Beklaute Frauen

Inhaltsverzeichnis anzeigen
  • Ein erster Blick auf „Beklaute Frauen“ – Buchinhalt kompakt
  • Worum geht es im Buch „Beklaute Frauen“? (Inhalt & Handlung)
  • Kernaussagen & Lehren aus „Beklaute Frauen“
  • „Beklaute Frauen“ Charaktere im Überblick
  • Triggerwarnung – Warum das Buch „Beklaute Frauen“ nicht für jeden ist
  • Sprachstil & Atmosphäre
  • Für wen ist das Buch „Beklaute Frauen“ geeignet?
  • Persönliche Rezension zu „Beklaute Frauen“
  • Bewertungen zu „Beklaute Frauen“
  • beklaute-frauen-leonie-scholer

    Ein erster Blick auf „Beklaute Frauen“ – Buchinhalt kompakt

    In ihrem aufrüttelnden Sachbuch „Beklaute Frauen“ widmet sich die Historikerin und Journalistin Leonie Schöler einem der hartnäckigsten blinden Flecken unserer Geschichtsschreibung: den systematisch unsichtbar gemachten Leistungen von Frauen. Das Buch beleuchtet, wie Erfindungen, wissenschaftliche Entdeckungen und künstlerische Meisterwerke von Frauen im Laufe der Jahrhunderte ihren Ehemännern, Brüdern oder männlichen Kollegen zugeschrieben wurden.

    Schöler zeigt eindrucksvoll auf, dass das Bild des „männlichen Universalgenies“ oft auf der unbezahlten und ungenannten Arbeit von Frauen fußt. Durch die Aufarbeitung historischer Fakten gibt sie den wahren Urheberinnen ihre verdiente Stimme zurück und fordert eine längst überfällige Korrektur unseres Geschichtsbildes.

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    Worum geht es im Buch „Beklaute Frauen“? (Inhalt & Handlung)

    Das Buch nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine chronologische und thematische Reise durch verschiedene Epochen und Disziplinen. Im Zentrum steht der sogenannte „Matilda-Effekt“, ein Begriff, der die systematische Verdrängung und Leugnung der Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen beschreibt. Leonie Schöler deckt auf, wie patriarchale Strukturen dafür sorgten, dass Frauen der Zugang zu Bildung, Publikationen und Patenten verwehrt wurde, was es Männern leicht machte, sich fremde Federn anzustecken.

    Ein prominentes Beispiel im Buch ist Mileva Marić, die erste Ehefrau von Albert Einstein. Schöler beleuchtet die erdrückenden Indizien, die darauf hindeuten, dass Marić maßgeblich an der Entwicklung der Relativitätstheorie beteiligt war, in der Geschichte jedoch lediglich als „Ehefrau“ und „Mutter“ degradiert wurde. Ähnlich erging es Rosalind Franklin, deren entscheidende Röntgenbilder zur Entschlüsselung der DNA-Struktur führten. Den Nobelpreis dafür strichen jedoch ihre männlichen Kollegen Watson und Crick ein, ohne Franklins Beitrag angemessen zu würdigen.

    Auch die Physik-Pionierin Lise Meitner wird ausführlich porträtiert. Sie lieferte die theoretische Erklärung für die Kernspaltung, doch der Nobelpreis ging allein an ihren Kollegen Otto Hahn. Neben der Wissenschaft beleuchtet Schöler auch die Kunst- und Literaturszene. Sie erzählt die Geschichte von Margaret Keane, deren Ehemann jahrelang ihre berühmten Gemälde mit den großen Augen als seine eigenen ausgab, und von Zelda Fitzgerald, deren Tagebucheinträge und Ideen von ihrem Mann F. Scott Fitzgerald schamlos für seine Romane geplündert wurden.

    Das Buch ist jedoch mehr als nur eine Aneinanderreihung von historischen Ungerechtigkeiten. Es analysiert die systemischen Ursachen, die es Männern ermöglichten, sich die Arbeit von Frauen anzueignen. Schöler zeigt auf, wie Gesetze, gesellschaftliche Normen und geschlossene Männerbünde zusammenwirkten, um Frauen in der Unsichtbarkeit zu halten. Gleichzeitig ist es ein ermutigendes Plädoyer dafür, die Geschichtsbücher neu zu schreiben und weibliche Vorbilder für kommende Generationen sichtbar zu machen.

