die nebeneinander her laufen. Da gibt es nicht nur die Morde, sondern auch noch Neid und Schwierigkeiten mit der Teamfähigkeit unter Kollegen und einiges an privaten Problemen im Leben der Polizisten. Ein bisschen typische „Kleinstadtidylle“ und so ganz nebenbei erfahre ich auch noch etwas über Schönheiten und Sehenswürdigkeiten in der Eifel.
Mit den Protagonisten hatte ich anfangs so meine Schwierigkeiten. Irgendwie konnte ich die relativ vielen Namen nicht richtig auseinanderhalten. Wer gehört wo hin, wer ist mit wem liiert und wer getrennt? Wer ist der Ex und wer ist gerade aktuell? Aber das mag wohl daran liegen, dass es sich hierbei ja schon um den vierten Fall der Ermittlerin „Ina Weinz“ handelt und ich noch keinen der vorangegangen Fälle gelesen habe.
Gegen Ende hin wird dann auch noch mal richtig Spannung aufgebaut und die Fäden laufen zusammen. Und der oder die Mörder?  Bis zum Schluss, hatte ich denjenigen oder diejenige nicht in Verdacht. Und genau so soll ein guter Krimi ja auch sein.

Mein Fazit:
Allen Krimifans kann ich Eifler Zorn wirklich empfehlen. Eventuell sollte man die vorherigen Fälle von „Ina Weinz“ zuerst lesen, damit man die Protagonisten schon kennt.

Meine Wertung:
Eigentlich 3,5 von 5 Herzen, wegen der schon beschriebenen Einstiegsprobleme. Aber da ich das Buch insgesamt gesehen trotzdem prima find, runde ich gerne auf 4 auf.

Eine Leseprobe könnt ihr hier finden: [klick]

Aber unbedingt empfehlen möchte ich euch die Hörprobe. Gesprochen von Elke Pistor selbst. Ich finde die richtig klasse und habe sie mir schon ein paar mal angehört. [Hörprobe Klick]

Und hier jetzt noch schnell die Links zu allen vier Fällen von Ina Weinz.
Der erste Teil ist eine längere Kurzgeschichte im Anthologieband „Mortus in Colonia“ mit dem Titel „Für den Wind und die Vögel“.

1. Fall 2. Fall 3. Fall 4. Fall
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3 Gedanken zu „Rezension: „Eifler Zorn“ von Elke Pistor

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