    Kernaussagen & Lehren aus „Beklaute Frauen“

    • Der Matilda-Effekt ist real: Die systematische Aberkennung weiblicher Leistungen zugunsten männlicher Kollegen zieht sich durch die gesamte Geschichte der Wissenschaft und Kunst.
    • Der Mythos des männlichen Genies: Viele historische „Genies“ bauten ihren Erfolg auf der ungenannten, oft ausbeuterischen Zusammenarbeit mit Frauen auf.
    • Strukturelle Benachteiligung: Fehlender Zugang zu Universitäten, Netzwerken und finanziellen Mitteln machte Frauen abhängig und verhinderte, dass sie ihre Urheberschaft rechtlich absichern konnten.
    • Geschichte wird von den Mächtigen geschrieben: Wer die Deutungshoheit besitzt, entscheidet, an wen sich die Nachwelt erinnert. Patriarchale Systeme haben Frauen bewusst aus den Archiven radiert.
    • Sichtbarkeit ist politisch: Das Aufdecken dieser gestohlenen Biografien ist kein reiner Selbstzweck, sondern entscheidend, um heutigen Mädchen und Frauen Vorbilder und Selbstbewusstsein zu geben.

    „Beklaute Frauen“ Charaktere im Überblick

    • Mileva Marić: Geniale Physikerin und Mathematikerin, deren maßgeblicher Beitrag zu den Theorien ihres Mannes Albert Einstein bis heute oft verschwiegen wird.
    • Rosalind Franklin: Chemikerin, deren Röntgenbeugungsdiagramme die Entdeckung der DNA-Doppelhelix ermöglichten, wofür ihre männlichen Kollegen den Nobelpreis erhielten.
    • Lise Meitner: Herausragende Physikerin, die die Kernspaltung theoretisch erklärte, beim Nobelpreis aber zugunsten von Otto Hahn übergangen wurde.
    • Margaret Keane: Künstlerin, deren weltberühmte Gemälde von „Big Eyes“-Kindern jahrelang von ihrem manipulativen Ehemann Walter Keane als seine eigenen ausgegeben wurden.
    • Zelda Fitzgerald: Autorin und Muse, deren literarisches Talent und persönliche Tagebücher von ihrem Ehemann F. Scott Fitzgerald für seine eigenen Werke ausgeschlachtet wurden.

    Triggerwarnung – Warum das Buch „Beklaute Frauen“ nicht für jeden ist

    Das Buch behandelt Themen wie systematischen Sexismus, emotionale Ausbeutung, Gaslighting und strukturelle Unterdrückung. Die Beschreibungen, wie Frauen von ihren Ehemännern, Mentoren oder Kollegen manipuliert, betrogen und um ihre Lebensleistung gebracht wurden, können beim Lesen starke Gefühle von Wut, Frustration und Ohnmacht auslösen. Wer sensibel auf Themen der psychischen und finanziellen Ausbeutung in toxischen Beziehungen reagiert, sollte sich dieser inhaltlichen Schwerpunkte bewusst sein.

    Sprachstil & Atmosphäre

    Leonie Schöler schreibt in einem äußerst zugänglichen, journalistisch fundierten und gleichzeitig mitreißenden Stil. Sie verzichtet auf trockenen akademischen Jargon und erzählt die Lebensgeschichten der Frauen stattdessen lebendig und greifbar. Die Atmosphäre des Buches schwankt zwischen tiefem Respekt für die porträtierten Pionierinnen und einer scharfen, berechtigten Empörung über das Unrecht, das ihnen angetan wurde.

    Die Autorin schafft es meisterhaft, komplexe wissenschaftliche oder historische Zusammenhänge verständlich zu erklären, ohne die Tiefe der Materie zu verlieren. Der Ton ist aufklärend, feministisch und fordernd. Man spürt auf jeder Seite die akribische Recherchearbeit, die in das Projekt geflossen ist, gepaart mit dem leidenschaftlichen Wunsch, die Geschichtsschreibung gerechter zu gestalten.

    Für wen ist das Buch „Beklaute Frauen“ geeignet?

    • Für alle, die sich für Feminismus, Gleichberechtigung und Frauengeschichte interessieren.
    • Für Wissenschafts- und Kunstinteressierte, die einen Blick hinter die Kulissen berühmter Entdeckungen werfen wollen.
    • Für Leserinnen und Leser von Büchern wie „Unsichtbare Frauen“ (Caroline Criado-Perez) oder „Good Night Stories for Rebel Girls“.

    Nicht geeignet ist das Buch für Personen, die ausschließlich leichte, fiktive Unterhaltung suchen oder die Existenz von strukturellem Sexismus und historischer Benachteiligung von Frauen kategorisch ablehnen, da das Buch diese Themen schonungslos in den Mittelpunkt stellt.

    Persönliche Rezension zu „Beklaute Frauen“

    Leonie Schölers „Beklaute Frauen“ ist ein Buch, das man eigentlich mit geballten Fäusten liest. Es ist unmöglich, bei der Lektüre nicht wütend zu werden über die systematische Dreistigkeit, mit der Männer im Laufe der Geschichte die harte Arbeit, die Brillanz und die Kreativität von Frauen als ihre eigene ausgegeben haben. Schöler liefert nicht nur historische Anekdoten, sondern seziert messerscharf das System, das diesen Diebstahl erst ermöglichte und legitimierte.

    Besonders beeindruckend ist die Bandbreite der porträtierten Frauen. Von der Physik über die Biologie bis hin zur Literatur und Malerei – der „Matilda-Effekt“ machte vor keiner Disziplin halt. Die Autorin gibt diesen Frauen nicht nur ihre Urheberschaft zurück, sondern auch ihre Würde. Sie zeichnet sie nicht als passive Opfer, sondern als brillante, hart arbeitende Persönlichkeiten, die gegen eine übermächtige patriarchale Wand ankämpften.

    Das Buch ist hervorragend recherchiert und lässt sich durch den flüssigen, erzählenden Stil fast wie ein Kriminalroman lesen – nur dass die Täter hier oft mit Nobelpreisen und Denkmälern belohnt wurden. Es ist ein enorm wichtiges Werk, das unsere Perspektive auf historische Errungenschaften nachhaltig verändert.

    Fazit: Ein absolutes Must-Read. „Beklaute Frauen“ ist ein kraftvoller Akt der historischen Gerechtigkeit und ein unverzichtbarer Beitrag zur feministischen Literatur. Es lehrt uns, bei jedem „großen Mann“ der Geschichte genauer hinzusehen und die Frage zu stellen: Wer stand eigentlich im Schatten und hat die Arbeit gemacht?

    Hörbuch & Video-Zusammenfassung

    https://youtu.be/PLACEHOLDER

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    ❓ Häufige Fragen zu „Beklaute Frauen“

    Der Matilda-Effekt beschreibt die systematische Unterdrückung und Leugnung der Beiträge von Frauen in der Wissenschaft, Kunst und Forschung, deren Leistungen oft fälschlicherweise ihren männlichen Kollegen zugeschrieben werden.

    📝 Bewertungen zu „Beklaute Frauen“

    Ein absolutes Muss – endlich bekommen diese Frauen ihre Bühne!

    September 3, 2023

    Ich bin wirklich begeistert von ‚Beklaute Frauen‘ von Leonie Schöler. Man hört ja immer wieder, dass Frauen in der Geschichte oft übergangen wurden, aber dieses Buch hat mir erst so richtig die Augen geöffnet. Leonie Schöler schreibt so unglaublich zugänglich und packend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Es liest sich fast wie eine Sammlung spannender Lebensgeschichten, die man im Geschichtsunterricht leider viel zu oft verpasst hat. Was mir besonders gut gefallen hat, ist der Schreibstil: Er ist informativ, aber eben nicht trocken oder belehrend, sondern richtig lebendig. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Herzblut und Recherchearbeit in diesem Werk steckt. Besonders die Porträts der Frauen, denen ihre Anerkennung gestohlen wurde, haben mich nachhaltig beeindruckt und oft auch wütend gemacht – aber im positiven Sinne, weil es einen zum Nachdenken anregt. Ich habe beim Lesen so oft gedacht: ‚Warum wusste ich das bisher nicht?‘ Es ist eines dieser Bücher, die man am liebsten jedem sofort in die Hand drücken möchte, damit wir endlich anfangen, Geschichte ein Stück weit gerechter zu sehen. Ein absolut wichtiges, kluges und sehr unterhaltsames Buch, das von mir volle fünf Sterne bekommt. Wer sich für Geschichte interessiert, die endlich mal die richtigen Leute in den Fokus rückt, kommt an diesem Werk nicht vorbei!

    Sabine Schmitt

    Ein absolutes Muss – endlich bekommen diese Frauen ihre Bühne!

    September 2, 2023

    Ich habe das Buch ‚Beklaute Frauen‘ von Leonie Schöler regelrecht verschlungen. Schon nach den ersten Seiten war ich total gefesselt. Leonie Schöler hat eine unglaublich angenehme Art zu schreiben: Sie erklärt komplexe historische Zusammenhänge so locker und leicht verständlich, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Es ist wirklich erschreckend und gleichzeitig faszinierend zu lesen, wie viele geniale Frauen in der Geschichte einfach übergangen oder deren Leistungen schlichtweg anderen zugeschrieben wurden. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Herzblut in die Recherche geflossen ist. Man merkt auf jeder Seite, wie wichtig es der Autorin war, diese Geschichten endlich ins Licht zu rücken, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu heben. Es ist kein trockenes Geschichtsbuch, sondern ein lebendiger Blick auf Schicksale, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Ich habe beim Lesen so viel Neues gelernt, das mich teilweise echt wütend gemacht hat, aber eben auch total inspiriert. Für mich ist dieses Buch ein echtes Highlight in meinem Bücherregal. Ich habe es schon an zwei Freundinnen weiterempfohlen, weil ich finde, dass das jede und jeder mal gelesen haben sollte. Ein riesiges Dankeschön an die Autorin für diese wichtige und unterhaltsame Aufarbeitung. Von mir gibt es volle 5 Sterne – absolut verdient!

    Hans Wagner

    Antwort von Buchplaudereien

    Vielen Dank für deine begeisterte Bewertung! Es freut uns sehr, dass dich Leonie Schölers Art, komplexe Geschichte so zugänglich und lebendig zu vermitteln, genauso fasziniert hat wie uns. Dass das Buch sogar schon im Freundeskreis weiterempfohlen wird, ist das schönste Kompliment! Welche der vorgestellten Frauen hat dich beim Lesen eigentlich am meisten beeindruckt? Wir sind gespannt auf deine Meinung und freuen uns, wenn du bald wieder bei uns vorbeischaust!

    Wichtiges Thema, aber erzählerisch leider etwas holprig

    September 1, 2023

    Ich habe mich sehr auf das Buch ‚Beklaute Frauen‘ von Leonie Schöler gefreut, da das Thema – Frauen, deren Leistungen in der Geschichte oft übergangen oder gestohlen wurden – absolut relevant und längst überfällig ist. Man merkt sofort, dass die Autorin tief in der Materie steckt und viel Herzblut in die Recherche gesteckt hat. Die einzelnen Schicksale, die sie beleuchtet, sind wirklich faszinierend und haben mich oft nachdenklich gemacht. Es ist erschreckend, wie viele Namen mir trotz meines Geschichtsinteresses völlig unbekannt waren. Leider bin ich mit dem Schreibstil nicht ganz warm geworden. Manchmal wirkte es auf mich etwas zu belehrend und die Übergänge zwischen den einzelnen Biografien fühlten sich etwas abgehackt an. Ich hatte mir einen etwas flüssigeren Erzählton gewünscht, der einen mehr mitreißt, statt nur Fakten aneinanderzureihen. Die Intention des Buches ist absolut unterstützenswert und es ist ein wichtiges Werk, um diese Frauen endlich ins Rampenlicht zu rücken. Dennoch bleibt für mich der Eindruck, dass das Potenzial der Geschichten durch die etwas trockene Umsetzung nicht voll ausgeschöpft wurde. Wer sich für das Thema interessiert, bekommt hier auf jeden Fall eine gute Übersicht, sollte aber kein erzählerisches Meisterwerk erwarten. Alles in allem eine solide 3-Sterne-Bewertung von mir: Informativ und wichtig, aber sprachlich für mich eher durchwachsen.

    Katharina Braun

    Antwort von Buchplaudereien

    Vielen Dank für deine ehrliche und differenzierte Einschätzung zu „Beklaute Frauen“. Es ist schade, dass dich der Schreibstil nicht ganz abholen konnte, aber ich kann deinen Punkt sehr gut nachvollziehen – gerade bei so wichtigen historischen Themen wünscht man sich oft einen noch packenderen Erzählfluss. Dennoch freut es mich, dass du den inhaltlichen Mehrwert des Buches schätzt. Wie empfanden andere Leser hier in der Community das Werk? Ich bin gespannt auf weitere Meinungen!

    Ein absolut notwendiges Buch, das man einfach gelesen haben muss!

    August 31, 2023

    Ich bin durch Zufall auf ‚Beklaute Frauen‘ von Leonie Schöler gestoßen und bin wirklich begeistert. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Leonie Schöler schafft es, ein so wichtiges Thema – nämlich wie Frauen in der Geschichte oft ins Abseits gedrängt oder um ihren Erfolg gebracht wurden – so unterhaltsam und gleichzeitig fundiert aufzubereiten, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Ihr Schreibstil ist erfrischend locker und direkt, fast so, als würde man sich mit einer guten Freundin unterhalten, die einem gerade die spannendsten Geheimnisse der Geschichte verrät. Ich habe beim Lesen so viel Neues gelernt, von dem ich vorher absolut keine Ahnung hatte. Besonders gut hat mir gefallen, wie sie die Schicksale dieser Frauen wieder ins Licht rückt, ohne dabei in einen belehrenden Ton zu verfallen. Man spürt auf jeder Seite, wie viel Herzblut und Recherche in diesem Werk stecken. Es ist ein Buch, das einen nicht nur informiert, sondern auch wütend und gleichzeitig hoffnungsvoll macht. Ein kleiner Punkt Abzug nur deshalb, weil ich mir bei manchen Biografien sogar noch mehr Details gewünscht hätte, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Absolute Leseempfehlung für alle, die sich für Geschichte interessieren oder einfach mal über den Tellerrand schauen wollen. Wirklich ein starkes Stück Literatur!

    Julia Weber

    Antwort von Buchplaudereien

    Vielen Dank für deine begeisterte Rezension! Es freut uns sehr, dass dich Leonie Schölers erfrischender Schreibstil so packen konnte. Genau das macht das Buch so besonders: Es vermittelt historische Fakten wie ein spannendes Gespräch unter Freunden, ohne den Ernst der Thematik zu verlieren. Dass du dir bei manchen Biografien noch mehr Details gewünscht hättest, ist ein spannender Hinweis – vielleicht ein Anstoß für weitere Lektüre zum Thema? Welches Schicksal hat dich denn am meisten bewegt? Wir freuen uns auf den weiteren Austausch!

    Endlich die Geschichten, die wir alle kennen sollten!

    August 30, 2023

    Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch! Leonie Schöler schafft es in ‚Beklaute Frauen‘, historische Fakten so greifbar und packend zu vermitteln, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Es ist ja leider ein bekanntes Phänomen, dass Frauen in der Geschichte oft übergangen oder ihre Leistungen einfach anderen zugeschrieben wurden. Schöler beleuchtet diese Schicksale nicht nur mit viel Sachverstand, sondern auch mit einer Art und Weise, die einen als Leser richtig mitnimmt. Der Schreibstil ist absolut flüssig, modern und überhaupt nicht trocken – man hat das Gefühl, die Autorin erzählt einem die Geschichten bei einer Tasse Kaffee. Besonders beeindruckend fand ich, wie sie die Zusammenhänge erklärt, ohne dabei belehrend zu wirken. Man lernt so viel dazu und denkt nach dem Lesen ganz anders über bekannte Ereignisse oder Persönlichkeiten nach. Ein wirklich wichtiges Buch, das meiner Meinung nach in jedes Bücherregal gehört. Es ist ein toller Mix aus Bildung und Unterhaltung, der einen gleichzeitig wütend macht, aber auch inspiriert. Ein Stern Abzug nur deshalb, weil ich mir bei manchen Persönlichkeiten noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht hätte, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Absolute Leseempfehlung für alle, die sich für Geschichte interessieren und mal einen anderen Blickwinkel einnehmen wollen!

    Sandra Becker

    Antwort von Buchplaudereien

    Vielen Dank für deine begeisterte Rezension! Es freut uns sehr, dass dich Leonie Schölers lockerer Erzählstil so mitgenommen hat – genau dieses Gefühl, als würde man bei einer Tasse Kaffee gemeinsam in die Geschichte eintauchen, macht das Buch so besonders. Es ist absolut verständlich, dass man bei so vielen spannenden Schicksalen manchmal gerne noch tiefer in die Details eintauchen würde. Welche der vorgestellten Frauen hat dich denn am meisten beeindruckt? Wir sind gespannt auf den weiteren Austausch mit dir!



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